Du weißt nicht, wo am Wochenende eine Party steigt? Du findest keine passende Universität oder Arbeit für dich? Du würdest endlich gerne verstehen, was eine Steuererklärung ist, brauchst Tipps für deine Weltreise oder möchtest mit Freunden nach coolen Freizeitangeboten in Südtirol suchen?
Dann bist du hier genau richtig!
Die Youth App ist eine Informations-App für alle jungen Menschen wie dich, zu den Themen, die dich interessieren und beschäftigen.
Die wichtigsten App-Funktionen im Überblick
Auf der Startseite werden dir aktuelle Beiträge zu verschiedenen Themen präsentiert. Rechts unten findest du dann den Menü-Button.
Dort bekommst du einen Überblick über die sechs großen Kategorien unserer App:
Events
Arbeit
Freizeit
Uni, Schule & Co
Anlaufstellen
How To
Über die Suchfunktion kannst du nach verschiedenen Themenbereichen und Events in unserer App suchen und unter dem Bereich Events sogar deine eigene Veranstaltung einsenden.
Die Beiträge, die dir besonders wichtig sind, kannst du rechts oben markieren. Du wirst sie dann in deiner Leseliste wiederfinden!
Let’s goooooo!
Nun freuen wir uns, dass du unsere App nutzt! Wir versuchen diese ständig weiterzuentwickeln und zu verbessern. Das gelingt vor allem auch mit deiner Hilfe.
Hast du Anliegen, Wünsche oder Anregungen um unsere App besser zu machen oder interessiert dich ein Thema genauer, worauf du in unserer App keine Antwort findest?
Du möchtest ins Ausland? Menschen und Kulturen kennenlernen? Dich vielleicht auch selbst sozial engagieren oder einfach neue Erfahrungen sammeln?
Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten.
Hier haben wir einige davon gesammelt:
Traineeships at the European Food Safety Authority based in Parma, Italy – Deadline: 12. April
The European Food Safety Authority offers 12-month traineeships which enable trainees to put into practice the knowledge they have acquired during their academic studies or professional careers in the areas of science, communication or administration.
AGORA Summer Camp in Brüssel – Deadline: 17. April
The European Women’s Lobby (EWL) is inviting young feminists from across Europe to participate in the AGORA programme to discuss and explore feminism and learn from one another. The programme is taking place in Brussels, Belgium, from 7-11 September 2026.
Freiwilligentätigkeit über den Europäischer Solidaritätskorps
Während des Freiwilligendienstes engagieren sich junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren europaweit in gemeinnützigen Projekten und unterstützen den gesellschaftlichen Zusammenhalt Europas.
Finanzielle Hilfe und Unterstützung für diese einmalige Erfahrung bekommt man vom Europäischen Solidaritätskorps (ESK).
Seit rund 20 Jahren vermittelt die OEW vor allem jungen Südtiroler*innen Praktika im Globalen Süden.
In den Bildungs-, Sozial- und Umweltprojekten in Peru, Bolivien, Ecuador, Brasilien, Sambia und Uganda können sie neue Erfahrungen sammeln, den Alltag der Menschen vor Ort kennenlernen und die eigene Weltsicht hinterfragen.
Über WWOOF kannst du freiwillig (ca. 6 Stunden pro Tag) auf Farmen in der ökologischen Landwirtschaft mitarbeiten und bekommst dafür Unterkunft und Verpflegung. So kannst du für relativ wenig Geld andere Länder und Kulturen kennenlernen.
Als Schüler*in gibt es für dich die Möglichkeit, ein Jahr oder ein Semester deiner Schulzeit in einem anderen Land zu verbringen. Für diese Zeit lebst du bei einer Gastfamilie oder im Heim und besuchst die Schule vor Ort.
Wie das funktioniert und weitere Infos findest du im Artikel: Das Auslandsjahr
Studieren im Ausland
Für ein Studium im Ausland hast du verschiedene Möglichkeiten. Du kannst dein gesamtes Studium im Ausland absolvieren oder einen Teil deiner Studienzeit im Ausland verbringen.
Wenn du nur einen Teil deiner Studienzeit im Ausland verbringen möchtest, ist das Erasmus+ Programm der EU eine interessante Möglichkeit. Sehr viele Länder und Universitäten sind Teil des Programmes und du bekommst sogar eine finanzielle Unterstützung.
Studierende, Absolvent(inn)en und Lehrlinge können im Rahmen des EU-Programms Erasmus+ 2- bis 12-monatige geförderte Praktika in den EU-Mitgliedstaaten sowie in Island, Liechtenstein, Mazedonien, Norwegen und der Türkei absolvieren.
Für Lehrberufe mit sehr wenigen Lehrlingen, sog. „Splitterberufe„, kann in Südtirol kein Berufsschulbesuch angeboten werden. Bist du Lehrling in einem Splitterberuf, wirst du vom Amt für Lehrlings- und Meisterausbildung in eine entsprechende Fachklasse an einer Berufsschule im deutschsprachigen Ausland, vorwiegend in Österreich, eingeschrieben.
Die Kosten für den Berufsschulbesuch im Ausland werden vom Land Südtirol direkt übernommen.
Beim Work & Travel verbringst du zwischen einem Monat und einem Jahr in einem anderen Land, um zu reisen und gleichzeitig zu arbeiten. Typische Tätigkeiten sind z.B. Mitarbeit in Cafés oder Hotels, administrative Aufgaben sowie Jobs in der Landwirtschaft. Die Auswahl an Jobs variiert je nach Land, oft handelt es sich um Aushilfsjobs.
Für Work & Travel musst du mindestens 18 Jahre alt sein.
Als EU-Bürger*in kannst du innerhalb Europa frei reisen und Jobs annehmen – es gibt kein Höchstalter.
Außerhalb Europas bieten viele Länder das sogenannte „Working Holiday“-Visa. Dadurch hat man die Möglichkeit, bis zu 12 Monate im Land zu sein und zu arbeiten. Das Höchstalter dafür ist meist 30 (in Kanada 35). Welche Länder dieses Visum für Italiener*innen anbieten, findest du hier.
Als Au-pair lebst du bei einer Gastfamilie, kümmerst dich um die Kinder und unterstützt bei der Hausarbeit. Ein Au-pair-Aufenthalt dauert in der Regel 6-12 Monate (manchmal auch weniger).
Grundsätzlich kannst du deinen Au-pair-Aufenthalt weltweit planen, allerdings ist es in manchen Längern nicht so üblich. Die häufigsten Au-pair-Reiseziele sind Europa, die USA, Kanada, Australien, Neuseeland, Chile, China, Südafrika und die Türkei.
Au-pair-Agenturen unterstützen dich bei der Organisation und Planung deines Aufenthalts. Informiere dich vorab, ob die Agentur seriös ist und vergleiche verschiedene Angebote. Du kannst dich dafür z.B. an Dach- oder Fachverbände wie Gütegemeinschaft Au-pair e.V., Au-pair Society e.V. oder WeAupair.
Sprachreisen
Sprachaufenthalten dauern meistens wenige Wochen und es gibt verschiedene Formen: Einzel- oder Gruppenunterricht, Standard- oder Intensivkurse oder in Kombination mit anderen Aktivitäten wie Au-pair. Zudem gibt es akademische Sprachkurse zur Studienvorbereitung im Ausland, Prüfungsvorbereitungskurse für international anerkannte Sprachzertifikate und spezialisierte Kurse für bestimmte Berufe, wie zum Beispiel für Ärzt*innen.
Deine Sprachreise kannst du entweder alleine organisieren, indem du einen Kurs direkt bei einer Sprachschule buchst und dir Anreise, Unterkunft usw. selbst organisierst oder du buchst deinen Aufenthalt über einen Sprachreiseveranstalter. Achte dabei aber auf die Seriösität der Anbieter und vergleiche verschiedene Angebote
Jugendbegegnungen
Bei einer internationalen Jugendbegegnung kommen junge Menschen im Alter von 12 bis 30 Jahren aus verschiedenen Ländern zusammen (meistens 1-3 Wochen). Der Fokus liegt dabei auf dem gegenseitigen Kennenlernen und interkulturellen Austausch.
