Unterschiedliche Veranstaltungen wie Konzerte, Sportevents oder kulturelle Feste haben spezifische Anforderungen, die je nach Region oder Gemeinde variieren können. Daher ist es wichtig, sich frühzeitig bei den lokalen Behörden zu informieren und die Art des geplanten Events mitzuteilen. 🏫👮🏼♂️
Beachte, dass verschiedene Eventarten auch unterschiedliche Sicherheitsrisiken mit sich bringen und entsprechende Auflagen erfordern. 🔒
Während ein kleines Turnier meist mit wenigen Vorschriften verbunden ist, unterliegt ein Musikfestival für ein junges Publikum strengen Auflagen. 🗃️
Auch die Quästur kann zusätzliche Vorschriften erlassen, falls sie die Veranstaltung als potenzielles Risiko einstuft. 🚨
Zudem muss das Event bei der SIAE gemeldet werden, wobei die fälligen Abgaben je nach Eventtyp variieren (mehr dazu unter „Lizenzen und Genehmigungen“). 📃
Soziale Netzwerke gehören für viele zum Alltag. Damit du sie sicher nutzen kannst, lohnt es sich, ein paar Einstellungen zu kennen und bewusst mit deinen Daten umzugehen. Hier findest du einfache Tipps für beliebte Plattformen.
WhatsApp macht es einfach, mit Freund:innen, Familie und Gruppen in Kontakt zu bleiben und schnell Nachrichten auszutauschen.
Gleichzeitig ist es wichtig zu wissen: Alle Personen, die deine Telefonnummer gespeichert haben, können dich auf WhatsApp finden und anschreiben. In Gruppen sehen außerdem alle Mitglieder deine Telefonnummer – auch Menschen, die du vielleicht nicht kennst.
Deshalb lohnt es sich, die Privatsphäre-Einstellungen zu prüfen und bewusst mit deinen Daten umzugehen.
Tipps für Whats App
⚙️ Stelle in den Privatsphäre-Einstellungen ein: wer deinen zuletzt online-Status und deinen Online-Status sehen kann, wer dein Profilbild und deinen Profiltext sehen darf, wer dein Status sehen kann, wer dich zu Gruppen hinzufügen darf und mit welchen Chats du deinen Live-Standort teilen kannst.
✔️ Lass dich von Lesebestätigungen nicht unter Druck setzen – du kannst sie deaktivieren.
🔇 Du fühlst dich von Chats oder Gruppen gestresst? Schale die Gruppe für eine Zeit stumm.
🛑 Blockiere Kontakte, die dich nerven oder die du nicht kennst.
🙅 Deaktiviere das automatische Speichern von Bildern und Videos in deiner Galerie.
🤳 Schicke keine intimen Fotos über WhatsApp – sie können leicht weitergeleitet werden. Achtung bei selbstlöschenden Nachrichten – Screenshots können immer gemacht werden.
🙋 Frage immer nach, bevor du jemanden zu einer Gruppe hinzufügst.
🚫 Kettenbriefe oder Schocknachrichten sind meistFake. Leite sie nicht weiter.
🔗 Öffne keine verdächtigen Links – dahinter können Viren oder Phishing stecken.
Instagram ist eine Plattform, auf der du Fotos, Videos und Stories teilen und mit anderen Menschen interagieren kannst. Viele nutzen Instagram, um sich zu vernetzen, Trends zu entdecken oder Einblicke in den Alltag anderer zu bekommen.
Wichtig zu wissen: Wenn dein Profil öffentlich ist, können alle deine Beiträge sehen – auch Personen, die dir nicht folgen oder sogar außerhalb von Instagram über Suchmaschinen darauf stoßen. Deshalb lohnt es sich, deine Privatsphäre-Einstellungen zu überprüfen und bewusst zu entscheiden, welche Inhalte du teilst.
Tipps für Instagram
⚙️ Stelle in den Privatsphäre-Einstellungen ein: wer dir folgen darf, wer dir Nachrichten schicken kann, wer deine Stories sehen darf und wer deine Beiträge kommentieren kann.
🔒 Überlege, ob du dein Konto auf privat stellst. Dann entscheidest du selbst, wer dir folgen und deine Inhalte sehen darf.
🛑 Blockiere oder melde Nutzer:innen, die dich nerven, beleidigen oder belästigen.
💬 Nachrichten von Personen, denen du nicht folgst, erscheinen zuerst als Anfrage. Du kannst selbst entscheiden, ob du sie annimmst.
📵 Deaktiviere den Aktivitätsstatus, wenn andere nicht sehen sollen, wann du zuletzt online warst.
📷 Poste nur Fotos oder Videos, die du auch wirklich veröffentlichen darfst. Achte auf Urheberrechte und frage andere Personen um Erlaubnis, bevor du Bilder von ihnen teilst. Und: Nicht alle möge en, wenn man sie auf Beiträgen markiert – Frag besser vorher nach!
📸 Denke daran: Auch bei Direktnachrichten oder Stories können andere Screenshots machen.
❤️ Wenn dich Likes stressen, kannst du einstellen, dass die Anzahl der Likes nicht angezeigt wird.
#️⃣ Achte bei Hashtags darauf, was sie bedeuten – manche können anders verstanden werden als du denkst.
Snapchat ist eine App, mit der du Fotos und Videos („Snaps“) an Freund:innen schicken oder in deiner Story teilen kannst. Viele Inhalte verschwinden nach kurzer Zeit wieder – trotzdem solltest du vorsichtig sein, was du teilst.
Wichtig zu wissen: Auch wenn Snaps nur kurz sichtbar sind, können andere Screenshots machen, Inhalte speichern oder abfotografieren. Außerdem kann über die Snap Map dein Standort sichtbar sein. Deshalb lohnt es sich, deine Privatsphäre-Einstellungen zu überprüfen.
