Matura 2026

Ab 2026 greift auch in Südtirols Oberschulen eine Reform, die die Maturaprüfung beeinflusst.

Die wichtigsten Änderungen, welche Fächer zur Matura 2026 kommen und weitere Infos bekommst du hier!

Reform: Was ist neu bei der Matura 2026?

  • 😇 Verhaltensnote entscheidet über Zulassung: Wer eine Verhaltensnote unter 6 hat, wird nicht zur Matura zugelassen.

  • 🗣️ Vier Fächer bei der mündlichen Prüfung: Änderungen gibt es vor allem bei der mündlichen Prüfung. Dort werden künftig vier Fächer geprüft, die jedes Jahr im Januar vom Bildungsministerium festgelegt werden.

  • 🚫 Mündliche Prüfung verpflichtend: Ein Rücktritt ist nicht mehr möglich, da alle Prüfungsteile absolviert werden müssen. Wer nicht zur mündlichen Prüfung geht, ist automatisch durchgefallen.

  • 5️⃣ Prüfungskommission wird kleiner: Ab 2026 werden nur noch fünf, statt wie bisher sieben, Personen die Prüfungskommission bilden – 2 intern, 2 extern und ein:e Präsident:in.

  • Maximal drei Bonuspunkte: Für besonders gute Leistungen sind weiterhin Bonuspunkte möglich, aber maximal drei und nur dann, wenn man bereits 97 Punkte (inkl. Schulguthaben) erreicht hat.

  • 💼 Lernbereich Schule-Arbeitswelt: Der Lernbereich „Übergreifende Kompetenzen und Orientierung“ heißt künftig „Schule-Arbeitswelt“ und soll noch mehr auf die Verbindung von Schule und Berufsausbildung setzen.

  • 🗓️ Schuljahr 2026 endet früher: In Südtirol endet das Schuljahr 2026 bereits am 12. Juni und damit vier Tage früher als an allen anderen Schulen. Das hängt mit den neuen Maturaterminen zusammen: Die schriftlichen Prüfungen finden am 18. Juni (Deutsch), am 19. Juni (schulspezifische Fächer) und am 22. Juni (Italienisch) statt. Die mündlichen Prüfungen werden nach der ersten Sitzung der Prüfungskommissionen (voraussichtlich am Dienstag, 16. Juni) fixiert.

  • 📜 Neuer alter Name: Ab 2026 trägt die Matura wieder den Namen Reifeprüfung statt „staatlichen Abschlussprüfung“.

Wie läuft die Matura 2026 ab?

Die Matura besteht in Südtirol aus drei schriftlichen Prüfungen und einem mündlichen Prüfungsgespräch.

Die schriftlichen Arbeiten werden in drei Schulfächern abgelegt:

  1. Deutsch – 18. Juni
  2. Ein schulspezifisches Fach, welches von Schule zu Schule unterschiedlich ist – 19. Juni
  3. Italienisch als Zweitsprache – 22. Juni

Anschließend starten die mündlichen Prüfungsgespräche, die bis spätestens 10. Juli abgeschlossen sein werden.

Du machst dir Sorgen, wie du die Prüfungen überstehen sollst? Hier findest du Tipps&Tricks!

Die Matura wird von einer Prüfungskommission begleitet. Diese besteht aus einer/einem Vorsitzenden und zwei internen (=eigene Lehrperson) und zwei externen (=aus einer anderen Schule) Kommissionsmitgliedern.

Wer die internen Kommissionsmitglieder sind, wird vom Klassenrat definiert. Die externen Mitglieder werden von der Bildungsdirektion zugewiesen. Eine Prüfungskommission ist jeweils für zwei Schulklassen zuständig.

Diese Fächer kommen zur Matura 2026

Auch 2026 ist die zweite schriftliche Prüfung einem Fach gewidmet, das typisch für den jeweiligen Schultyp ist. Deshalb sind die Inhalte je nach Schule unterschiedlich.

  • Klassische Gymnasium ­– Latein

  • Realgymnasium – Mathematik

  • Sprachgymnasium – Englisch

  • Wirtschaftsoberschule – Betriebswirtschaft (ggf. mit Geopolitik oder Tourismuslehre

  • Technologische Oberschule – je nach Fachrichtung

  • Kunstgymnasium ­– Plastik und Bildhauerei bzw. Grafik (Meran)

  • Sozialwissenschaftliches Gymnasium – Humanwissenschaft bzw. Volkswirtschaft und Recht

  • Schulen der Berufsbildung – fachrichtungsbezogene Themenfelder laut Referenzrahmen

Die genaue Auflistung der Fächer nach Schule und welche intern bzw. extern geprüft werden findest du hier

Daten Matura 2026

Die staatliche Abschlussprüfung für die Schülerinnen und Schüler startet am Donnerstag, dem 18. Juni 2026, mit der ersten schriftlichen Deutschprüfung. Die zweite zum schulspezifischen Fach findet am Freitag, 19. Juni statt und die schriftliche Italienischprüfung folgt am Montag, 22. Juni.

Die mündlichen Prüfungsgespräche finden im Anschluss an die schriftlichen Prüfungen statt, sodass die Prüfungen bis spätestens 10. Juli abgeschlossen sein werden.

Weitere Informationen und Tipps für die Matura findest du auf der Webseite: maturansia.it

Und nach der Matura? 😱

Wahrscheinlich erst mal Sommerferien oder du startest gleich mit einem Sommerjob

Wenn du noch nicht weißt, was wie es nach der Matura weitergehen soll, ob du vielleicht studieren sollst oder doch lieber arbeiten gehen? 🤔 Dann haben wir hier ein paar Infos&Tipps, die dir helfen sollen, deinen passenden Weg zu finden.