Solche Begegnungen konzentrieren sich großteils auf ein Thema oder Projekt, das politisch, gesellschaftlich, historisch, kulturell, sportlich oder religiös sein kann.
Verschiedene Organisationen, Vereine und Institutionen bieten solche Begegnungen an.
Ein Interrail-Ticket ist ein Zugticket, mit welchem du bis zu 33 Länder bereisen kannst. Interrail-Pässe kannst du nutzen, wenn du Staatsbürger eines europäischen Landes bist oder dort rechtmäßig wohnst.
Je nachdem, wie lange du unterwegs sein möchtest, gibt es unterschiedliche Tarife.
Jedes Jahr gibt es auserdem die Möglichkeit einen Travelpass über DiscoverEU zu gewinnen. Damit kannst du gratis mit dem Zug bis zu vier Wochen durch Europa reisen.
Bei einem Aufenthalt bei einer Gastfamilie erlebst du das Familienleben in einem anderen Land und kannst gleichzeitig deine Sprachkenntnisse verbessern.
Oft ist ein Gastfamilienaufenthalt mit einem anderen Programm wie einem Schulaufenthalt, einem Sprachkurs oder mit Au-pair verbunden. Aber auch unabhängig davon gibt es Möglichkeiten bei einer Gastfamilie unterzukommen:
🔎 Finde eine Gastfamilie über eine Gastfamiliendatenbank (Achtung: die Familien sind meist nicht geprüft, schau dir am besten also Bewertungen und Erfahrungsberichte an).
🏡 Wohne kostenlos bei einer Gastfamilie und hilf im Gegenzug im Haus und Garten mit. Passende Angebote findest du z.B. bei www.workaway.info oder www.helpx.net. Nachdem du eine Anmeldegebühr bezahlt hast, kannst du Gastgeber kontaktieren.
Eine andere Sprache, andere Gewohnheiten… Vielleicht fühlst du dich manchmal überfordert, bekommst Heimweh oder hast das Gefühl, nicht ganz dazuzugehören. Das ist ganz normal!
Die Broschüre Time to Mind ist dein Guide rund um mentale Gesundheit und Kulturschock bei Auslandsaufenthalten – mit praktischen Tipps, verständlichen Infos und ehrlichen Einblicken.
Du stehst vor belastenden Herausforderungen oder du hast Probleme in der Familie, mit Freunden oder deinem/deiner Partner*in und bist auf der Suche nach Unterstützung?
Hier haben wir wichtige Anlaufstellen für unterschiedliche Situationen und Themenbereiche für dich aufgelistet.
Youth Info Südtirol
Youth Info kannst du kontaktieren, wenn du Fragen hast und nicht weißt wohin damit! Z.B. zu den Themen Schule, Arbeit, Auslandsaufenthalte, Rechte oder Freizeit
Young+Direct nimmt jedes Problem und jede Frage ernst. Egal, was dich beschäftigt, ob Fragen zu Konflikten mit deinen Eltern, Zweifel, Trauer, Gewalt… mit Young+Direct kannst du über alles reden oder schreiben. Anonym und kostenlos.
Du kannst dich auch jederzeit an eine Jugendarbeiterin oder einen Jugendarbeiter in deinem Jugendzentrum vor Ort wenden – sie haben ein offenes Ohr für deine Fragen und unterstützen dich vertraulich.
Antidiskriminierungsstelle
Die Antidiskriminierungsstelle bietet Beratung, Konfliktschlichtung und Vermittlung bei Diskriminierungserfahrungen.
INPS: Infos zu Sozialversicherung, Steuern, Arbeitslosigkeit usw.
Das INPS ist der wichtigste Sozialversicherungsträger in Italien und kümmert sich außerdem um die Bekämpfung von Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung, sowie Sozialleistungsbetrug. Dort bekommst du Informationen über Steuern, Arbeitslosengeld und finanzielle Unterstützungen.
Anlaufstelle für Studierende und Schüler*innen, die bei der Studienwahl, bei Bewerbungen (z. B. Stipendien) sowie mit Beratung, Kursen und Projekten rund ums Studium unterstützt.
Die Fachstelle Familie bietet Projekte für Familien mit Kindern aller Altersgruppen und Unterstützung von Eltern und Erziehungsberechtigten in verschiedensten Lebenslagen.
Frauen in Gewaltsituationen oder Angehörige/Bekannte finden beim Frauenhausdienst anonyme und kostenlose Hilfe: psycho-soziale Beratung, Krisenintervention, Rechtsberatung und vorübergehende Unterkunft für Frauen und ihre Kinder
Young+Direct nimmt jedes Problem und jede Frage ernst. Egal, was dich beschäftigt, ob Fragen zu Konflikten mit deinen Eltern, Zweifel, Trauer, Gewalt… mit Young+Direct kannst du über alles reden oder schreiben. Anonym und kostenlos.
Du willst dein Geld besser einteilen? Planst einen größeren Kauf und bist dir unsicher, ob und wie du dir das leisten kannst? Du hast Geldsorgen oder Schulden und weißt nicht, was du machen sollst?
Die Caritas Schuldenberatung ist als Fachstelle in Südtirol für dich da und berät dich – kostenlos und vertraulich!
INPS: Infos zu Sozialversicherung, Steuern, Arbeitslosigkeit usw.
Das INPS ist der wichtigste Sozialversicherungsträger in Italien und kümmert sich außerdem um die Bekämpfung von Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung, sowie Sozialleistungsbetrug. Dort bekommst du Informationen über Steuern, Arbeitslosengeld und finanzielle Unterstützungen.
Frauen in Gewaltsituationen oder Angehörige/Bekannte finden beim Frauenhausdienst anonyme und kostenlose Hilfe: psycho-soziale Beratung, Krisenintervention, Rechtsberatung und vorübergehende Unterkunft für Frauen und ihre Kinder
Il Germoglio – der Sonnenschein: Unterstützung für Familien in Krisensituationen
Das Kompetenzzentrum „Il Germoglio – Der Sonnenschein“ bietet Präventionsprojekte gegen Gewalt an Minderjährigen, psychologische Unterstützung für Familien in Krisensituationen und für minderjährige Gewalt- und Missbrauchsopfer und deren Familien.
Die Notrufnummer 1522 ist eine kostenlose, rund um die Uhr erreichbare Hotline in Italien für Frauen, die von Gewalt oder Stalking betroffen sind, und bietet anonyme Beratung sowie Unterstützung.
Sozialsprengel: Begleitung und Unterstützung von Familien in Notlagen
Young+Direct nimmt jedes Problem und jede Frage ernst. Egal, was dich beschäftigt, ob Fragen zu Konflikten mit deinen Eltern, Zweifel, Trauer, Gewalt… mit Young+Direct kannst du über alles reden oder schreiben. Anonym und kostenlos.
Fachambulanz für psychosoziale Gesundheit im Kindes- und Jugendalter
Kernaufgabe der Fachambulanzen ist es- selbst oder duch Vermittlung anderer Dienste- Kinder und Jugendliche mit psychiatrischen Problemen und ihre Familien zu beraaten, zu begleiten sowie Unterstütsung bei Vorsorge, Diagnose und Behandlung zu gewähleisten.
Hands und young Hands: Therapiezentrum für Alkohol-, Medikamenten- und Spielsucht
Das Therapiezentrum hilft Menschen mit Abhängigkeitsproblemen mit Alkohol, Medikamenten, Glücksspiel sowie Computerspiel oder anderen Suchtformen. Außerdem ist HANDS Anlaufstelle für die Familienangehörigen und Freunde von Betroffenen.
Young+Direct nimmt jedes Problem und jede Frage ernst. Egal, was dich beschäftigt, ob Fragen zu Konflikten mit deinen Eltern, oder zu Themen wie Sucht, Abhängigkeit und psychischen Belastungen… mit Young+Direct kannst du über alles reden oder schreiben. Anonym und kostenlos.
