Carta Giovani Nazionale

Wenn du zwischen 18 und 35 Jahre alt bist und in Italien wohnst, gibt es gute Neuigkeiten:

Die Carta Giovani Nazionale (CGN) bietet dir exklusive Rabatte, Vergünstigungen und Möglichkeiten in vielen Bereichen des Alltags!

Ob Energie, Reisen, Kultur, Sport, Bildung oder nachhaltige Mobilität – mit dieser digitalen Karte kannst du sparen und von tollen Vorteilen profitieren.

Welche Vorteile gibt es?

Mit der CGN erhältst du Rabatte und exklusive Angebote in verschiedenen Bereichen:

  • 🚆 Reisen und Mobilität: Ermäßigungen für öffentliche Verkehrsmittel, Züge, Flüge und Mietfahrzeuge.

  • 🏋️ Sport und Freizeit: Günstige Eintritte für Fitnessstudios, Sportevents und Outdoor-Aktivitäten.

  • 🍿 Kultur: Vergünstigungen für Museen, Kinos, Theater und Konzerte.

  • 📚 Bildung und Beruf: Reduzierte Preise für Kurse, Weiterbildungen, Praktika und Berufschancen in Italien und Europa.

  • 🛍️ Shopping und Lifestyle: Rabatte auf Mode, Technik, Essen und mehr.

Wie funktioniert die Carta Giovani Nazionale?

Die Carta Giovani Nazionale ist eine digitale Karte, die du über die IO-App aktivieren kannst. Die App ist kostenlos für iOS und Android erhältlich. Um dich anzumelden, benötigst du eine SPID-Identität oder eine elektronische Identitätskarte (CIE). Nach dem Login kannst du die Karte zu deinem digitalen Wallet hinzufügen und sofort loslegen!

Also:

  • 📲 Lade die IO-App auf dein Smartphone und logge dich mit SPID oder CIE ein.

  • 🪪 Füge die Karte zum Wallet hinzu und folge den Anweisungen.

  • 🔎 Erkunde die Möglichkeiten und nutze deine Vorteile!

WO KANN MAN SIE NUTZEN?

💻 Online: Öffne die IO-App, wähle dein Angebot und folge den Anweisungen zur Nutzung des Rabatts.

🏬 In Geschäften: Zeige die Karte direkt auf deinem Smartphone vor und erhalte deine Vergünstigungen.

Europaweite Vorteile

Die Carta Giovani Nazionale ist Teil des EYCA (European Youth Card Association)-Netzwerks, das 36 europäische Länder und mehr als 7 Millionen junge Menschen verbindet.

Wenn du zwischen 18 und 30 Jahre alt bist, kannst du deine Karte auch im Ausland nutzen und europaweit Rabatte bekommen!

Artist Booking

Tipps für das Buchen von Künstler*innen 🎸

1.) Festlegung des Budgets 💰

  • Bevor du mit der Buchung beginnst, lege ein klares Budget fest. Berücksichtige dabei nicht nur die Gage des Künstlers, sondern auch mögliche Zusatzkosten wie Reisekosten, Unterkunft, Technik und Verpflegung. 💸

2.) Künstlerauswahl ⁉️

  • Überlege dir, welche Art von Künstlern am besten zu deiner Veranstaltung passt. Soll es ein Musiker, eine Band, ein DJ oder vielleicht ein Tänzer sein? 🎤

  • Informiere dich über die Künstler: Höre dir ihre Musik an, schau dir Videos an und lies Bewertungen oder Feedback von anderen Veranstaltungen. 🔎

3.) Kontaktaufnahme 📞

  • Kontaktiere den Künstler oder deren Management rechtzeitig, um sicherzustellen, dass sie verfügbar sind. Verwende professionelle Kanäle (z.B. offizielle Webseiten, Social Media oder Booking-Agenturen). 📧

  • Sei klar und höflich in deiner Kommunikation. Erkläre den Anlass der Veranstaltung, das Datum, den Ort und was du dir vorstellst. 📅

4.) Vertragsdetails klären 📃

  • Wenn der Künstler interessiert ist, erstelle einen Vertrag, der alle wichtigen Details enthält, wie:
    • Gage
    • Leistungen (z.B. Auftrittsdauer, Technikbedarf)
    • Reisekosten und Unterkunft (falls erforderlich)
    • Zahlungsmodalitäten
    • Stornierungsbedingungen

  • Lasse den Vertrag von beiden Seiten unterschrieben. ✍🏻 2️⃣

5. Technische Anforderungen 🔌

  • Kläre im Voraus welche technische Ausstattung der Künstler benötigt (z.B. Mikrofone, Lautsprecher, Beleuchtung). Möglicherweise muss dies organisiert werden, wenn der Künstler keine eigene Technik mitbringt. 🎙️

6. Promotion des Künstlers 🪧

  • Nutze die Bekanntheit des Künstlers, um eure Veranstaltung zu bewerben. Poste über soziale Medien und erstelle Plakate, um die Ankunft des Künstlers zu feiern und das Publikum zu motivieren. 👏

7. Organisation am Veranstaltungstag 📋

  • Plane den Zeitrahmen für den Auftritt des Künstlers genau. Berücksichtige Ankunftszeiten, Soundchecks und Pausen. 🔊

  • Stelle sicher, dass der Künstler und sein Team bei der Ankunft gut betreut werden und sich am Veranstaltungsort wohlfühlen. 😋

8. Nachbereitung 💭

  • Nach der Veranstaltung ist es eine gute Idee den Künstlern für ihren Auftritt zu danken. Das hinterlässt einen positiven Eindruck und kann die Chance erhöhen, sie in Zukunft wieder zu buchen bzw. dass man weiterempfohlen wird. 🙏

Wichtige Punkte zu beachten ‼️

  • Flexibilität: Sei bereit, Änderungen vorzunehmen, falls sich unerwartete Umstände ergeben. 🌦️

  • Gesetzliche Aspekte: Stelle sicher, dass alle erforderlichen Lizenzen und Genehmigungen für die Aufführung vorliegen (z.B. Musiklizenzen). ⚖️

  • Versicherung: Kläre, ob eine Versicherung für das Event oder den Künstler erforderlich ist, um rechtliche Probleme zu vermeiden. 👩🏻‍💼

Ressourcen für das Buchen von Künstlern 🎨

  • Online Plattformen 💻
    • Uploadsounds.eu: Die Plattform ist speziell für aufstrebende Künstler aus der Region und bietet eine gute Möglichkeit, neue Talente zu entdecken.
    • Eventbrite: Hier findest du lokale Veranstaltungen, bei denen Künstler auftreten. Dies kann dir helfen, Künstler zu entdecken, die möglicherweise für zukünftige Events gebucht werden können.
    • Social Media: Viele Künstler nutzen soziale Medien, um ihre Musik zu teilen und ihre Auftritte zu bewerben. Suche nach lokalen Musikern und Bandseiten.