Tipps für Snapchat
⚙️ Stelle in den Privatsphäre-Einstellungen ein: wer dir Snaps schicken darf, wer deine Story sehen kann und wer deinen Standort auf der Snap Map sehen darf.
👻 Aktiviere den Geistmodus, damit dein Standort für andere nicht sichtbar ist.
👥 Erlaube am besten nur Freund:innen, dir Snaps oder Nachrichten zu schicken.
🛑 Blockiere oder melde Nutzer:innen, die dich nerven, belästigen oder unangenehme Inhalte schicken.
📸 Denke daran: Auch wenn Snaps verschwinden, können andere Screenshots oder Aufnahmen machen.
🤳 Schicke keine persönlichen oder intimen Inhalte – sie können gespeichert oder weiterverbreitet werden.
🧠 Teile keine persönlichen Informationen wie Adresse, Schule oder Telefonnummer im Chat.
💬 Reagiere nicht auf beleidigende Nachrichten. Sichere Beweise mit Screenshots und sprich mit einer Vertrauensperson darüber.
💸 Achtung bei In-App-Käufen oder kostenpflichtigen Filtern und Linsen – sie können Geld kosten.
🤖 Sende keine persönlichen Informationen an „My AI“. Alles, was du dem Chatbot schickst, wird gespeichert. Lösche persönliche Nachrichten aus dem Chatverlauf!
TikTok ist eine Plattform, auf der kurze Videos erstellt, angeschaut und geteilt werden können. Viele Menschen nutzen TikTok, um Trends zu entdecken, kreative Inhalte zu posten oder sich unterhalten zu lassen.
Wichtig zu wissen: Wenn dein Profil öffentlich ist, können alle deine Videos sehen – auch Personen, die dir nicht folgen oder sogar außerhalb von TikTok über Links darauf zugreifen. Deshalb lohnt es sich, deine Privatsphäre-Einstellungen zu prüfen und bewusst zu entscheiden, welche Inhalte du teilst.
Tipps für TikTok
⚙️ Stelle in den Privatsphäre-Einstellungen ein: wer deine Videos sehen kann, wer dir Nachrichten schicken darf, wer deine Videos kommentieren kann und wer deine Inhalte herunterladen darf.
🔒 Überlege, ob du dein Konto auf privat stellst. Dann können nur bestätigte Follower deine Videos sehen.
🛑 Blockiere oder melde Nutzer:innen, die dich beleidigen, nerven oder belästigen.
💬 Du kannst einstellen, dass nur Freund:innen dir Nachrichten schicken oder deine Videos kommentieren dürfen.
📥 Deaktiviere die Download-Funktion, wenn du nicht möchtest, dass andere deine Videos speichern.
🎥 Achte darauf, in deinen Videos keine persönlichen Informationen zu zeigen (z. B. Wohnort, Schule oder wertvolle Gegenstände).
⚠️ Mach nicht bei jeder Challenge oder jedem Trend mit – manche können gefährlich sein.
🤳 Überlege gut, bevor du ein Video postest: Inhalte können schnell verbreitet werden und lange im Internet bleiben. Achte darauf, dass deine Inhalte nicht zu intim oder peinlich sind
👥 Frage andere Personen um Erlaubnis, bevor du sie in deinen Videos zeigst (Recht am eigenen Bild).
💸 Achtung bei Geschenken und In-App-Käufen – sie können Geld kosten.
YouTube ist eine Plattform, auf der du Videos anschauen, teilen oder selbst hochladen kannst. Viele Menschen nutzen YouTube, um sich zu informieren, zu lernen oder Unterhaltung zu finden.
Wichtig zu wissen: Wenn du ein Video öffentlich hochlädst, kann es von allen gesehen werden und auch in Suchmaschinen oder Empfehlungen auftauchen. Deshalb lohnt es sich, bewusst zu entscheiden, welche Inhalte du teilst und welche Einstellungen du verwendest.
Tipps für YouTube
⚙️ Stelle in den Einstellungen ein: wer deine Videos kommentieren darf, ob Kommentare zuerst geprüft werden und ob andere deine Videos auf Webseiten einbetten dürfen.
👤 Überlege, ob du auf YouTube ein Pseudonym statt deines echten Namens verwendest.
🔒 Entscheide bei jedem Video, wer es sehen kann: öffentlich, nicht gelistet (nur mit Link) oder privat.
🛑 Blockiere oder melde Nutzer:innen, die dich beleidigen oder unter deinen Videos belästigen.
💬 Du kannst Kommentare filtern oder einstellen, dass sie erst nach Prüfung sichtbar werden.
📸 Achte darauf, keine persönlichen Informationen zu zeigen, z. B. Adresse, Schule oder Telefonnummer.
🎵 Verwende nur Musik oder Videos, für die du die Rechte hast. Sonst kann dein Video gelöscht oder gesperrt werden. Verwende lieber eigene Musik oder Musik, die unter einer Creative Commons-Lizenz veröffentlicht wurde.
🚫 Du darfst keine Videos auf deinen YouTube-Kanal hochladen, die jemand anderes gemacht hat.
👥 Frage andere Personen um Erlaubnis, bevor du sie in deinen Videos zeigst (Recht am eigenen Bild).
🤳 Denke daran: Einmal veröffentlichte Videos können kopiert, geteilt oder gespeichert werden.
💬 Reagiere nicht auf jeden negativen Kommentar. Sichere Beweise mit Screenshots und melde problematische Inhalte.
Roblox ist eine Online-Plattform, auf der du Spiele spielen und auch selbst Spiele erstellen kannst. Viele Spiele werden von anderen Nutzer:innen entwickelt und du kannst dort mit Menschen aus der ganzen Welt zusammen spielen und chatten.
Wichtig zu wissen: In vielen Spielen gibt es Chats und Freundeslisten, über die du mit anderen Spieler:innen Kontakt hast. Deshalb ist es wichtig, keine persönlichen Informationen zu teilen und deine Sicherheitseinstellungen zu prüfen.
