Innerhalb der EU kannst du mit deiner Identitätskarte reisen. Für die Einreise in die meisten Länder außerhalb der EU brauchst du hingegen einen Reisepass. 🌍
Der Reisepass hat eine Gültigkeit von 5 Jahren für Personen zwischen drei und 18 Jahren und von 10 Jahren für volljährige Bürger*innen. ACHTUNG: In viele Länder darf man nur einreisen, wenn der Reisepass noch mindestens sechs Monate gültig ist. ⏳
Der Antrag zur Ausstellung des Reisepasses kann im Passamt der Quästur von Bozen oder bei den Polizeikommissariaten gestellt werden. Dafür musst du zunächst einen Termin online auf dieser Seite machen. 🚔
TIPP: Auf einen Termin muss man manchmal leider sehr lange warten. Kümmere dich deshalb früh genug um deinen Reisepass. Außerdem werden auf dem Portal immer mal wieder Termine freigeschalten. Schau deshalb immer wieder mal nach, ob vielleicht ein früherer Termin frei wurde. 📅
Die Gesundheitskarte wird vom italienischen Finanzministerium erlassen. Sie wird dir mittels Post automatisch zugeschickt. ✉️
Sie ist besonders wertvoll, da du zum einen deine Steuernummer kontrollieren kannst und zum anderen in der Apotheke Medikamente kaufen, welche du dann von der Steuer absetzen kannst. 💊
Die Gesundheitskarte hat eine Gültigkeit von fünf Jahren und ermöglicht auch den Zugang zu einigen Online-Diensten. ⏳
Nähere Informationen zur Gesundheitskarte und wie du ein Duplikat anfordern kannst, findest du hier. ℹ️
Die Gesundheitskarte digital immer dabei
Deine Gesundheitskarte brauchst du unter anderem beim Kauf von Medikamenten oder wenn du medizinische Dienstleistungen in Anspruch nimmst. Hast du sie mal nicht zur Hand bzw. vergessen, gibt es die Möglichkeit, sie digital auf deinem Handy zu speichern. Mit der App IO kannst du deine Gesundheitskarte auch digital vorzeigen. 🙌
Dafür benötigst du einen SPID. Lade dir die App IO herunter, logge dich mit SPID oder CIE ein, aktiviere unter „Wallet“ die Funktion „Documenti su IO“ und füge die Gesundheitskarte hinzu. 🫡
Der Wahlausweis wird den Wählern und Wählerinnen von Amtswegen zugestellt und wird benötigt um wählen zu können. 🗳️
Mit einem Wahlausweis kann man rund 18-mal wählen gehen – man muss ihn also aufbewahren und auch für die nächste Wahl verwenden. 1️⃣8️⃣
Bei Verlust des Wahlausweises muss man sich an die Wohnsitzgemeinde melden. 🙋♀️
Bei Wohnsitzwechsel wird von der neuen Wohnsitzgemeinde ein neuer Wahlausweis ausgestellt. Wechselt man den Wohnsitz innerhalb derselben Gemeinde, wird eine Etikette zugesendet, welche selbst am Wahlausweis angebracht werden muss. 🏠
Mehr Informationen über den Wahlausweis gibt es hier! ℹ️
INPS: Infos zu Sozialversicherung, Steuern, Arbeitslosigkeit usw.
Das INPS ist der wichtigste Sozialversicherungsträger in Italien und kümmert sich außerdem um die Bekämpfung von Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung, sowie Sozialleistungsbetrug. Dort bekommst du Informationen über Steuern, Arbeitslosengeld und finanzielle Unterstützungen.
Du hast die Matura gemacht und möchtest gerne längerfristig neue Kulturen, neue Länder und eine andere Lebensart kennenlernen? Dann könnte ein Studium in Ausland was für dich sein!
Dabei gibt es verschiedene Optionen: ein Auslandssemester, ein Auslandspraktikum oder ein ganzes Studium im Ausland (Master oder Bachelor).
Aber wie funktioniert das eigentlich?
Wichtige Infos zum Wohnsitz, Krankenversicherung, Arbeiten im Ausland… findest du im Artikel Studieren im Ausland.
Ganzes Studium/für kurze Zeit im Ausland?