  • Künstlervermittlung und Booking-Agenturen 🏣
    • Kultur- und Eventagenturen: Es gibt mehrere Agenturen in Südtirol, die Künstler vermitteln. Sie haben oft ein breites Netzwerk von Musikern, Tänzern und anderen Künstlern.
    • Künstlerverbände: Kontakt zu lokalen Künstlerverbänden oder Musikinitiativen kann ebenfalls hilfreich sein, um Empfehlungen für Künstler zu erhalten.

  • Lokale Veranstaltungsorte 📍
    • Kulturzentren und Clubs: Besuche lokale Musikveranstaltungen, um Künstler live zu erleben. Oft haben diese Orte auch Kontakte zu Künstlern, die sie regelmäßig buchen.
    • Festivals: Südtirol veranstaltet viele Musik- und Kunstfestivals, bei denen du eine Vielzahl von Künstlern finden kannst. Besuche diese Festivals, um Kontakte zu knüpfen.

  • Networking 🕸️
    • Community-Events: Nimm an lokalen Veranstaltungen und Messen teil, um mit Künstlern und anderen Veranstaltern in Kontakt zu treten.
    • Soziale Netzwerke: Trete Gruppen bei, die sich mit Kultur und Musik in Südtirol befassen. Hier kannst du Empfehlungen und Informationen von anderen erhalten.

  • Musikschulen und Akademien 🏫
    • Musikschulen: Informiere dich bei örtlichen Musikschulen und Universitäten, die Studenten und Absolventen in den Bereichen Musik und darstellende Kunst haben. Diese sind oft auf der Suche nach Auftrittsmöglichkeiten.

  • Plattformen für Freischaffende 🎨
    • Fiverr oder Upwork: Auch wenn diese Plattformen eher international ausgerichtet sind, gibt es hier Künstler, die bereit sind, Veranstaltungen in Südtirol zu besuchen.

  • Hier in deiner App 📱
    • Künstlercheck: Wir haben mehrere Bands und Artists aus Südtirol interviewt – erfahre mehr dazu im Bandcheck bzw. Artistcheck!

Fazit ⚖️

Das Buchen von Künstlern kann ein spannender Prozess sein, der viel Planung erfordert. Wenn du die oben genannten Schritte befolgst und gut organisiert bist, wirst du sicherlich ein erfolgreiches und unvergessliches Event erleben!

Die Suche nach Künstlern in Südtirol kann durch eine Kombination aus Online-Recherche, persönlichen Kontakten und der Erkundung lokaler Veranstaltungen erfolgreich sein. Nutze diese Ressourcen, um die besten Talente für eure Veranstaltungen zu finden! 🔎

Mehr Infos gibt’s in diesem Video!

So behältst du die Finanzen bei deinem Event im Blick 💸

Bei der Planung deines Events ist es entscheidend, die Finanzen genau im Blick zu behalten. Eine sorgfältige Budgetierung hilft dabei, nicht nur die Einnahmen zu optimieren, sondern auch unerwartete Kosten und steuerliche Verpflichtungen zu berücksichtigen, die sonst schnell übersehen werden können. 🙈

Hier haben wir eine Vorlage eines Budgetplans für dich erstellt:

Das nimmst du ein und so viele Steuern zahlst du drauf!

  • Einnahmen durch Konsum (Essen und Getränke) 🥤

Der Verkauf von Essen und Getränken ist eine unkomplizierte Einnahmequelle. Hier fällt eine Mehrwertsteuer von 10% an, wenn der Verkauf direkt auf dem Event erfolgt. Eine klare Kalkulation dieser Einnahmen ist wichtig, um das Gesamteinkommen realistisch zu erfassen.

💡 Fürs Essen kannst du einen Profi engagieren, selbst das Essen zubereiten oder mit einem anderen Jugendverein zusammenarbeiten, der diese Aufgabe übernimmt und sich so etwas dazu verdienen kann.

💡 Getränke bekommst du bei einem Getränkehändler. Unbenützte Kartone nimmt dieser meist zurück.

  • Merchandise und spezielle Gadgets 👕

Merchandise-Artikel wie T-Shirts oder spezielle Event-Gadgets unterliegen einem höheren Steuersatz von 22%. Dies gilt auch für besondere Produkte, die du auf dem Event anbietest. Der höhere Steuersatz sollte bei der Preisgestaltung und Umsatzplanung berücksichtigt werden, um eine angemessene Marge zu sichern.

  • Ticketverkäufe 🎫

Die Ticketverkäufe sind meist die wichtigste Einnahmequelle, jedoch auch die steuerlich komplexeste. Hier fallen mehrere Steuern an:

1.) Mehrwertsteuer (MwSt): 22%

2.) ISI (Vergnügungssteuer): 16%, sofern die Veranstaltung überwiegend elektronische Musik (z.B. DJs) bietet. Diese Steuer entfällt, wenn es mehr Live-Musik als elektronische Musik gibt.

3.) SIAE – Gebühren: Zusätzlich zur Vergnügungssteuer ist eine Gebühr von etwas 10% an die italienische Verwertungsgesellschaft SIAE zu zahlen. Diese Gebühr ist unabhängig davon, ob die Tickets online oder physisch verkauft werden. Jeder Ticketverkauf muss über die SIAE abgewickelt werden.

Nach Abzug aller Steuern und Gebühren verbleibt oft nur etwa die Hälfte des Ticketpreises als Nettobetrag. Diese genaue Kalkulation ist wichtig um den realen Umsatz aus dem Ticketverkauf zu kennen und keine finanziellen Engpässe zu riskieren.

