Young+Direct nimmt jedes Problem und jede Frage ernst. Egal, was dich beschäftigt, ob Fragen zu Konflikten mit deinen Eltern, oder zu Themen wie Sexualität, Liebeskummer, Verhütung… mit Young+Direct kannst du über alles reden oder schreiben. Anonym und kostenlos.
In den letzten Jahren hat sich viel getan, wenn es um Vielfalt und Akzeptanz geht. Immer mehr Menschen sprechen offen über ihre Identität und sexuelle Orientierung. Ein „Begriff“ der daraufhin entstand ist LGBTQIA+. Doch was bedeutet das eigentlich?
Und wo gibt es in Südtirol Anlaufstellen für junge Menschen, die Fragen haben oder Unterstützung suchen? Hier bekommst du die wichtigsten Infos!
Was bedeutet LGBTQIA+?
Die Buchstaben in LGBTQIA+ stehen für verschiedene sexuelle Orientierungen und Geschlechtsidentitäten:
🩷 L – Lesbisch: Frauen, die sich zu Frauen hingezogen fühlen.
❤️ G – Schwul (Gay): Männer, die sich zu Männern hingezogen fühlen.
🧡 B – Bisexuell: Menschen, die sich zu mehr als einem Geschlecht hingezogen fühlen.
💛 T – Trans*: Menschen, deren Geschlecht nicht mit dem übereinstimmt, das ihnen bei der Geburt zugewiesen wurde.
💚 Q – Queer: Ein Sammelbegriff für Menschen, die nicht heterosexuell oder cisgender sind oder sich nicht in eine klare Kategorie einordnen lassen.
🩵 I – Intersexuell: Menschen, die mit biologischen Merkmalen geboren wurden, die nicht eindeutig männlich oder weiblich sind.
💙 A – Asexuell: Menschen, die wenig oder keine sexuelle Anziehung verspüren.
💜 + – Steht für alle anderen Identitäten und Orientierungen, die nicht explizit genannt sind.
Was bedeutet cis?
Der Begriff cisgender (kurz „cis“) bezeichnet Menschen, deren Geschlechtsidentität mit dem übereinstimmt, was ihnen bei der Geburt zugewiesen wurde. Wenn du beispielsweise als Mädchen geboren wurdest und dich auch als Frau fühlst, bist du cis.
Ich weiß nicht, wie ich meine sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentiät bei meinen Eltern/Freunden ansprechen soll
Das Coming Out ist ein persönlicher Prozess, den jede*r im ganz eigenen Tempo durchläuft. Falls du Angst hast oder unsicher bist, können diese Tipps helfen:
💬 Suche dir zuerst eine Vertrauensperson, bei der du dich sicher fühlst und der du dich anvertrauen kannst.
ℹ️ Wende dich an eine Beratungsstelle! Dort arbeiten Fachpersonen, die auf dich und deine Situation eingehen können. Anlaufstellen in Südtirol findest du am Ende des Artikels.
😌 Wähle einen ruhigen Moment, um mit deinen Eltern oder Freund:innen zu sprechen.
⏳ Sei dir bewusst, dass nicht alle sofort verstehen, was du fühlst – manchmal braucht es Zeit.
‼ Wichtig: Du bist richtig, so wie du bist! Vergiss das nie!
Ich fühle mich mit meinem biologischen Geschlecht nicht wohl, was kann ich machen?
Wenn du das Gefühl hast, dass dein biologisches Geschlecht nicht mit deiner Geschlechtsidentität übereinstimmt, bist du nicht allein! Hier sind einige Schritte, die helfen können:
💬 Sprich mit jemandem, der dich versteht – eine Vertrauensperson oder eine Beratungsstelle (Anlaufstellen in Südtirol findest du am Ende des Artikels).
🧑💻 Informiere dich über Trans*-Identitäten und die Möglichkeiten, deinen Weg zu finden.