Höchstpunktezahl erreicht? Wer eine 100er-Matura geschafft hat, bekommt die Carta del Merito im Wert von 500 €. Hier geht’s zu den Infos!

Safer Use: Alkohol

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Alkohol ist besonders bei uns in Südtirol allgegenwärtig: Der Aperitivo am Abend, das Feierabendbier nach der Arbeit oder auch mal etwas mehr beim Feiern am Wochenende…

  • Was ist Alkohol und was passiert dadurch in unserem Körper?

  • Was kann man machen, um die negativen Folgen und Gefahren zu verringern?

  • Und warum ist Alkohol in unserer Gesellschaft eigentlich so verwurzelt?

Das erklärt Peter Dalvai vom Projekt Streetlife des Forum Prävention!

Was ist Alkohol? Und was passiert damit im Körper?

Alkohol ist ein Zellgift, das nur in kleinen Mengen für den Menschen verträglich ist und hauptsächlich über die Leber abgebaut wird.

Eine gesunde Leber kann in der Stunde maximal 0,1 bis 0,15 Promille abbauen. Hat man also 1,3 Promille, dauert es 13 Stunden, bis man wieder ganz nüchtern wird.

ACHTUNG: Beim Autofahren ist ein Promillewert von max. 0,5 erlaubt. Führerscheinneulinge müssen 0,0 Promille haben.
Auch am Tag nachdem man Alkohol getrunken hat, kann es sein, dass man noch Alkohol im Blut hat und deshalb nicht fahren darf!

Viele Fragen sich:

Was kann ich machen, damit der Alkohol schneller abgebaut wird?

Die Antwort: Absolutly nothing!

Der Abbau des Alkohols im Körper kann nicht beschleunigt werden. Wasser, Kaffee oder eine kalte Dusche bewirken zwar, dass man sich besser fühlt, der Promillewert bleibt aber unverändert. Und auch die vielen Mittelchen, die angeblich helfen sollen schneller auszunüchtern, sind (leider) nur leere Werbeversprechen.

Alkohol kann zwar über die Haut ausgeschwitzt werden, allerdings in so geringer Prozentzahl (1 – 2 %), dass das keinen Einfluss auf den Blutalkoholspiegel hat.

Dasselbe gilt übrigens, wenn man sich übergibt: Der Alkohol ist zu diesem Zeitpunkt schon ins Blut gelangt und kann nicht durch Erbrechen wieder herausbefördert werden.

GOOD TO KNOW: Unterschied zwischen Männern und Frauen

Männer bauen Alkohol im Blut übrigens etwas schneller ab als Frauen.

Trinken eine Frau und ein Mann mit demselben Körpergewicht dieselbe Menge an Alkohol, ist der Blutalkoholgehalt bei Frauen um circa ein Fünftel höher als bei Männern. Das liegt daran, dass Männer mehr Muskelmasse haben als Frauen, welche mehr Wasser speichert als Fettgewebe. In einem männlichen Körper wird Alkohol also besser verdünnt als in einem weiblichen.

Aber natürlich spielt auch das Körpergewicht eine Rolle: je höher das ist, desto besser kann sich der Alkohol verteilen, was wiederum zu einer geringeren Blutalkoholkonzentration führt.

Aber Achtung: der Promillewert ist nicht gleichzusetzen mit der Wirkung.
Wie Alkohol auf einen wirkt, ist von Mensch zu Mensch und auch von Tag zu Tag unterschiedlich, das hat mit Sensibilität und/oder Gewohnheit zu tun.

Wie wirkt Alkohol?

Im Gehirn beeinflusst Alkohol die Kommunikation zwischen den Nervenzellen. Er verlangsamt die Funktion des Zentralnervensystems, was in kleinen Mengen dazu führt, dass man sich entspannt und weniger gehemmt fühlt. Das und Alkohol als Genussmittel sind wahrscheinlich die zwei häufigsten Gründe, warum Menschen überhaupt Alkohol trinken.

ABER: Dazu kommen auch eine ganze Reihe an negativen Folgen:

  • 💥 Die Reaktionszeit und Koordination verschlechtert sich, gleichzeitig wird man risikofreudiger = Unfallgefahr steigt!

  • 🫣 Das Urteilsvermögen ist beeinträchtigt – Die Gefahr etwas Unbedachtes, Peinliches zu machen, was man anschließend bereut, steigt!

  • 🤬 Alkohol kann die Hemmschwelle senken und Aggressionen verstärken, was zu Streitigkeiten und sogar körperlichen Auseinandersetzungen führen kann.

  • 😵‍💫 Es kann zu Sprachstörungen, Gleichgewichtsstörungen und Gedächtnislücken kommen.

  • 🤮 Alkohol kann den Magen reizen, was oft zu Übelkeit und Erbrechen führt.

  • 🫨 Hohe Mengen Alkohol können zu Verwirrung und Desorientierung führen, sodass du möglicherweise nicht mehr weißt, wo du bist oder wie du nach Hause kommst.

  • 😵 Bei übermäßigem Konsum kann es zu einer Alkoholvergiftung kommen, die lebensbedrohlich sein kann. Symptome sind extreme Verwirrung, Erbrechen, Krampfanfälle, langsame oder unregelmäßige Atmung und Bewusstlosigkeit.