Die Ticketsteuern werden dabei gestaffelt abgezogen. Hier ein Beispiel:

„Ein Ticket kostet 10,00€“

  • Zuerst wird die Mehrwertsteuer abgezogen: 10,00€ – 22% = 7,80€

  • Diese 7,80€ werden mit der ISI Steuer besteuert: 7,80€ – 16% = 6,55€

  • Diese 6,55€ werden mit den SIAE Gebühren besteuert: 6,55€ – 10% = 5,90€

Übrig bleiben also 5,90€ mit denen du wirtschaften kannst.

Mehr Infos gibt’s in diesem Video!

Zusatzrentenfond

Viele, und vielleicht auch du, fragen sich: Was ist ein Zusatzrentenfonds – und bringt mir das überhaupt was?

Klingt erstmal nach etwas für alte Leute, aber ein Zusatzrentenfonds kann auch für dich jetzt schon sinnvoll sein!
Damit sparst du nämlich jetzt schon freiwillig Geld für später!

Was ein Zusatzrentenfonds ist, welche Vor- und Nachteile es gibt und wie man sich einschreiben kann, das erklärt dir in diesem Video: Ivan Munerati von Young SGBCISL.

Die wichtigsten Infos zusammengefasst!

Die staatliche Rente reicht später oft nicht aus – besonders, wenn du mal Teilzeit arbeitest oder Pausen machst. In Italien bekommst du im Alter ungefähr nur noch 60 % von deinem letzten Gehalt als Rente.

Mit einem Zusatzrentenfonds kannst du schon früh extra Geld fürs Alter sparen. Je früher du in einen Zusatzrentenfonds einzahlst, desto mehr Geld hast du später im Alter. So kannst du später sorgenfreier leben.

Was ist ein Zusatzrentenfonds überhaupt?

Das ist wie ein Sparplan für später: Du zahlst freiwillig Geld ein und bekommst später – zusätzlich zur staatlichen Rente – eine zweite Rente.

Die Zahlungen werden monatlich oder vierteljährlich getätigt und setzen sich aus dem Abfertigungsanteil, dem Arbeitgeberanteil und dem Arbeitnehmeranteil zusammen. Die Höhe der Beiträge ist dabei je nach Kollektivvertrag geregelt. Zusätzlich kannst du jederzeit selbst eigenständig Beiträge einzahlen, welche du dann bei der Steuererklärung abschreiben kannst.

Was ist der Abfertigungsanteil?

Sobald du einen Arbeitsvertrag unterschreibst, darfst du entscheiden, was mit deiner Abfertigung passiert. Dies ist ein kleiner Prozentsatz deines Lohnes, den du nicht sofort ausbezahlt bekommst. Dieser Beitrag kann im Betrieb bleiben und du erhältst am Ende deines Vertrages das angesammelte Geld – oder du lässt den Beitrag automatisch in einen Zusatzrentenfond einzahlen, dies bringt viele Vorteile für dich mit.

Was bringt mir das?

Abgesehen davon, dass du deine Rente aufbessern kannst ist, ist der größte Vorteil die Steuerersparnis. Du kannst das Geld, das du da jedes Jahr einzahlst, von der Steuer abschreiben. Im Moment geht das bis zu einem Betrag von 5.165 Euro im Jahr.

Und später, wenn du die Zusatzrente bekommst, musst du auch weniger Steuern zahlen als normal – zwischen 9 und 15 Prozent. Wenn du die Abfertigung einfach im Betrieb lässt, wären es mindestens 23 Prozent.

Bei einem Fonds wie dem Laborfonds hast du noch einen Vorteil: Die Kosten sind ziemlich niedrig – viel günstiger als bei anderen Versicherungen oder Bankprodukten.

Plus: Der Arbeitgeber zahlt oft auch was dazu. Und wenn das Geld gut angelegt wird, bekommst du meistens auch noch eine positive Rendite obendrauf.

GOOD TO KNOW: Du hast studiert und möchtest dir diese Jahre für die Pension anrechnen lassen? In Italien kannst du Studienjahre zurückkaufen!

Gibt es auch Nachteile?

Naja, das Geld ist halt wirklich fürs Alter gedacht. Das heißt, dass du nicht immer und ohne Grund auf das Geld zugreifen kannst, dafür gibt es klare Regeln– aber dafür ist’s ja auch gemacht.

Was, wenn ich das Geld schon vor der Rente brauche?

Das Geld ist nicht komplett bis zur Rente gesperrt. Aber es gibt bestimmte Regeln:

Zum Beispiel für Gesundheitsspesen – da kannst du dir jederzeit bis zu 75 Prozent auszahlen lassen.

Und wenn du schon 8 Jahre dabei bist, kannst du auch für den Kauf oder Bau deiner ersten Wohnung – oder die von deinen Kindern – bis zu 75 Prozent rausnehmen.

Für andere Dinge kannst du dir bis zu 30% auszahlen lassen.

Wer im öffentlichen Dienst arbeitet, hat’s da sogar noch ein bisschen besser: Nach 8 Jahren kann man bis zu 100 Prozent rausnehmen – für Gesundheitsausgaben, den Kauf, Bau oder die Renovierung der Erstwohnung (auch jene der Kinder) sowie – nach Ermessen des jeweiligen Fonds – für Aus- und Fortbildung sowie Elternzeiten.

Wie bekomme ich das Geld nach der Pensionierung?

Wenn du in Rente gehst, bekommst du das Geld als Zusatzrente monatlich.
Bis zur Hälfte kannst du dir auch auf einmal auszahlen lassen.

Wie kann ich beitreten und wo gibt es weitere Infos?

Wenn du dich über einen Zusatzrentenfonds informieren willst, kannst du beim Personalbüro in deiner Firma nachfragen. Oder du gehst zu einer Gewerkschaft, zum Patronat oder ins Steuerzentrum (CAF), die helfen dir dabei. Und wenn du noch mehr Infos brauchst oder Fragen hast, kannst du auch bei den Pensplan Infopoints vorbeischauen.

Was ändert sich bei der Abfertigung 2026?

Ab Juli gelten neue Regeln für die Abfertigung.

