BandCheck: Die Seltsamen Senfsamen

Max Silbernagl im BandCheck!

Max Silbernagl interviewt für euch Bands und junge Künstler in ganz Südtirol und teilt mit euch seine Passion.

Hallo, liebe Leser das Bandchecks, heute habe ich etwas ganz besonderes für euch.

Es geht um seltsame Senfsamen, was dieser Name mit fünf Freunden zu tun hat, die sich in der Bürgerkapelle Gries kennenlernten und entschieden ihre Lieblingssongs neu zu interpretieren und eigene Songs zu schreiben, das seht ihr im Interview.

Ihre Musik, die sie zum besten geben, reicht von gemütlichen Jazz über rhythmischen Funk
bis hin zu legendärem Discopop – DSS und verbreitet definitiv gute Laune und Partystimmung.

Die sympathische Truppe bestehend aus:

  • Schlagzeug: Michael Marth
  • Tuba: Matthias Targa
  • Posaune: Gabriel Höller
  • Tenorsaxophon: Valentin Gasser
  • Trompete: Lorenz Delle Donne

, hat im Dezember 2022 ihr Debütalbum „Black & Yellow“ herausgebracht, worauf acht energiegeladene Eigenkompositionen zu finden sind.

Bleibt gespannt, welchen Eigenbausenf wir zu hören bekommen. Ich bin es auch.

M: „Wieso seid ihr seltsame Senfsamen?“

Lorenz: „Gabriel hat 2013 noch Mitglieder für eine Brass Band gesucht, die bei dem Altstadtfest in Bozen auftreten könnte. Da wir uns alle schon von der Musikkapelle Gries aus kannten und uns davor schon gut verstanden, beschlossen wir eine Formation, eigens für das Altstadtfest in Bozen zusammenzustellen. Nach dem gelungenen Auftritt entschieden wir diese Formation für längere Zeit aufrechtzuerhalten und mehrere Konzerte wurden gespielt. Seitdem sind zehn Jahre vergangen und wir denken nicht ans aufhören.

Wir spielen mittlerweile zehn Jahre mit der gleichen Besetzung und sind sehr glücklich darüber, da wir uns mittlerweile ziemlich gut aufeinander eingespielt haben und uns dieses familiäre, lockere Musizieren einfach Spaß macht. Weiters ist unsere Formation auch auf eine gewisse Art und Weise einzigartig, da wir keine elektronischen Einflüsse/ Instrumente, sondern nur drei Blechbläserinstrumente und ein Holzblasinstrument in unserer Formation haben. Diese Art von Formation sieht man nicht oft, vor allem auch, weil wir ohne Gesang auftreten.“


M: „Wie seid ihr auf den Namen „die seltsamen Senfsamen“ gekommen?“

L: (lacht) „Ja, diese Frage wird uns immer wieder gestellt und viele Leute erwarten sich jetzt sicher eine lange Geschichte, doch ich muss dich enttäuschen. Die Namensfindung war recht unspektakulär und geschah eines schönen Tages über die WhatsApp Gruppe der Band.“

Gabriel: „Was man noch dazusagen muss, dieser Vorschlag „Die seltsamen Senfsamen“ wurde am Anfang nicht sehr ernst genommen, doch er blieb uns alle irgendwie im Gedächtnis und schließlich entschieden wir uns für diesen Namen, auch wenn man sagen muss, dass wir für die ersten zwei Konzerte“Die Drei lustigen Vier“ hießen, dieser Name aber im Nachhinein, dann doch nicht als so als passend angesehen wurde.“


M: „Ist es schwierig eine Band 10 Jahre lang aufrechtzuerhalten und worüber seid ihr besonders froh?“

L: „Ja, vor allem in den letzten Jahren, als die meisten Mitglieder noch in Wien studierten, war es ziemlich anstrengend, die Band am laufen zu halten.

Nach und nach sind vier von fünf Mitgliedern wieder nach Südtirol zurückgezogen und so ist es für uns auch ziemlich leichter geworden, Termine zu- oder abzusagen.

Noch dazu haben wir heute ein breit gefächertes Repertoire anzubieten und freuen uns, dieses immer wieder auf verschiedenen Bühnen vorstellen zu können. Weshalb wir auch sicher noch weiter machen werden.“


M: „Apropos Repertoire, auf eurer Facebook Seite habt ihr ein ziemlich breit gefächertes Spektrum von Musikstilen anzubieten, kann man „Die seltsamen Senfsamen“ in ein Spektrum oder ein Genre einordnen oder eher nicht?“

Valentin: „Puh, schwierige Frage, glaube eher nicht. Angefangen haben wir 2013 mit Arrangements für Blechblasquartette. Nach und nach wurden diese dann durch Eigenarrangements von Discohits von Gabriel und durch Eigenkompositionen von mir verdrängt und mittlerweile können wir mit Stolz sagen, dass wir ein dreistündiges Konzert bespielen können, ohne dabei auf ein Cover zurückgreifen zu müssen.

Unser Stil reicht von Disco Pop bis Funk der im Hintergrund eine gemütliche Atmosphäre schafft aber auch sehr energiegeladenen Stücken, die zum Tanzen anregen.

Meine Eigenkompositionen gehen immer eher in den Funk und Jazz und haben immer eine Baseline die groovt oder grooven sollte.

Doch am besten macht sich jeder selbst ein Bild und hört unsere neue Platte, bzw. CD „Black and Yellow“, die  im Dezember 2022 erschienen ist, an und macht sich selbst ein Bild. Selbstverständlich auch auf allen Streaming Plattformen verfügbar.“


M: „Wo gebt ihr das nächste Mal euren Senf dazu, bzw. wo kann man euch das nächste Mal live erleben?“

V: „Ja, jetzt gerade, denke ich, nicht?“ (Lacht)

G: Also die nächsten Konzerte sind gerade in Planung.

Wir haben jetzt relativ spät erst unsere Konzertsaison beendet. Unsere Konzertzeit oder Konzertsaison läuft normalerweise von April bis Oktober. Letztes Jahr hat sie sich ein bisschen in die Länge gezogen, da wir auf Maturabällen und verschiedenen Veranstaltungen gespielt haben. So haben wir unsere Saison letztes Jahr erst im Dezember beendet. Für heuer sind wir wie schon gesagt, erst noch in der Planung und haben noch nicht viele fixe Konzerte, außer Hochzeiten und private Feiern, die wir nicht zu unseren öffentlichen Auftritten dazu zählen.

Es gibt schon einige wenige Auftritte, die wir immer wieder wahrnehmen, so zum Beispiel die „Stroßnkuchl in Sand in Taufers“, aber hier werden sicher noch andere Feste dazu kommen oder auch einige Sachen die wir in Zukunft selbst organisieren werden.

In Wien, wo wir auch immer wieder aufgetreten sind, werden wir auch sicher wieder einige Konzerte bespielen.“


M: „Auf was seid ihr in eurer Bandgeschichte besonders stolz und habt ihr ein Erlebnis auf das ihr mit einem Schmunzeln auf dem Gesicht zurückdenken könnt?“

G: „Oh ja da gibt es einige.

Etwas was mir spontan einfällt, ist als wir einen unserer ersten großen Auftritte in einer Raiffeisen Filiale in Wien hatten, wo wir bei der Weihnachtsfeier auftreten durften.

Da wir noch nicht so professionell ausgerüstet waren, schleppten wir unsere Equipment in Ikea-Säcken in die Bank und stellten uns seelenruhig inmitten von Anzugträgern, die uns verständlicherweise kritisch ansahen, unsere Notenständer auf. (Lacht) Oder als wir beim Gasslfest in Gries auftraten und es anfing zu regnen.