Zusammenschluss von Fachpersonen, die Workshops, Beratung und Bildungsangebote zu Themen wie Sexualität, Beziehungen, Körper, Verhütung und Prävention anbieten.
Young+Direct nimmt jedes Problem und jede Frage ernst. Egal, was dich beschäftigt, ob Fragen zu Konflikten mit deinen Eltern, oder zu Themen wie Sexualität, Liebeskummer, Verhütung… mit Young+Direct kannst du über alles reden oder schreiben. Anonym und kostenlos.
DUNG ist der erste Gaming-Verein in Südtirol, der Gaming in all seiner Vielfalt feiert. Sie bieten Workshops, Events und Beratungen rund um das Thema, mit dem Ziel, Gaming als Kulturform in Südtirol zu etablieren und sowohl als gesundes Hobby als auch potenziellen Beruf zu fördern.
Young+Direct nimmt jedes Problem und jede Frage ernst. Egal, was dich beschäftigt, ob Fragen zu Konflikten mit deinen Eltern, oder zu Themen wie Cybermobbing, soziale Isolation… mit Young+Direct kannst du über alles reden oder schreiben. Anonym und kostenlos.
AGCOM – Kommunikationsbehörde: Hilfe bei Problemen mit Plattformen, Internet und Medien
AGCOM ist die Aufsichtsbehörde für Internet, Telefon und Medien in Italien. Sie sorgt dafür, dass Plattformen (z. B. TikTok, Instagram) und Anbieter sich an Regeln halten.
Social Media und Gaming gehören für viele zum Alltag – ob TikTok, Instagram, Snapchat oder Online-Games mit Freund/innen. Dabei läuft meistens alles easy, aber manchmal tauchen auch Fragen oder Probleme auf: Stress durch Handyzeit, Streit in Chats, unangenehme Nachrichten, Fake-Accounts, gehackte Profile oder Ärger in Games.
Damit du in solchen Situationen nicht alleine bist, findest du hier eine Übersicht mit Anlaufstellen in Südtirol, die dir weiterhelfen können!
Dung: Gaming-Verein und Fachstelle
DUNG ist der erste Gaming-Verein in Südtirol, der Gaming in all seiner Vielfalt feiert. Sie bieten Workshops, Events und Beratungen rund um das Thema, mit dem Ziel, Gaming als Kulturform in Südtirol zu etablieren und sowohl als gesundes Hobby als auch potenziellen Beruf zu fördern.
Die Kinder- und Jugendanwaltschaft berät Jugendliche und Eltern bei Problemen wie Cybermobbing, Belästigung oder Datenschutzverletzungen und hilft dabei, die richtigen nächsten Schritte zu setzen.
Young+Direct nimmt jedes Problem und jede Frage ernst. Egal, was dich beschäftigt, ob Fragen zu Konflikten mit deinen Eltern, oder zu Themen wie Cybermobbing, soziale Isolation… mit Young+Direct kannst du über alles reden oder schreiben. Anonym und kostenlos.
AGCOM – Kommunikationsbehörde: Hilfe bei Problemen mit Plattformen, Internet und Medien
AGCOM ist die Aufsichtsbehörde für Internet, Telefon und Medien in Italien. Sie sorgt dafür, dass Plattformen (z. B. TikTok, Instagram) und Anbieter sich an Regeln halten.
Young+Direct nimmt jedes Problem und jede Frage ernst. Egal, was dich beschäftigt, ob Fragen zu Konflikten mit deinen Eltern, oder zu Themen wie Sexualität, Liebeskummer, Verhütung… mit Young+Direct kannst du über alles reden oder schreiben. Anonym und kostenlos.
Du fragst dich, was du machen musst, um deine Finanzen im Griff zu haben?
Du bist in einer finanziell schwierigen Situation und brauchst Unterstützung?
Für all das gibt es die richtige Anlaufstelle in Südtirol! Hier haben wir sie für dich aufgelistet:
Caritas Schuldenberatung
Du willst dein Geld besser einteilen? Planst einen größeren Kauf und bist dir unsicher, ob und wie du dir das leisten kannst? Du hast Geldsorgen oder Schulden und weißt nicht, was du machen sollst?
Die Caritas Schuldenberatung ist als Fachstelle in Südtirol für dich da und berät dich – kostenlos und vertraulich!
INPS: Infos zu Sozialversicherung, Steuern, Arbeitslosigkeit usw.
Das INPS ist der wichtigste Sozialversicherungsträger in Italien und kümmert sich außerdem um die Bekämpfung von Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung, sowie Sozialleistungsbetrug. Dort bekommst du Informationen über Steuern, Arbeitslosengeld und finanzielle Unterstützungen.
Fachambulanz für psychosoziale Gesundheit im Kindes- und Jugendalter
Kernaufgabe der Fachambulanzen ist es- selbst oder duch Vermittlung anderer Dienste- Kinder und Jugendliche mit psychiatrischen Problemen und ihre Familien zu beraaten, zu begleiten sowie Unterstütsung bei Vorsorge, Diagnose und Behandlung zu gewähleisten.
Hands und young Hands: Therapiezentrum für Alkohol-, Medikamenten- und Spielsucht
Das Therapiezentrum hilft Menschen mit Abhängigkeitsproblemen mit Alkohol, Medikamenten, Glücksspiel sowie Computerspiel oder anderen Suchtformen. Außerdem ist HANDS Anlaufstelle für die Familienangehörigen und Freunde von Betroffenen.
Young+Direct nimmt jedes Problem und jede Frage ernst. Egal, was dich beschäftigt, ob Fragen zu Konflikten mit deinen Eltern, oder zu Themen wie Sucht, Abhängigkeit und psychischen Belastungen… mit Young+Direct kannst du über alles reden oder schreiben. Anonym und kostenlos.
Infos und Unterstützung zum Thema psychische Gesundheit und Sucht
In der Youth App findest du verschiedene Beiträge, in denen es um Mental Health geht. Außerdem bekommst du Tipps und Anlaufstellen, an die du dich wenden kannst:
Frauenhausdienst und Kontaktstelle gegen Gewalt an Frauen
Frauen in Gewaltsituationen oder Angehörige/Bekannte finden beim Frauenhausdienst anonyme und kostenlose Hilfe: psycho-soziale Beratung, Krisenintervention, Rechtsberatung und vorübergehende Unterkunft für Frauen und ihre Kinder
Il Germoglio – der Sonnenschein: Unterstützung für Familien in Krisensituationen
Das Kompetenzzentrum „Il Germoglio – Der Sonnenschein“ bietet Präventionsprojekte gegen Gewalt an Minderjährigen, psychologische Unterstützung für Familien in Krisensituationen und für minderjährige Gewalt- und Missbrauchsopfer und deren Familien.
Young+Direct nimmt jedes Problem und jede Frage ernst. Egal, was dich beschäftigt, ob Fragen zu Konflikten mit deinen Eltern, Zweifel, Trauer, Gewalt… mit Young+Direct kannst du über alles reden oder schreiben. Anonym und kostenlos.
Die Fachstelle Familie bietet Projekte für Familien mit Kindern aller Altersgruppen und Unterstützung von Eltern und Erziehungsberechtigten in verschiedensten Lebenslagen.
Frauen in Gewaltsituationen oder Angehörige/Bekannte finden beim Frauenhausdienst anonyme und kostenlose Hilfe: psycho-soziale Beratung, Krisenintervention, Rechtsberatung und vorübergehende Unterkunft für Frauen und ihre Kinder
Young+Direct nimmt jedes Problem und jede Frage ernst. Egal, was dich beschäftigt, ob Fragen zu Konflikten mit deinen Eltern, Zweifel, Trauer, Gewalt… mit Young+Direct kannst du über alles reden oder schreiben. Anonym und kostenlos.
INPS: Infos zu Sozialversicherung, Steuern, Arbeitslosigkeit usw.