⏳ Nimm dir die Zeit, die du brauchst, um deine Identität zu erkunden.
📷 Dokumentiere Vorfälle, falls du rechtliche Schritte einleiten möchtest.
🧑💻 Wende dich an Fachstellen gegen Diskriminierung: Die Antidiskriminierungsstelle unterstützt Menschen, die Diskriminierung erfahren. Im Falle einer Diskriminierung am Arbeitsplatz, die auf dein Geschlecht bezogen ist, kannst du dir Unterstützung bei der Gleichstellungsrätin holen.
💪 Lass dich nicht entmutigen – du hast das Recht, du selbst zu sein!
Centaurus Arcigay Alto Adige Südtirol ETO ist der Verein für LGBTIA+ Menschen in Südtirol: Er setzt sich für deren Wohlergehen und die Anerkennung der Bürgerrechte ein und bekämpft jegliche Diskriminierung im Zusammenhang mit der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität.
Der Verein bietet mehrere Services:
SpIQ @Help.point: professionelle Beratung für Menschen, die Informationen, Orientierung und/oder Unterstützung suchen. Terminvereinbarung: help.point@lgbt.bz.it oder unter 348 2585874.
Safe Point: Unterstütz im Falle von Diskriminierungserfahrungen
Casa Rainbow Haus: geschützte Wohnung für gefährdete LGBTQIA+ Menschen in sozioökonomischen Schwierigkeiten.
Trans+: Ein neues Projekt von Centaurus Arcigay Alto Adige/Südtirol, das einen sicheren Raum für trans und nicht-binäre Menschen bietet. Es organisiert private Treffen für Neu-Coming-out-Personen, offene Diskussionsrunden und Veranstaltungen zur Sichtbarkeit der Community.
T* Point: Dienst zur Unterstützung der Geschlechtsangleichung.
Young+Direct nimmt jedes Problem und jede Frage ernst. Egal, was dich beschäftigt, ob Fragen zu Konflikten mit deinen Eltern, oder zu Themen wie Sexualität, Liebeskummer, Verhütung… mit Young+Direct kannst du über alles reden oder schreiben. Anonym und kostenlos.
Die Antidiskriminierungsstelle unterstützt Menschen, die Diskriminierung erfahren. Sie schützt Betroffene, welche aufgrund der Hautfarbe, der ethnischen Zugehörigkeit, der Religion, des Alters, der sexuellen Orientierung oder einer Behinderung benachteiligt werden.
Sie bietet rechtliche Beratung und interveniert in Absprache mit den Betroffenen, um Diskriminierungen zu unterbinden.
Zusätzlich bietet die Antidiskriminierungsstelle Maßnahmen zur Prävention und Sensibilisierung zum Thema Diskriminierung an. Z. B. Vorträge, Workshops, Schulungen.
Studieren in einem anderen Land, aber nicht zu weit entfernt? Bei vielen fällt die Wahl da auf Österreich.
Ein Land zwischen Bergen und Seen, mit angenehmem Wetter, bequem mit dem Zug erreichbar und uns allen bekannt.
In Österreich leben rund 9 Millionen Einwohner, trotzdem gibt es reichlich Auswahl an Universitäten auf einer relativ kleinen Fläche.
Studieren in der Alpenrepublik
Vom östlichen Wien ins südliche Klagenfurt bis nach Innsbruck gibt es einige Universitäten und Fachhochschulen mit einer großen Auswahl an Studiengängen.