Wenn du im Ausland studieren möchtest, hast du die Wahl: Entweder du verbringst dein gesamtes Studium an einer Universität im Ausland, oder du studierst an einer Uni in deinem Heimatland und nutzt die Chance, ein Auslandssemester oder ein Auslandspraktikum zu machen.
Der Vorteil eines Auslandssemesters (oder -praktikum) ist, dass es dafür verschiedene Programme wie Erasmus+gibt, die dich bei der Planung, Anerkennung der Studienleistung und finanziell unterstützen. Viele Unis haben Partneruniversitäten im Ausland, mit speziellen Abkommen, die ein Auslandsstudium dort erleichtern.
Entscheidest du dich für ein komplettes Studium im Ausland, kannst du noch intensiver in das Land, die Kultur und das dortige Studentenleben eintauchen. Du wirst die Möglichkeit haben, die Sprache fließend zu lernen, neue Freunde zu finden und wertvolle internationale Kontakte zu knüpfen. Allerdings ist die Planung deutlich umfangreicher, und ein Studium im Ausland kann, besonders in Ländern wie den USA oder Großbritannien mit hohen Studiengebühren, teuer sein. Daher ist es wichtig, frühzeitig mit den Vorbereitungen zu beginnen – am besten mehr als ein Jahr im Voraus.
Welches Land und welche Universität?
Vielleicht hast du schon immer davon geträumt, an einer bestimmten Universität zu studieren, oder du möchtest an eine renommierte Uni, weil sie für dein Wunschstudienfach besonders bekannt ist.
Oder du interessierst dich für ein bestimmtes Land, möchtest dort unbedingt mal leben und suchst dir deshalb dort eine passende Universität und Studiengang für dich.
Bei der Auswahl des Landes solltest du auch auf Sprache, Situation vor Ort, Beziehungen deines Heimatlandes mit dem Zielland und Kosten achten.
Sobald du dich für ein Land entschieden hast, geht es darum, die richtige Universität zu finden. Überlege, welches Studienfach dich interessiert und welche Universitäten in diesem Bereich besonders gut sind. Viele Hochschulen bieten spezielle Programme für internationale Studierende an und unterstützen dich bei der Bewerbung.
Der Bewerbungsprozess kann je nach Land und Universität unterschiedlich sein. Normalerweise musst du deine bisherigen Schul- oder Studienleistungen nachweisen, oft auch in übersetzter Form. In manchen Ländern brauchst du auch ein Sprachzertifikat, das deine Sprachkenntnisse bestätigt (Sprachkurse).
Plane genug Zeit ein, um alle Unterlagen zusammenzustellen und dich zu informieren, welche Fristen gelten. Es kann auch hilfreich sein, dich bei deiner Schule oder Universität beraten zu lassen. In vielen Fällen gibt es dort Experten, die dir bei der Bewerbung für ein.
Außerdem gibt es Organisationen, die dabei helfen, ein Auslandsstudium umzusetzen, die meisten sind dafür aber zu honorieren.
Für Infos rund um die Wohnungssuche und den Wohnsitz, schau in diesen Artikeln nach:
Die Kosten für ein Studium im Ausland können stark variieren. In einigen Ländern, wie in vielen europäischen Ländern, sind die Studiengebühren recht niedrig oder es gibt sogar keine. In anderen Ländern, wie den USA oder Großbritannien, können die Gebühren höher sein. Vergiss nicht, auch die Lebenshaltungskosten einzuplanen – Miete, Essen und Freizeitgestaltung.
Es gibt aber viele Stipendien und Förderprogramme, die dir helfen können, die Kosten zu decken. Informiere dich rechtzeitig über Stipendienmöglichkeiten in deinem Heimatland und im Zielland. Die Provinz Bozen vergibt beispielsweise jedes Jahr Studienbeihilfen für Studierende in und außerhalb Südtirols.Auch die EU bietet spezielle Förderprogramme wie Erasmus+ an, die den finanziellen Druck mindern können.