Wenn du ab Juli eine neue Arbeit beginnst und dich nicht ausdrücklich für die klassische Abfertigung im Betrieb entscheidest, wirst du automatisch einem Zusatzrentenfonds zugewiesen.

Das heißt: Ein Teil deines Lohnes (die Abfertigung) bleibt nicht mehr im Betrieb, sondern fließt direkt in einen Zusatzrentenfonds.

👉 Wichtig: Das betrifft nur Personen, die ab Juli ein neues Arbeitsverhältnis beginnen.

Wer bereits vor dem 1. Juli 2026 ein Dienstverhältnis hat und nichts ändert, bleibt von der Reform unberührt.

Warum kann das sinnvoll sein?

Gewerkschaften wie der AGB/CGIL sehen darin Vorteile:

  • Der Arbeitgeber zahlt zusätzlich Beiträge ein.
  • Du profitierst von steuerlichen Begünstigungen.
  • Langfristig kann sich durch Renditen mehr Kapital ansammeln als bei der klassischen Abfertigung im Betrieb.

Natürlich bleibt es deine Entscheidung – aber wenn du nichts wählst, wirst du automatis

Pensplan
Wo? Mustergasse 11, Bozen
Tel.: 0471 317600

Zusatzrentenfond

Viele, und vielleicht auch du, fragen sich: Was ist ein Zusatzrentenfonds – und bringt mir das überhaupt was?

Klingt erstmal nach etwas für alte Leute, aber ein Zusatzrentenfonds kann auch für dich jetzt schon sinnvoll sein!
Damit sparst du nämlich jetzt schon freiwillig Geld für später!

Was ein Zusatzrentenfonds ist, welche Vor- und Nachteile es gibt und wie man sich einschreiben kann, das erklärt dir in diesem Video: Ivan Munerati von Young SGBCISL.

Die wichtigsten Infos zusammengefasst!

Die staatliche Rente reicht später oft nicht aus – besonders, wenn du mal Teilzeit arbeitest oder Pausen machst. In Italien bekommst du im Alter ungefähr nur noch 60 % von deinem letzten Gehalt als Rente.

Mit einem Zusatzrentenfonds kannst du schon früh extra Geld fürs Alter sparen. Je früher du in einen Zusatzrentenfonds einzahlst, desto mehr Geld hast du später im Alter. So kannst du später sorgenfreier leben.

Was ist ein Zusatzrentenfonds überhaupt?

Das ist wie ein Sparplan für später: Du zahlst freiwillig Geld ein und bekommst später – zusätzlich zur staatlichen Rente – eine zweite Rente.

Die Zahlungen werden monatlich oder vierteljährlich getätigt und setzen sich aus dem Abfertigungsanteil, dem Arbeitgeberanteil und dem Arbeitnehmeranteil zusammen. Die Höhe der Beiträge ist dabei je nach Kollektivvertrag geregelt. Zusätzlich kannst du jederzeit selbst eigenständig Beiträge einzahlen, welche du dann bei der Steuererklärung abschreiben kannst.

Was ist der Abfertigungsanteil?

Sobald du einen Arbeitsvertrag unterschreibst, darfst du entscheiden, was mit deiner Abfertigung passiert. Dies ist ein kleiner Prozentsatz deines Lohnes, den du nicht sofort ausbezahlt bekommst. Dieser Beitrag kann im Betrieb bleiben und du erhältst am Ende deines Vertrages das angesammelte Geld – oder du lässt den Beitrag automatisch in einen Zusatzrentenfond einzahlen, dies bringt viele Vorteile für dich mit.

Was bringt mir das?

Abgesehen davon, dass du deine Rente aufbessern kannst ist, ist der größte Vorteil die Steuerersparnis. Du kannst das Geld, das du da jedes Jahr einzahlst, von der Steuer abschreiben. Im Moment geht das bis zu einem Betrag von 5.165 Euro im Jahr.

Und später, wenn du die Zusatzrente bekommst, musst du auch weniger Steuern zahlen als normal – zwischen 9 und 15 Prozent. Wenn du die Abfertigung einfach im Betrieb lässt, wären es mindestens 23 Prozent.

Bei einem Fonds wie dem Laborfonds hast du noch einen Vorteil: Die Kosten sind ziemlich niedrig – viel günstiger als bei anderen Versicherungen oder Bankprodukten.

Plus: Der Arbeitgeber zahlt oft auch was dazu. Und wenn das Geld gut angelegt wird, bekommst du meistens auch noch eine positive Rendite obendrauf.

GOOD TO KNOW: Du hast studiert und möchtest dir diese Jahre für die Pension anrechnen lassen? In Italien kannst du Studienjahre zurückkaufen!

Gibt es auch Nachteile?

Naja, das Geld ist halt wirklich fürs Alter gedacht. Das heißt, dass du nicht immer und ohne Grund auf das Geld zugreifen kannst, dafür gibt es klare Regeln– aber dafür ist’s ja auch gemacht.

Was, wenn ich das Geld schon vor der Rente brauche?

Das Geld ist nicht komplett bis zur Rente gesperrt. Aber es gibt bestimmte Regeln:

Zum Beispiel für Gesundheitsspesen – da kannst du dir jederzeit bis zu 75 Prozent auszahlen lassen.

Und wenn du schon 8 Jahre dabei bist, kannst du auch für den Kauf oder Bau deiner ersten Wohnung – oder die von deinen Kindern – bis zu 75 Prozent rausnehmen.

Für andere Dinge kannst du dir bis zu 30% auszahlen lassen.

Wer im öffentlichen Dienst arbeitet, hat’s da sogar noch ein bisschen besser: Nach 8 Jahren kann man bis zu 100 Prozent rausnehmen – für Gesundheitsausgaben, den Kauf, Bau oder die Renovierung der Erstwohnung (auch jene der Kinder) sowie – nach Ermessen des jeweiligen Fonds – für Aus- und Fortbildung sowie Elternzeiten.

Wie bekomme ich das Geld nach der Pensionierung?

Wenn du in Rente gehst, bekommst du das Geld als Zusatzrente monatlich.
Bis zur Hälfte kannst du dir auch auf einmal auszahlen lassen.