Hier ein kleiner Überblick und die bekanntesten Unistädte in Österreich:
🇦🇹 Wien: Vienna Calling! Die österreichische Hauptstadt ist ein beliebtes Ziel für Studierende, denn neben vielen Universitäten und Fachhochschulen hat Wien auch ein pulsierendes Nachtleben und rangiert auf vielen Stadtrankings auf Platz eins, wenn es um Lebensqualität geht. Neben den drei großen Uni Wien, Wirtschaftsuni Wien und Technische Uni Wien gibt es auch interessante kleinere Universitäten und Fachhochschulen. Wer eine internationale Großstadt mit viel Lifestyle, lebendiger Kulturszene und beeindruckender Architektur sucht, ist in Wien genau richtig. Mehr Infos findest du im UniCheck: Wien
🇦🇹 Graz: Die Studentenstadt im Süden! Wenn man die Berge der Obersteiermark hinter sich lässt, erreicht man Richtung Slowenien die 300.000-Einwohner-Stadt Graz. In der steirischen Hauptstadt studieren viele internationale Studenten, besonders an der Karl-Franzens-Universität, der Technischen Universität und der FH Joanneum. Besonders an der Technischen Universität ist die Südtirolerquote hoch. Graz ist bekannt für seine lebendige Studentenszene, wertvolle Kultur und berühmte Kulinarik und grenzt klimatisch an den warmen Süden. Mehr Infos findest du im UniCheck: Graz
🇦🇹 Innsbruck: Das Südtiroler Studentenmekka in den Bergen! Gleich hinter der Landesgrenze liegt die Studentenstadt Innsbruck. Südtiroler Studierende genießen vor allem die gute Erreichbarkeit, vielfältige Freizeitmöglichkeiten und das lebhafte Nachtleben. Die größten Hochschulen in Innsbruck sind die Leopold-Franzens-Universität, die Medizinische Universität und die Fachhochschule MCI. Mehr Infos findest du im UniCheck: Innsbruck
🇦🇹 Salzburg: Am Fuße der Salzburger Alpen liegt die Mozartstadt, beliebt bei High Society, Touristen und Kulturstars. Für Kulturbegeisterte bietet die Stadt im Sommer zahlreiche Festspiele und ein reges Nachtleben am Rudolfskai. Im Winter locken nahegelegene Skigebiete und Eislaufseen. Auch Studierende finden hier viele Möglichkeiten: Die Paris-Lodron-Universität und das Mozarteum genießen höchstes Ansehen. Außerdem gibt es die FH Salzburg, die Pädagogische Hochschule Salzburg Stefan Zweig, die Universität Salzburg und mehrere Privatunis. In vier Stunden ist man in Bozen, in zwei Stunden in Wien, München oder Innsbruck – Salzburg liegt ideal in der Mitte.
Bei Fachhochschulen gibt es oft mehrere Standorte, der wichtigste wird hier genannt. Privatuniversitäten werden hier nicht alle einzeln aufgezählt. Fachhochschulen sind auch Universitäten. In Österreich haben Fachhochschulen eine Rolle in der Akademischen Bildung -mehr Infos hier.
Infos der Ausbildungs-, Studien und Berufsberatung
Dort kannst du nach Land, Bildungsbereich, Berufsbereich und Unterrichtssprachen filtern und so nach dem geeigneten Studium für dich suchen.
Zulassung und Fristen
Wenn du in Österreich studieren möchtest, informiere dich frühzeitig, ob dein Wunschstudium zulassungsfrei oder zulassungsbeschränkt ist.
🚧 Zulassungsbeschränkte Studiengänge sind z.B. Humanmedizin, Zahnmedizin, Veterinärmedizin, künstlerische Studiengänge, Lehramt, Sport und alle Fachhochschulstudiengänge. Die Registrierungsfristen variieren, meist zwischen März und Juli, an Fachhochschulen oft früher.
🆓 Zulassungsfreie Studiengänge haben genug Plätze, die allgemeine Zulassungsfrist endet am 5. September für das Wintersemester und am 5. Februar für das Sommersemester.
Für Studiengänge wie Medizin, Psychologie, Pharmazie und Wirtschaft können Aufnahmeverfahren nötig sein.