Unser Schlagzeuger war zu weit hinten und so regnete es ihm während dem ganzen Konzert ununterbrochen in den Nacken, das stell ich mir zumindest ziemlich unfein vor.“(Lacht)

V: „Eine Geschichte die mir jetzt noch einfällt, als wir unser letztes Wien Konzert hatten und es unmöglich heiß war, der ganze Club war gerammelt voll und wir schmolzen fast. Bis wir nach einer Stunde bemerkten, dass der Sänger, der vor uns uns spielte, die Klima ausgeschaltet hat, weil sie ihm zu laut war, plötzlich kam er seelenruhig hereinspaziert und hat sie uns ohne ein Wort wieder angestellt. Das war eine Erlösung, das sage ich dir. In diesem Moment haben wir wirklich die frische Luft in den Himmel gelobt. Das brauchten wir alle in diesem Moment am meisten.“ (Lacht)

L: „Die Konzerte in Wien und auf dem Bozner Altstadtfest bleiben mir sicher am meisten in Erinnerung, da wir mit unserenvier Blechbläsern und einem Schlagzeug richtig gute Stimmung verbreiten und das alles, ohne großen technischen Schnickschnack. Unsere Partylieder und poppigen Nummern, wie zum Beispiel ein Medley von Gigi D‘Agostino und generell unsere Lieder kommen einfach gut an und das gibt einem schon eine gewisse Genugtuung und man ist zufrieden und glücklich.“

G: „Ja, das muss ich auch sagen, die Leute geben einem so viel zurück und man weiß in diesem Moment, warum man Musik macht. Einmal nach einem Auftritt auf dem Altstadtfest sind wir noch in die Diskothek „Okay“ gegangen und uns haben die Leute wirklich aktiv angesprochen und haben sich für das coole Konzert bedankt. Es tut einfach gut, wenn man erkannt und geschätzt wird, für das was man macht.“

V: „Ja, das kann ich nur bestätigen.

Mich hat zum Beispiel ein Fan in der U-Bahn, als ich nach Wien gefahren bin, erkannt und mir sich für ein vorhergehendes Konzert in Wien bedankt. Diese unerwartete Begegnung hat mich schon sehr gefreut, muss ich sagen. Sie hat dann noch gesagt, dass sie zu unserem Konzert, dass am nächsten Tag stattfand, kommt und sie sich schon sehr freut. Diese Momente bleiben einen immer im Gedächtnis und stimmen einen glücklich.

Vor allem weil diese Begegnung meine erste Begegnung im Ausland nach Corona war, hat es mich sehr gefreut und ich habe mich wie zu Hause gefühlt.“


M: „Warum macht ihr Musik? Was gibt euch die Musik?“

V: „Mit 14 bzw. 15 Jahren, als ich schon ein paar Jahre bei der Musikkapelle war, habe ich mir gedacht, das was ich mache, mache ich eigentlich ganz gut und ich will Musiklehrer werden.

Mein damaliger Musiklehrer, Hans Tutzer hat mich zu diesen Schritt inspiriert. Er war ein glücklicher, zufriedener Mann, der die Begeisterung für die Musik in mir entfachte und es auch immer wieder schaffte diese Begeisterung anderen Menschen weiterzugeben. Das hat mich immer schon beeindruckt und das wollte ich auch können.

Doch bei mir persönlich, braucht es drei verschiedene Sichtweisen:

Das Unterrichten, das Komponieren und die Konzerte. Wenn diese drei Elemente ineinander verschmelzen, kann ich sagen – darum mache ich Musik.“

G: „Was ich zum Beispiel schön finde ist, das jeder von uns auf einen anderen Weg zur Musik gekommen ist, bzw. andere Sichtweisen mitgebracht hat und immer noch einbringt.

Dadurch haben wir auf der Bühne gut zusammengefunden.

Valentin, ist meiner Meinung nach Vollblutmusiker, Komponist aber was ich schön finde ist, das wir alle die gleichen Werte und die gleiche Wichtigkeit in der Musik sehen. Die Wichtigkeit, der Musik in unser aller Leben. Wenn man live spielt, Konzerte macht, weiß man, dass es sich ausgezahlt hat.

Das Proben, das ins Studio gehen, das neue Instrument kaufen. Man bekommt eigentlich so viel zurück, so viel Energie, so viel Kraft, so viel Gänsehaut und da weiß ich „dafür mache ich Musik.“

L: „Ja, das kann ich nur bestätigen. Für mich ist es beispielsweise auch ein guter Ausgleich zum stressigen Alltag. Es gibt einem so viel zurück, die Musik generell gibt einem so viel Energie und auch wenn es manchmal schwierig ist und viel Organisation dahinter steckt, wenn man auf der Bühne steht und mit dem Publikum verschmilzt, fühlt man sich einfach gut.

Bei mir persönlich kann man es, glaube ich, ganz gut vergleichen mit einem Sportler. Der Sport gleicht den stressigen Alltaga us. Was für andere Menschen der Sport ist, ist für mich die Musik. Es ist für mich eine Art, den Kopf frei zu kriegen und zu entspannen. Für mich ist aber der Live-Auftritt am schönsten. Wie Gabriel schon gesagt hat, du interagierst mit dem Publikum, bist körperlich fertig, aber bekommst so viel Energie vom Publikum zurück, dass du einfach nie aufhören kannst und du freust sich schon auf das nächste Konzert. In diesen Momenten, weiß ich wirklich warum ich Musik mache.“


M: „Gibt es Ziele, die „Die seltsamen Senfsamen“ in Zukunft verwirklichen möchten?“

G: „Ja, für mich persönlich, da ich in München wohne, wäre es ein Ziel von mir mit den Seltsamen Senfsamen einmal im München zu spielen. Ansonsten haben wir glaube ich nicht das Ziel mit unserer Band weltberühmt zu werden. Ich würde sagen, so weitermachen wie bisher, das Repertoire ausbauen, neue Stücke schreiben, wieder in Wien spielen und einfach nur Spaß haben.

Vielleicht auch in Zukunft ein zweites Album aufnehmen, ein Weihnachtsalbum würde mir persönlich, sehr gut gefallen. Viel spielen, Spaß haben und solange wir bei den Konzerten, volle Hütte haben ohne groß die Werbetrommel rühren zu müssen, machen wir was richtig.

Wir sind den Leuten, glaube ich, schon sympathisch und das gefällt uns. So soll es bleiben.“

L: „Ja, das muss ich auch sagen, stimme ich vollkommen zu. Ein wichtiger Punkt, den man nicht vergessen darf, ist aber auch, dass wir einen sehr großes  Ziel 2022 erreicht haben und zwar die Veröffentlichung unseres Debütalbums „Black and Yellow“. Wir haben schon seit längeren die Idee im Kopf gehabt ein Album aufzunehmen, doch jetzt ist es uns im Jahr 2022, trotz Corona und anderen Widrigkeiten, endlich gelungen und wir können schon stolz auf uns sein.

Der Name „Black and Yellow“ trägt unsere Bandfarben im Namen und soll uns mit unseren eigenen Stücken, beschreiben. Die Leute, unsere Fans und die, die es noch werden wollen, sollen wissen wer wir sind und was wir machen.

Das ist uns glaube ich, sehr gut gelungen und das freut uns sehr.

Ansonsten freuen wir uns auf die ganzen Konzerte, die noch kommen werden und werden uns heuer vor allem auf die Livekonzerte konzentrieren.“


M: „Habt ihr Vorbilder in eurer Musik, von welcher Band wurdet ihr am meisten beeinflusst?“

V: „Ja, das ist sicher die Band „Lucky Chops“ eine Brass Band aus New York. Sie machen Jazz Funk und Disco Brass und haben uns somit sicherlich am meisten beeinflusst. Ansonsten ist es schwierig, weil wir so breit aufgestellt sind und wir uns schwer in ein Genre einordnen lassen wollen. Es gibt viele Bands die uns sicherlich in unserem Sound beeinflusst haben, auch hier in Südtirol, doch eine herauszuheben oder mehrere, das wird schwierig. Seltsame Senfsamen … Vielleicht“ (lacht)


M: „Was wollt ihr den Lesern/ Leserinnen noch am Ende dieses Interviews sagen, was wäre euch noch wichtig?“

G: „Wenn ihr eine Band supporten wollt, kauft CDs und Platten, denn bei diesen Käufen kommt am meisten bei den Künstlern bzw. der Band an. Bei den Onlineplattformen ist der Verdienst so gering, dass fast nichts beim Künstler ankommt. Unsere Platten und CDs gibt es bei uns, oder dann bei den Liveauftritten zu kaufen, also scheut euch nicht, schreibt uns eine E-Mail, eine Nachricht auf Facebook oder auf Instagram.

Wir freuen uns sehr!“


M: „Danke euch, Seltsame Senfsamen, für das ausführliche und coole Interview und eine Platte ist mit Sicherheit reserviert! Hoffentlich sehen wir uns bald wieder und ich wünsche, weiterhin viel Freude und Erfolg und das euch der Senf nie ausgehen möge.