Wie kann ich beitreten und wo gibt es weitere Infos?

Wenn du dich über einen Zusatzrentenfonds informieren willst, kannst du beim Personalbüro in deiner Firma nachfragen. Oder du gehst zu einer Gewerkschaft, zum Patronat oder ins Steuerzentrum (CAF), die helfen dir dabei. Und wenn du noch mehr Infos brauchst oder Fragen hast, kannst du auch bei den Pensplan Infopoints vorbeischauen.

Was ändert sich bei der Abfertigung 2026?

Ab Juli gelten neue Regeln für die Abfertigung.

Wenn du ab Juli eine neue Arbeit beginnst und dich nicht ausdrücklich für die klassische Abfertigung im Betrieb entscheidest, wirst du automatisch einem Zusatzrentenfonds zugewiesen.

Das heißt: Ein Teil deines Lohnes (die Abfertigung) bleibt nicht mehr im Betrieb, sondern fließt direkt in einen Zusatzrentenfonds.

👉 Wichtig: Das betrifft nur Personen, die ab Juli ein neues Arbeitsverhältnis beginnen.

Wer bereits vor dem 1. Juli 2026 ein Dienstverhältnis hat und nichts ändert, bleibt von der Reform unberührt.

Warum kann das sinnvoll sein?

Gewerkschaften wie der AGB/CGIL sehen darin Vorteile:

  • Der Arbeitgeber zahlt zusätzlich Beiträge ein.
  • Du profitierst von steuerlichen Begünstigungen.
  • Langfristig kann sich durch Renditen mehr Kapital ansammeln als bei der klassischen Abfertigung im Betrieb.

Natürlich bleibt es deine Entscheidung – aber wenn du nichts wählst, wirst du automatis

Pensplan
Wo? Mustergasse 11, Bozen
Tel.: 0471 317600

Essen und Klima: Wie unser Teller den Planeten beeinflusst

Essen gehört zu unserem Alltag – und das in riesigen Mengen! Aber wusstest du, dass unsere Essgewohnheiten nicht nur für uns, sondern auch für die Umwelt entscheidend sind? Es lohnt sich, mal einen Blick auf das „Menü der Probleme“ zu werfen, die unser Ernährungssystem verursacht.

Als Gruß aus der Küche: Monokulturen und ihr Impact

Abbildung 1 Volker Glätsch auf Pixabay aerial-view-2830059_1280

Weltweit bauen wir viele Lebensmittel in riesigen Monokulturen an. Das klingt erstmal praktisch, weil alles in großen Dimensionen nach Plan wächst, aber es hat einen hohen Preis: Abholzen von Wäldern und der Verlust von Artenvielfalt. Dies ist neben der Einseitigkeit auch weil auf diesen riesigen Feldern viel Spritzmittel eingesetzt werden (Monokulturen sind viel anfälliger für Krankheiten und Schädlinge), die den Boden und die Umwelt schädigen.

Als Vorspeise Co2 und Transport: Warum die Shrimps eine Reise machen

Abbildung 2 Freddy auf Pixabay container-ship-6631117_1280

Ein weiteres Problem: Der Transport von Lebensmitteln rund um den Globus verursacht massig CO2-Emissionen. Einmal ist da der Transport von Südfrüchten wie Bananen nach Südtirol. Aber dann gibt es auch sonst noch so einige unnötige Transportwege. Ein richtig absurdes Beispiel: Shrimps, die in der Nordsee gefangen werden, werden für die Handschälung (mit Maschinen geht das nicht) nach Marokko geschickt, um dann wieder zurück nach Europa verschifft zu werden! Das ist ein Beispiel für ein absolutes CO2-Desaster.

Als Zwischengang Verpackungsmüll: Der Umweltkiller

Dennis auf Pixabay garbage-can-65661_1280

In unserer industrialisierten Welt ist fast alles abgepackt, vorgekocht, vorgeschnitten und deshalb leichter verderblich. Die Lösung: alles in Plastik einzupacken. Verpackungen verbrauchen nicht nur Ressourcen, sondern auch viel Energie für Herstellung, Transport und Entsorgung. Von den anschließenden Müllbergen nicht zu sprechen…

Zur Hauptspeise Lebensmittelverschwendung: Ein riesiges Problem

Abbildung 3 Hans auf Pixabay spinach-dumplings-2738948_1280

Jedes Jahr landen ein Drittel aller produzierten Lebensmittel im Müll! In Südtirol werfen wir vor allem Obst, Gemüse, Brot und fertige Gerichte weg. Das macht pro Person jährlich 27,5 kg Müll. Dabei hätte man diese Lebensmittel noch super verwerten können. Und wer würde schon in einer Hütte ein Knödeltris bestellen und den dritten Knödel fix in den Müll werfen?!

Zur Nachspeise: Fleisch und die Klima-Sünden       

Abbildung 4 Micha auf Pixabay black-forest-ham-2278383_1280

Auf vielen Tellern landen tierische Produkte – besonders Fleisch. Die Produktion von Fleisch braucht riesige Flächen, und Methan und Lachgas (beides super schädlich für das Klima) werden dabei in die Atmosphäre gepustet. Ein klimafreundlicherer Teller enthält viel mehr Obst, Gemüse und Getreide und nur wenig Fleisch. Die vegetarische Ernährung macht ca. die Hälfte der CO2-Emissionen einer fleischhaltigen Ernährung aus; eine vegane Ernährung (also ganz ohne tierische Produkte) sogar nur ein Drittel. Das ist ein wirklich großer Hebel!

Was du tun kannst:

  • Lokale und saisonale Lebensmittel kaufen: So vermeidest du unnötige CO2-Emissionen durch Transport.

  • Biologisch und nachhaltig einkaufen: Das schützt den Boden und reduziert Emissionen.

  • Weniger Lebensmittel verschwenden und unverpackt einkaufen: Achte darauf, nur das zu kaufen, was du wirklich brauchst, und versuche, Verpackungen zu vermeiden.

  • Weniger Fleisch essen: Probiere es mit mehr pflanzlichen Gerichten – das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für deine Gesundheit!

Die nächsten Mahlzeiten, sind eine große Chance, mit unserer Ernährung das Klima zu schützen. Entscheide dich bewusst für die Umwelt und setze auf nachhaltige Ernährung!