Das INPS ist der wichtigste Sozialversicherungsträger in Italien und kümmert sich außerdem um die Bekämpfung von Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung, sowie Sozialleistungsbetrug. Dort bekommst du Informationen über Steuern, Arbeitslosengeld und finanzielle Unterstützungen.
Die Youth Ape ist der Hingucker bei deinem nächsten Event!
Die Youth Ape ist eine Elektro-Ape mit auffahrbarer Ladefläche und integriertem Kühlschrank. Dies macht die Youth Ape vielseitig einsetzbar und nützlich für verschiedenste Zwecke, beispielsweise bei Events, Festen oder Infoveranstaltungen.
Das Equipment
Kühlschrank
4 LED Spotlights
Arbeitsflächen
Steckdosen
Equipment auf Anfrage
Youth App Sitzsäcke
Youth App Klappstühle
Youth App Pappbecher
Technische Informationen
Die Youth Ap(p)e jetzt ausleihen!
Vereine, die sich für junge Menschen einsetzen bzw. eine Veranstaltung für sie organisieren, können die Youth Ape kostenlos ausleihen.
Anfragen und weitere Informationen zur Ape gibt es auf der Webseite oder per Mail an info@youth-app.org.
Vielleicht hast du dir schon mal gedacht: „Eigentlich sollte ich aufhören…“ – aber irgendwie klappt es nicht.
Egal ob Snus, Vape oder die klassische Zigarette: Alle enthalten meistens Nikotin und können schnell abhängig machen. Die gute Nachricht: Du kannst davon loskommen.
Und hier erfährst du wie.
10 konkrete Tipps findest du am Ende des Artikels.
Woran erkenne ich, ob ich abhängig bin?
Nicht jede:r merkt sofort, dass es mehr als „nur Gewohnheit“ ist. Diese Anzeichen können darauf hinweisen, dass du abhängig bist:
Du brauchst Snus, Vape oder Zigaretten regelmäßig, z. B. mehrmals täglich.
Du wirst unruhig oder gereizt, wenn du nichts hast.
Du greifst automatisch dazu (z. B. beim Lernen, Zocken, Feiern).
Du hast schon versucht aufzuhören – aber es hat nicht geklappt.
Du denkst oft daran oder planst, wann du es als Nächstes nimmst.
Wenn du mehrere Punkte erkennst, lohnt es sich, genauer hinzuschauen.
Was Nikotin eigentlich ist und wie es wirkt findest du hier!
Warum ist es so schwer aufzuhören?
Viele denken: „Ich könnte jederzeit aufhören, ich will nur gerade nicht.“ Aber ganz so einfach ist dann meist doch nicht.
Nikotin wirkt sehr schnell im Gehirn und sorgt kurzfristig dafür, dass du dich:
😌 entspannter fühlst
🙇 dich besser konzentrieren kannst
🙌 ein kleines „High“ oder gutes Gefühl bekommst
Dein Körper merkt sich das. Mit der Zeit gewöhnt er sich daran – und verlangt immer wieder danach.
Dazu kommen Gewohnheiten, die sich einschleichen:
😖 Bei Stress → greifst du automatisch zu Snus, Vape oder Zigarette
🥱 Bei Langeweile → machst du es „einfach so nebenbei“
🥳 Auf Partys → gehört es irgendwie dazu
📚 Beim Lernen → denkst du, es hilft dir beim Fokus
Dein Körper und dein Alltag arbeiten quasi zusammen gegen dich.
Aufhören – sofort oder schrittweise?
Beides kann funktionieren. Es gibt nicht den einen „richtigen“ Weg – wichtig ist, dass es für dich passt.
Option 1: Sofort aufhören („Cold Turkey“)
Du hörst von einem Tag auf den anderen komplett auf – egal ob Snus, Vape oder Zigaretten.
✅ Vorteile: Du bist schneller durch den Entzug durch, du musst nicht ständig „nachrechnen“ oder reduzieren, klare Entscheidung: kein „nur noch einmal“
❌ Nachteile: Die ersten Tage können ziemlich hart sein, stärkere Entzugssymptome am Anfang
Du hörst nicht sofort komplett auf, sondern reduzierst nach und nach. Zum Beispiel: Weniger Portionen / Züge / Zigaretten pro Tag, schwächere Produkte verwenden oder feste Zeiten ohne Konsum einbauen.
✅ Vorteile: Der Entzug ist oft weniger intensiv, du kannst dich langsam daran gewöhnen, lässt sich leichter in deinen Alltag einbauen
❌ Nachteile: Es dauert länger, bis du komplett frei bist, man „rutscht“ leichter zurück („nur noch eine…“), erfordert mehr Disziplin und Planung
Frag dich:
Will ich es einfach schnell hinter mir haben? → Dann passt eher sofort aufhören
Habe ich Angst vor starken Entzugssymptomen? → Dann kann schrittweise reduzieren besser sein
Fällt es mir schwer, Grenzen einzuhalten? → Dann ist komplett aufhören oft einfacher
Egal welchen Weg du wählst: Setz dir ein klares Ziel, z. B. „In 3 Wochen bin ich komplett nikotinfrei.“
Was hilft gegen Cravings (Verlangen)?
Cravings dauern oft nur ein paar Minuten (ca. 5–10 Minuten) – auch wenn es sich länger anfühlt. Das Verlangen kommt oft in Wellen und erreicht einen Peak, der nach ein paar Minuten wieder abflacht.
Diese Tricks helfen wirklich:
🎧 Ablenkung: spazieren gehen, duschen, Musik hören
🚰 Ersatz: Kaugummi, Snacks, Wasser trinken
🤸 Bewegung: kurz rausgehen oder ein paar Liegestütze
⏰ Delay-Trick: „Ich warte 10 Minuten“ (oft wird das Verlangen dann schwächer oder verschwindet)
🚫 Trigger vermeiden: z. B. Situationen ändern, in denen du sonst zur Zigarette, Vape oder Snus greifst
Cravings kommen in Wellen – sie gehen wieder vorbei, auch wenn es sich im Moment nicht so anfühlt. Zieh durch!
Welche Entzugssymptome sind normal?
Wenn du aufhörst, kann dein Körper reagieren. Das ist normal.
Die stärkste Phase dauert ca. 3–7 Tage, danach wird es deutlich leichter! Nach 2–4 Wochen hat sich bereits vieles stabilisiert.
Typische Symptome:
😠 Reizbarkeit oder schlechte Laune
😑 Konzentrationsprobleme
Schlafprobleme
😬 stärkeres Verlangen nach Nikotin
🤤 Hunger oder mehr Appetit
Helfen Nikotinpflaster & Co.?
Ja, sie können helfen – auch bei Snus oder Vapes.
Nikotinpflaster, Kaugummis / Lutschtablette oder Sprays: Diese Produkte nennt man Nikotinersatzprodukte. Sie geben dir Nikotin ohne die vielen schädlichen Stoffe, die z. B. beim Rauchen entstehen. So wird der Entzug leichter.
Trotzdem gibt es einige Punkte zu bedenken:
0️⃣ Du nimmst weiterhin Nikotin zu dir (also keine sofortige „Null“)
👎 Es kann Nebenwirkungen geben (z. B. Hautreizungen beim Pflaster, Husten oder Brennen beim Spray)
⛓️ Manche bleiben länger daran hängen als geplant
❌ Wirkt allein oft nicht – Verhalten und Gewohnheiten musst du trotzdem ändern
Diese Produkte sind keine Lösung, sondern können unterstützend wirken. Du musst trotzdem dranbleiben und dein Verhalten und deine Gewohnheiten ändern.
Snus, Vapes… Nikotin: Wie kommt man davon los?
1. Mach dir dein „Warum“ klar Überleg dir, warum du aufhören willst – zum Beispiel wegen deiner Gesundheit, mehr Energie, Geld sparen oder Sport. Schreib dir deinen Grund auf oder speichere ihn im Handy. Das hilft dir besonders in Momenten, in denen es schwer wird.