  • ⛓️ Über längeren Zeitraum kann es zu Sucht, Abhängigkeit und langfristigen körperlichen Schäden kommen

Auch der Kater am nächsten Tag ist nicht gerade angenehmem: Kopfschmerzen, Übelkeit, Müdigkeit, Dehydration und Durst, Zittern, Schwindel, Schwitzen, Konzentrationsschwierigkeiten, Reizbarkeit, Gedächtnislücken, Angst und negative Gefühle,… sind mögliche Symptome.

Forscher stellten fest: Alkohol ist die weitaus gefährlichste aller psychoaktiven Substanzen. Trotzdem ist er legal und weit verbreitet.

Nun ist es doch so, dass sich wohl keine/r, der/die Alkohol trinkt, diese Folgen wünscht…

Was kann man also machen, um diese Gefahren zu verringern?

Die sicherste Möglichkeit ist sicherlich keinen Alkohol zu trinken.

Wenn man sich aber trotzdem dafür entscheidet, gibt es ein paar Safer Use Regeln, die man einhalten sollte.

GOOD TO KNOW: Warum ist Alkohol eigentlich so weit verbreitet?

Obwohl die schädlichen Auswirkungen von Alkohol auf unseren Körper und unsere Psyche schon lange bekannt sind, ist die Substanz legal und weltweit verbreitet.

Gleichzeitig ist es wohl die älteste, von Menschen gemachte, psychoaktive Substanz (wahrscheinlich brauten bereits die Sumerer vor 6.000 Jahren Bier).

FRÜHER: Die Stellung von Alkohol, besonders in unserer westlichen Gesellschaft, ist eng mit unserer Kulturgeschichte verbunden: In der Antike wurde Alkohol vor allem für medizinische und religiöse Zwecke eingesetzt, im Mittelalter tranken ihn die Menschen vermehrt, da er sauberer und sicherer war als Wasser. So verbreiteten sich alkoholische Getränke schnell unter der Bevölkerung, später reagierten Staaten darauf mit der Reglementierung.

HEUTE: Besonders in der heutigen Zeit steht hinter Alkohol eine enorme Lobby, die weltweit riesige Gewinne macht. Sie pusht den Verkauf und ihr Einfluss macht es schwer, ihrer Argumentation und Lobbyarbeit etwas entgegenzusetzen. Obwohl der Forscher David Nutt 2007/2010 gemeinsam mit einem Team feststellte, dass Alkohol die weitaus gefährlichste aller psychoaktiven Substanzen ist, ist er – zumindest in nicht-islamischen Ländern – weitgehend frei erhältlich, der Konsum ist sogar fester Bestandteil bei gesellschaftlichen Anlässen.

Safer Use: Alkohol

Wenn du dich trotz der negativen Auswirkungen dazu entscheidest, Alkohol zu trinken, haben wir einige Safer Use Regeln für dich:

  • 🍝 Vorher Essen: Hilft dem Körper, den Alkohol besser zu verarbeiten.

  • Wirkung abwarten, nicht zu schnell trinken: Hilft dir, die Kontrolle zu behalten und die Situation besser abzuschätzen.

  • 🥛 Immer wieder Wasser trinken: Hilft gegen Dehydrierung, Kopfschmerzen…

  • 🔀 Nicht mischen: Der Körper kommt besser zurecht, wenn er sich nur mit einer Substanz beschäftigen muss!

  • 👀 Look at your friends: Geht es allen gut? Braucht jemand Hilfe? Achte darauf und schreite gegebenenfalls ein!

Wenn du weniger oder weniger häufig trinkst, hat das sogar positive Auswirkungen auf alle:

  • 👍 Unfallvermeidung

  • 👍 Mehr Sicherheit im Straßenverkehr

  • 👍 Gewaltvermeidung

  • 👍 Bessere Gesundheit, Fitness und Wohlbefinden

Du leistest also einen Beitrag, um unsere Gesellschaft sicherer, fitter und gesünder zu machen 😊


ANLAUFSTELLE: streetlife.bz

streetlife.bz ist ein Safer Nightlife Projekt, das direkt in den Nacht- und Freizeitszenen in ganz Südtirol präsent ist. Als mobile Interventionsform sensibilisiert streetlife.bz die Besucher*innen von diversen Veranstaltungen zu den Thematiken des legalen und illegalisierten Substanzkonsums, sexuell übertragbaren Krankheiten, das Verhalten im Nachtleben und die Vorbeugung von Notfällen im Zusammenhang mit Alkohol- und Drogenkonsum.

Mehr Informationen gibt’s auf der Webseite von streetlife.bz.

Weitere Anlaufstellen

Forum Prävention: Fachstelle Sucht

Das Forum Prävention ist eine Stiftung aus Bozen, die dafür sorgt, dass Menschen jeden Alters gesund leben und sich gut entwickeln können. Insbesondere setzt sich das Forum mit den Themen Sucht, digitalen Lebenswelten, Essstörungen, mit dem Erwachsenwerden und mit Familienthemen auseinander. 

Webseitewww.forum-p.it
Projekte für junge Leuteafzack.com
Instagramforump_bz
E-Mailinfo@forum-p.it
Telefonnummer +39 0471 324801
AdresseTalfergasse 4, Bozen

young&direct: Jugendberatungsstelle

Young+Direct nimmt jedes Problem und jede Frage ernst. Egal, was dich beschäftigt, ob Fragen zu Konflikten mit deinen Eltern, oder zu Themen wie Sucht, Abhängigkeit und psychischen Belastungen… mit Young+Direct kannst du über alles reden oder schreiben. Anonym und kostenlos.