Wenn du dir im Ausland einen Nebenjob suchst, musst du vor allem zwei Dinge beachten: die Krankenversicherung und die Steuern. Dazu mehr im Artikel Studieren im Ausland
Rückkehrer*innen aus dem Ausland können unter bestimmten Voraussetzungen Steuervergünstigungen in Anspruch nehmen. Bekannt ist diese Maßnahme auch unter der Bezeichnung „rientro dei cervelli“. „Wenn du dir genauere Informationen zu diesem Thema einholen möchtest, wendest du dich am besten schon während des Studiums an eine Gewerkschaft oder Steuerkanzlei.
Infos der Ausbildungs-, Studien und Berufsberatung
Darüberhinaus geben dir folgende Seiten einen Überblick. Generell gibt es unzählige Organisationen und Initiativen die Auslandsstudien anbieten bzw. organisieren.
Italien, für viele ein Sehnsuchtsland, bietet tolle kulturelle Angebote, eine bezaubernde Landschaft und gutes Essen.
Das Universitätssystem und das Studentenleben sind aber ein bisschen anders als das deutsche und österreichische.
Dazu jetzt mehr!
Das italienische Hochschulsystem
Grundsätzlich gilt das Hochschulsystem in Italien als theoriebasiert und traditionell angelegt gilt. Vorlesungen und mündliche Prüfungen dominieren.
Es gibt verschiedene Typen von Universitäten:
staatlich anerkannte Universitäten
staatliche technische Hochschulen (Politecnici)
staatlich anerkannte Privatuniversitäten
internationale Universitäten (spezialisiert auf ausländische Studierende in Italien)
Fernhochschulen
International und europäisch gesehen ist das italienische Universitätswesen sehr angesehen und wird vor allem aufgrund seiner Qualitäten im geisteswissenschaftlichen Bereich geschätzt. In den internationalen Rankings belegen Italiens Universitäten aber nicht mehr die höchsten Plätze, weil sie als chronisch unterfinanziert gelten.
Im Studiensystem ist Italien zwar bereits 2001 ebenfalls auf ein zwei-stufiges System umgestiegen, jedoch heißen die Abschlüsse in Italien immer noch „laurea triennale“ und „laurea biennale“ und nicht Bachelor und Master.
Weiterer Unterschied ist der Studienbeitrag, der in Italien verpflichtend je nach Einkommen der Familie und dem Studierenden zu bezahlen ist.
Das Universitätssystem ist eher zentralistisch organisiert. Viele Entscheidungen hängen also vom staatlichen Ministerium ab.
Italien hat das älteste Universitätssystem in Europa, mit der Universität von Bologna (1088), der Universität von Neapel (1224) und der Universität von Rom (1303).
Doch welche Städte sind heute bei Studierenden beliebt?
🇮🇹 Bologna: Die Hauptstadt der Emilia Romagna gilt als DIE Studentenstadt in Italien. Fast ein Drittel der Bevölkerung machen Studierende aus. Die Universität Alma Mater Bologna ist die älteste Universität Europas und eine der beliebtesten in Italien. Der Stadtkern ist sehr belebt und bietet viele soziale und kulturelle Unterhaltungsmöglichkeiten. Mehr Info findest du im UniCheck: Bologna
🇮🇹 Milano: Die Modestadt Mailand zieht nicht nur aufgrund der Größe und des Lifestyles viele Studierende an, sondern auch wegen der herausragenden Universitäten vor allem im wirtschaftlichen und technischen Bereich und vielen Jobmöglichkeiten. In Mailand gibt es zwei berühmte staatliche Universitäten das „Politecnico“ und die „Statale“ zudem die Elite-Wirtschaftsuniversität Bocconi und die katholische Privatuniversität „Sacro Cuore“. Mailand ist beliebt bei Großstadtliebhabern und Kosmopoliten, denn die Stadt ist kulturell spannend und lebendig. Für Fußballfans gibt es in der Stadt sogar zwei Weltvereine, den AC Milan und Inter. Mehr Infos findest du im UniCheck: Milano
🇮🇹 Roma: Die Hauptstadt Italiens war über Jahrhunderte die wichtigste Stadt Europas. Heute spielen sich in Rom alle wichtigen Ereignisse Italiens ab. Zudem verfügt die malerische Stadt über wahnsinnig viele spannende historische und kulturelle Denkmäler. Über 200.000 Studierende machen Rom zu einer spannenden Stadt für junge Menschen, die beispielsweise die staatlichen Universitäten „La Sapienza“, „Tor Vergata“, „Roma III“ oder „Foro Italico“ besuchen. Darüberhinaus gibt es Privatuniversitäten und die Päpstlichen Hochschule im Vatikan. Rom hat ein vielfältiges Nachtleben, gute Restaurants und jede Menge Kneipen.