2. Setz dir ein klares Ziel Leg ein konkretes Datum fest oder einen Zeitraum, z. B. „In 3 Wochen bin ich komplett nikotinfrei“. Ohne Plan bleibt es oft bei dem Gedanken „Ich sollte mal…“.
3. Räume dein Umfeld auf Entferne alles, was dich zum Konsum verleitet – also Snus, Vapes, Zigaretten, Feuerzeuge oder Pods. Je weniger du griffbereit hast, desto leichter wird es, nein zu sagen.
4. Erkenne deine Trigger Achte darauf, in welchen Situationen du automatisch zu Nikotin greifst – etwa bei Stress, Langeweile, beim Lernen oder auf Partys. Wenn du diese Momente kennst, kannst du dich besser darauf vorbereiten.
5. Bau neue Gewohnheiten auf Ersetze alte Routinen durch neue. Statt zu rauchen kannst du kurz rausgehen, Wasser trinken, Kaugummi kauen oder dich bewegen. Dein Gehirn braucht Alternativen, nicht nur Verzicht.
6. Hol dir Unterstützung Erzähl Freund*innen oder Familie, dass du aufhören willst, oder tu es gemeinsam mit jemandem. Auch Beratungsstellen oder Apps können helfen. Du musst das nicht alleine schaffen.
7. Sei vorbereitet auf Rückfälle Ein Ausrutscher kann passieren. Wichtig ist, dass du danach weitermachst und nicht aufgibst. Ein Fehler bedeutet nicht, dass alles umsonst war.
8. Belohn dich Feier kleine Erfolge, zum Beispiel einen Tag, eine Woche oder einen Monat ohne Nikotin. Du kannst auch das gesparte Geld nutzen, um dir etwas zu gönnen. Das motiviert zusätzlich. Apps helfen deinen Fortschritt zu dokumentieren und zeigen dir, wie sich dein Körper vom Nikotn erholt.
9. Nutze Apps zur Unterstützung Apps helfen dir, deinen Fortschritt zu dokumentieren und zeigen dir, wie sich dein Körper Schritt für Schritt vom Nikotin erholt. Das kann extra motivieren, dranzubleiben.
10. Bleib geduldig Es dauert eine Zeit, bis sich dein Körper und deine Gewohnheiten umstellen. Auch wenn es am Anfang schwer ist: Es wird Schritt für Schritt leichter.
Vielleicht hast du dir schon mal gedacht: „Eigentlich sollte ich aufhören…“ – aber irgendwie klappt es nicht.
Egal ob Snus, Vape oder die klassische Zigarette: Alle enthalten meistens Nikotin und können schnell abhängig machen. Die gute Nachricht: Du kannst davon loskommen.
Und hier erfährst du wie.
10 konkrete Tipps findest du am Ende des Artikels.
Woran erkenne ich, ob ich abhängig bin?
Nicht jede:r merkt sofort, dass es mehr als „nur Gewohnheit“ ist. Diese Anzeichen können darauf hinweisen, dass du abhängig bist:
Du brauchst Snus, Vape oder Zigaretten regelmäßig, z. B. mehrmals täglich.
Du wirst unruhig oder gereizt, wenn du nichts hast.
Du greifst automatisch dazu (z. B. beim Lernen, Zocken, Feiern).
Du hast schon versucht aufzuhören – aber es hat nicht geklappt.
Du denkst oft daran oder planst, wann du es als Nächstes nimmst.
Wenn du mehrere Punkte erkennst, lohnt es sich, genauer hinzuschauen.
Was Nikotin eigentlich ist und wie es wirkt findest du hier!
Warum ist es so schwer aufzuhören?
Viele denken: „Ich könnte jederzeit aufhören, ich will nur gerade nicht.“ Aber ganz so einfach ist dann meist doch nicht.
Nikotin wirkt sehr schnell im Gehirn und sorgt kurzfristig dafür, dass du dich:
😌 entspannter fühlst
🙇 dich besser konzentrieren kannst
🙌 ein kleines „High“ oder gutes Gefühl bekommst
Dein Körper merkt sich das. Mit der Zeit gewöhnt er sich daran – und verlangt immer wieder danach.
Dazu kommen Gewohnheiten, die sich einschleichen:
😖 Bei Stress → greifst du automatisch zu Snus, Vape oder Zigarette
🥱 Bei Langeweile → machst du es „einfach so nebenbei“
🥳 Auf Partys → gehört es irgendwie dazu
📚 Beim Lernen → denkst du, es hilft dir beim Fokus
Dein Körper und dein Alltag arbeiten quasi zusammen gegen dich.
Aufhören – sofort oder schrittweise?
Beides kann funktionieren. Es gibt nicht den einen „richtigen“ Weg – wichtig ist, dass es für dich passt.
Option 1: Sofort aufhören („Cold Turkey“)
Du hörst von einem Tag auf den anderen komplett auf – egal ob Snus, Vape oder Zigaretten.
✅ Vorteile: Du bist schneller durch den Entzug durch, du musst nicht ständig „nachrechnen“ oder reduzieren, klare Entscheidung: kein „nur noch einmal“
❌ Nachteile: Die ersten Tage können ziemlich hart sein, stärkere Entzugssymptome am Anfang
Du hörst nicht sofort komplett auf, sondern reduzierst nach und nach. Zum Beispiel: Weniger Portionen / Züge / Zigaretten pro Tag, schwächere Produkte verwenden oder feste Zeiten ohne Konsum einbauen.
✅ Vorteile: Der Entzug ist oft weniger intensiv, du kannst dich langsam daran gewöhnen, lässt sich leichter in deinen Alltag einbauen
❌ Nachteile: Es dauert länger, bis du komplett frei bist, man „rutscht“ leichter zurück („nur noch eine…“), erfordert mehr Disziplin und Planung
Frag dich:
Will ich es einfach schnell hinter mir haben? → Dann passt eher sofort aufhören
Habe ich Angst vor starken Entzugssymptomen? → Dann kann schrittweise reduzieren besser sein
Fällt es mir schwer, Grenzen einzuhalten? → Dann ist komplett aufhören oft einfacher
Egal welchen Weg du wählst: Setz dir ein klares Ziel, z. B. „In 3 Wochen bin ich komplett nikotinfrei.“
Was hilft gegen Cravings (Verlangen)?
Cravings dauern oft nur ein paar Minuten (ca. 5–10 Minuten) – auch wenn es sich länger anfühlt. Das Verlangen kommt oft in Wellen und erreicht einen Peak, der nach ein paar Minuten wieder abflacht.
Diese Tricks helfen wirklich:
🎧 Ablenkung: spazieren gehen, duschen, Musik hören
🚰 Ersatz: Kaugummi, Snacks, Wasser trinken
🤸 Bewegung: kurz rausgehen oder ein paar Liegestütze
⏰ Delay-Trick: „Ich warte 10 Minuten“ (oft wird das Verlangen dann schwächer oder verschwindet)
🚫 Trigger vermeiden: z. B. Situationen ändern, in denen du sonst zur Zigarette, Vape oder Snus greifst
Cravings kommen in Wellen – sie gehen wieder vorbei, auch wenn es sich im Moment nicht so anfühlt. Zieh durch!
Welche Entzugssymptome sind normal?
Wenn du aufhörst, kann dein Körper reagieren. Das ist normal.
Die stärkste Phase dauert ca. 3–7 Tage, danach wird es deutlich leichter! Nach 2–4 Wochen hat sich bereits vieles stabilisiert.
Typische Symptome:
😠 Reizbarkeit oder schlechte Laune
😑 Konzentrationsprobleme
Schlafprobleme
😬 stärkeres Verlangen nach Nikotin
🤤 Hunger oder mehr Appetit
Helfen Nikotinpflaster & Co.?
Ja, sie können helfen – auch bei Snus oder Vapes.