WhatsApp345 0817 056
Jugendtelelfon0471 155 1 551
E-Mailonline@young-direct.it
Instagram@younganddirect
Webseitewww.young-direct.it
AdresseJohann-Wolfgang-von-Goethe-Straße 42 Bozen

Hands & younghands: Therapiezentrum

Das Therapiezentrum hilft Menschen mit Abhängigkeitsproblemen mit Alkohol, Medikamenten, Glücksspiel sowie Computerspiel oder anderen Suchtformen. Außerdem ist HANDS Anlaufstelle für die Familienangehörigen und Freunde von Betroffenen.

Webseitewww.hands-bz.it
E-Mailinfo@hands-bz.it
Telefonnummer0471 270924
AdresseDuca d’Aosta Allee 100 | 39100 Bozen

Young HANDS ist die Anlaufstelle für Jugendliche mit Suchtverhalten: Alkohol, Medikamente, Glücksspiel, Gaming, Social-Media

Webseitewww.young-hands.it
Grüne Nummer800720762
E-Mailinfo@hands-bz.it
Telefonnummer0471 270924
AdresseDuca-d’Aosta-Allee, 100, 39100 Bozen

Dienst für Abhängigkeitserkrankungen

Beratung, ambulante Behandlung und Prävention von Abhängigkeitserkrankungen.

Webseitewww.sabes.it/de/dienst-fuer-abhaengigkeitserkrankungen
E-Mailsert-dfa@sabes.it
Telefonnummer+39 0471 437 070

Bach Badgart: Therapieeinrichtung

Stationäre Therapie bei psychischen Erkrankungen wie Depression, Essstörungen oder Abhängigkeiten.

Webseitewww.sabes.it/de/bad-bachgart
E-Mailbadbachgart@sabes.it
Telefonnummer+39 0472 887 600
AdresseSt. Pauls 56, 39030 Rodeneck

Events kostenlos veröffentlichen – Mit Youth App und Nizer

📣 Veröffentliche deinen Maturaball kostenlos!

👉 Auf der Youth App kannst du deinen Event ganz einfach teilen:
Über diesen Link https://forms.gle/2fyxPmQLTXVe8BFJ7 oder direkt in der App unter Event eintragen einsenden – wir veröffentlichen ihn für dich.

👉 Bei Nizer kannst du deinen Maturaball selbst erstellen, Freunde einladen, ein Carpooling organisieren und die Anmeldungen managen.

Tausende Jugendliche nutzen bereits beide Apps – also lad sie dir herunter und teile deine Maturabälle mit jungen Menschen in ganz Südtirol! 🎉

Nightlife: Prävention und Beratung

streetlife.bz 

Chillout auf Partys und Festivals in ganz Südtirol unterwegs ist. streetlife.bz arbeitet szenenah, akzeptierend, präventiv und risikominimierend und fördert dadurch eine sicherere und niveauvolle Party- und Nachtkultur.

Die Nachteulen (junge Menschen, die für euch vor Ort sind) geben dir Informationen zu legalen und illegalisierten Substanzen, zur Vorbeugung von Notfällen, zum respektvollen und sicheren Feiern und vieles mehr

Neugierig geworden? Du organisierst selbst ein Event? Unsere Angebote sind kostenlos. Wir geben dir gerne Unterstützung im Vorfeld oder sind vor Ort mit dabei! 

Kontakt: streetlife.bz@forum-p.it


Streetwork Burggrafenamt

Streetwork Burggrafenamt richtet sich an junge Menschen zwischen 12 und 27 Jahren, die sich im Raum Burggrafenamt aufhalten. Die Streetworker*innen suchen gezielt Orte auf, um den Jugendlichen ihr Angebot vorzustellen, ihnen zuzuhören und sie zu beraten

Je nach Notwendigkeit unterstützen sie die Jugendlichen immer auf freiwilliger Basis in verschiedenen Lebenssituationen und begleiten sie je nach Bedarf zu den passenden Anlaufstellen hin. Das Angebot ist kostenlos, anonym und freiwillig.

Weitere Infos + Kontakte: https://www.jugenddienstmeran.it/streetwork/

PROM NIGHT – Unterstützungsangebot des Streetworks Burggrafenamt

🕺💃 Neuigkeiten für alle Maturant*innen

Ab sofort könnt ihr uns für euren Maturaball oder eure Maturaparty buchen.
Wir kommen mit Camper oder Infostand vorbei und sind direkt vor Ort eine Anlaufstelle für Jugendliche.

Und das Beste: Unser Angebot ist KOSTENLOS 🥳
Alles, was wir brauchen, ist ein Stehplatz für den Camper oder einen Tisch für den Infostand.

Anfragen an: sandra@jugenddienstmeran.it

Allgemeine Infos

Streetwork Burggrafenamt richtet sich an junge Menschen zwischen 12 und 27 Jahren, die sich im Raum Burggrafenamt aufhalten. Die Streetworker*innen suchen gezielt Orte auf, um den Jugendlichen ihr Angebot vorzustellen, ihnen zuzuhören und sie zu beraten. Je nach Bedarf unterstützen sie Jugendliche, immer auf freiwilliger Basis, in verschiedenen Lebenssituationen und begleiten sie gegebenenfalls zu den passenden Anlaufstellen hin. Das Angebot ist kostenlos und anonym.

What we do | Our mission:

  • Zuhören

  • Beraten

  • Informieren

  • Unterstützen und begleiten

  • Vertraulichkeit und Schweigepflicht

  • Freiwilligkeit

  • Anonym und kostenlos

Mehr Infos gibts hier!