Für das Aufnahmeverfahren „MedAT-H“ und „MedAT-Z“ zum Studium der Human- oder Zahnmedizin an den österreichischen Medizinischen Universitäten organisiert die Studieninformation Südtirol zusammen mit der Südtiroler HochschülerInnenschaft (SH) Vorbereitungskurse und eine Testsimulation. Mehr Infos unter: sh.asus – Österreich.
Tipps und Vorbereitungshinweise zu den Aufnahmeprüfungen bekommst du in der Einzelberatung!
Weitere wichtige Informationen über dein Studium in Österreich findest du auch hier auf der Seite der Südtiroler HochschülerInnenschaft. Hier erhältst du einen Überblick über:
Der Lebenslauf ist die wohl wichtigste Bewerbungsunterlage. Egal, ob du dich für ein Praktikum, eine Ausbildung oder einen Sommerjob bewirbst – ein gut geschriebener Lebenslauf kann den Unterschied machen!
Hier erfährst du, wie du ihn richtig aufbaust und was du beachten solltest.
Was ist ein Lebenslauf?
Ein Lebenslauf (auch CV genannt) ist eine Übersicht über deine persönlichen Daten, deine schulische und berufliche Laufbahn sowie deine Fähigkeiten. Arbeitgeber*innen sehen sich den Lebenslauf meist als Erstes an, also sollte er übersichtlich und fehlerfrei sein!
Was muss rein?
Dein Lebenslauf sollte klar strukturiert sein. Hier die wichtigsten Abschnitte:
🧑 Persönliche Daten:
Name
Adresse
Telefonnummer
E-Mail-Adresse
(Optional: Geburtsdatum, Staatsangehörigkeit)
🏫 Schulische und universitäre Laufbahn (beginnend mit dem Jüngsten)
Name deiner Schule/Uni
Abschluss (z. B. Matura, Bachelor…) bzw. voraussichtliches Abschlussdatum (falls du noch in der Schule bist)
💼 Praktische und berufliche Erfahrungen:
Praktika, Nebenjobs oder ehrenamtliche Tätigkeiten
Name des Unternehmens/der Organisation
Zeitraum (Monat/Jahr – Monat/Jahr)
Aufgaben, die du übernommen hast
✨ Besondere Kenntnisse und Fähigkeiten:
Sprachen (z. B. Englisch – gut, Französisch – Grundkenntnisse)
EDV-Kenntnisse (z. B. Word, Excel, Photoshop)
Weitere relevante Fähigkeiten (z. B. Führerschein, Social-Media-Skills)
🎨 Hobbys und Interessen: Hier kannst du zeigen, was dich ausmacht! Sport, Musik, Gaming, kreatives Schreiben – alles, was zu dir passt und vielleicht sogar für den Job nützlich ist.
Ein professionelles Foto ist kein Muss, aber oft sehr gern gesehen.
Achte auf: Neutraler Hintergrund, Gute Beleuchtung, Freundlicher, natürlicher Gesichtsausdruck, angemessene Kleidung (z. B. Hemd/Bluse, keine Freizeitkleidung), Kein Selfie – besser ein professionelles Foto oder ein gut gemachtes Bild mit einer Kamera
Der „Europass“ ist der wohl bekannteste Lebenslauf. Hier findest du eine aktuelle Vorlage.
Wichtige Tipps für einen perfekten Lebenslauf
✅ Kurz und knackig: 1 bis max. 2 Seiten reichen völlig aus.
✅ Übersichtlich gestalten: Klare Überschriften und ein einheitliches Layout sind wichtig.
✅ Keine Rechtschreibfehler: Lass deinen Lebenslauf von jemandem gegenlesen!
✅ Ehrlich sein: Übertreib nicht – spätestens im Vorstellungsgespräch fällt es auf.
✅ PDF-Format: Immer als PDF verschicken, damit die Formatierung bleibt.
YOUTH TIPP: Du brauchst Unterstützung beim Schreiben eines Lebenslaufes? Melde dich bei JugendCoachingGiovani!