Nikotinpflaster, Kaugummis / Lutschtablette oder Sprays: Diese Produkte nennt man Nikotinersatzprodukte. Sie geben dir Nikotin ohne die vielen schädlichen Stoffe, die z. B. beim Rauchen entstehen. So wird der Entzug leichter.
Trotzdem gibt es einige Punkte zu bedenken:
0️⃣ Du nimmst weiterhin Nikotin zu dir (also keine sofortige „Null“)
👎 Es kann Nebenwirkungen geben (z. B. Hautreizungen beim Pflaster, Husten oder Brennen beim Spray)
⛓️ Manche bleiben länger daran hängen als geplant
❌ Wirkt allein oft nicht – Verhalten und Gewohnheiten musst du trotzdem ändern
Diese Produkte sind keine Lösung, sondern können unterstützend wirken. Du musst trotzdem dranbleiben und dein Verhalten und deine Gewohnheiten ändern.
Snus, Vapes… Nikotin: Wie kommt man davon los?
1. Mach dir dein „Warum“ klar Überleg dir, warum du aufhören willst – zum Beispiel wegen deiner Gesundheit, mehr Energie, Geld sparen oder Sport. Schreib dir deinen Grund auf oder speichere ihn im Handy. Das hilft dir besonders in Momenten, in denen es schwer wird.
2. Setz dir ein klares Ziel Leg ein konkretes Datum fest oder einen Zeitraum, z. B. „In 3 Wochen bin ich komplett nikotinfrei“. Ohne Plan bleibt es oft bei dem Gedanken „Ich sollte mal…“.
3. Räume dein Umfeld auf Entferne alles, was dich zum Konsum verleitet – also Snus, Vapes, Zigaretten, Feuerzeuge oder Pods. Je weniger du griffbereit hast, desto leichter wird es, nein zu sagen.
4. Erkenne deine Trigger Achte darauf, in welchen Situationen du automatisch zu Nikotin greifst – etwa bei Stress, Langeweile, beim Lernen oder auf Partys. Wenn du diese Momente kennst, kannst du dich besser darauf vorbereiten.
5. Bau neue Gewohnheiten auf Ersetze alte Routinen durch neue. Statt zu rauchen kannst du kurz rausgehen, Wasser trinken, Kaugummi kauen oder dich bewegen. Dein Gehirn braucht Alternativen, nicht nur Verzicht.
6. Hol dir Unterstützung Erzähl Freund*innen oder Familie, dass du aufhören willst, oder tu es gemeinsam mit jemandem. Auch Beratungsstellen oder Apps können helfen. Du musst das nicht alleine schaffen.
7. Sei vorbereitet auf Rückfälle Ein Ausrutscher kann passieren. Wichtig ist, dass du danach weitermachst und nicht aufgibst. Ein Fehler bedeutet nicht, dass alles umsonst war.
8. Belohn dich Feier kleine Erfolge, zum Beispiel einen Tag, eine Woche oder einen Monat ohne Nikotin. Du kannst auch das gesparte Geld nutzen, um dir etwas zu gönnen. Das motiviert zusätzlich. Apps helfen deinen Fortschritt zu dokumentieren und zeigen dir, wie sich dein Körper vom Nikotn erholt.
9. Nutze Apps zur Unterstützung Apps helfen dir, deinen Fortschritt zu dokumentieren und zeigen dir, wie sich dein Körper Schritt für Schritt vom Nikotin erholt. Das kann extra motivieren, dranzubleiben.
10. Bleib geduldig Es dauert eine Zeit, bis sich dein Körper und deine Gewohnheiten umstellen. Auch wenn es am Anfang schwer ist: Es wird Schritt für Schritt leichter.
💬 individuelle Beratung und Information zu Schule, Studium und Beruf
🧭 Unterstützung in der Entscheidungsfindung bei der Ausbildungs-, Studien- und Berufswahl
Zu den Dienstleistungen der Ausbildungs-, Studien- und Berufsberatung zählen die Berufsberatung, die Potenzialanalyse und die Studieninformation
Berufsberatung
Die Berufsberatung bietet dir persönliche Gespräche an, um deine Fähigkeiten, Interessen und Wünsche zu klären und gibt dir Informationen zu Ausbildungen, Studium und Berufen.
Sie kann dir helfen, wenn du unsicher bist bei der Wahl von Schule oder Ausbildung, der Entscheidung für eine Studienrichtung oder wenn du einen beruflichen Neustart wagen möchtest.
Egal ob du auf der Mittel-, Ober- oder Berufsschule bist, eine Lehre machst, studierst, arbeitslos bist oder erwachsen bist, die Beratung steht dir kostenlos zur Verfügung.
Die Beratung mit Potenzialanalyse (PA) kombiniert verschiedene computergestützte Testverfahren, um deine schulischen und beruflichen Interessen, Begabungen, Fähigkeiten, Leistungsmotivation, Arbeitsverhalten sowie Aufmerksamkeit und Konzentration zu erfassen.
Davon ausgehend wird ein Profil über deine Interessen, Stärken, und Persönlichkeitsmerkmale erstellt. Dieses kostenlose Angebot richtet sich an Jugendliche ab 13 Jahren, die die 2. Klasse der Mittelschule abgeschlossen haben, sowie an Erwachsene, die eine berufliche Neuorientierung suchen.
Melde dich telefonisch oder über das Online-Formular an und vereinbare vorab ein Gespräch an der Beratungsstelle, die am nächsten zu deinem Wohnort liegt. Testorte sind in Bozen, Meran und Bruneck.
Studieninformation
Die Studieninformation Südtirol in Bozen gibt dir Auskunft zu Themen wie der Anerkennung deines Studientitels, der Möglichkeit eines Studien- oder Hochschulortswechsels, dem Erhalt eines gültigen Studientitels für Wettbewerbe oder Lehrtätigkeiten an Schulen sowie zu Pflichtpraktika und Staatsprüfungen.
Zusätzlich zu ihrem Hauptsitz in Bozen bietet die Studieninformation Informationsstellen und Kontaktpersonen in verschiedenen österreichischen Städten, wie Innsbruck, Salzburg oder Graz.
Berufsberatungsstellen in Südtirol
In Südtirol gibt es insgesamt zehn Berufsberatungsstellen.
Anmelden kannst du dich online über dieses Formular.
Weitere Informationen
Auf der Webseite der Ausbildungs-, Studien- und Berufsberatung bekommst du außerdem verschiedene Informationen zu Berufen und Ausbildung. Schau mal rein!
Der Einstieg ins Berufsleben ist spannend – aber auch voller Unsicherheiten. Was darf ein Unternehmen eigentlich fragen? Und darf man wirklich über sein Gehalt sprechen?
Hier bekommst du einen klaren Überblick!
Du bist minderjährig? Ab wann man in Südtirol arbeiten darf und was minderjährige Arbeiter*innen sonst noch wissen sollten, findest du hier.
Stellenanzeigen: Gleichberechtigung ist Pflicht
Geschlechtergerechte Stellenanzeigen sind so geschrieben, dass sich alle Menschen angesprochen fühlen – egal welches Geschlecht sie haben. Sie vermeiden:
Stereotype Rollenbilder (z.B. „Wir suchen einen dynamischen Verkäufer“)
Einseitige Formulierungen, die nur eine Gruppe ansprechen
👉 Rechtlicher Hintergrund: In Italien verbietet das Gleichstellungsgesetz (Codice delle Pari Opportunità, GvD Nr. 198/2006) diskriminierende Stellenanzeigen. Arbeitgeber:innen dürfen niemanden aufgrund von Geschlecht (oder anderen geschützten Merkmalen) ausschließen.
Bewerbungsgespräch – Deine Rechte und Grenzen
Im Bewerbungsgespräch dürfen dir nicht alle Fragen gestellt werden. Diese Fragen sind nicht erlaubt:
🫄 Bist du schwanger oder planst du, schwanger zu werden?
🙏 Welche Religion hast du?