Keinen Bock mehr: Schule abbrechen oder lieber doch nicht?

Hast du jemals ernsthaft darüber nachgedacht, die Schule abzubrechen?

Wenn du mit „Ja“ geantwortet hast, bist du nicht allein: Laut einer Umfrage[1] haben 7 von 10 Schüler*innen schon einmal mit dem Gedanken gespielt.

Aber ist das wirklich eine gute Entscheidung? In diesem Artikel wird erklärt, was du dabei bedenken musst!

Warum denken so viele über einen Schulabbruch nach?

Dafür gibt es mehrere Gründe:

  • 🤯 Die Hauptursache ist übermäßiger Stress durch Hausaufgaben und Prüfungen
  • 🥱 An zweiter Stelle steht der Verlust des Interesses an den Unterrichtsfächern
  • 😣 An dritter Stelle Mobbing und Konflikte im Schulalltag

Außerdem sind 76 % der Befragten der Meinung, dass Schulabbrüche eher auf die Mängel des Schulsystems als auf die Verantwortung der Jugendlichen zurückzuführen sind.

Aber Achtung: Hinschmeißen ist nicht die einzige Lösung. Diesbezüglich hast du sowohl Rechte als auch Pflichten.

Schul- und Bildungspflicht: Was bedeutet das?

Schul- und Bildungspflicht sind nicht dasselbe.

Die Schulpflicht dauert 10 Jahre (in der Regel vom 6. bis zum 16. Lebensjahr). Nach dem Abschluss der Mittelschule sieht sie also den Besuch einer Ober- oder Berufsschule vor. Wer dieser Pflicht nicht nachkommt, muss mit rechtlichen Folgen rechnen.

Bis ins Alter von 18 Jahren ist man bildungspflichtig, d.h. man hat die Pflicht aber auch das Recht bis zur Volljährigkeit diverse Ausbildungsmöglichkeiten (z.B.: Oberschule oder Lehrstelle) wahrzunehmen.

Weitere rechtliche Infos zum Thema Schul- und Bildungspflicht und was passiert, wenn du nicht zur Schule gehst, findest du im Artikel Schul- und Bildungspflicht

Was passiert, wenn ich mich entschließe, die Schule abzubrechen?

Mir reicht’s ich breche die Schule ab!

Vor dem 16. Lebensjahr definitiv keine gute Entscheidung!

Von den gesetzlichen Problemen abgesehen, gibt es auch nicht wirklich zukunftsfähige Alternativen. Arbeiten ist vor dem 18. Lebensjahr legal nicht möglich (außer im Rahmen einer Ausbildung/Lehre), außerdem gehen dir Wissen und Erfahrungen verloren.

Statistisch gesehen haben Schulabbrecher*innen ein höheres Risiko in schlecht bezahlten Arbeitsverhältnissen zu landen, daher wirtschaftliche Probleme zu bekommenund sozial ausgegrenzt zu werden.

Nur in besonderen Situationen ist es, möglich aus der Schule auszutreten, das muss aber mit deinen Eltern (bzw. Erziehungsberechtigten) und den zuständigen Behörden abgeklärt sein.  Ohne den Abschluss einer Mittelschule bleibt dir der Zugang zu Ausbildungsmöglichkeiten versperrt. Die Chance auf Lehrstelle, Oberschule und Studium ginge dir somit verloren.

Und das hängt dann auch mit deiner Zukunft zusammen: Statistisch gesehen haben Schulabbrecher*innen nämlich ein höheres Risiko in schlecht bezahlten Arbeitsverhältnissen zu landen, daher wirtschaftliche Probleme zu bekommen (z.B. wenn man sich die Miete oder den gewünschten Lebensstil nicht leisten kann usw.) und sozial ausgegrenzt zu werden.

Nach der Pflichtschulzeit, mit 16 Jahren, gibt es weitere Möglichkeiten

Du hast dein 16. Lebensjahr erreicht und mittlerweile die Schulpflicht erfüllt, aber bist mit deiner persönlichen Lage nicht glücklich?

Nun, bis zur Volljährigkeit darfst du zwar noch nicht arbeiten, da du immer noch bildungspflichtig bist, allerdings kannst du diese Pflicht durch andere Bildungsaktivitäten erfüllen. Wenn die Schule für dich keine Option ist, kannst du z. B. ein außerschulisches Praktikum, eine Lehre oder diverse Kurse machen. Indem du eine oder mehrere davon absolvierst, erfüllst du die Bildungspflicht und kannst Erfahrungen, Kenntnisse und Selbstbewusstsein für deine Zukunft sammeln.

Solltest du hingegen mit deiner aktuellen Schulsituation nicht zufrieden sein, kannst du auch einen Schulwechsel in Betracht ziehen. Nicht immer wählt man auf Anhieb die richtige und manchmal kann ein Tapetenwechsel richtig guttun.

Wenn du nicht weißt, welche Schule, Lehre oder Ausbildung, die richtige für dich ist, kannst du dich an die Ausbildungs-, Studien- und Berufsberatung wenden.

ANLAUFSTELLE: JugendCoachingGiovani

Wer kann mich in dieser entscheidenden Phase meines Lebens unterstützen?

Wenn du mit dem Gedanken spielst, die Schule zu wechseln, sie ganz zu verlassen oder dich nach dem Schulabschluss in der Berufswelt zu orientieren, kannst du dich kostenlos und vertraulich an JugendCoachingGiovani wenden.