Tipps für Roblox
⚙️ Stelle in den Einstellungen ein: wer dir Freundschaftsanfragen schicken darf, wer dir Nachrichten senden kann und wer mit dir im Spiel chatten kann.
🔒 Nutze ein starkes Passwort und aktiviere wenn möglich die Zwei-Faktor-Authentifizierung, um deinen Account besser zu schützen.
👤 Teile im Chat keine persönlichen Informationen wie deinen echten Namen, Adresse, Schule oder Telefonnummer.
🛑 Blockiere oder melde Spieler:innen, die dich beleidigen, belästigen oder unangemessene Inhalte schicken.
👥 Spiele möglichst mit Freund:innen, die du kennst, und sei vorsichtig bei unbekannten Kontakten.
💬 Wenn dich jemand im Spiel unter Druck setzt oder dir etwas Unangenehmes schreibt: Reagiere nicht und melde den Account.
💸 Achtung bei In-Game-Käufen mit der virtuellen Währung Robux. Überlege gut, bevor du Geld ausgibst.
🎮 Viele Spiele werden von Nutzer:innen erstellt – prüfe Bewertungen und sei vorsichtig bei Spielen, die ungewöhnliche Zugriffe oder Daten verlangen.
📸 Wenn du belästigt wirst, mache Screenshots als Beweis und sprich mit einer Vertrauensperson darüber.
Discord ist eine Plattform, auf der du über Text-, Sprach- oder Videochats mit anderen kommunizieren kannst. Viele nutzen Discord zum gemeinsamen Spielen, für Communities oder zum Austausch über gemeinsame Interessen.
Wichtig zu wissen: Viele Discord-Server sind öffentlich oder sehr groß. Dort können viele Menschen deine Nachrichten lesen oder dir schreiben. Deshalb lohnt es sich, deine Privatsphäre-Einstellungen zu prüfen und vorsichtig mit persönlichen Informationen umzugehen.
Tipps für Discord
⚙️ Stelle in den Privatsphäre-Einstellungen ein: wer dir Freundschaftsanfragen schicken darf, wer dir Direktnachrichten senden kann und ob dich Servermitglieder anschreiben dürfen.
🔒 Nutze ein starkes Passwort und aktiviere die Zwei-Faktor-Authentifizierung, um deinen Account besser zu schützen.
👤 Teile in Chats keine persönlichen Informationen wie Adresse, Schule, Telefonnummer oder Passwörter.
👥 Tritt nur Servern bei, denen du vertraust. In großen öffentlichen Servern können viele unbekannte Personen mitlesen.
🛑 Blockiere oder melde Nutzer:innen, die dich beleidigen, belästigen oder unangemessene Inhalte teilen.
🔗 Öffne keine unbekannten Links oder Dateien – sie können Schadsoftware enthalten.
🎤 Sei vorsichtig in Sprach- und Videochats und überlege, was du über dich preisgibst.
📸 Denke daran: Nachrichten können gespeichert oder als Screenshot weitergegeben werden.
🚫 Verlasse Server, in denen Hass, Mobbing oder illegale Inhalte verbreitet werden.
Twitch ist eine Plattform, auf der du Livestreams anschauen, im Chat mitschreiben oder selbst streamen kannst. Viele Menschen nutzen Twitch zum Gaming, für kreative Inhalte oder zum Austausch in Communities.
Wichtig zu wissen: Vieles auf Twitch ist öffentlich – vor allem Streams und Chats. Andere können also mitlesen, was du schreibst. Außerdem kannst du einstellen, wer dir Whispers (private Nachrichten) schicken darf. Es lohnt sich deshalb, deine Sicherheits- und Privatsphäre-Einstellungen zu prüfen.
Tipps für Twitch
⚙️ Stelle in den Sicherheits- und Privatsphäre-Einstellungen ein: wer dir Whispers schicken darf und welche Schutzfunktionen für deinen Account aktiv sind. Twitch bietet dafür eigene Sicherheits- und Privatsphäre-Einstellungen an.
🔒 Nutze ein starkes Passwort und aktiviere die Zwei-Faktor-Authentifizierung, um dein Konto besser zu schützen.
💬 Überlege gut, was du in öffentliche Chats schreibst. Auf Twitch ist der Großteil von Video und Chat öffentlich sichtbar.
🛑 Blockiere und melde Nutzer:innen, die dich beleidigen, belästigen oder dir unangenehme Nachrichten schicken. Twitch empfiehlt bei Verstößen ausdrücklich das Melden und bietet auch Blockieren als Schutzmöglichkeit an.
📩 Wenn du keine privaten Nachrichten von Fremden willst, aktiviere „Whispers von Fremden blockieren“. Diese Funktion ist laut Twitch standardmäßig aktiviert und soll vor Spam helfen.
👤 Teile im Chat oder im Stream keine persönlichen Informationen wie Adresse, Schule, Telefonnummer oder Passwörter. Das ist eine Sicherheitsregel, die sich aus der öffentlichen Natur von Twitch ergibt.
🎥 Wenn du selbst streamst, achte darauf, was man im Hintergrund sieht oder hört. Auch unbeabsichtigt gezeigte Informationen können öffentlich werden. Das ist eine naheliegende Vorsichtsmaßnahme, weil Streams öffentlich sind.
📸 Denke daran: Chats, Streams und Nachrichten können gescreenshotet oder aufgenommen werden. Alles, was öffentlich gepostet wird, kann leicht weiterverbreitet werden. Das ist eine Vorsichtsregel, weil Inhalte auf Twitch sichtbar und teilbar sind.
In Europa unterwegs sein und freiwillig bei spannenden Projekten mitarbeiten?
Das kannst du über die Freiwilligentätigkeit des Europäischen Solidaritätskorps!
Komischer Name, aber tolle Erfahrung! Der Europäischen Solidaritätskorps (ESK) unterstützt sich sowohl bei der Planung als auch finanziell.