Follow them on Social Media

Summer Adventure Camp

Hallo und herzlich Willkommen zum Summer Adventure Camp 2030!

Allgemeine Informationen

Datum25.08.2030 – 31.08.2023
Altersgruppe12 – 15 Jahre
OrtZeltplatz Bozen
Gebühren40,00€ inklusive Mittagessen

Das Summer Adventure Camp bietet Spiel, Spaß und viele gemeinsame Abenteuer!

Dabei gehen wir surfen, Fußball spielen, skaten und vieles mehr!

Auch im Jahr 2030 werden wir wieder unsere Sommerprogramme bestehend aus den Projekten Kindersommer, Jugendsommer, Jugend Aktiv und besondere Projekte organisieren. Bei den Sommerprojekten geht es uns als Jugenddienst Bozen-Land nicht nur um die Betreuung der Kinder und Jugendlichen, es geht uns vor allem darum, dass die Kids viel Spaß haben, aktiv sind und viele tolle Erlebnisse und neue Erfahrungen sammeln. Hier findest du eine Übersicht über die gesamten Projekte. 


Anmeldung

Die Anmeldung für eine Woche kostet 40,00€. Dabei ist alles einbegriffen.

Die Anmeldung erfolgt hier online!


Informationen über den Veranstalter

Name VeranstalterJugenddienst XY
Telefonnummer0471 123 456
E-Mailsommer@jugenddienst.com

Lehre

Du möchtest einen praktischen Beruf erlernen?

Dann ist die Südtiroler Berufsausbildung wahrscheinlich der richtige Weg für dich. Mit einer Lehre stehen dir viele Jobs in verschiedenen Bereichen offen.

Einen super Überblick und alle Informationen rund um die Lehre findest du im Lehrlingskalender des Arbeitsförderungsinstituts.

Diesen gibt es auch als App zum Downloaden.

Welche Berufe kann man erlernen?

Es gibt Lehrberufe, für die eine dreijährige Ausbildung vorgesehen ist und andere, bei denen die Lehre 4 Jahre dauert.
In beiden Kategorien gibt es rund 60 verschiedene Berufsbilder, die sich grob in diese Kategorien zusammenfassen lassen:

Wenn dich einer dieser Bereiche interessiert, findest du unter dem entsprechenden Link weitere Infos zu den unterschiedlichen Berufen und der Lehre. Außerdem kannst du auch auf der Liste der Südtiroler Lehrberufe nachschauen, ob der richtige Job für dich dabei ist.

Wie läuft die Berufsausbildung ab?

In Südtirol gibt es dafür mehrere Möglichkeiten:

  • Die traditionelle oder „duale“ Berufsbildung als Lehre mit Arbeit im Ausbildungsbetrieb (80%) und dem Besuch der Berufsschule (20%). Diese schließt man bei einem 3-jährigen Lehrberuf mit einem Berufsbildungszeugnis und bei einem 4-jährigen Lehrberuf mit dem Berufsbildungsdiplom ab. Bei den Berufen im Handwerk wird auf dem Abschlusszeugnis zusätzlich der Titel „Gesellenbrief“ angeführt.

  • Oder man besucht eine Berufsfachschule in Vollzeit (100%) und schließt diese in der Regel nach drei Jahren mit einem Berufsbefähigungszeugnis ab.

  • Nach Abschluss der Lehre oder der Fachschule kann man die Matura an einer Berufsschule oder den Meistertitel erlangen. Mehr dazu im dritten Kapitel des Lehrlingskalenders – Karrierewege.

Karrierewege: Berufsmatura, Meister, Spezialisierung

Wie werde ich Lehrling?

Um eine Lehre beginnen zu können, musst du:

  • 🙋 min. 15 Jahre und nicht älter als 25 Jahre sein

  • 📄 ein Mittelschuldiplom haben.

Sobald du entschieden hast, welchen Lehrberuf du erlernen möchtest, stehen folgende Schritte auf dem Plan:

  • 🔎 Suche nach einer Lehrstelle

  • ✍️ Lehrvertrag unterschreiben

  • 🚀 Meldung des Beginns deiner Lehre beim Amt für Lehrlings- und Meisterausbildung durch deine*n Arbeitgeber*in

  • 🏫 Einschreibung in die entsprechende Berufsschule

  • 📙 Die Schule informiert dich rechtzeitig über den Schulbesuch. 

Wie findet man die passende Lehrstelle und die richtige Berufsschule?

LEHRSTELLE:

Nachdem dir klar ist, welchen Lehrberuf du machen möchtest, empfiehlt dir das Arbeitsförderungsinstitut folgende Schritte, um eine passende Lehrstelle zu finden:

  • 📋 Mach dir eine Liste von Betrieben, in denen du gerne arbeiten möchtest.

  • 📱 Telefoniere sie durch oder besuche sie, auch wenn sie gerade keine Lehrlinge suchen.

  • 🧑 Tu es selbst und lass nicht Mama oder Papa für dich anrufen. Sie können dich im Hintergrund unterstützen und dich später beim Vorstellungsgespräch begleiten.

  • 🛜 Suche auf den Internetseiten der Betriebe und auf den Seiten der Verbände lvh APA (Handwerk),HGV (Gastgewerbe), hds (Handel)

  • 🧑‍💻 Erkundige dich beim Arbeitsservice in Bozen und in den Arbeitsvermittlungszentren in Bozen, Meran, Schlanders, Brixen-Sterzing, Bruneck und Neumarkt. Die Adressen findest du im hier.

Zusätzlich kannst du bei der Webseite der Generation H vorbeischauen.

Bei Aubi-Plus findest du hingegen Lehrstellen in Italien, Deutschland, Schweiz, Österreich, Großbritannien, Niederlande und Luxemburg.

Unentschlossen?

Lass dich beraten! Die Ausbildungs-, Studien- und Berufsberatung unterstützt dich und hilft dir gerne weiter!

BERUFSSCHULE:

Der Besuch der Berufsschule, an einem Tag in der Woche oder in Blockkursen, ist Pflicht und muss als Arbeitszeit entlohnt werden.

In Südtirol gibt es 20 deutschsprachige, 7 italienischsprachige, sowie eine Berufsschule in den ladinischen Tälern. Im jeweiligen Bereich findest du genauere Informationen.

Lehre und Matura

Nach einer 4-jährigen Lehre kann man die Matura über die Berufsbildung erreichen. Dafür muss man einen maturaführenden Lehrgang an einer berufsbildenden Schule besuchen.

Dabei gibt es die Möglichkeit, entweder einen einjährigen Lehrgang in Vollzeit oder einen berufsbegleitenden Lehrgang über zwei Jahre hinweg zu besuchen.

Die Fachbereiche der maturaführenden Lehrgänge sind dabei:

  • Industrie und Handwerk
  • Verwaltung, Handel, Tourismus und personenbezogene Dienstleistungen
  • Sozialdienste

Genaue Informationen findest du hier. Informationen über die Prüfung gibt es hier.

12 häufige Fragen von Lehrlingen

Die youngSGBCISL hat 12 häufige Fragen von Lehrlingen gesammelt und beantwortet


Weiterbildung

Hier findest du einen Überblick über Weiterbildungsmöglichkeiten für Lehrlinge.

Sieh dir die Broschüre Lehre+ an!


Ansprechpartner

  • Landesamt für Lehrlingswesen und Meisterausbildung
    0471 416980

BandCheck | Last Chance

Max Silbernagl im BandCheck!

Max Silbernagl interviewt für euch Bands und junge Künstler in ganz Südtirol und teilt mit euch seine Passion.

Die 2018 gegründete Band Last Chance aus Bozen, bestehend aus Lea Pellegrin (Gesang), Jakob Schweigkofler (Gitarre), Noah Platter (Gitarre), Felix Gostner (Bass), Tobias Vigl (Keyboard) und Tobias Pfeifhofer (Schlagzeug).

Die junge Band, wo sich die meisten 2015 in der Schule trafen und dank ihres Italienischlehrers begannen Musik zu machen, hat als Coverband ihre erste Bühnenerfahrung gesammelt bis sie schließlich 2018 zum bestehenden Line-Up zusammenfanden und beschlossen eigene Lieder zu schreiben und aufzunehmen.