In individuellen Gesprächen unterstützen sie dich bei der Entwicklung deiner Fähigkeiten und Kompetenzen, legen gemeinsam die zu erreichenden Ziele und die dafür notwendigen Schritte fest. Sie sind landesweit tätig und treffen sich mit dir in deiner vertrauten Umgebung, z.B. in einer Bibliothek oder einem Jugendzentrum.

Telefonnummer und WhatsApp 324 7781356
E-Mail coaching@netz.bz.it
Adresse Goethestraße 42, 39100 Bozen
Webseite www.netz.bz.it/jugendcoachinggiovani

[1] durchgeführt in Italien im Jahr 2023 von der Medienmarke ScuolaZoo in Zusammenarbeit mit UniCredit Foundation.

How to Maturaball?!

Einen Maturaball zu organisieren ist für viele Schüler:innen das erste große Projekt – und oft tauchen dabei unzählige Fragen auf: Haftung? Finanzen? Sicherheit? Werbung?

In diesem Artikel findest du Info-Videos mit Experten, die dich durch alle wichtigen Bereiche führen!

Haftung, Versicherung und Vereinsgründung

Im Video erklärt Ulrich Seitz vom DZE (Dienstleistungszentrum für das Ehrenamt) warum es für einen Maturaball sinnvoll sein könnte einen Verein zu haben. Dadurch wird die Verantwortung nicht auf einzelne Schüler*innen abgewälzt, sondern rechtlich besser verteilt, außerdem hat es andere Vorteile z. B. steuerliche. Allerdings ist die Vereinsgründung natürlich auch mit bürokratischem Aufwand verbunden.

Des Weiteren redet Ulli über die wichtigsten Versicherungen, um die ihr euch kümmern solltet, klärt Haftungsfragen und gibt Tipps was ihr bei der Organisation bedenken solltet.

Finanzplan, Bankkonto und Sponsoring

Wenn ihr einen Maturaball organisiert, habt ihr viele wichtige Aufgaben – und es geht nicht nur um Musik und Party. Laut Wirtschaftsberater Thomas Girotto ist vor allem Transparenz bei den Finanzen entscheidend. Das heißt: Ein eigenes Bankkonto ist sinnvoll, damit alle Einnahmen und Ausgaben klar und sicher nachvollziehbar sind. Dazu braucht ihr ein rechtliches „Träger-Team“, z. B. einen Verein oder ein Komitee mit Steuernummer.

Für die Planung ist zudem eine realistische Budgetplanung wichtig. Startet mit den Erfahrungen früherer Klassen, ergänzt sie mit Kostenvoranschlägen für Saal, Catering, Musik und Sicherheit, und rechnet immer auch mit einer „Worst-Case-Variante“, damit ihr zumindest die Fixkosten decken könnt.

Mehr Infos im Video!

Sicherheit bei eurem Maturaball

Marco Buraschi ist Experte beim Thema Sicherheit und sagt: „Sicherheit ist nicht gleich Securitys!“ Viel mehr geht es darum, bei dem Schritt der Organisation die Sicherheit der Gäste, Organisator:innen und Helfer:innen mitzudenken. Nur so können wichtige Schritte gesetzt werden, die Gefahrensituation wie Überfüllung verhindern.

Mehr Infos im Video!

SIAE: Tickets & Autorenrechte

In diesem Video erklärt euch Thomas Maniacco, was die SIAE ist und was dort eingereicht werden muss.

Es geht um Autorenrecht und den Ticketverkauf: Was muss gemeldet werden und wie? Was ist erlaubt, was nicht?

Alle Infos im Video.

Marketing und Werbung

Für die Werbung eures Maturaballs zählt die Mischung: Online & Offline. Auf TikTok, Instagram und WhatsApp erreicht ihr schnell viele Jugendliche – am besten mit authentischen Inhalten, kurzen Clips und kreativen Reels.

Gleichzeitig wirken auch Flyer, Plakate und Aktionen in der Schule sehr stark, wenn sie originell gemacht sind.

Mehr Tipps gibt’s von Simon Wielnig in diesem Video!

Anlaufstellen

Weitere Infos gibt hier:

DZE Südtirol KDS
Rittner Straße 33 B
39100 Bozen
T 0471 980 287
info@dze-csv.it

und

Südtiroler Bildungszentrum
Mustergasse 10
39100 Bozen
T 0471 971 870
info@sbz.it

In 5 Schritten zur passenden Ober- bzw. Berufsschule

Du besuchst die 3. Mittelschule und fragst dich, wie es danach weitergehen soll?

Du hast keinen Plan, was du machen möchtest?

Hier ein 5 Schritte, die dir helfen sollen, eine Entscheidung zu finden!

Schritt 1: Finde heraus, wo deine Interessen und Fähigkeiten liegen!

Die Schulwahl hängt stark damit zusammen, was du später einmal beruflich machen willst. Wenn du schon eine ungefähre Vorstellung hast, welchen Beruf du einmal ausüben möchtest, kann das hilfreich sein. Technische Schulen oder Berufsschulen bereiten oft auf Berufe in Handwerk und Technik vor, während Gymnasien dich gut auf ein Studium an der Uni vorbereiten.

Viele Mittelschüler*innen haben aber noch keinen klaren Plan für ihre berufliche Zukunft, was angesichts der vielen Möglichkeiten verständlich ist. Deshalb ist es wichtig, die Optionen einzugrenzen. Frag dich:

Welche Fächer machen mir am meisten Spaß? Wofür interessiere ich mich? Was mache ich gerne? Was kann ich besonders gut?