Du bist zwischen 18 und 30 Jahren und hast Lust mitzumachen? Hier erfährst du mehr!
Was ist eine Freiwilligentätigkeit?
Freiwilligentätigkeiten sind meist grenzüberschreitende Projekte, durch die du Zeit im Ausland verbringen, dich sozial engagieren und dadurch wertvolle Erfahrungen und Kompetenzen erwerben kannst.
Teilnehmen können Personen zwischen 18 und 30 Jahren, die ihren Wohnsitz in einem Teilnehmer- und Programmland z.B. Italien haben. Bewerben kannst du dich bereits mit 17 Jahren, bei Antritt des Projekts musst du allerdings 18 sein.
GOOD TO KNOW: Meistens handelt es sich um Projekte in Ausland. Die Freiwilligentätigkeit kann aber auch im eigenen Wohnsitzland ausgeübt werden.
Bei der großen Bandbreite an Projekten findest du sicher etwas, das deinen Interessen und Erfahrungen entspricht. Es gibt Projekte beispielsweise in diesen Bereichen:
🌱 Umwelt
⛑️ Gesundheit
🌎 Inklusion
💻 digitale Technologien
🎭 Kultur
🏀 Sport
Nachdem du dich auf der Webseite registriert hast, findest du genauere Infos zu den ausgeschriebenen Projekten, bei denen du dich bewerben kannst.
Wie lange die Projekte dauern, ist ganz unterschiedlich: zwischen 2 und 12 Monaten. In einigen Fällen ist eine Teilnahme auch für einen kürzeren Zeitraum (von 2 Wochen bis zu 2 Monaten) möglich – zum Beispiel für Teilnehmer/innen mit geringeren Chancen oder Beeinträchtigung.
Junge Südtiroler*innen erzählen von ihrer Erfahrung!
Michael hat die Chance genutzt und war als Freiwilliger über den Solidaritätskorps in Schweden. Im Video erzählt er dir über seine Erfahrung. ⬇️
Dort gibst du auch schon angeben, welche Art von Projekten für dich interessant wäre, welche Erfahrungen und Kenntnisse du mitbringst und wann du ein Projekt durchführen möchtest. Du kannst diese Angaben aber im Nachhinein jederzeit ändern oder aktualisieren.
Dadurch wirst du in die Datenbank des Europäischen Solidaritätskorps aufgenommen.
Nun kannst du dich über dein persönliches Dashboard auf ausgeschriebene Angebote bewerben, auf die allgemeine Online-Schulung zugreifen, an Wettbewerben teilnehmen, deine Zertifikate einsehen und vieles mehr.
Außerdem haben die Aufnahmeorganisationen Einblick in die Datenbank und können so geeignete Bewerber*innen für ihr Projekt ausfindig machen. Es kann also sein, dass dir eine Organisation eine Stelle anbietet. Dann entscheidest natürlich du selbst, ob du diese Stelle annehmen möchtest oder nicht.
Du brauchst Unterstützung?
In Südtirol ist das Amt für Jugendarbeit die akkreditierte Entsendeorganisation, d.h. sie helfen dir das passende Projekt zu finden und deinen Aufenthalt zu planen.
Neben der individuellen Freiwilligentätigkeit, die oben beschrieben wurde, gibt es auch Tätigkeiten im Team. Das bedeutet, du meldest dich und wirst Teil einer internationalen Gruppe, die gemeinsam aktiv wird.
Wenn du keine längere Verpflichtung eingehen kannst, aber dennoch der Gemeinschaft helfen willst, kommt vielleicht eine Freiwilligentätigkeit im Team für dich infrage:
Dauer zwischen 2 Wochen und 2 Monaten
Vollzeit (zwischen 30 und 38 Stunden pro Woche)
Arbeit mit Menschen aus mindestens 2 verschiedenen Ländern
Gruppen von 10 bis 40 Freiwilligen, darunter Menschen mit geringeren Chancen
in der Regel im Ausland, jedoch auch in deinem Heimatland möglich
Young+Direct nimmt jedes Problem und jede Frage ernst. Egal, was dich beschäftigt, ob Fragen zu Konflikten mit deinen Eltern, oder zu Themen wie Sexualität, Liebeskummer, Verhütung… mit Young+Direct kannst du über alles reden oder schreiben. Anonym und kostenlos.
In den letzten Jahren hat sich viel getan, wenn es um Vielfalt und Akzeptanz geht. Immer mehr Menschen sprechen offen über ihre Identität und sexuelle Orientierung. Ein „Begriff“ der daraufhin entstand ist LGBTQIA+. Doch was bedeutet das eigentlich?
Und wo gibt es in Südtirol Anlaufstellen für junge Menschen, die Fragen haben oder Unterstützung suchen? Hier bekommst du die wichtigsten Infos!
Was bedeutet LGBTQIA+?
Die Buchstaben in LGBTQIA+ stehen für verschiedene sexuelle Orientierungen und Geschlechtsidentitäten:
🩷 L – Lesbisch: Frauen, die sich zu Frauen hingezogen fühlen.
❤️ G – Schwul (Gay): Männer, die sich zu Männern hingezogen fühlen.
🧡 B – Bisexuell: Menschen, die sich zu mehr als einem Geschlecht hingezogen fühlen.
💛 T – Trans*: Menschen, deren Geschlecht nicht mit dem übereinstimmt, das ihnen bei der Geburt zugewiesen wurde.
💚 Q – Queer: Ein Sammelbegriff für Menschen, die nicht heterosexuell oder cisgender sind oder sich nicht in eine klare Kategorie einordnen lassen.
🩵 I – Intersexuell: Menschen, die mit biologischen Merkmalen geboren wurden, die nicht eindeutig männlich oder weiblich sind.
💙 A – Asexuell: Menschen, die wenig oder keine sexuelle Anziehung verspüren.
💜 + – Steht für alle anderen Identitäten und Orientierungen, die nicht explizit genannt sind.