Beseelt von einer guten Portion Mut und Entschlossenheit sowie getrieben von den Vorbildern Guns´n Roses sowie Bring me to Horizon, beschließt die sympathische sechsköpfige Alternative Rock Gruppe sogleich sich bei der Rocknet Academy einzuschreiben, wo sie die Möglichkeit erhält ihre erste Single Resist mit dazugehörigen Musik Video aufzunehmen und setzten so 2019 ein erstes starkes Lebenszeichen.

Ich habe die Band in einem Café in Innsbruck getroffen und sie mit so manchen Fragen gelöchert, bleibt gespannt!

M: „Erste Standardfrage (lacht). Wie kam es zum Namen Last Chance und was bedeutet er für euch?“

LC: „Schwierige Frage (lacht) glaube Last Chance haben wir deshalb ausgewählt, da man diesen Ausspruch positiv aber auch negativ verstehen kann. So nach dem Motto „lebe jeden Tag, jeden Moment, als wäre es deine letzte Chance.“


M: „Was war bis jetzt euer bestes Konzert, welches Konzert bleibt euch sicher lange in Erinnerung?“

LC: „Ja sicher, eindeutig Rock im Ring am Ritten. Trotz der relativ frühen Auftrittszeit, schafften wir einen Rock im Ring Rekord. Es war einfach herrlich! Viele Freunde kamen und hatten einfach Spaß. So soll es sein, außerdem ist es ein kleiner Traum der in Erfüllung gegangen ist, denn jeder Südtiroler Künstler ist stolz einmal bei Rock im Ring gespielt zu haben, den glaube ich größten Festival Südtirols.“


M: „Ich habe gehört ihr seid im September 2022 mit Beyond Hills, einer befreundeten Band auf Tour gegangen, wo hat es euch überallhin hin verschlagen und wo hat es euch am besten gefallen?“

LC: „Ja genau, wir haben unsere „Not our Fate“ Tour von 11 Konzerten zusammen mit Beyond Hills organisiert. Wir haben uns spontan vor einem Jahr im Zug getroffen und haben kurzerhand beschlossen etwas zu machen. Da beide Bands von diesen zwei Jahren Corona ziemlich ausgehungert waren und endlich wieder spielen wollten.

Tour Auftakt war Mitte September das Konzert in der Basis Vinschgau, dann trieb es uns quer durch Südtirol und dann noch ein bisschen nach Österreich. Innsbruck, Kitzbühel und Wien standen auf der Liste. Für Last Chance war es zugleich auch die erste Auslandserfahrung und die zwei besten Monate die wir je hatten.

Man lernte so viele neue coole Leute kennen, tauschte sich aus, diese Erfahrung war und ist einfach unbezahlbar. Diese Erfahrung hat uns gezeigt dass man an sich glauben soll und außerdem was alles möglich ist, wenn zwei Bands oder besser gesagt ein Haufen von guten Freunden zusammenhält. Ein Highlight war außerdem sicher auch das „Sound Escape Festival“, wo wir als zweiter Headliner auftraten.“


M: „Gibt es etwas auf das ihr besonders stolz in eurer Band Geschichte zurückblicken könnt und was sind eure Pläne für die Zukunft?“

LC: „Besonders stolz sind wir glaube ich, auf jeden gelungenen Auftritt. Wir haben es geschafft den Leuten etwas zu geben und mit Ihnen zusammen Spaß zu haben.

Weiters sind wir stolz auf alle Singles, die wir bis heute aufnehmen durften.Der ganze Schaffensprozess, das Herumprobieren, das Proben, die Zeit im Studio, wenn man dann, nach dieser ganzen Arbeit auf sein gelungenes Endprodukt blicken kann und es auf verschiedenen Streaming Plattformen anhören kann, ist man einfach glücklich.

Für die Zukunft werden wir sicher noch einige Lieder aufnehmen und veröffentlichen. Die Namen für die neuen Songs werden noch nicht verraten, doch was wir sagen können, morgen (a.d.R: also am 8. Dezember) ist Last Chance im Studio und feilt an neuen Songs.

Also bleibt gespannt!“


M: „Wo habt ihr euer Studio und wie kam es dazu?“

LC: „Tobi, unser Schlagzeuger spielt mit Marion Moroder und er hat schon einmal mit ihr zusammen im „Studio 100 „in Reith im Alpbachtal aufgenommen und war super zufrieden. Als wir dann entschieden „All Along“ aufzunehmen insistierte er und wir gingen dorthin.

Das coole an diesem Studio ist, Jay der Besitzer diese Studios ist alleine und hat haufenweise alter Instrumente aus den späten fünfziger sechziger und siebziger Jahren mit denen man sich austoben kann. Wir gehen also, ohne Instrumente, mit einen ungefähren Plan und Struktur eines Songs dorthin und toben uns aus. Diese besondere Stimmung ist unbezahlbar und verbreitet eine ganz besondere Nostalgie.

Ein ganz besonderes Erlebnis war für mich zum Beispiel als ich mit einer originalsignierten Gitarre von BB King die Riffs von „All Along“ einspielen durfte oder mit einer Gitarre rumprobiert haben die auf der Studioversion von Adele´s „Set fire to the Rain“ benutzt wurde. Man kann einfach mit Vintage Equipment, herum experimentieren und genau das macht dieses Studio so einzigartig unsere nächsten zwei Songs die wir morgen aufnehmen werden, werden in diesem Studio entstehen.

Danke Jay für deinen Einsatz und deine super Arbeit.“


M: „Was wollt ihr mit dem Song “ All Along“ euren Fans, Freunden sagen?“

LC: „Ich glaube die Hauptmessage der Single „All Along“ die am 25. November 2022 erschienen ist, ist das Beste aus jeder Situation raus zu kitzeln und für Jede*n einen guten Moment zu schaffen. Unser größter Wunsch ist es, dass jede*r mit unserer Musik seinen eigenen individuellen guten Moment hat.

Im Refrain des Liedes heißt es beispielsweise „Sing along to the summer of 69 „und dann oooh, wo alle mitsingen. Wir haben uns einfach vorgestellt, dass du mit deinen Freunden, deiner Familie oder Menschen die dir wichtig sind am Lagerfeuer sitzt und eine gute Zeit hast.

Generell geht es uns in unserer Musik darum, den Menschen einen guten Moment zu schenken, einen Fluchtweg aus dem hektischen stressigen Alltag voll mit schlechten Nachrichten und blöden Situationen aufzuzeigen und einfach eine gute Erinnerung zu schaffen. Es braucht eigentlich nicht viel, kein Geld, keine unnötig vielen Sachen.

Ich glaube mit der richtigen Einstellung kann man das Leben recht gut genießen um diese Einstellung wollen wir mit unserer Musik und mit unseren Dasein, den Menschen näher bringen.“


M: „Was ist eure Motivation Musik zu machen?“

LC: „Wir machen Musik, weil es uns Spaß macht und weil wir unsere Motivation und unsere Freude unseren Fans weitergeben wollen.“


M: „Was wäre ein Traum was ihr euch noch gerne erfüllen würdet?“

LC: „Einer unserer größten Träume ist sicherlich mit „Bring me the Horizon“ einmal die Bühne teilen zu dürfen.

Aber man muss auch dazu sagen, dass es schon eine große Ehre für uns war mit lokalen Größen wie „Dead like Juliet“oder „Cementery Drive“die Bühne zu teilen, die uns ziemlich inspiriert haben von Ihnen dazuzulernen und sich zu connecten neue Leute kennen zu lernen und sich auszutauschen. Darüber sind wir froh und damit haben wir, meiner Meinung nach, schon viel erreicht.

Deshalb auf jeden Fall: Big shoutout an alle Bands in Südtirol.“


M: „Jetzt kommen in naher Zukunft, zwei neue Songs heraus. Kann man auf ein Album von euch hoffen?“

LC:  „Ja, die Album Frage beschäftigt uns tatsächlich schon ziemlich lange und wir werden uns befleißen, viele neue, gute Songs zu schreiben, da wir auch in Zukunft gerne auf größeren Festivals spielen würden und wirklich vielen Leuten gerne zeigen würden was wir können.

Dazu braucht es aber noch einige selbstgeschriebene Songs und wir werden uns jetzt dahinter klemmen, dass wir hoffentlich bald ein gutes Album präsentieren können.