Simply Complicated
Elisabeth Oberrauch gibt dir in dieser Ausgabe von „Simply Complicated“ Tipps für deine Bewerbung.
Peter Burchia ist ein echter Allrounder in der Kunstszene Südtirols. Der 1994 in Bozen geborene Künstler lebt für die Malerei und die Musik.
Doch worauf liegt aktuell sein Fokus? Was treibt ihn an? Und welche Pläne hat er für die Zukunft?
Wir haben ihn getroffen und mit ihm über seine Leidenschaft gesprochen.
Malerei oder Musik?
Peter ist ein kreativer Kopf, zurzeit widmet er sich ganz der Malerei.
In den letzten Jahren habe ich mich fast ausschließlich mit der Malerei beschäftigt
Trotzdem bleibt die Musik ein ständiger Begleiter in seinem Leben. Und das merkt man auch in seiner Kunst: Beide Bereiche beeinflussen sich gegenseitig.
Musikalische Anfänge: Von der Straßenkunst zur Band
Seine musikalische Reise begann in der Oberschule. Damals lernte er Gitarre und begann zu singen. Bald darauf wurde er Teil der bekannten Südtiroler Reggae-Band Shanti Powa.
Doch auch als Solokünstler überzeugt er als Straßenkünstler und mit Songs wie „Look Back“ und „The Rain“.
Inspiration durch Begegnungen und Tagträumen
Woher nimmt Peter seine Ideen? Nicht von bestimmten Orten, sondern aus dem Leben selbst.
Es sind Begegnungen, Erfahrungen und intensive Eindrücke, die meine Kreativität anregen.
Ob Malerei oder Musik – Peter steckt viel Recherche und Emotion in seine Werke. „Ich beschäftige mich länger mit einem Thema, das mich interessiert, oft durch Bücher oder persönliche Erlebnisse“, sagt er.
Seine Musik entwickelt sich aus Melodien, die er immer weiter verfeinert, bis irgendwann ein fertiger Song entsteht. Manchmal entstehen neue Werke nach längeren Ruhephasen, manchmal fließt die Inspiration sofort in einen Song. Die Texte spiegeln seine Tagträume, Sehnsüchte und Erfahrungen wider.
Vieles erreicht und noch einiges vor!
Peter hat schon viel erreicht, eines macht ihn dabei besonders stolz: „Dass ich immer noch meinen Traum lebe!“ Er hat es geschafft, die Kunst und die Musik zu seinem Leben zu machen. Besonders die vielen inspirierenden Begegnungen und Konzerte sind für ihn wertvolle Erfahrungen.
Jetzt will Peter mit seiner Kunst weiter durchstarten und vor allem mit seiner Malerei weiterkommen. Aktuell spezialisiert er sich auf Wandmalerei, mit dem Ziel unterwegs zu sein und vor Ort arbeiten zu können.
Ich will es irgendwann so weit gebracht haben, dass ich von meiner Kunst, bzw. Malerei gut leben kann.
Aber auch musikalisch gibt es Neues: Er plant Songs auf Deutsch. Fans dürfen also gespannt sein!
Danke!
Jeder braucht Unterstützung auf seinem Weg – und Peter hatte das Glück, sie zu bekommen. Seine Familie, Freunde und andere Künstler haben ihn immer ermutigt, seinen eigenen Weg zu gehen. Das bedeutet ihm viel.
Ich bin dankbar für alle Menschen, die mich wertschätzen und auf meinem Weg begleiten. Danke!
Wir wünschen Peter viel Erfolg für seine Zukunft – und freuen uns auf neue Kunstwerke und Songs!
Du möchtest studieren, Südtirol aber nicht verlassen?