Was bedeutet cis?
Der Begriff cisgender (kurz „cis“) bezeichnet Menschen, deren Geschlechtsidentität mit dem übereinstimmt, was ihnen bei der Geburt zugewiesen wurde. Wenn du beispielsweise als Mädchen geboren wurdest und dich auch als Frau fühlst, bist du cis.
Ich weiß nicht, wie ich meine sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentiät bei meinen Eltern/Freunden ansprechen soll
Das Coming Out ist ein persönlicher Prozess, den jede*r im ganz eigenen Tempo durchläuft. Falls du Angst hast oder unsicher bist, können diese Tipps helfen:
💬 Suche dir zuerst eine Vertrauensperson, bei der du dich sicher fühlst und der du dich anvertrauen kannst.
ℹ️ Wende dich an eine Beratungsstelle! Dort arbeiten Fachpersonen, die auf dich und deine Situation eingehen können. Anlaufstellen in Südtirol findest du am Ende des Artikels.
😌 Wähle einen ruhigen Moment, um mit deinen Eltern oder Freund:innen zu sprechen.
⏳ Sei dir bewusst, dass nicht alle sofort verstehen, was du fühlst – manchmal braucht es Zeit.
‼ Wichtig: Du bist richtig, so wie du bist! Vergiss das nie!
Ich fühle mich mit meinem biologischen Geschlecht nicht wohl, was kann ich machen?
Wenn du das Gefühl hast, dass dein biologisches Geschlecht nicht mit deiner Geschlechtsidentität übereinstimmt, bist du nicht allein! Hier sind einige Schritte, die helfen können:
💬 Sprich mit jemandem, der dich versteht – eine Vertrauensperson oder eine Beratungsstelle (Anlaufstellen in Südtirol findest du am Ende des Artikels).
🧑💻 Informiere dich über Trans*-Identitäten und die Möglichkeiten, deinen Weg zu finden.
⏳ Nimm dir die Zeit, die du brauchst, um deine Identität zu erkunden.
📷 Dokumentiere Vorfälle, falls du rechtliche Schritte einleiten möchtest.
🧑💻 Wende dich an Fachstellen gegen Diskriminierung: Die Antidiskriminierungsstelle unterstützt Menschen, die Diskriminierung erfahren. Im Falle einer Diskriminierung am Arbeitsplatz, die auf dein Geschlecht bezogen ist, kannst du dir Unterstützung bei der Gleichstellungsrätin holen.
💪 Lass dich nicht entmutigen – du hast das Recht, du selbst zu sein!
Centaurus Arcigay Alto Adige Südtirol ETO ist der Verein für LGBTIA+ Menschen in Südtirol: Er setzt sich für deren Wohlergehen und die Anerkennung der Bürgerrechte ein und bekämpft jegliche Diskriminierung im Zusammenhang mit der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität.
Der Verein bietet mehrere Services:
SpIQ @Help.point: professionelle Beratung für Menschen, die Informationen, Orientierung und/oder Unterstützung suchen. Terminvereinbarung: help.point@lgbt.bz.it oder unter 348 2585874.
Safe Point: Unterstütz im Falle von Diskriminierungserfahrungen
Casa Rainbow Haus: geschützte Wohnung für gefährdete LGBTQIA+ Menschen in sozioökonomischen Schwierigkeiten.
Trans+: Ein neues Projekt von Centaurus Arcigay Alto Adige/Südtirol, das einen sicheren Raum für trans und nicht-binäre Menschen bietet. Es organisiert private Treffen für Neu-Coming-out-Personen, offene Diskussionsrunden und Veranstaltungen zur Sichtbarkeit der Community.
T* Point: Dienst zur Unterstützung der Geschlechtsangleichung.
Young+Direct nimmt jedes Problem und jede Frage ernst. Egal, was dich beschäftigt, ob Fragen zu Konflikten mit deinen Eltern, oder zu Themen wie Sexualität, Liebeskummer, Verhütung… mit Young+Direct kannst du über alles reden oder schreiben. Anonym und kostenlos.
Die Antidiskriminierungsstelle unterstützt Menschen, die Diskriminierung erfahren. Sie schützt Betroffene, welche aufgrund der Hautfarbe, der ethnischen Zugehörigkeit, der Religion, des Alters, der sexuellen Orientierung oder einer Behinderung benachteiligt werden.
Sie bietet rechtliche Beratung und interveniert in Absprache mit den Betroffenen, um Diskriminierungen zu unterbinden.
Zusätzlich bietet die Antidiskriminierungsstelle Maßnahmen zur Prävention und Sensibilisierung zum Thema Diskriminierung an. Z. B. Vorträge, Workshops, Schulungen.
Studieren in einem anderen Land, aber nicht zu weit entfernt? Bei vielen fällt die Wahl da auf Österreich.
Ein Land zwischen Bergen und Seen, mit angenehmem Wetter, bequem mit dem Zug erreichbar und uns allen bekannt.
In Österreich leben rund 9 Millionen Einwohner, trotzdem gibt es reichlich Auswahl an Universitäten auf einer relativ kleinen Fläche.
Studieren in der Alpenrepublik
Vom östlichen Wien ins südliche Klagenfurt bis nach Innsbruck gibt es einige Universitäten und Fachhochschulen mit einer großen Auswahl an Studiengängen.