Um diese Fragen zu klären, kannst du dir natürlich auch Unterstützung holen:

  • 🧑‍💻 Bei Youkando.it kannst du bei einem Matching herausfinden, welcher Beruf zu dir passt sowie verschiedene Berufsbilder und Unternehmen erkunden.

  • 📍 Das Talentcenter der Handelskammer Bozen hilft Mittelschüler*innen über Tests ihre Fähigkeiten, Stärken und Interessen zu erkennen.

  • 👫 Hol dir Feedback: Frag eventuell auch mal deine Freunde, Familie oder Lehrpersonen, wo sie deine Stärken sehen. Manchmal kann es hilfreich sein, einen Blick von außen zu bekommen und vielleicht entdeckst du so Möglichkeiten, an die du noch gar nicht gedacht hast.

Schritt 2: Welcher Lerntyp bist du?

Die Schul- und Bildungspflicht in Südtirol verpflichtet dich nach der Mittelschule deine Ausbildung fortzusetzen, bis du 18 Jahre alt bist. Dafür stehen dir verschiedene Möglichkeiten offen:

  • Gymnasium (Abschluss nach 5 Jahren)
  • Fachoberschule (Abschluss nach 5 Jahren)
  • Berufsbildung (Berufs- bzw. Fachschule und Lehre, Abschluss nach 3, 4 oder 5 Jahren)

Die Wahl der Schule sollte auch damit übereinstimmen, wie du gerne lernst. Möchtest du eher praktisch arbeiten oder lieber theoretisch lernen?

Im Gymnasium werden wissenschaftliche Fächer vor allem auf theoretisch vermittelt, die Berufsbildung bereitet dich auf einen spezifischen Beruf vor und ist vor allem praxisorientiert und die Fachoberschule verbindet Theorie und Praxis vor allem im wirtschaftlichen und technischen Bereich.

Schritt 3: Grenze die Möglichkeiten ein!

Nachdem du herausgefunden hast, welche Interessen, Talente und eventuell auch welche Berufswünsche du hast und ob du lieber theoretisch oder praktisch lernst, kannst du die Möglichkeiten nun eingrenzen.

Im Artikel Mittelschule und dann? findest du eine Auflistung mit den verschiedenen Schulen in Südtirol, ihrem jeweiligen Schwerpunkt und Unterteilt nach Gymnasien, Fachoberschulen oder Berufsbildung!

Informiere dich, welche Schulen es gibt, die zu deinen Vorstellungen passen und erstelle eine Liste.

Beachte eventuell auch den Weg zur Schule und überlege, ob du dir eventuell auch vorstellen könntest für die passende Schule in ein Heim zu ziehen oder ob dir wichtig ist, dass die Schule in deiner Nähe ist.

Schritt 4: Informiere dich über die Schulen!

Du müsstest nun eine Liste von Schulen haben, die dich prinzipiell interessieren. Nun solltest du dich genauer über die jeweilige Schule informieren:

  • Google die Schule, schau dir Website und Info-Materialien an, um ein Gefühl für die angebotenen Fächer und die Spezialisierung zu bekommen.

  • Rede mit Schüler*innen: Vielleicht kennst du jemanden, der die Schule bereits besucht. Frag ob sie/er dir etwas vom Schulalltag erzählen kann.

  • Nutze Infotage: Fast alle Schulen bieten Tag der offenen Türen, Schnuppertage und ähnliches an. Geh hin und mach dir selbst ein Bild von den Schulen.

Im Artikel Tag der offenen Türen in Südtirols Berufs- und Oberschulen, findest du alle Schulen und welche Infotage sie anbieten.

Schritt 5: Auswahl treffen!

Nachdem du dir selbst ein Bild von den Schulen gemacht hast, kannst du vielleicht bereits eine Wahl treffen.

Wenn nicht, hilft es dir vielleicht eine Pro- und Contraliste für die einzelnen Schulen zu erstellen. Mach dies eventuell auch gerne mit deinen Eltern oder anderen Vertrauenspersonen zusammen und besprich deine Bedenken und Wünsche mit ihnen.

Die Wahl der Oberschule ist ein wichtiger Schritt, aber keine endgültige Entscheidung für deinen Lebensweg. Du wirst auf jeden Fall viel lernen und neue Erfahrungen sammeln.

Wir wünschen dir viel Erfolg bei der Suche nach der passenden Schule!

Die Einschreibung in die 1. Klasse der Oberschule sowie Berufs- und Fachschule ist für das nächste Schuljahr NUR online möglich (mittels SPID oder Bürgerkarte), und zwar vom 15. Januar bis 15. Februar (zum Dienst)

ÜBERSICHT: Anlaufstellen bei rechtlichen Fragen

Du hast rechtliche Fragen oder befindest dich in einer schwierigen Situation, bei der du nicht weißt, welche Rechte du hast oder wo du Hilfe bekommst?

Hier haben wir wichtige Anlaufstellen zusammengestellt, die dich bei unterschiedlichen rechtlichen Themen unterstützen und beraten können.

Antidiskriminierungsstelle

Die Antidiskriminierungsstelle bietet Beratung, Konfliktschlichtung und Vermittlung bei Diskriminierungserfahrungen.