🇮🇹 Trento: In unserer Nachbarprovinz Trentino gibt es die Universitá di Trento mit rund 15.000 Studierenden, verteilt auf zwei Standorte: Rovereto und Trient. Die Universität hat Fakultäten für Wirtschaftswissenschaften, Soziologie, Rechtswissenschaften, Literatur und Philosophie, Mathematik, Physik und Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften und Kognitive Wissenschaften – also ein recht breites Angebot. Die kurze Distanz macht Trient bei Südtiroler Studierenden attraktiv.
🇮🇹 Verona: Ein beliebter Studienort für Südtiroler*innen ist auch Verona, wo rund 23.000 Studierende in der staatlichen Universität inskribiert sind. Verona liegt im Norden des Veneto und ist von Südtirol aus mit einer kurzen Zugfahrt erreichbar. Die Universität hat ein breites Angebot und auch die Stadt bietet kulturell und kulinarisch einiges. Bars, Clubs und Kneipen sind nicht weit von der Uni entfernt, denn der Campus liegt direkt an der Altstadt. Mehr Infos findest du im UniCheck: Verona
Was die Zulassung betrifft, gibt es drei verschiedene Modelle:
📄 Zulassungsbeschränkte Studiengänge – Staatsweiter Numerus Clausus („Numero chiuso a livello nazionale“): Für die Studiengänge Humanmedizin, Zahnmedizin, Veterinärmedizin, Architektur, Gesundheitsberufe und Bildungswissenschaften für den Primarbereich wird jährlich eine Ausschreibung vom zuständigen Ministerium veröffentlicht. Der Aufnahmetest findet in der Regel in der ersten Septemberhälfte statt und wird landesweit am gleichen Tag durchgeführt. Für Humanmedizin, Zahnmedizin und Veterinärmedizin der TOLC-Test verwendet. Privatuniversitäten können eigene Auswahlverfahren festlegen.
💬 Lokaler Numerus Clausus –„Numero chiuso locale”: Die Universitäten veröffentlichen ihre eigenen Ausschreibungen, in denen sie die Anzahl der verfügbaren Plätze sowie die Auswahlmodalitäten und Prüfungsinhalte festlegen. Die Auswahl der Studierenden erfolgt in der Regel zweimal im Jahr, einmal im Frühjahr (März-April) und einmal im Sommer/Herbst (August-September). Diese Zeiträume werden als Frühjahrssession und Sommer-/Herbstsession bezeichnet. Detaillierte Informationen findest du auf den Webseiten der jeweiligen Universitäten.
🆓 Zulassungsfreie Studiengänge: Komplett freier Zugang („Accesso libero“): Hier kannst du dich direkt in den gewünschten Studiengang einschreiben, ohne vorherige Aufnahmeprüfung. Freier Zugang mit Einstiegstest („Accesso libero con test autovalutativo“): Hier musst du einen Test absolvieren, der deine grundlegenden Kenntnisse prüft. Dieser Test ist jedoch nicht entscheidend für die Zulassung, sondern dient dazu, etwaige Wissenslücken zu ermitteln, die du dann im ersten Studienjahr ausgleichen musst.
Weitere Infos zu Zulassung und Fristen findest du auf der Webseite der Ausbildungs-, Studien und Berufsberatung oder auf den Seiten der jeweiligen Universitäten.
In Italien musst du an allen Universitäten Studiengebühren bezahlen, die jedoch an die finanzielle Situation deiner Familie angepasst werden. Um diese Anpassung vorzunehmen, ist die Einreichung der sogenannten Einheitlichen Einkommens- und Vermögenserklärung (ISEE) erforderlich. Wenn du diese Erklärung nicht einreichst, musst du die maximalen Studiengebühren bezahlen.
Private Universitäten haben oftmals ein eigenes System zur Reduzierung der Studiengebühren. In den meisten Fällen wird die ISEE dort nicht eingesetzt.