Hier ein kleiner Überblick und die bekanntesten Unistädte in Österreich:
🇦🇹 Wien: Vienna Calling! Die österreichische Hauptstadt ist ein beliebtes Ziel für Studierende, denn neben vielen Universitäten und Fachhochschulen hat Wien auch ein pulsierendes Nachtleben und rangiert auf vielen Stadtrankings auf Platz eins, wenn es um Lebensqualität geht. Neben den drei großen Uni Wien, Wirtschaftsuni Wien und Technische Uni Wien gibt es auch interessante kleinere Universitäten und Fachhochschulen. Wer eine internationale Großstadt mit viel Lifestyle, lebendiger Kulturszene und beeindruckender Architektur sucht, ist in Wien genau richtig. Mehr Infos findest du im UniCheck: Wien
🇦🇹 Graz: Die Studentenstadt im Süden! Wenn man die Berge der Obersteiermark hinter sich lässt, erreicht man Richtung Slowenien die 300.000-Einwohner-Stadt Graz. In der steirischen Hauptstadt studieren viele internationale Studenten, besonders an der Karl-Franzens-Universität, der Technischen Universität und der FH Joanneum. Besonders an der Technischen Universität ist die Südtirolerquote hoch. Graz ist bekannt für seine lebendige Studentenszene, wertvolle Kultur und berühmte Kulinarik und grenzt klimatisch an den warmen Süden. Mehr Infos findest du im UniCheck: Graz
🇦🇹 Innsbruck: Das Südtiroler Studentenmekka in den Bergen! Gleich hinter der Landesgrenze liegt die Studentenstadt Innsbruck. Südtiroler Studierende genießen vor allem die gute Erreichbarkeit, vielfältige Freizeitmöglichkeiten und das lebhafte Nachtleben. Die größten Hochschulen in Innsbruck sind die Leopold-Franzens-Universität, die Medizinische Universität und die Fachhochschule MCI. Mehr Infos findest du im UniCheck: Innsbruck
🇦🇹 Salzburg: Am Fuße der Salzburger Alpen liegt die Mozartstadt, beliebt bei High Society, Touristen und Kulturstars. Für Kulturbegeisterte bietet die Stadt im Sommer zahlreiche Festspiele und ein reges Nachtleben am Rudolfskai. Im Winter locken nahegelegene Skigebiete und Eislaufseen. Auch Studierende finden hier viele Möglichkeiten: Die Paris-Lodron-Universität und das Mozarteum genießen höchstes Ansehen. Außerdem gibt es die FH Salzburg, die Pädagogische Hochschule Salzburg Stefan Zweig, die Universität Salzburg und mehrere Privatunis. In vier Stunden ist man in Bozen, in zwei Stunden in Wien, München oder Innsbruck – Salzburg liegt ideal in der Mitte.
Bei Fachhochschulen gibt es oft mehrere Standorte, der wichtigste wird hier genannt. Privatuniversitäten werden hier nicht alle einzeln aufgezählt. Fachhochschulen sind auch Universitäten. In Österreich haben Fachhochschulen eine Rolle in der Akademischen Bildung -mehr Infos hier.
Infos der Ausbildungs-, Studien und Berufsberatung
Dort kannst du nach Land, Bildungsbereich, Berufsbereich und Unterrichtssprachen filtern und so nach dem geeigneten Studium für dich suchen.
Zulassung und Fristen
Wenn du in Österreich studieren möchtest, informiere dich frühzeitig, ob dein Wunschstudium zulassungsfrei oder zulassungsbeschränkt ist.
🚧 Zulassungsbeschränkte Studiengänge sind z.B. Humanmedizin, Zahnmedizin, Veterinärmedizin, künstlerische Studiengänge, Lehramt, Sport und alle Fachhochschulstudiengänge. Die Registrierungsfristen variieren, meist zwischen März und Juli, an Fachhochschulen oft früher.
🆓 Zulassungsfreie Studiengänge haben genug Plätze, die allgemeine Zulassungsfrist endet am 5. September für das Wintersemester und am 5. Februar für das Sommersemester.
Für Studiengänge wie Medizin, Psychologie, Pharmazie und Wirtschaft können Aufnahmeverfahren nötig sein.
Für das Aufnahmeverfahren „MedAT-H“ und „MedAT-Z“ zum Studium der Human- oder Zahnmedizin an den österreichischen Medizinischen Universitäten organisiert die Studieninformation Südtirol zusammen mit der Südtiroler HochschülerInnenschaft (SH) Vorbereitungskurse und eine Testsimulation. Mehr Infos unter: sh.asus – Österreich.
Tipps und Vorbereitungshinweise zu den Aufnahmeprüfungen bekommst du in der Einzelberatung!
Weitere wichtige Informationen über dein Studium in Österreich findest du auch hier auf der Seite der Südtiroler HochschülerInnenschaft. Hier erhältst du einen Überblick über:
Der Lebenslauf ist die wohl wichtigste Bewerbungsunterlage. Egal, ob du dich für ein Praktikum, eine Ausbildung oder einen Sommerjob bewirbst – ein gut geschriebener Lebenslauf kann den Unterschied machen!
Hier erfährst du, wie du ihn richtig aufbaust und was du beachten solltest.
Was ist ein Lebenslauf?
Ein Lebenslauf (auch CV genannt) ist eine Übersicht über deine persönlichen Daten, deine schulische und berufliche Laufbahn sowie deine Fähigkeiten. Arbeitgeber*innen sehen sich den Lebenslauf meist als Erstes an, also sollte er übersichtlich und fehlerfrei sein!
Was muss rein?
Dein Lebenslauf sollte klar strukturiert sein. Hier die wichtigsten Abschnitte:
🧑 Persönliche Daten:
Name
Adresse
Telefonnummer
E-Mail-Adresse
(Optional: Geburtsdatum, Staatsangehörigkeit)
🏫 Schulische und universitäre Laufbahn (beginnend mit dem Jüngsten)
Name deiner Schule/Uni
Abschluss (z. B. Matura, Bachelor…) bzw. voraussichtliches Abschlussdatum (falls du noch in der Schule bist)
💼 Praktische und berufliche Erfahrungen:
Praktika, Nebenjobs oder ehrenamtliche Tätigkeiten
Name des Unternehmens/der Organisation
Zeitraum (Monat/Jahr – Monat/Jahr)
Aufgaben, die du übernommen hast
✨ Besondere Kenntnisse und Fähigkeiten:
Sprachen (z. B. Englisch – gut, Französisch – Grundkenntnisse)
EDV-Kenntnisse (z. B. Word, Excel, Photoshop)
Weitere relevante Fähigkeiten (z. B. Führerschein, Social-Media-Skills)
🎨 Hobbys und Interessen: Hier kannst du zeigen, was dich ausmacht! Sport, Musik, Gaming, kreatives Schreiben – alles, was zu dir passt und vielleicht sogar für den Job nützlich ist.