❣️ Wen liebst du? (sexuelle Orientierung)
💞 Detaillierte Fragen zu Familienplanung oder Beziehungsstatus
GOOD TO KNOW: Wenn dir trotzdem solche Fragen gestellt werden, darfst du lügen oder die Antwort verweigern. Das ist dein Recht! Diese Regel schützt dich vor Diskriminierung.
Neben den „verbotenen Fragen“ gibt es noch weitere Grenzen:
❌ Keine versteckten Tests ohne Info: Persönlichkeitstests oder Assessments müssen transparent sein. Du musst wissen, wozu sie dienen.
❌ Kein Druck oder unfaire Praktiken: z.B. extrem kurzfristige Entscheidungen erzwingen oder unrealistische Anforderungen stellen
Infos und Unterstützung bei Mobbing oder Diskriminierung am Arbeitsplatz findest du hier.
Absage im Bewerbungsprozess – hast du ein Recht auf Begründung?
Kurz gesagt: Nein, in der Regel nicht. Unternehmen dürfen selbst entscheiden, wen sie einstellen, ohne ihre Entscheidung begründen zu müssen.
Aber: Wenn du vermutest, dass Diskriminierung eine Rolle gespielt hat (z.B. wegen Geschlecht, Herkunft, Religion etc.), sieht die Situation anders aus. Dann kannst du: eine Begründung verlangen und rechtlich dagegen vorgehen. Melde dich in solchen Fällen bei der Gleichstellungsrätin.
Deine Rechte beim Gehalt & wie du richtig verhandelst
Beim Thema Gehalt gilt: Du bist nicht machtlos – du hast klare Rechte und Spielraum zur Verhandlung.
Lohntransparenz – Das Recht zu wissen, wie viel du verdienst
Lohntransparenz bedeutet, dass du das Recht hast zu erfahren, wie viel andere Personen in deinem Betrieb für vergleichbare Arbeit verdienen. Es geht darum, dass Gehälter nicht mehr geheim gehalten werden, sondern offen und nachvollziehbar sind.
Das heißt:
🧐 „Wie viel verdienen Personen in vergleichbaren Positionen?“ Du darfst wissen, wie viel Kolleg:innen mit ähnlichen Aufgaben verdienen.
⚖️ „Warum gibt es Gehaltsunterschiede in unserem Team?“ Arbeitgeber:innen müssen erklären können, warum es Gehaltsunterschiede gibt.
🤔 „Nach welchen Kriterien werden Gehälter festgelegt?“ Gehaltsinformationen dürfen nicht mehr als „Betriebsgeheimnis“ behandelt werden.
🗣️ Du darfst mit anderen über dein Gehalt sprechen – niemand darf dir das verbieten!
Warum ist Lohntransparenz wichtig?
😶🌫️ Wenn Gehälter geheim sind, können Ungerechtigkeiten leichter versteckt werden: Frauen verdienen für die gleiche Arbeit weniger als Männer (Gender Pay Gap), manche Gruppen werden systematisch schlechter bezahlt, ohne dass es dafür sachliche Gründe gibt, junge Arbeitnehmer:innen wissen nicht, ob ihr Gehalt fair ist.
💪 Du kannst besser verhandeln, weil du weißt, was angemessen ist.
🤝 Betriebe werden fairer, weil sie ihre Entscheidungen begründen müssen
Was ist ein fairer Lohn?
In Italien gibt es keinen einheitlichen gesetzlichen Mindestlohn – aber dein Gehalt:
muss mindestens dem Kollektivvertrag (CCNL) deiner Branche entsprechen. Diese Verträge regeln auch Urlaub, Arbeitszeit und Zuschläge.
sollte deine Arbeit, Qualifikation und Verantwortung angemessen widerspiegeln
sollte ähnlich sein wie der von Teammitgliedern mit ähnlichem Aufgaben
Hier findest du offizielle Lohntabellen.Dort sind die Mindestlöhne nach verschiedenen Branchen und Kollektivverträgen genau aufgelistet, sodass man sehen kann, was einem je nach Job mindestens zusteht
Tipps für eine erfolgreiche Gehaltsverhandlung
🙋 Aktiv verhandeln: Warte nicht, bis dir mehr angeboten wird
🔍 Vorbereiten: Informiere dich über übliche Gehälter (CCNL, Branche)
🎯 Spanne nennen: z.B. „1.800–2.100 € brutto“ statt fixer Zahl
💡 Begründen: Ausbildung, Erfahrung, Sprachen etc. nennen
🤝 Selbstbewusst und klar auftreten: Statt vorsichtig („Ich würde mir wünschen…“) lieber konkret („Ich halte … für angemessen“)
📈 Nicht zu niedrig starten: Nach unten geht leichter als nach oben
Die Gleichstellungsrätin in Südtirol ist eine unabhängige Ansprechperson, die sich dafür einsetzt, dass alle Menschen am Arbeitsplatz gleich behandelt werden – egal welches Geschlecht sie haben.
Sie informiert und berät kostenlos und anonym und kann bei Bedarf zwischen den Parteien vermitteln.
Diskriminierung ist in unserer Gesellschaft weit verbreitet und zeigt sich auch in der Arbeitswelt. Und auch Mobbing am Arbeitsplatz kann vorkommen und hat negative Auswirkungen auf die betreffende Person und das gesamte Arbeitsklima.
Was Diskriminierung und Mobbing am Arbeitsplatz bedeutet und was du tun kannst, wenn du selbst betroffen bist, das erfährst du hier.
Wann spricht man von Diskriminierung am Arbeitsplatz und welche Folgen hat das für Betroffene?
Diskriminiert wird man, wenn man aufgrund eines persönlichen und identitätsbezogenen Merkmals benachteiligt wird. Solche Merkmale sind beispielsweise das Geschlecht, die sexuelle Orientierung, die Herkunft, das Alter oder eine Behinderung.
Benachteiligung und ungleiche Chancen im Job aufgrund von Geschlecht, Herkunft, Alter, Behinderung usw.
Diskriminierung am Arbeitsplatz ist also eine Benachteiligung im Job aufgrund eines solchen Merkmals, welche sich z.B. durch ungleiche Chancen bei der Einstellung, Beförderung, Gehalt und Behandlung am Arbeitsplatz äußert. Betroffene werden dadurch nicht nur in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung behindert, sondern erleben auch negative Auswirkungen auf das psychische und physische Wohlbefinden.
Diskriminierung im Job passiert oft schon bei der Stellenanzeige, beim Bewerbungsgespräch oder beim Lohn. Wichtige Infos haben wir hier für dich zusammengefasst.
Diskriminierung am Arbeitsplatz hängt oft mit dem Geschlecht zusammen
Geschlechtsspezifische Diskriminierung bedeutet, dass jemand aufgrund seines Geschlechts ungleich behandelt wird. Das kann so aussehen:
Unterschiedliche Bezahlung für die gleiche Arbeit
Benachteiligung bei Beförderungen
Ungleiche Verteilung von interessanten oder wichtigen Aufgaben
Schwierigerer Zugang zu bestimmten Jobs
Oft sind Frauen und nicht-binäre Personen davon betroffen, aber auch Männer können diskriminiert werden – besonders in Berufen, die als „typisch weiblich“ gelten (z.B. Kindergarten, Pflege). Diskriminierung aufgrund des Geschlechts ist unfair und wirkt sich negativ auf deine berufliche Entwicklung und dein Wohlbefinden aus.
Direkte Diskriminierung ist offensichtlich: Du wirst klar benachteiligt, z.B.: „Für diese Position nehmen wir nur Männer.“ bzw. „Wir stellen keine Frauen ein.“
Indirekte Diskriminierung ist versteckter: Regeln oder Anforderungen klingen neutral, führen aber dazu, dass bestimmte Gruppen benachteiligt werden, z.B.: Eine Vollzeitstelle, die nicht teilbar ist (benachteiligt oft Personen mit Betreuungspflichten), Körperliche Anforderungen, die nicht wirklich nötig sind für den Job
Beide Formen sind Diskriminierung und können im Arbeitsalltag vorkommen.