Infos der Südtiroler HochschülerInnenschaft
Weitere wichtige Informationen über dein Studium in Italien findest du auch hier auf der Seite der Südtiroler HochschülerInnenschaft. Hier erhältst du einen Überblick über:
Neben Österreich ist Deutschland für Südtiroler Studierende ein häufig gewählter Studienort.
Deutschland hat ungefähr 10-mal mehr Einwohner*innen als Österreich und 160-mal mehr als Südtirol, deshalb ist das Studienangebot auch dementsprechend groß.
Doch im Gegenteil zu Österreich muss man andere Zulassungskriterien erfüllen und studieren ist dort teilweise teurer.
Hier findest du paar nützliche Informationen rund ums Studieren in Deutschland!
Good to know
An Universitäten kann man in Deutschland grundsätzlich gratis studieren, an Hochschulen muss man zahlen. Es gibt aber bei einigen Studiengängen (Medizin, Psychologie etc.) den Numerus clausus, ohne den man keinen Platz bekommt. Der Numerus clausus ist eine umstrittene Regelung in deutschen Hochschulen und Universitäten, die die Zulassung zu gewissen Studien einschränkt.
Unter Numerus clausus, kurz NC, versteht man Einschränkungen der Zulassung an Schulen, Universitäten oder Hochschulen. Genauere Informationen über den Numerus Clausus bekommst du hier.
Hierzu kann man sich auch jeweils auf den Seiten der Universität oder auf den allgemein oben genannten Seiten informieren.
Wo und was studieren?
In Deutschland gibt es unzählige Studiengänge von den klassischen bis hin zu speziellen wie Angewandte Freizeitwissenschaften (Hochschule Bremen), Buchwissenschaften (Johannes Gutenberg-Universität Mainz) oder Puppenspielkunst (Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, Berlin).
Eine Auflistung der verschiedenen Studiengänge findest du hier:
Du fragst dich, welche Städte sich für ein Studium anbieten? Hier ein kleiner Überblick über 3 beliebte Städte bei internationalen Studierenden:
🇩🇪 Berlin: Bekannt für sein pulsierendes Nachtleben, künstlerische und kulturelle Vielfalt sowie unendliche Möglichkeiten. Die Stadt mit ihrer spannenden Geschichte und reizenden Gegenwart hat einen ganz besonderen Charakter. Deutschlands Hauptstadt ist groß und lebendig, mit vielen Universitäten und Hochschulen. Zu den bekanntesten gehören die Humboldt-Universität, die Freie Universität und die Technische Universität Berlin. Mehr Infos bekommst du im UniCheck: Berlin
🇩🇪 München: Welche Studentenstadt kann von sich behaupten das größte Volksfest der Welt zu beherbergen? Ramba-zamba also gleich zum Semesterstart beim Oktoberfest. München hat aber noch einiges merh zu bieten: So zum Beispiel einige gute Universitäten, die bayrische Kultur und Kulinarik und eine geografische und kulturelle Nähe zu Südtirol. In München studieren viele Südtiroler an der Technischen Universität, der MedUni oder an der Ludwig-Maximilians-Universität. Daneben gibt es noch einige kleinere Hochschulen und Privatuniversitäten. Mehr Infos dazu im UniCheck: München
🇩🇪 Hamburg: Die Hansestadt im Norden Deutschlands ist mit 1,8 Millionen Einwohnern eine der größten Städte im deutschsprachigen Raum und bietet kulturell und landschaftlich etwas anderes, wie wir vielleicht aus Südtirol gewohnt sind. Flachland, viele Grünflächen, ein reges Nachtleben und viel Wasser prägen die Stadt. Bis zu 100.000 Studierende sind in Hamburg zu finden, die größten Universitäten sind die Universität Hamburg, die Technische Universität Hamburg und die HafenCity Universität Hamburg.
Weitere Studienorte
Weitere beliebte Unistädte in Deutschland sind:
Heidelberg
Köln
Münster
Leipzig
Aachen
Frankfurt
Infos der Ausbildungs-, Studien und Berufsberatung
Grundsätzlich gibt es in Deutschland drei verschiedene Modelle:
Universitäten vermitteln vor allem theoretisches Wissen und sind stark wissenschaftlich orientiert.