Bleibt gespannt!“


M: „Was würdet ihr den Menschen sagen, die sich nicht trauen eine Band zu gründen oder das zu machen was sie glücklich macht, wie habt ihr die letzten vier Jahre durchgehalten oder besser gesagt, was hat euch motiviert immer weiter zu machen?“

LC: „Macht einfach was euch glücklich macht, habt keine Angst etwas falsch zu machen. Habt keine Angst, wenn ihr etwas nicht genau von jetzt auf gleich könnt. Jeder fängt klein an.

Wir zum Beispiel haben erst bei der zehnten Band Probe herausgefunden was eine Anlage ist. Die vorherigen Proben haben wir das Mikrofon über den Bass Verstärker rausgeblasen. (Lacht) Lasst euch nicht entmutigen, lernt dazu. Wenn ihr dann einmal angefangen habt, ist es wie eine Sucht und das schönste Gefühl der Welt.

Was man auch dazu sagen muss, wir haben mit der vorherigen Band immer die Möglichkeit bekommen zu spielen auf dem Ritten und haben jede Chance genutzt um zu spielen.

So sammelt man Bühnenerfahrung und lernt dazu. An dieser Stelle möchten wir Danke sagen an den Jugenddienst Bozen-Land und an Smart, einen langjährigen Freund.

Danke das wir immer spielen konnten, egal wie scheisse wir waren. (lacht)

Das waren und sind wichtige Möglichkeiten für uns und für viele andere Bands, einfach einen Ort zu haben, wo man sich austoben kann. Danke dafür!“


M: „Last Chance, ich bedanke mich für dieses aufschlussreiche, interessante und ehrliche Interview und wünsche euch alles Gute.“

LC: „Wer weiß, vielleicht sieht man sich ja in Zukunft auf einem Festival wieder. Würde mich freuen.“


M: „Zum Schluss, gibt es noch etwas was ihr loswerden wollt oder was ihr euren Fans noch nahelegen wollt?“

LC: „Genießt jeden Moment, der sich euch anbietet cause every good moment matters“

SPORTLER | Betrieb des Monats

Allgemeine Informationen

Hier bekommst du allgemeine Informationen über SPORTLER.

AdresseHeadquarter

Enrico Fermi Straße 14, Bozen
TelefonnummerHängt vom Store ab –

zu den Stores!
E-Mailhr@sportler.com
Webseitehttps://www.sportler.com/de

Was macht SPORTLER?

„Wir machen die Welt sportlicher, seit 1977.“

Als familiengeführtes Unternehmen streben wir mit unseren Stores im Alpenraum und Online Shop im Zuge einer Omnichannel-Strategie ein ehrgeiziges Ziel an: Best in the Alps. Dieser Pay Off bringt Verbundenheit zu den Bergen, zur Heimat sowie mit der Natur zum Ausdruck und bestimmt ein nachhaltiges Handeln, um diesen Lebensraum zu schützen. Denn dieser Lebensraum ist die Heimat von SPORTLER und Sportler:innen.

Gemeinsam einen Schritt weiter

Die Abteilungen

SPORTLER bietet dir zahlreiche berufliche Möglichkeiten.

Store:

  • Fachverkäufer:in

  • Bike Mechaniker:in

  • Kassier:in

  • Visual Merchandiser

HQ auf verschiedenen Abteilungen:

  • Marketing

  • Human Resources

  • Logistik

  • Category Management Sport & Alpin

  • Customer Care

  • IT

  • Visual Merchandising

  • Administration

  • Content

Und das ist SPORTLER auch noch

Als familiengeführtes Unternehmen denken wir heute schon an Morgen und streben einen nachhaltigen Erfolg an. Unsere Mission ist es, die Welt sportlicher zu machen und den Menschen dadurch ein gesundes und glückliches Leben zu ermöglichen.

In unserem Unternehmen steht der Mensch im Mittelpunkt. Eine familiäre Atmosphäre, die auch Spaß und Freiheiten zulässt, basiert zwar auf großem Vertrauen, ist aber für uns entscheidend und führt uns zu nachhaltigen Gewinnen.

Leidenschaftliche Sportler fühlen sich bei uns besonders wohl, da sie neue Produkte als Erste sehen und testen. Bei SPORTLER treffen viele sportbegeisterte Menschen aufeinander und finden einen Ort, an dem sie Passion und Beruf miteinander verbinden können.

Es ist die Passion für den Sport, die unser Unternehmen antreibt!

1.) Wie viele Mitarbeiter*innen habt ihr?

700

2.) Wie läuft ein typischer Arbeitstag bei euch ab?

Schwer zu sagen – hängt ab ob es ein Job im HQ oder im Store ist. Auf jeden Fall wird es bei keinem Job in unserem Unternehmen langweilig, da wir uns ständig weiterentwickeln, in Bewegung sind und immer mit neuen Innovationen konfrontiert sind.

3. Wie sieht die Work-Life-Balance bei euch aus?

Wie ihr euch schon denken könnt dreht sich bei uns alles um das Thema Sport. Eine Initiative ist der Yay Day. Das ist ein zusätzlich bezahlter Urlaubstag, den die Mitarbeiter jedes Jahr nutzen können, um ihren Lieblingssport auszuüben. In Bozen steht allen Mitarbeitern ein Fitnessstudio zur Verfügung. Außerdem können einige Kletterhallen kostenlos besucht werden. Die Mitarbeiter können ihren Urlaub gegen eine Spende in einem ausgebautem Bauernhof in Sarntal verbringen.

4.) Worauf achtet ihr bei Vorstellungsgesprächen?

Bei uns ist das wichtigste, dass man sportbegeistert ist und Lust hat in einem sportlichen Ambiente zu arbeiten.

Bei SPORTLER arbeiten

Jetzt hast du einiges über SPORTLER erfahren.

Möchtest du mehr wissen oder sogar bei ihnen arbeiten?

Hier bekommst du Informationen über:

BandCheck | Dead Like Juliet

Max Silbernagl im BandCheck!

Max Silbernagl interviewt für euch Bands und junge Künstler in ganz Südtirol und teilt mit euch seine Passion.

Angefangen als Akustikband haben sich Dead like Juliet in den letzten zwölf Jahren zu einer der großen Hardcore Bands in Südtirol und weit darüber hinaus hochgearbeitet. Die sympathische Truppe bestehend aus Alexander Thurner, am Gesang, Michael Arquin am Bass, Thomas Neulichedl an der Rhythmusgitarre und Vocals, Martin Mayr an der Leadgitarre und Vocals, Markus Innerhofer Keyboard, Synth und, Vocals und Maximilian Erler am Schlagzeug schaffen es immer wieder mit eingängigen Melodien und sehr gut eingearbeiteten politischen Statements ihr Publikum, das sich mittlerweile über ganz Europa erstreckt, zu fesseln und mitzureißen.

Mit dem Album Stranger Shores,das vor mittlerweile 4 Jahren erschienen ist  haben sie ihren Musikstil endgültig gefunden und sind dadurch den Hardcore Himmel ein gutes Stück näher gekommen.

Ich habe mich vor kurzen mit Leadsänger Alexander Thurner in Innsbruck getroffen und wir haben über die nächsten Ziele der Band gesprochen, sowie auf das, was sie besonders stolz sind, das verrückteste Bühnenoutfit und vieles mehr.

Bleibt gespannt.

Max Silbernagl interviewt Alexander Thurner im BandCheck!