Ein professionelles Foto ist kein Muss, aber oft sehr gern gesehen.
Achte auf: Neutraler Hintergrund, Gute Beleuchtung, Freundlicher, natürlicher Gesichtsausdruck, angemessene Kleidung (z. B. Hemd/Bluse, keine Freizeitkleidung), Kein Selfie – besser ein professionelles Foto oder ein gut gemachtes Bild mit einer Kamera
Der „Europass“ ist der wohl bekannteste Lebenslauf. Hier findest du eine aktuelle Vorlage.
Wichtige Tipps für einen perfekten Lebenslauf
✅ Kurz und knackig: 1 bis max. 2 Seiten reichen völlig aus.
✅ Übersichtlich gestalten: Klare Überschriften und ein einheitliches Layout sind wichtig.
✅ Keine Rechtschreibfehler: Lass deinen Lebenslauf von jemandem gegenlesen!
✅ Ehrlich sein: Übertreib nicht – spätestens im Vorstellungsgespräch fällt es auf.
✅ PDF-Format: Immer als PDF verschicken, damit die Formatierung bleibt.
YOUTH TIPP: Du brauchst Unterstützung beim Schreiben eines Lebenslaufes? Melde dich bei JugendCoachingGiovani!
Simply Complicated
Elisabeth Oberrauch gibt dir in dieser Ausgabe von „Simply Complicated“ Tipps für deine Bewerbung.
Peter Burchia ist ein echter Allrounder in der Kunstszene Südtirols. Der 1994 in Bozen geborene Künstler lebt für die Malerei und die Musik.
Doch worauf liegt aktuell sein Fokus? Was treibt ihn an? Und welche Pläne hat er für die Zukunft?
Wir haben ihn getroffen und mit ihm über seine Leidenschaft gesprochen.
Malerei oder Musik?
Peter ist ein kreativer Kopf, zurzeit widmet er sich ganz der Malerei.
In den letzten Jahren habe ich mich fast ausschließlich mit der Malerei beschäftigt
Trotzdem bleibt die Musik ein ständiger Begleiter in seinem Leben. Und das merkt man auch in seiner Kunst: Beide Bereiche beeinflussen sich gegenseitig.
Musikalische Anfänge: Von der Straßenkunst zur Band
Seine musikalische Reise begann in der Oberschule. Damals lernte er Gitarre und begann zu singen. Bald darauf wurde er Teil der bekannten Südtiroler Reggae-Band Shanti Powa.
Doch auch als Solokünstler überzeugt er als Straßenkünstler und mit Songs wie „Look Back“ und „The Rain“.
Inspiration durch Begegnungen und Tagträumen
Woher nimmt Peter seine Ideen? Nicht von bestimmten Orten, sondern aus dem Leben selbst.
Es sind Begegnungen, Erfahrungen und intensive Eindrücke, die meine Kreativität anregen.
Ob Malerei oder Musik – Peter steckt viel Recherche und Emotion in seine Werke. „Ich beschäftige mich länger mit einem Thema, das mich interessiert, oft durch Bücher oder persönliche Erlebnisse“, sagt er.
Seine Musik entwickelt sich aus Melodien, die er immer weiter verfeinert, bis irgendwann ein fertiger Song entsteht. Manchmal entstehen neue Werke nach längeren Ruhephasen, manchmal fließt die Inspiration sofort in einen Song. Die Texte spiegeln seine Tagträume, Sehnsüchte und Erfahrungen wider.
Vieles erreicht und noch einiges vor!
Peter hat schon viel erreicht, eines macht ihn dabei besonders stolz: „Dass ich immer noch meinen Traum lebe!“ Er hat es geschafft, die Kunst und die Musik zu seinem Leben zu machen. Besonders die vielen inspirierenden Begegnungen und Konzerte sind für ihn wertvolle Erfahrungen.
Jetzt will Peter mit seiner Kunst weiter durchstarten und vor allem mit seiner Malerei weiterkommen. Aktuell spezialisiert er sich auf Wandmalerei, mit dem Ziel unterwegs zu sein und vor Ort arbeiten zu können.
Ich will es irgendwann so weit gebracht haben, dass ich von meiner Kunst, bzw. Malerei gut leben kann.
Aber auch musikalisch gibt es Neues: Er plant Songs auf Deutsch. Fans dürfen also gespannt sein!
Danke!
Jeder braucht Unterstützung auf seinem Weg – und Peter hatte das Glück, sie zu bekommen. Seine Familie, Freunde und andere Künstler haben ihn immer ermutigt, seinen eigenen Weg zu gehen. Das bedeutet ihm viel.
Ich bin dankbar für alle Menschen, die mich wertschätzen und auf meinem Weg begleiten. Danke!
Wir wünschen Peter viel Erfolg für seine Zukunft – und freuen uns auf neue Kunstwerke und Songs!
Du möchtest studieren, Südtirol aber nicht verlassen?
Die Freie Universität Bozen hat in diesem Fall einiges zu bieten! Sie ist international ausgerichtet, mehrsprachig und genießt einen guten Ruf.
unibz
An der unibz gibt es über 30 internationale Studiengänge zu bieten, die meisten davon werden dreisprachig unterrichtet. Die Mehrsprachigkeit und Internationalität spiel an der Freien Universität Bozen eine zentrale Rolle, was auch viele Studierende und Lehrende aus dem Ausland nach Südtirol und in die unibz zieht.