Fachhochschulen und Hochschulen für angewandte Wissenschaften bieten praxisorientierte Studiengänge, die den Anforderungen im Berufsleben angepasst sind.
Ein duales Studium verbindet akademische Ausbildung mit praktischer Berufserfahrung. Dabei schreibst du dich an der Hochschule ein und schließt einen Vertrag mit einem Unternehmen ab, wodurch die Ausbildung an beiden Orten stattfindet.
Zulassung und Fristen
Auch was die Zulassung betrifft, gibt es drei verschiedene Modelle:
📄 Studien mit Aufnahmeverfahren in ganz Deutschland (Numerus clausus): Für die Studienfächer Medizin, Tiermedizin, Zahnmedizin und Pharmazie werden die Studienplätze in ganz Deutschland zentral über www.hochschulstart.de vergeben. Das bedeutet, dass du dich nicht direkt an der Universität, sondern über dieses Portal bewerben musst.Die Plätze werden nach einem speziellen Auswahlverfahren vergeben: 30% für die Abiturbesten, 10% nach notenunabhängigen Kriterien und 60% nach einer Mischung aus Abiturnote und notenunabhängigen Kriterien.
💬 Studien, für die an manchen Hochschulen ein Aufnahmeverfahren vorgesehen ist (örtliche Zulassungsbeschränkung): Wenn ein Studienfach eine örtliche Zulassungsbeschränkung hat, musst du dich rechtzeitig bei der betreffenden Hochschule bewerben. Einige Hochschulen vergeben ihre zulassungsbeschränkten Studienplätze über das Dialogorientierte Serviceverfahren (DoSV) auf www.hochschulstart.de, statt direkt. Neben der Abiturnote können auch Auswahlgespräche, Studierfähigkeitstests, Zeugnisnoten in bestimmten Fächern oder Selbsttests zur Studienorientierung eine Rolle spielen.
🆓 Studien mit freiem Zugang: Bei Studiengängen mit freiem Zugang ist keine Voranmeldung oder Auswahlverfahren erforderlich. Du kannst dich direkt an der gewünschten Hochschule innerhalb der angegebenen Fristen einschreiben.
In Deutschland wurden die Studiengebühren an allen staatlichen Hochschulen abgeschafft. Es gibt aber sog. Semesterbeiträge (pro Semester zwischen 50 und 350 Euro), evtl. zusätzlich Einschreibe- und Verwaltungsgebühren (rund 50 Euro je Semester).
Für ein Zweitstudium oder bei sehr langer Studiendauer muss man mit Studiengebühren rechnen.
An privaten Hochschulen können auch sehr hohe Studiengebühren verlangt werden.
Weitere wichtige Informationen über dein Studium in Deutschland findest du auch hier auf der Seite der Südtiroler HochschülerInnenschaft. Hier erhältst du einen Überblick über:
Studieren in der Schweiz heißt erstmal mit den vielen Klischees zurechtzukommen. Unser westlicher Nachbar, die Schweiz ist für Luxustourismus, Eigenständigkeit und phänomenale Landschaften bekannt – nicht unbedingt als Studentenparadies.
Doch auch in der Schweiz gibt es eine Vielzahl an Studienmöglichkeiten für EU-Bürger*innen.
Die Schweiz bietet mit ihrer Viersprachigkeit, der einzigartigen Landschaft und lebendigen Städten ein sehr lebenswertes Umfeld für Studierende. In der Schweiz studieren junge Menschen aus allen Länder, das kann durchaus reizvoll sein.
Die Schweiz hat außerdem einige renommierte Unis zu bieten. Die ETH Zürich schaffte es im World University Rankings 2024 auf Platz 11.
Die bekanntesten Studentenstädte in der Schweiz sind Basel, Bern, Genf, Zürich und Freiburg.
Die Schweiz ist nicht ganz billig – wie bekannt sein dürfte.
Die Studiengebühren sind zwar nicht gerade niedrig, aber im internationalen Vergleich noch einigermaßen moderat. Oftmals sind die Gebühren für ausländische Studierende teurer, als für Schweizer*innen. An öffentlichen Universitäten, wie der Universität Zürich und der ETH Zürich, betragen die Studiengebühren für internationale Studierende in der Regel zwischen 700 und 800 CHF pro Semester.