M: „Hallo Ale, vielen Dank dass du dir Zeit genommen hast für dieses Interview. Ihr habt vor kurzen, den Song Your Song rausgebracht, dieser Song klingt für mich wie eine Liebeserklärung an eure Fans, wie wichtig sind euch eure Fans?“

A: „Scheiß egal, wer braucht schon Fans (lacht). Nein Scherz beiseite unsere Fans sind uns sehr, sehr wichtig,aber ich mag das Wort „Fans“ nicht besonders, da es für mich eine Trennung darstellt. Auf der Bühne ist die Band und im Publikum die Fans, die sie umjubeln. Dieses Bild gefällt mir nicht besonders. Uns ist es wichtig diese Barriere abzubrechen und einfach nur Spaß zu haben. Mit der Musik und generell mit all den Auftritten, die ich und wir zusammen absolviert haben, haben wir das große Glück, dass wir mittlerweile sagen können, egal ob wir jetzt in Südtirol, Deutschland oder sonst irgendwo touren, es kommt einfach immer ein großer Haufen Freunde, die mit uns feiern und Spaß haben. Daraus entstehen dann immer wieder Geschichten, die unbezahlbar sind und es motiviert uns immer wieder ungemein unseren Weg weiter zu gehen, an neuem Material zu arbeiten, neue Songs zu schreiben und das zu machen, was wir eben machen. Ohne unsere Fans bräuchten wir auch keine Musik machen! Danke dafür.“


M: „Gab es auch schon Momente, wo andere Bands zu euch gekommen sind und gesagt haben ihr seid einer der Gründe, weshalb wir angefangen haben Musik zu machen und wie reagiert ihr auf ein solches Kompliment?“

A: „Ma, ich muss sagen, es kommt immer mal wieder vor aber ich weiß nicht immer wie ich damit umgehen soll, in dieser Hinsicht bin ich ein bisschen gschamig. (lacht) Man fühlt sich natürlich extrem geschmeichelt, und es freut uns auch immer wieder. Mittlerweile ist es ein bisschen so, dass sich viele junge Südtiroler Bands von unserer Herangehensweise und von unserer Message etwas abschauen oder uns immer wieder Komplimente machen und das schmeichelt uns natürlich sehr, weil nichtsdestotrotz sind wir einfach nur Louter, die machen was ihnen Freude macht und die ihre Leidenschaft ausleben dürfen.

Ich möchte jeden und jede dazu motivieren, dieses Gefühl einmal auszukosten, fangt ohne Angst vor Scheitern, Missgunst oder sonst irgendwelche Hindernisse an, Musik zu machen.Ein Instrument zu lernen oder etwas auszuprobieren ist keine Hexerei und es gibt einem so viel und man erlebt so viele coole Sachen, dass ich es jedem Menschen nur empfehlen kann.“


M: „Seit fünf Jahren habt ihr diesen Stil und diese Konstellation, auf was seit ihr bis jetzt am meisten stolz und was sind die Pläne für die Zukunft?“

A: „Wir sind stolz auf die Musik die wir bis jetzt gemacht haben. Auf dem Album Stranger Shores und auf die Singles, die gefolgt sind. Seit dem Stranger Shores Album, das vor vier Jahren erschienen ist, haben wir es geschafft eine Hörerschaft in Europa zu etablieren, die gerne unseren Sound hört, weshalb wir auch angefangen haben Touren zu organisieren und durch Europa zu touren. Seither sind wir durch 25 Länder getourt unter anderem Großbritannien, zweimal Russland, Finnland, Schweden, wobei man dazu sagen muss, dass wir uns bei diesen Touren ziemlich im Underground bewegt haben, mit Ausnahme einiger Festivals.

Diesen Sommer haben wir zum Beispiel auch in Stockholm gespielt, beim High Five Festival die Adresse in Schweden für Hardcore und Metal Fans. Wir hatten volle Hütte und es war bis jetzt das beste Festival auf den wir gespielt haben. Wenn wir in Südtirol spielen, zurzeit leider nur zwei-dreimal im Jahr, sind wir immer wieder überwältigt und froh so treue Fans zu haben. Mittlerweile kann man sich die Auftritte in Südtirol, wie eine Riesenfamilienfeier vorstellen und das freut uns wirklich sehr.

2023 kommt der nächste große Release von Dead like Juliet und wir spielen auf ein paar richtig coolen Festivals.“


M: „Was war das verrückteste Bühnenoutfit, das du je getragen hast?“

A: „Oh schwierige Frage, da gibt es viele, Zombiearzt, Black Metal Gesicht, Flipflops mit Socken, da ich so Blasen an den Füßen hatte, dass ich keine Chance hatte Schuhe anzuziehen. Das bescheuertste oder verrückteste Bühnenoutfit war eindeutig so achtziger Aerobic Style mit lila Schweißband. Dieses Outfit hatte ich bei dem Videodreh von “ What Remains“ von Cementery Drive an und die Single kam 2017 heraus. Kurz danach hatten wir, Dead like Juliet, einen Auftritt im Ost-West Club Meran und dort hatte ich, dieses schicke Outfit an. (Lacht). Falls es dich interessiert, ich habe einmal während einer Liveshow, eine Banane gegessen (lacht) und einmal in Wörgl, das erste Bühnenbier bestellt. Unsere Fans haben uns so lieb, dass sie uns bei den Stage Dives in die unmöglichsten Ecken, des Lokals hintragen.

Einmal bis zur Theke und wieder zurück auf die Bühne, das ist manchmal sehr bewundernswert (lacht).“


M: „Wie siehst du die Musikszene in Südtirol vor Corona und nach Corona, was sind die größten Unterschiede für dich?“

A: „Die letzten zwei Sommer konnte man festivalmäßig viel erleben, da die Maßnahmen für Corona gelockert wurden oder nicht so streng waren. Was mir aufgefallen ist, ist das viele Läden, die vor Corona Konzerte organisiert haben, das jetzt nicht mehr machen und sich Veranstalter generell schwerer tun oder es schwieriger haben, Konzerte zu organisieren. Aus der Sicht von mir, als Veranstalter vom Jugendzentrum Kuba Kaltern muss ich jedoch sagen, dass die Menschen schon motiviert sind auf Konzert zu gehen und auch sehr froh sind, dass wieder welche stattfinden können.

Das Problem, oder besser gesagt was ich sehr schade finde ist, dass sich  viele Bands während Corona aufgelöst oder sie in ihrer Entwicklung oder Plänen zurückgeworfen worden sind, uns inklusive und ich hoffe, dass es bald wieder anders wird. Neue Bands sich gründen und alte Bands sich wieder aufraffen und weitermachen. Was ich noch loswerden will, was mir auf dem Herzen liegt ist, dass in Deutschland aber auch in ganz Europa, veranstaltungsmäßig ein bisschen ein Teufelskreis begonnen hat. Die Leute kaufen kaum mehr Vorverkaufstickets, da sie von den bei der Rückerstattung der Tickets, wegen Ansteckungangst oder Absage des Veranstalters oftmals nur mehr die Hälfte des Einkaufspreises des Tickets zurückerstattet bekommen haben. Viele denken sich, wenn dann nur mehr Abendkasse und sonst bleibe ich zu Haus.Was ich auch gut verstehen kann, da es in letzter Zeit leider wenig Sicherheit in dieser Sache gab.

Das Problem ist nur, dass der Veranstalter anhand von dem Vorverkaufstickets seine Kosten ein bisschen einschätzen kann. Das gleiche gilt für die Bands. So kam es, dass viele große Bands ihre Touren in Europa abgesagt haben, da ihnen die Kostenfrage zu riskant erschien, ebenso die Veranstalter. Wir von Dead like Juliet haben zum Glück nicht so hohe Fixkosten und haben deshalb beschlossen, die Auslandtouren, vor allem nach Deutschland durchzuziehen und Spaß zu haben.

Deshalb, liebe Freunde, liebe Fans, liebe Musikbegeisterte kauft die Vorverkaufstickets und helft somit eurem Lieblingsfestival neue Konzerte zu organisieren und eurer Lieblingsband für euch immer neue Konzerte zu spielen.“


M: „Du hast gesagt, dass euch/dir die Underground Szene in Südtirol und generell ziemlich am Herzen liegt. Was ist der größte Unterschied zwischen Underground Schows und Festivals für dich?“

A: „Alles ist cool, uns ist es egal, ob wir auf einem Festival vor 100 Leuten oder 1000 Leuten spielen. Wir haben immer unseren Spaß. Das Feeling bei einer Undergroundshow, ist im Unterschied zum Festivalkonzert viel intimer und wir schaffen es mittlerweile ziemlich gut mit dem Publikum zu interreagieren.Mir gefällt es einfach in einem kleinen Raum zu stehen und zu sehen, wie die Leute Spaß haben und abgehen.