Belästigung am Arbeitsplatz
Belästigung am Arbeitsplatz bedeutet: Jemand verhält sich so, dass du dich unwohl, unsicher oder verletzt fühlst. Das können sein:
Respektlose oder abwertende Kommentare
Unangenehme Gesten oder Blicke
Das bewusste Überschreiten deiner persönlichen Grenzen
Wichtig zu wissen: Es kommt nicht darauf an, wie etwas gemeint ist, sondern wie du es empfindest. Wenn du dich unwohl fühlst, ist das ein Zeichen, dass eine Grenze überschritten wurde. Belästigung kann dein Selbstwertgefühl beeinträchtigen und dazu führen, dass du dich am Arbeitsplatz nicht mehr sicher fühlst.
Sexuelle Belästigung
ist eine besondere Form der Belästigung. Sie liegt vor, wenn dich jemand mit unerwünschten sexuellen Dingen konfrontiert:
Anzügliche Kommentare oder Witze
Unerwünschte Berührungen
Aufdringliche Blicke
Versenden von sexuellen Inhalten oder Nachrichten
So ein Verhalten ist eine Straftat!
Das musst du dir nicht gefallen lassen! Sexuelle Belästigung ist verboten – unabhängig davon, wer du bist, wie alt du bist oder welche Position du hast. Sie darf niemals als „Spaß“ oder „Missverständnis“ abgetan werden.
Falls also auch du sexuelle Belästigung erlebt oder mitbekommen hast, kannst und solltest du etwas dagegen tun. Sprich mit einer Bezugsperson und/oder Fachperson darüber und klärt, welche Schritte notwendig sind. Das kann ein Gespräch mit dem/der Arbeitgeber*in bis hin zur Anzeige bei der Polizei sein. Unterstützung bietet beispielsweise die Gleichstellungsrätin.
Auch vermeintlich lustige sexistische Witze, Catcalling und das Versenden von Dickpics zählt zu sexueller Belästigung. Weitere Infos dazu und wie man sich solchen Situationen verhalten kann, findest du im Artikel Gewalt an Frauen.
Wann spricht man von Mobbing am Arbeitsplatz?
Mobbing bedeutet, dass du über längere Zeit hinweg von anderen am Arbeitsplatz absichtlich schlecht behandelt wirst:
Dir werden wichtige Infos vorenthalten oder du wirst bei Aufgaben übergangen
Ständige Beleidigungen oder Lästereien
Absichtliches Ausschließen aus der Gruppe
Verbreiten von Gerüchten oder Lügen über dich
Achtung: Mobbing ist mehr als ein einzelner Konflikt, es passiert regelmäßig und über einen längeren Zeitraum. Mobbing kann ernsthafte Folgen haben: psychische Belastung, Depressionen, Angstzustände, Schlafprobleme. Es ist ein ernstes Problem und sollte niemals verharmlost werden.
Was also tun, wenn man Diskriminierung oder Mobbing erlebt?
Wenn Menschen Opfer von Diskriminierung oder Mobbing werden, zögern sie oft aus verschiedenen Gründen, Hilfe in Anspruch zu nehmen: aus Angst vor Konsequenzen am Arbeitsplatz, aus Sorge, dass ihnen nicht geglaubt wird, oder aus Sorge, dass die beruflichen Beziehungen Schaden nehmen könnten.
In solchen Situationen ist es allerdings wichtig, so schnell wie möglich Unterstützung zu suchen. Folgende Schritte können hilfreich sein:
🧑💼Falls vorhanden, kann man sich an eine*n vertrauenswürdige*n Berater*in im Unternehmen wenden
🧑⚕️ psychologische Unterstützung suchen oder mit Vertrauenspersonen darüber sprechen
👫 Unterstützung am Arbeitsplatz durch Arbeitskolleg*innen suchen
📔 ein „Tagebuch“ führen, um das erlittene Verhalten zu dokumentieren,
Um Diskriminierung und Mobbing am Arbeitsplatz zu bekämpfen, sind aber nicht nur betroffene Personen gefragt.
Die Bekämpfung von Diskriminierung am Arbeitsplatz erfordert ein konkretes Engagement von Seiten der Organisationen, Unternehmen und der Politik.
Der Arbeitgeber oder die Arbeitgeberin haben laut Gesetzgebung die Pflicht, die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden zu schützen. Dazu zählt auch die Schaffung eines fairen und respektvollen Umfelds
Jede*r von uns ist mitverantwortlich für ein positives Arbeitsklima
Die Verantwortung für die Förderung eines gesunden Arbeitsumfelds liegt jedoch bei jedem Einzelnen von uns: Wir alle müssen darauf achten, eine respektvolle und nicht beleidigenden Sprache zu verwenden sowie diskriminierender Äußerungen, wie z. B., sexistischer Formulierungen zu vermeiden.
Falls du diskriminierendes Verhalten bemerkst, schau nicht weg!
Auch du bist Teil eines positiven Arbeitssystems, in dem sich jede*r wohlfühlen kann. Solltest du also diskriminierendes Verhalten bemerken, ist es wichtig Ungerechtigkeiten nicht zu ignorieren. Sprich unangebrachtes Verhalten an, unterstützte benachteiligte Personen und setze dich aktiv für Gleichberechtigung ein. Wenn du dich in einer solchen Situation befindest und dich fragst, was du konkret machen kannst, melde dich kostenlos und anonym bei der Gleichstellungsrätin, sie kann dich unterstützen.
ANLAUFSTELLE: Gleichstellungsrätin
Die Gleichstellungsrätin in Südtirol ist eine unabhängige Ansprechperson, die sich dafür einsetzt, dass alle Menschen am Arbeitsplatz gleich behandelt werden – egal welches Geschlecht sie haben. Sie kämpft gegen geschlechtsspezifische Diskriminierung, Mobbing und Gewalt am Arbeitsplatz und schützt die Rechte von allen: Frauen, Männern und nicht-binären Personen.
Sie informiert und berät kostenlos und anonym und kann bei Bedarf zwischen den Parteien vermitteln.
Seit 2021 ist außerdem der Anti-Mobbing-Dienst beim Gleichstellungsrat angesiedelt.
Melde dich also bei der Gleichstellungsrätin, falls du Diskriminierung oder Mobbing ausgesetzt bist oder beobachtest und hole dir Unterstützung!
Sie hilft, Konflikte zu lösen und berät Betroffene
Sie organisiert Workshops und Infoveranstaltungen, damit mehr Menschen verstehen, warum Gleichstellung wichtig ist
Sie arbeitet mit Arbeitnehmer:innen, Arbeitgeber:innen, Betrieben und Gewerkschaften zusammen
Sie bietet kostenlose Erstberatung und vermittelt in Konfliktsituationen
ANLAUFSTELLE: Antidiskriminierungsstelle
Wenn du von Diskriminierung bei der Arbeit oder auch in anderen Bereichen betroffen bist, kannst du dich außerdem an die Antidiskriminierungsstelle wenden. Sie bietet:
Beratung und Unterstützung für Menschen mit Diskriminierungserfahrungen
Konfliktschlichtung
Vermittlung an weitere Beratungsstellen, sofern der beklagte Vorfall nicht in unsere Zuständigkeit fällt
Manchmal kann es echt mühsam sein, sich durch unzählige Webseiten zu klicken, widersprüchliche Infos zu finden oder gar nicht zu wissen, wo man überhaupt suchen soll.
Genau deshalb gibt es den Youth Info Chat!
Damit du schnell, unkompliziert und zuverlässig die Infos bekommst, die du wirklich brauchst.
Egal ob es um Bewerbungen, Uni-Entscheidungen, Auslandsaufenthalte, Events in deiner Nähe oder konkrete Anlaufstellen geht – du kannst uns einfach schreiben.
Wir antworten dir persönlich und verständlich, ohne komplizierte Fachsprache.
Der Youth Info Chat ist kostenlos und richtet sich an alle jungen Menschen in Südtirol, die Orientierung, Unterstützung oder einfach schnelle Antworten brauchen.
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