Warum Autos so viel Platz verschwenden – und was wir stattdessen tun können

Warum Autos so viel Platz verschwenden – und was wir stattdessen tun können

Autos sind überall: in unseren Städten, Dörfern und vor allem in unseren Köpfen. Städte usw. werden rund um Autos geplant – da bleibt nicht mehr viel Platz für uns. Zudem ist Verkehr für Südtirol ein wichtiges Klimathema. Lest selbst!

Autos nehmen uns den Platz weg

In Südtirol gibt es mehr Autos als Menschen – und das ist nicht nur hier so! In den meisten Städten und Dörfern geht rund 90 % der öffentlichen Fläche für Autos drauf: Straßen, Parkplätze, Tankstellen und Co. Das bedeutet, es bleibt nur noch 10 % für uns, wo wir chillen, spielen oder einfach mal durchatmen können. Ein Garagenplatz für ein Auto ist übrigens so groß wie ein Kinderzimmer – krass, oder?

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Autos sind teuer und schädlich

Eine Garage kostet z. B. im Schnitt 40.000 € – für einen einfachen, simplen Garagenstellplatz! Mit dem Geld könntest du 13,5 Jahre mit dem Zug durch Europa reisen oder dir 62 Fairphones kaufen, du könntest dir 100 Bayernspiele aus der VIP-Lounge in München mit all-inclusive schauen oder 910 Eintritte bei Gardaland bezahlen, auch 200 Tattoos wären möglich genauso wie das Pflanzen von 13.333 Bäume oder die Installation von einer Solaranlage auf einem Hausdach. Und nicht zu vergessen: Autos sind super CO2-schädlich. In Südtirol ist der Verkehr die Nummer 1 der Treibhausgas-Emissionen, danach kommt alles, was mit Wärme zu tun hat (z.B. Gas-Heizungen) und die Landwirtschaft. Zudem verursachen Autos Mikroplastik durch den Reifenabrieb (mit synthetischer Kleidung zählt das zu den Hauptursachen für Mikroplastik in den Ozeanen). Dazu kommen noch die ganzen Unfälle, bei denen vor allem Kinder und Jugendliche gefährdet sind.

Alternativen zum Auto: Viel smarter unterwegs!

Es gibt so viele coole Alternativen zum Auto:

  1. Öffentliche Verkehrsmittel sind günstiger und umweltfreundlicher als Autos. Du kannst chillen, Musik hören oder Hausaufgaben machen, während du zum Ziel kommst. Und: Busse, Züge und Seilbahnen brauchen viel weniger Platz. Ein Zug mit 5 Wagen kann zum Beispiel 625 Personen transportieren – das entspricht – wenn alle allein fahren – 625 Autos oder eben „nur“ 15 Bussen.

Wir sind das Öffi nutzen ja eh gewöhnt. Wir dürfen nur nicht sofort total aufs Auto umsteigen, nur weil wir 18 werden und einen Führerschein machen können 😉

  1. E-Mobilität: Wenn wir ein Auto brauchen, sollte es elektrisch sein. Elektroautos sind noch nicht ideal aber in der Summe umweltfreundlicher und der Umstieg auf sie ist superwichtig, um unsere Klimaziele zu erreichen.
  2. Fahrrad fahren & zu Fuß gehen: Noch besser – ohne Motor! Es ist super für deine Gesundheit, schont die Umwelt und gibt dir einen echten Glücksschub. Unsere Städte und Dörfer sollten viel mehr Platz für Radfahrer:innen und Fußgänger:innen bieten – und weniger für Autos.

Fazit: Autos nehmen viel zu viel Platz und sind schlecht für die Umwelt. Nutze die Alternativen – ob öffentliche Verkehrsmittel, E-Autos oder einfach das Fahrrad. So sieht die Politik auch, was am meisten genutzt wird, und investiert darin – vielleicht gibt´s in Südtirol ja auch bald so fancy Fahrradstädte wie nördlich des Brenners. So machen wir unsere Welt ein Stück besser!

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Technik und Klima: Warum unsere Geräte uns echt schaden

Wir alle lieben unsere Handys, Laptops, Konsolen und Bluetooth-Lautsprecher – aber hast du schon mal darüber nachgedacht, wie sehr diese Geräte das Klima belasten? Hier kommt der Reality-Check.

Der Hype um Technik hat seinen Preis

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Früher haben wir mit einfachen Handys telefoniert. Heute wird ständig Neues erfunden, und zack – schon ist das alte Modell out. Aber was dabei oft übersehen wird, ist der schlechte Einfluss auf Mensch und Umwelt. (Und wir reden nicht mal über Sucht usw…) Die Rohstoffe für unsere Geräte kommen meistens aus dem Globalen Süden und werden hauptsächlich in Asien, genauer in China, verarbeitet. Das bedeutet Ausbeutung entlang der Produktionskette: Kinderarbeit, extrem gefährliche Arbeitsbedingungen und Umweltschäden durch den Abbau von Metallen und Erzen.

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Wasserverbrauch und CO2

Dazu kommt der hohe Wasserverbrauch, im Abbau der nötigen Rohstoffe, aber auch in der Produktion. Ein Laptop braucht zum Beispiel rund 20.000 Liter Wasser für seine Herstellung – so viel wie ein Schwimmbad voll! Und der CO2-Ausstoß bei Abbau und Produktion? Der ist riesig! Vor allem, wenn wir immer wieder die neuesten Modelle kaufen. Die Grafiken in den neuen Konsolen z.B. brauchen auch noch mehr Strom, was wiederum mehr CO2 verursacht.

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Woher kommt unser Strom?

In Südtirol kommt viel Strom aus Wasserkraft, was super ist – aber auch hier gibt es eine Grenze: ohne Regen keine Wasserkraft. Und das scheint mit dem Klimawandel so langsam auch hier ein Problem zu werden… Und wenn wir auf unseren Geräten surfen, streamen oder zocken, verbrauchen die Server weltweit Unmengen an Strom – der kommt meistens nicht aus grünen Quellen wie hier aus Südtiroler Wasserkraft.