Dazu kommen noch die Kosten für Unterkunft und Lebenshaltung. Lebensmittel und andere Ausgaben (Freizeitaktivitäten, Materialien…) sind ebenfalls höher als in anderen Städten.
Laut daad.de müssen Studierende in der Schweiz von 21.000 bis 31.000 CHF pro Jahr (1.600 – 2.500 € monatlich) ausgehen (Stand 2019).
Aufenthaltsbewilligung: Brauchst du, um als Italiener*in in der Schweiz zu studieren!
Als italienische*r Staatsbürger*in benötigst du eine Aufenthaltsbewilligung, um in der Schweiz zu studieren. Die genauen Bestimmungen und der Ablauf für die Beantragung können variieren. Grundsätzlich brauchst du:
🏫 Anmeldung bei der Universität: Zunächst musst du für einen Studienplatz an einer Universität oder Hochschule in Zürich zugelassen sein.
🪪 Visum oder Aufenthaltsbewilligung: Wenn du als italienische*r Staatsangehörige*r länger als drei Monate in der Schweiz bleiben möchtest, musst du eine Aufenthaltsbewilligung beantragen. Dies erfolgt in der Regel bei der zuständigen Migrationsbehörde in der Schweiz.
🤑 Nachweis finanzieller Mittel: Du musst nachweisen, dass du über ausreichende finanzielle Mittel verfügst, um während deines Studiums in der Schweiz zu leben und die Kosten zu decken.
🏥 Wohnadresse: Außerdem ist der Nachweis einer Wohnadresse in der Schweiz nötig.
Die Youth Ape ist der Hingucker bei deinem nächsten Event!
Die Youth Ape ist eine Elektro-Ape mit auffahrbarer Ladefläche und integriertem Kühlschrank. Dies macht die Youth Ape vielseitig einsetzbar und nützlich für verschiedenste Zwecke, beispielsweise bei Events, Festen oder Infoveranstaltungen.
Das Equipment
Kühlschrank
4 LED Spotlights
Arbeitsflächen
Steckdosen
Equipment auf Anfrage
Youth App Sitzsäcke
Youth App Klappstühle
Youth App Pappbecher
Technische Informationen
Die Youth Ap(p)e jetzt ausleihen!
Vereine, die sich für junge Menschen einsetzen bzw. eine Veranstaltung für sie organisieren, können die Youth Ape kostenlos ausleihen.
Anfragen und weitere Informationen zur Ape gibt es auf der Webseite oder per Mail an info@youth-app.org.
💬 Beratung: Studienberatung, Informationen zu Universitäten und Fachhochschulen, Anerkennung, Ausfüllhilfe für Antrage auf Studienbeihilfe, psychologische Beratung.
🎓 Interessensvertretung: Stellung zu bildungspolitische Themen, Vertretung der Interessen und Bedürfnisse der Studierenden, Stimmen im Landesbeirat für Recht auf Hochschulbildung.
🎭 Kultur: Feste, Filmabende, Bildungsreisen, gemeinsame Essen, Kurse und vieles mehr von ehrenamtlichen Studierende organisiert.
MUA – Movimento Universitario Altoatesino
MUA offre una serie di servizi e attività per supportare gli studenti:
🩺 TeMed: Organizza corsi estivi e annuali per la preparazione ai test d’ingresso delle facoltà di Medicina e Professioni sanitarie in Italia, con un nuovo sito lanciato di recente.
📖 Concorsi pubblici: Offre corsi di preparazione ai concorsi pubblici nella provincia di Bolzano durante l’anno.
💸 Consulenze e borse di studio: Fornisce assistenza universitaria continua e supporto nella compilazione delle domande di borsa di studio.
🏘️ Yost – servizi abitativi per studenti: Attraverso il portale Yost.Apartments, facilita il contatto tra studenti universitari in cerca di alloggio e proprietari privati nella provincia di Bolzano.
🧑🎓 uniwho?: Mette in contatto gli studenti con altri universitari sparsi per l’Italia e l’Europa, per condividere esperienze di studio in diverse città.
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