Instagram@antidiskri_tuteladiscri_bz
Telefonnummer0471 946020
AdresseCavourstraße 23 c, 39100 Bozen
E-Mailinfo@antidiskriminierungsstelle.bz.it

Kinder- und Jugendanwaltschaft: Vermittlung bei Konflikten

Anlaufstelle und Vermittlung bei Konflikten zwischen jungen Menschen oder in der Familie. Aufklärung und Beratung über die Rechte junger Menschen.

WebseiteKinder- und Jugendanwaltschaft
Instagram@kinder_jugendanwaltschaft_bz
Telefonnummer0471 946050
WhatsApp331 1738847
E-Mailinfo@kinder-jugendanwaltschaft-bz.org

Verbraucherzentrale: Konsumrecht, Versicherung, Reisen…

Informationen und Beratung zu Themen wie Konsumentenrecht, Versicherung, Reisen usw.

Webseitewww.consumer.bz.it
E-Mailinfo@verbraucherzentrale.it
Telefonnummer0471 975597
AdresseZwölfmalgreiner Straße 2, 39100 Bozen

Volksanwaltschaft: Vermittlung bei Konflikten mit der öffentlichen Verwaltung

Beratung und Vermittlung bei Konflikten mit der öffentlichen Verwaltung.

Webseitewww.volksanwaltschaft-bz.org
E-Mailpost@volksanwaltschaft.bz.it 
Telefonnummer0471 946020
AdresseCavourstraße 23/c, 39100 Bozen

Young SGBCISL: Für die Rechte junger Menschen auf dem Arbeitsmarkt

Sprachrohr und Anlaufstelle für die Anliegen, Interessen und Rechte Jugendlicher auf dem Arbeitsmarkt.

Instagram@young_sgbcisl
E-Mailyoung@sgbcisl.it
Telefonnummer0471 568461

Infos und Unterstützung

In diesen Artikeln findest du konkrete Tipps, Unterstützungsangebote und Informationen rund um deine Rechte:

Mündliche Prüfungen meistern – sicher auftreten statt Blackout

Steht ein Referat an, eine Präsentation oder sogar eine mündliche Prüfung? Dann kennst du das vielleicht: Herzklopfen, trockener Mund und plötzlich fühlt sich der Kopf leer an, obwohl du eigentlich alles kannst. Die gute Nachricht: Sicher sprechen kann man lernen. Du musst nicht perfekt sein, nur gut vorbereitet.

Warum das Ganze so stresst

Wenn alle dich anschauen, schaltet dein Körper auf „Alarm“. Das ist normal. Nervosität heißt nicht, dass du schlecht bist, sie zeigt nur, dass dir etwas wichtig ist. Entscheidend ist, wie du damit umgehst.

Was dir wirklich hilft

  • 📚 Verstehen statt auswendig lernen: Nur auswendig lernen gibt dir keine echte Sicherheit. Wenn du dein Thema checkst, kannst du frei sprechen, auch wenn eine Zwischenfrage kommt. Hilft dir dabei: Erklär dir das Thema in deinen eigenen Worten. Finde Beispiele aus dem Alltag. Stell dir typische Prüfungsfragen und beantworte sie selbst. Wer Zusammenhänge versteht, wirkt automatisch sicherer.

  • 🗂️ Klare Struktur = weniger Stress im Kopf: Ein roter Faden gibt dir Sicherheit: In der Einleitung sagst du kurz, worum es geht, im Hauptteil erklärst du die wichtigsten Punkte, und am Schluss fasst du alles nochmal zusammen. Mit so einer Struktur findest du auch nach einem kleinen Hänger schnell wieder rein.

  • 🗣️ Laut üben, nicht nur im Kopf: Erst beim Sprechen merkst du, wo es noch hakt. Wenn du deinen Vortrag laut übst, alleine oder vor anderen, bekommst du ein besseres Gefühl für deine Worte, dein Tempo und deine Zeit.

  • 💪 Körpersprache wirkt, nach außen und nach innen: Wenn du aufrecht stehst, ruhig sprichst und Blickkontakt hältst, wirkst du automatisch selbstbewusster, selbst dann, wenn du innerlich nervös bist. Dein Auftreten beeinflusst nämlich nicht nur, wie andere dich wahrnehmen, sondern auch, wie du dich selbst fühlst. Eine offene Haltung und eine ruhige Stimme können deinem Körper das Signal geben, dass alles in Ordnung ist und so wird auch dein Kopf Schritt für Schritt ruhiger.

  • ⏸️ Pausen sind kein Fehler: Du darfst dir beim Sprechen ruhig kurz Zeit nehmen, um nachzudenken. Eine kleine Pause wirkt meistens viel souveräner als ein schnelles „ähm“ oder hektisches Weiterreden. Wenn du etwas langsamer sprichst, klingst du automatisch sicherer – und deine Zuhörer können dir besser folgen.

Wenn dir unsere Tipps trotzdem nicht wirklich helfen und du eher zu starker Prüfungsangst neigst, dann schau gerne in unseren Artikel zum Thema Prüfungsangst rein.

Sicherheit kommt durch Übung

Sprechen lernst du nicht nur für Prüfungen, sondern fürs Leben. Je öfter du dich traust, desto leichter wird’s. Genau darum gibt es den Südtiroler Jugendredewettbewerb. Dort kannst du:

  • vor Publikum sprechen

  • deine Meinung klar sagen

  • argumentieren und diskutieren

  • lernen, mit Nervosität umzugehen

📅 14. & 15. April 2026 in Bozen
🗓️ Anmeldeschluss: 20. März 2026

Mehr Infos: https://deutsche-bildung.provinz.bz.it/de/didaktik-beratung/suedtiroler-jugendredewettbewerb

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