Der wahre Preis unserer Geräte

In Europa kaufen wir im Schnitt alle 1,5 Jahre ein neues Handy. Aber was passiert mit den alten Geräten? Sie liegen lange in Schubladen rum und landen dann meistens im Elektroschrott – oft auf Mülldeponien in Ländern wie Ghana. Der Markt dreht sich ständig weiter, und wir sind der Treibstoff für diesen Kreislauf, weil wir kaufen, kaufen, kaufen…

Was du tun kannst:

  • Nutze deine Geräte länger: Lass dich nicht von Trends oder Werbung dazu verleiten, ständig das neueste Modell zu kaufen.

  • Bring deine alten Geräte zum Recycling und so in einen Kreislauf.

  • Repariere, statt wegzuwerfen: Du kannst deine Geräte selbst reparieren oder Hilfe in einem Repair Café suchen. Auf Seiten wie iFixit-com gibt´s gute Anleitungen.

  • Achte auf langlebige Geräte: Kaufe Geräte, die langlebig sind und deren Teile (z.B. Akkus) austauschbar sind. Fairphone oder Shiftphone sind da gute Beispiele.

  • Kaufe gebrauchte Geräte: Du kannst super Geräte auf Plattformen wie refurbed.it finden, die wieder aufbereitet wurden.

Wir sind oft nicht bewusst, wie sehr unsere Technik das Klima belastet. Aber mit ein paar einfachen Entscheidungen können wir viel verändern!

Kleidung und Klimawandel – Wie deine Klamotten die Welt beeinflussen

Klar, jede und jeder von uns trägt gerade Kleidung – aber hast du dir schon mal überlegt, was diese für den Planeten bedeutet? Denn deine Klamotten haben mehr mit dem Klimawandel zu tun, als du denkst. Hier kommen die Fakten, die du kennen solltest:

Fast Fashion – Mehr, schneller, billiger

In Europa kauft jede*r von uns im Schnitt 60 neue Kleidungsstücke pro Jahr. Das sind knapp 26 Kilo Klamotten! Und das liegt nicht nur daran, dass wir ständig neue Trends sehen. Marken wie H&M oder Zara bringen fast wöchentlich neue Kollektionen raus. Ultra-fast-fashion-brands wie SHEIN sogar täglich. Doch bei all dem geht es nicht um Qualität, sondern nur um Quantität. Das Ergebnis? Deine neue Jeans landet irgendwann auf dem Müll, weil sie nicht mehr „in“ ist oder durch die schlechte Qualität nichts mehr taugt. Und nur 1% der Kleidung wird wirklich recycelt. Ein kleiner Teil kommt in den Second-Hand-Kreislauf und der Rest wird verbrannt oder landet auf Müllbergen – z.B. in der Atacama-Wüste in Chile.

Bakhrom Tursunov auf Pixabay

CO2 und Umwelt

Jede Jeans verursacht in ihrer Produktion etwa 23,5 kg CO2, und das T-Shirt mehr als 11 kg. Der Transport spielt dabei eine riesige Rolle: Statt das Zeug per Schiff zu verschicken, fliegen viele Modeunternehmen die Klamotten mit dem Flugzeug um die Welt – das verursacht 40x mehr CO2 (im Vergleich zum Schiffsverkehr)! Und dann ist da noch die beliebtesten Stoffe, aus denen die meisten Klamotten gemacht sind: Baumwolle braucht tonnenweise Wasser und Synthetikfasern setzen Mikroplastik frei, das in den Ozeanen landet. Dazu kommt, dass fast und ultra fast fashion oft so schlechte Qualität hat, dass nicht mal ein Second Hand Verkauf infrage kommt und einfach nur die Umwelt damit belastet wird.

Schlechte Arbeitsbedingungen

Das sind aber nicht die einzigen Schattenseiten. Mehr als 75 Millionen Menschen arbeiten weltweit in der Textilindustrie – oft unter schlechten Bedingungen und für zu wenig Geld. Die meisten davon sind Frauen und auch ziemlich einige Kinder. Hinweise auf die diversen Ausbeutungs- und Diskriminierungsformen gibt es viele.

Warum shoppen wir trotzdem weiter?

Die Modeindustrie hat gelernt, wie sie uns zum Kaufen bringt. Sie setzt auf Dopamin – du fühlst dich gut, wenn du shoppen gehst. Und die Werbung? Sie trifft genau deinen Geschmack, dank ausgeklügelter Algorithmen. Die Preise sind so günstig, dass du einfach zuschlagen musst.

Pete Linforth  ai-generated-8421130_1280

Was kannst du tun?

Lass dich nicht von den riesigen Marketing-Strategien täuschen. Überlege dir, was dir wichtig ist – jeden Tag den richtigen Trend zu treffen oder mit guten Gewissen einen überschaubaren Kleiderschrank haben? Die Frage „Brauche ich das wirklich?“ hilft in vielen Situationen, so auch beim Kleiderkauf. Und wenn du dann noch was Neues brauchst oder möchtest, gibt es Alternativen, die nicht nur die Umwelt schonen, sondern dir auch helfen, smarter zu shoppen:

  1. Kleidung tauschen – Organisiere eine Kleidertauschparty mit deinen Freund*innen und tauscht coole Teile, die ihr nicht mehr tragt. Kostenlos an quasi neue Teile kommen, mega!
  2. Kleidung leihen – Brauchst du etwas für einen besonderen Anlass? Leih dir einfach was aus – von Freund*innen oder sogar aus einem Theaterfundus.
  3. Second-Hand shoppen – Finde einzigartige Teile, die schon ein Leben hinter sich haben, aber immer noch super in Schuss sind. Schau z.B. auf oew.org/kleidung und JOSEF Map
  4. Reparieren statt wegwerfen – Dein Lieblingsoutfit hat ein Loch? Kein Problem – repariere es und spar dir das Geld für was Neues. Das kannst du lernen oder dir zeigen oder z.B. im RepairCafé reparieren lassen.
  5. Fair einkaufen – Achte auf nachhaltige Marken, die sozial und ökologisch verantwortungsvoll arbeiten.

Du hast die Wahl! Denk nach, bevor du zuschlägst, und wähle die besseren Alternativen. Deine Klamotten können ein Statement für die Umwelt und für faire Arbeitsbedingungen setzen – wenn du es zulässt.