In einem kleinen Raum, der rammelvoll mit Menschen ist, das ist einfach noch einmal ein ganz anderes Gefühl, ein Konzert zu spielen. Leute rennen auf die Bühne, schnappen sich dein Mikrofon, brüllen hinein und tauchen auf der anderen Seite wieder in die Menge, das ist einfach ein anderes Gefühl, wie wenn man die Band nur von beiden auf einen Monitor auf der Festivalbühne sieht. Deshalb liebe Leute gebt dem Underground eine Chance und geht auch auf kleinere Liveshows.“


M: „Lieber Ale, vielen Dank für dieses aufschlussreiche Interview, was möchtest du den Lesern, der Youth App noch sagen, was ist dir noch wichtig?“

A: „Macht etwas was euch Freude macht und hab nicht den Gedanken etwas falsch zu machen oder nicht gut genug zu sein. Macht Musik, probiert es einfach. Ich zum Beispiel habe mit einer alten Gitarre meiner Mutter angefangen zu üben, es braucht nicht viel. Trefft euch mit Freunden, probiert Sachen aus, gründet eine Band, geht auf Konzerte, lernt Leute kennen, tauscht euch aus, gründet eine Szene und zeigt den alten Bands wie´s geht, dann müssen sie sich nämlich auch mehr anstrengen und das ist nie schlecht.“ (Lacht)

Bau

Die Ausbildungs-, Studien- und Berufsberatung bietet dir zahlreichen Informationen über einige Berufe.

Bau


Informationen des lvh.apa

Welche Handwerksberufe gibt es?

Auf der Webseite der Generation H werden dir verschiedene Handwerksberufe genauer vorgestellt. Dabei findest du verschiedene Informationen zu Beruf, Jobmöglichkeiten und Ausbildungswegen.

Vielleicht findest ja genau du Interesse am Baustoff Holz, an Körperpflege oder am Kunsthandwerk? Oder interessiert dich eher Metall, Transport oder sogar Nahrungsmittel? Finde es heraus und schau bei der Webseite der Generation H vorbei!



Hab mich entschieden! Was nun?

Du hast dich also für deinen Traumjob entschieden? Gut, aber wie geht es weiter?

Zunächst hast du mehrere Möglichkeiten. Du kannst ein Orientierungspraktikum absolvieren oder dich für eine Berufsschule entscheiden. Dabei hast du die Möglichkeit entweder eine Vollzeitausbildung zu absolvieren oder eine Lehrstelle mit Blockunterricht auszuwählen.

Die Informationen zur Vollzeitausbildung der Berufsschulen findest du hier, jene zur Lehre findest du hier.

Zusätzlich gibt es die Möglichkeit eine berufsbegleitende Matura über einen Lehrvertrag zu absolvieren. Darunter sind Berufe wie Maler*in, Maurer*in oder Tischler*in. Genaue Informationen findest du dabei hier.

Natürlich kannst du dich auch bei deiner Wunscharbeit normal bewerben, solltest du schon die notwendigen Voraussetzungen dafür haben. Lehrstellen in ganz Südtirol findest du in unserer Jobbörse oder in der Lehrstellen Börse der Generation H.

Wie du dich richtig bewirbst, kannst du hier herausfinden. Solltest du kein passendes Angebot in unserer Jobbörse, anderen Jobbörsen, Zeitungen und Co. finden kannst du natürlich auch selbst Initiative ergreifen und dich bei Firmen deiner Wahl bewerben.


Weiterbildung für junge Handwerker*innen

Bist du bereits Handwerker*in und möchtest dich gerne weiterbilden? Dann findest du auf dieser Webseite des lvh interessante und relevante Möglichkeiten für dich.


Junghandwerker

Die Junghandwerker sind eine Gruppe des lvh. Die Ziele der Junghandwerker sind die Nachwuchsgewinnung, junge Handwerker*innen von ganz Südtirol zusammen zu bringen und die gemeinsamen Interessen zu vertreten.

Handwerk ist… jung!

Eigene Ortsgruppe gründen
Die Junghandwerker geben jungen Südtiroler Handwerker*innen die Chance, sich zu beweisen und zu zeigen, was sie draufhaben. Die Junghandwerker sind ein kostenloses, starkes und südtirolweites Netzwerk aus jungen Handwerksbegeisterten!

Du möchtest gerne eine eigene Ortsgruppe gründen oder bei den Junghandwerkern dabei sein? Allgemeine Informationen und wie du dich anmelden kannst findest du hier.

Allgemeine Informationen, sowie aktuelle Veranstaltungen findest du auf der Webseite der Junghandwerker, sowie auf Facebook und Instagram.


WorldSkills

Bei den WorldSkills handelt es sich um die Berufsweltmeisterschaften.

Einen Einblick zu den WorldSkills Italy aus dem Jahr 2020 bekommst du im folgendem Video:


Betriebsübernahme und Nachfolge

Stellt sich auch bei dir so langsam die Frage nach der Betriebsübername? Bist du vielleicht sogar der nächste Chef oder die nächste Chefin deines Familienbetriebes?
Dann lass dieses Thema nicht links liegen, sondern informiere dich frühzeitig über diesen wichtigen Schritt.

Hier findest du Informationsbroschüren zu:

Ein unverbindliches Beratungsgespräch kannst du telefonisch unter 0471 945671 oder generation@handelskammer.bz.it vereinbart werden.


Ansprechpartner – LVH

Der lvh.apa ist der Wirtschaftsverband für Handwerker und Dienstleister in Südtirol.Du kannst dich jederzeit mit deinen Anliegen an sie wenden:

Kontakt:

Bildung/Soziales

Die Ausbildungs-, Studien-, und Berufsberatung bietet dir zahlreichen Informationen über einige Berufe.

Bildung/Soziales


Zusätzliche Informationen der Youth App

Einen sozialen Beruf auszuüben eröffnet dir eine ganze Welt voller Möglichkeiten und Erfahrungen.

Du unterstützt deine Mitmenschen dabei, alltägliche Herausforderungen zu meistern und stehst ihnen helfend zur Seite. Dabei kannst du dich für Berufe wie Sozialbetreuerin, Pflegehelferin, Sozialassistent*in oder Sozialpädagoge/-in entscheiden.

Genauere Informationen und Berufsbeschreibungen findest du auf Youkando.it.

Hier bekommst du genauere Informationen zu diesen Berufsbildern:

Weitere Infos zum Berufsbild des Jugendarbeiters findest du ganz unten in diesem Beitrag!

Zur Ausbildung

Eine Ausbildung zu den verschiedenen sozialen Berufen kannst du in der Landesfachschule für Sozialberufe „Hannah Arendt“, der Scuola provinciale per le professioni sociali „Emmanuel Levinas“ oder an der Fakultät für Bildungswissenschaften der Universität Bozen absolvieren.

Ein weiterer Ansprechpartner für deine Anliegen ist der Landesverband der Sozialberufe – kurz LVS. Hier kannst du dich melden in Bezug zu stationärer Altenarbeit, Hauspflege, Freizeitgestaltung, Integration, Kleinkindbetreuung, Arbeitsinklusion und zu Fragen im Bereich der Arbeit mit Menschen mit Behinderung.

Ein passendes Jobangebot zu finden ist gar nicht so einfach! Schau einfach auf unserer Jobbörse nach, vielleicht findest du ja das passende für dich!

Wie du dich richtig bewirbst, kannst du hier herausfinden. Solltest du kein passendes Angebot in unserer Jobbörse, anderen Jobbörsen, Zeitungen und Co. finden kannst du natürlich auch selbst Initiative ergreifen und dich bei Firmen deiner Wahl bewerben.

Bist du unschlüssig?

Dann kannst du dich auf bei der Ausbildungs-, Studien-, und Berufsberatung informieren.

Der Beruf des Jugendarbeiters

Jugendarbeit ist viel mehr, als nur Calcetto mit Jugendlichen zu spielen. Sie bedeutet, junge Menschen in ihrer Entwicklung zu begleiten, ihnen Räume zu geben, in denen sie sich ausprobieren, entfalten und wachsen können und sie ernst zu nehmen, auch in ihren Herausforderungen und Ideen. Die Arbeit verbindet pädagogische Begleitung, kreative Angebote, Vernetzung und Unterstützung bei der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und leistet so einen wichtigen Beitrag zur persönlichen und sozialen Entwicklung junger Menschen.

Kompetenzen in der Jugendarbeit
Der Kompetenzrahmen Jugendarbeit Südtirol beschreibt, welche Fähigkeiten Fachkräfte in der täglichen Jugendarbeit brauchen und wie sie junge Menschen professionell begleiten können. Er macht die vielfältigen Aufgaben sichtbar, fördert Fachwissen und Praxis, definiert Qualitätsstandards für informelle und non-formale Bildung und stärkt Vernetzung, Kooperation sowie die Professionalisierung der Jugendarbeit.

Mehr zum Kompetenzrahmen findest du auf der Seite der Arbeitsgemeinschaft der Jugenddienste!