Bozen ist der Hauptcampus mit vier der fünf Fakultäten und den zentralen Servicestellen. Am Campus Brixen ist die Fakultät für Bildungswissenschaften zu finden. In Bruneck werden die Fächer Tourismus-, Sport- und Eventmanagement angeboten. Insgesamt gibt’s an der unibz 15 Bachelorstudiengänge und 17 Masterstudiengänge.
Gelehrt und geforscht wird an fünf Fakultäten: Im jeweiligen Abschnitt findest du die Links der angebotenen Bachelorstudiengänge mit Studienplan, Lehrveranstaltungen, mögliche Berufsfeldern, Informationen über das Auswahlverfahren und mehr.
Master und PhD-Studiengänge werden ebenfalls angeboten. Diese findest du hier.
Campus Tour Bozen
Campus Tour Brixen
Campus Tour Bruneck
Bewerbung und Immatrikulation
Die erste Phase der Zulassung zum Studium fürs Wintersemester beginnt Anfang März bis Anfang Mai, es gibt dann noch eine zweite Session von Ende Mai bis Anfang Juli, wo sich nur EU-Bürger*innen bewerben dürfen. Die genauen Termine und Fristen findest du auf der Webseite der unibz im Abschnitt der einzelnen Studiengänge. Für manche Studiengänge gibt es Anfang / Mitte Oktober zusätzlich noch eine dritte Bewerbungssession.
Bei den meisten Studiengängen gibt es anschließend eine Aufnahmeprüfung, welche je nach Studiengang anders aussieht. Für Termine und Details, schau also am besten auf der Seite der einzelnen Studiengänge nach. Zum Teil werden auch Simulationen und Vorbereitungskurse angeboten.
unibz
Was bei allen Studiengängen mit Aufnahmeprüfung gleich ist, ist die anschließende Veröffentlichung der Rangliste. Dort sieht man (meist anonym), wer bei der Prüfung (und evtl. weiteren Kriterien) am besten abgeschnitten hat und folglich Anspruch auf einen Studienplatz hat.
Anschließend hat man dann noch etwas Zeit um den Platz zu bestätigen, ansonsten rücken die nächsten auf der Rangliste nach. Den Studienplatz bestätigt man, indem die Studiengebühr bezahlt und die Online-Immatrikulation gemacht wird.
GOOD TO KNOW: Achtung, um zugelassen zu werden, sind auch gewisse Sprachkenntnisse erforderlich. Das Eingangsniveau erfordert B2 in der ersten und zweiten Sprache.
Studieren auf drei Sprachen
Ein wesentliches Merkmal der Freien Universität Bozen ist die Dreisprachigkeit.
Unterrichtet, geforscht und gelebt wird seit der Gründung auf Deutsch, Italienisch und Englisch. In Italien ist dies einzigartig, in Europa gibt es nur einige wenige weitere Universitäten (zum Beispiel die Universität des Saarlandes), welche so ein trilinguales Programm anbieten.
unibz
Die meisten Bachelorstudiengänge erfordern bei Studienbeginn ein B2-Niveau in zwei der drei Unterrichtssprachen und B1 in der dritten Sprache ab dem zweiten Semester. Von der Uni werden kostenlose freiwillige Sprachkurseangeboten. Am Ende des Studiums werden die Sprachniveaus der Studierenden überprüft und man erhält neben dem Abschlusszeugnis auch ein Language Diploma Supplement, in welchem die erreichten Sprachniveaus angeführt werden.
Wie hoch sind die Studiengebühren?
Studierende, bis maximal ein Jahr außerhalb der Regelstudienzeit, zahlen zweimal jährlich Studiengebühren. Die erste Rate beträgt rund 600 Euro und muss bis Mitte Oktober bezahlt werden, die zweite Rate beträgt ebenfalls 600 Euro und muss bis Ende März eingezahlt werden.
Studienerfolg erzielen, die gesetzliche Studiendauer ihres Studienganges mit Toleranzzeit nicht überschritten haben und für denselben Studiengang keine anderen Fördermaßnahmen erhalten.
Die Höhe der Studienbeihilfe wird aufgrund der wirtschaftlichen Lage der Familieberechnet, diese wird über die Einheitlichen Einkommens- und Vermögenserklärung (EEVE) beurteilt. Die EEVE wird gratis von den Patronaten und Steuerbeistandszentren gemacht. Aufgrund des errechneten Wertes wird entschieden, wie hoch der Beitrag ausfällt. Mehr Infos gibt es hier.
Angesucht wird die Studienbeihilfe bis Anfang November. Bis Mitte Februar erfährt man dann die definitive Rangordnung der Stipendien. Ausgezahlt wird sie bis Ende März. Die Provinz Bozen hat ein Dokument mit Guidelines für die Gesuchstellung von Studienbeihilfen für Studierende zusammengestellt. Falls du Hilfe beim Ausfüllen des Antrages für Studienbeihilfe brauchst, ist die Südtiroler HochschülerInnenschaft für dich da.
Als Studierende*r gibt es die Möglichkeit das ABO+ zu nutzen, jedoch nicht mehr um 20 Euro wie als Schüler*in, sondern um 150 Euro im Jahr. Mit diesem kannst du alle öffentlichen Verkehrsmittel in Südtirol sowie Züge bis nach Trient benutzen.
Neben Bus und Zug ist auch das Fahrrad in Bozen, Brixen und Bruneck eine gute Möglichkeit der Fortbewegung. Mit dem Rad kannst du innerhalb der Städte die meisten Orte schnell und bequem erreichen.
Fazit
Die Uni Bozen bietet eine große Auswahl an Studiengängen und hat den Vorteil, dass du das Land nicht für das Studium verlassen musst, wenn du das nicht möchtest. Insbesondere wenn du vielleicht ohnehin schon recht nahe beim Campus wohnst und dort bleiben willst, ist das ein Vorteil. Das dreisprachige Studium fördert deine Sprachkenntnisse und kann dir in bei der Arbeitssuche behilflich sein.
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