Freiwilligentätigkeit in Europa

In Europa unterwegs sein und freiwillig bei spannenden Projekten mitarbeiten?

Das kannst du über die Freiwilligentätigkeit des Europäischen Solidaritätskorps!

Komischer Name, aber tolle Erfahrung! Der Europäischen Solidaritätskorps (ESK) unterstützt sich sowohl bei der Planung als auch finanziell.

Du bist zwischen 18 und 30 Jahren und hast Lust mitzumachen? Hier erfährst du mehr!

Was ist eine Freiwilligentätigkeit?

Freiwilligentätigkeiten sind meist grenzüberschreitende Projekte, durch die du Zeit im Ausland verbringen, dich sozial engagieren und dadurch wertvolle Erfahrungen und Kompetenzen erwerben kannst.

Teilnehmen können Personen zwischen 18 und 30 Jahren, die ihren Wohnsitz in einem Teilnehmer- und Programmland z.B. Italien haben. Bewerben kannst du dich bereits mit 17 Jahren, bei Antritt des Projekts musst du allerdings 18 sein.

GOOD TO KNOW: Meistens handelt es sich um Projekte in Ausland. Die Freiwilligentätigkeit kann aber auch im eigenen Wohnsitzland ausgeübt werden.

Bei der großen Bandbreite an Projekten findest du sicher etwas, das deinen Interessen und Erfahrungen entspricht. Es gibt Projekte beispielsweise in diesen Bereichen:

  • 🌱 Umwelt
  • ⛑️ Gesundheit
  • 🌎 Inklusion
  • 💻 digitale Technologien
  • 🎭 Kultur
  • 🏀 Sport

Nachdem du dich auf der Webseite registriert hast, findest du genauere Infos zu den ausgeschriebenen Projekten, bei denen du dich bewerben kannst.

Wie lange die Projekte dauern, ist ganz unterschiedlich: zwischen 2 und 12 Monaten. In einigen Fällen ist eine Teilnahme auch für einen kürzeren Zeitraum (von 2 Wochen bis zu 2 Monaten) möglich – zum Beispiel für Teilnehmer/innen mit geringeren Chancen oder Beeinträchtigung.

Junge Südtiroler*innen erzählen von ihrer Erfahrung!

Michael hat die Chance genutzt und war als Freiwilliger über den Solidaritätskorps in Schweden. Im Video erzählt er dir über seine Erfahrung. ⬇️

Isabels Erfahrung als Freiwillige in Portugal und Griechenland!

Auch Isabel war als Freiwillige im Ausland, und zwar in Portugal und in Griechenland. Ihre Erfahrung kannst du HIER nachlesen.

Welche Leistungen erhältst du?

An einer Freiwilligentätigkeit im Ausland sind zwei Organisationen beteiligt, welche dich beim Projekt unterstützen:

  • Eine unterstützende Organisation – in deinem Heimatland ansässig, hilft dir bei der Vorbereitung auf deinen Auslandseinsatz

  • Eine Aufnahmeorganisation – empfängt dich im Zielland und ist dir dort behilflich. 

Potenzielle Aufnahmeorganisationen findest du in der Datenbank der Organisationen mit Akkreditierung/Qualitätssiegel.

Außerdem erhältst du für Aktivitäten des Europäischen Solidaritätskorps folgende finanziellen Unterstützungen und Benefits:

  • Grundkosten: An- und Abreise, Unterkunft und Verpflegung

  • Zuschuss für persönliche Ausgaben (je nach Land 3 bis 6 Euro pro Tag)

  • Versicherungsschutz

Bei besonderen Bedürfnissen (z. B. einer Behinderung) können auch die damit verbundenen Kosten übernommen werden.

Wie du teilnehmen kannst

Zunächst musst du dich hier registrieren.

Dort gibst du auch schon angeben, welche Art von Projekten für dich interessant wäre, welche Erfahrungen und Kenntnisse du mitbringst und wann du ein Projekt durchführen möchtest. Du kannst diese Angaben aber im Nachhinein jederzeit ändern oder aktualisieren.

Dadurch wirst du in die Datenbank des Europäischen Solidaritätskorps aufgenommen.

Nun kannst du dich über dein persönliches Dashboard auf ausgeschriebene Angebote bewerben, auf die allgemeine Online-Schulung zugreifen, an Wettbewerben teilnehmen, deine Zertifikate einsehen und vieles mehr. 

Außerdem haben die Aufnahmeorganisationen Einblick in die Datenbank und können so geeignete Bewerber*innen für ihr Projekt ausfindig machen. Es kann also sein, dass dir eine Organisation eine Stelle anbietet. Dann entscheidest natürlich du selbst, ob du diese Stelle annehmen möchtest oder nicht.

Du brauchst Unterstützung?

In Südtirol ist das Amt für Jugendarbeit die akkreditierte Entsendeorganisation, d.h. sie helfen dir das passende Projekt zu finden und deinen Aufenthalt zu planen.

Für Infos melde dich bei ⬇️

Katalin Szabò
Tel.  0471 413378
E-Mail: katalin.szabo@provinz.bz.it

In diesem Interview stellt Katalin Szabó deb Europäische Solidaritätskorps vor

Freiwilligentätigkeit im Team?

Neben der individuellen Freiwilligentätigkeit, die oben beschrieben wurde, gibt es auch Tätigkeiten im Team. Das bedeutet, du meldest dich und wirst Teil einer internationalen Gruppe, die gemeinsam aktiv wird.

Wenn du keine längere Verpflichtung eingehen kannst, aber dennoch der Gemeinschaft helfen willst, kommt vielleicht eine Freiwilligentätigkeit im Team für dich infrage:

  • Dauer zwischen 2 Wochen und 2 Monaten

  • Vollzeit (zwischen 30 und 38 Stunden pro Woche)

  • Arbeit mit Menschen aus mindestens 2 verschiedenen Ländern

  • Gruppen von 10 bis 40 Freiwilligen, darunter Menschen mit geringeren Chancen

  • in der Regel im Ausland, jedoch auch in deinem Heimatland möglich

Weitere Infos findest du auf der Webseite des Europäischen Solidaritätskorps oder hier:

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