Stellen in der Jugendarbeit

Hier findest du aktuelle Stellenangebote in der Jugendarbeit Südtirols. Die Ausschreibungen richten sich an engagierte Personen, die in der Kinder- und Jugendarbeit tätig sein möchten.

Weitere offene Stellen in der Jugend­arbeit findest du hier:
👉 Jobs in der Offenen Jugendarbeit

Auch hier findest du aktuelle Jobangebote:
👉 Offene Stellen in den Jugenddiensten

Elektrotechnik/Elektronik

Die Ausbildungs-, Studien- und Berufsberatung bietet dir zahlreichen Informationen über einige Berufe.

Elektrotechnik/Elektronik


Informationen des lvh.apa

Welche Handwerksberufe gibt es?

Auf der Webseite der Generation H werden dir verschiedene Handwerksberufe genauer vorgestellt. Dabei findest du verschiedene Informationen zu Beruf, Jobmöglichkeiten und Ausbildungswegen.

Vielleicht findest ja genau du Interesse am Baustoff Holz, an Körperpflege oder am Kunsthandwerk? Oder interessiert dich eher Metall, Transport oder sogar Nahrungsmittel? Finde es heraus und schau bei der Webseite der Generation H vorbei!



Hab mich entschieden! Was nun?

Du hast dich also für deinen Traumjob entschieden? Gut, aber wie geht es weiter?

Zunächst hast du mehrere Möglichkeiten. Du kannst ein Orientierungspraktikum absolvieren oder dich für eine Berufsschule entscheiden. Dabei hast du die Möglichkeit entweder eine Vollzeitausbildung zu absolvieren oder eine Lehrstelle mit Blockunterricht auszuwählen.

Die Informationen zur Vollzeitausbildung der Berufsschulen findest du hier, jene zur Lehre findest du hier.

Zusätzlich gibt es die Möglichkeit eine berufsbegleitende Matura über einen Lehrvertrag zu absolvieren. Darunter sind Berufe wie Maler*in, Maurer*in oder Tischler*in.

Natürlich kannst du dich auch bei deiner Wunscharbeit normal bewerben, solltest du schon die notwendigen Voraussetzungen dafür haben. Lehrstellen in ganz Südtirol findest du in unserer Jobbörse oder in der Lehrstellen Börse der Generation H.

Wie du dich richtig bewirbst, kannst du hier herausfinden. Solltest du kein passendes Angebot in unserer Jobbörse, anderen Jobbörsen, Zeitungen und Co. finden kannst du natürlich auch selbst Initiative ergreifen und dich bei Firmen deiner Wahl bewerben.


Weiterbildung für junge Handwerker*innen

Bist du bereits Handwerker*in und möchtest dich gerne weiterbilden? Dann findest du auf dieser Webseite des lvh interessante und relevante Möglichkeiten für dich.


Junghandwerker

Die Junghandwerker sind eine Gruppe des lvh. Die Ziele der Junghandwerker sind die Nachwuchsgewinnung, junge Handwerker*innen von ganz Südtirol zusammen zu bringen und die gemeinsamen Interessen zu vertreten.

Handwerk ist… jung!

Eigene Ortsgruppe gründen
Die Junghandwerker geben jungen Südtiroler Handwerker*innen die Chance, sich zu beweisen und zu zeigen, was sie draufhaben. Die Junghandwerker sind ein kostenloses, starkes und südtirolweites Netzwerk aus jungen Handwerksbegeisterten!

Du möchtest gerne eine eigene Ortsgruppe gründen oder bei den Junghandwerkern dabei sein? Allgemeine Informationen und wie du dich anmelden kannst findest du hier.

Allgemeine Informationen, sowie aktuelle Veranstaltungen findest du auf der Webseite der Junghandwerker, sowie auf Facebook und Instagram.


WorldSkills

Bei den WorldSkills handelt es sich um die Berufsweltmeisterschaften.

Einen Einblick zu den WorldSkills Italy aus dem Jahr 2020 bekommst du im folgendem Video:


Betriebsübernahme und Nachfolge

Stellt sich auch bei dir so langsam die Frage nach der Betriebsübername? Bist du vielleicht sogar der nächste Chef oder die nächste Chefin deines Familienbetriebes?
Dann lass dieses Thema nicht links liegen, sondern informiere dich frühzeitig über diesen wichtigen Schritt.

Hier findest du Informationsbroschüren zu:

Ein unverbindliches Beratungsgespräch kannst du telefonisch unter 0471 945671 oder generation@handelskammer.bz.it vereinbart werden.


Ansprechpartner – LVH

Der lvh.apa ist der Wirtschaftsverband für Handwerker und Dienstleister in Südtirol.Du kannst dich jederzeit mit deinen Anliegen an sie wenden:

Kontakt:

Ernährung

Die Ausbildungs-, Studien- und Berufsberatung bietet dir zahlreichen Informationen über einige Berufe.

Ernährung


Informationen des hgv

Welche Berufe gibt es im Gastgewerbe?

Mit der Berufsinformationskampagne „#yourchance“ informiert die Hoteliers- und Gastwirtejugend (HGJ) die Schülerinnen und Schüler der zweiten und dritten Klassen der Mittelschulen im ganzen Land über Berufs- und Ausbildungsmöglichkeiten im Hotel- und Gastgewerbe und gibt Einblicke in die vielfältigen Tätigkeitsbereiche.

Wer sich professionell ausbilden lässt, ambitioniert und motiviert ist, dem stehen im Hotel- und Gastgewerbe alle Türen offen. Ausbildungsberufe in der Hotellerie und Gastronomie bieten einen guten Einstieg in die Berufswelt und zahlreiche Aufstiegsmöglichkeiten.

Ob Küche, Service, Rezeption oder Management: Die Berufe im Hotel- und Gastgewerbe sind interessant und abwechslungsreich.

Die Basics zu Handwerk und Tourismus findest du übrigens hier in der Broschüre von der HGJ und den Junghandwerkern.


Management

Rezeption

Küche

Service

Unentschlossen?

Wenn du bei deiner Berufswahl noch etwas unentschlossen bist kannst du dir hier zusätzlich einige relevante Videos zu verschiedenen Berufen im Gastgewerbe ansehen.

Die Ausbildung im Gastgewerbe

Du hast dich für eine Ausbildung im Gastgewerbe entschieden? Hier findest du einen Überblick über deine Möglichkeiten nach dem Abschluss der Mittelschule, sowie als Quereinsteiger*in.

Folgende Möglichkeiten hast du zur Auswahl:

  • Lehre für Kochen oder Service (3 Jahre)

  • Berufsfachschule für Kochen oder Service (3 Jahre & 8 Monate Praktikum)

  • Hotelfachschule (5 Jahre)

Genauere Informationen zu den Ausbildungswegen findest du hier.

Bist du eine Quereinsteigerin? Kein Problem. Mit einem Schulabschluss z.B. kannst du eine zweijährige Ausbildung an der Höheren Hotelfachschule der Landeshotelfachschule Kaiserhof besuchen.

Hier bekommst du einen Überblick über die gastgewerblichen Schulen in Südtirol:

  • Landesberufsschule für Gastgewerbe „Savoy“ in Meran

Ansprechpartner

Die HGJ steht für Erfahrungs- und Informationsaustausch zwischen jungen Hoteliers und Gastwirten, Diskussion, Starkmachen für gemeinsame Belange, Spaß und tolle Unternehmungen. Da gibt es Einiges – auch für dich ist etwas dabei!

Kontakt:

Wie du Mitglied werden kannst und welche Vorteile du dabei hast findest du hier.

Zusätzlich kannst du dich bei der Gewerkschaft der ASGB im Bereich Handel, Hotel und Gastgewerbe über aktuelle Verträge und sonstige Anliegen informieren (Kontakt: 0471 308200)


HGV Weiterbildung

Crashkurse für Quereinsteiger*innen
Der HGV bietet im Juni 2022 Crashkurse zu drei Schwerpunktthemen der Gastronomie und Hotellerie an. Die Workshops zu den Bereichen Service, Etage und Küche richten sich an Neueinsteiger und Quereinsteiger in der Gastronomie und Hotellerie.
Sieh dir hier die Informationsbroschüre an.

Ansprechpartner
HGV Weiterbildung
0471 317 790

This site is registered on wpml.org as a development site. Switch to a production site key to remove this banner.