Die Freie Universität Bozen hat in diesem Fall einiges zu bieten! Sie ist international ausgerichtet, mehrsprachig und genießt einen guten Ruf.
unibz
An der unibz gibt es über 30 internationale Studiengänge zu bieten, die meisten davon werden dreisprachig unterrichtet. Die Mehrsprachigkeit und Internationalität spiel an der Freien Universität Bozen eine zentrale Rolle, was auch viele Studierende und Lehrende aus dem Ausland nach Südtirol und in die unibz zieht.
Bozen ist der Hauptcampus mit vier der fünf Fakultäten und den zentralen Servicestellen. Am Campus Brixen ist die Fakultät für Bildungswissenschaften zu finden. In Bruneck werden die Fächer Tourismus-, Sport- und Eventmanagement angeboten. Insgesamt gibt’s an der unibz 15 Bachelorstudiengänge und 17 Masterstudiengänge.
Gelehrt und geforscht wird an fünf Fakultäten: Im jeweiligen Abschnitt findest du die Links der angebotenen Bachelorstudiengänge mit Studienplan, Lehrveranstaltungen, mögliche Berufsfeldern, Informationen über das Auswahlverfahren und mehr.
Master und PhD-Studiengänge werden ebenfalls angeboten. Diese findest du hier.
Campus Tour Bozen
Campus Tour Brixen
Campus Tour Bruneck
Bewerbung und Immatrikulation
Die erste Phase der Zulassung zum Studium fürs Wintersemester beginnt Anfang März bis Anfang Mai, es gibt dann noch eine zweite Session von Ende Mai bis Anfang Juli, wo sich nur EU-Bürger*innen bewerben dürfen. Die genauen Termine und Fristen findest du auf der Webseite der unibz im Abschnitt der einzelnen Studiengänge. Für manche Studiengänge gibt es Anfang / Mitte Oktober zusätzlich noch eine dritte Bewerbungssession.
Bei den meisten Studiengängen gibt es anschließend eine Aufnahmeprüfung, welche je nach Studiengang anders aussieht. Für Termine und Details, schau also am besten auf der Seite der einzelnen Studiengänge nach. Zum Teil werden auch Simulationen und Vorbereitungskurse angeboten.
unibz
Was bei allen Studiengängen mit Aufnahmeprüfung gleich ist, ist die anschließende Veröffentlichung der Rangliste. Dort sieht man (meist anonym), wer bei der Prüfung (und evtl. weiteren Kriterien) am besten abgeschnitten hat und folglich Anspruch auf einen Studienplatz hat.
Anschließend hat man dann noch etwas Zeit um den Platz zu bestätigen, ansonsten rücken die nächsten auf der Rangliste nach. Den Studienplatz bestätigt man, indem die Studiengebühr bezahlt und die Online-Immatrikulation gemacht wird.
GOOD TO KNOW: Achtung, um zugelassen zu werden, sind auch gewisse Sprachkenntnisse erforderlich. Das Eingangsniveau erfordert B2 in der ersten und zweiten Sprache.
Studieren auf drei Sprachen
Ein wesentliches Merkmal der Freien Universität Bozen ist die Dreisprachigkeit.
Unterrichtet, geforscht und gelebt wird seit der Gründung auf Deutsch, Italienisch und Englisch. In Italien ist dies einzigartig, in Europa gibt es nur einige wenige weitere Universitäten (zum Beispiel die Universität des Saarlandes), welche so ein trilinguales Programm anbieten.
unibz
Die meisten Bachelorstudiengänge erfordern bei Studienbeginn ein B2-Niveau in zwei der drei Unterrichtssprachen und B1 in der dritten Sprache ab dem zweiten Semester. Von der Uni werden kostenlose freiwillige Sprachkurseangeboten. Am Ende des Studiums werden die Sprachniveaus der Studierenden überprüft und man erhält neben dem Abschlusszeugnis auch ein Language Diploma Supplement, in welchem die erreichten Sprachniveaus angeführt werden.
Wie hoch sind die Studiengebühren?
Studierende, bis maximal ein Jahr außerhalb der Regelstudienzeit, zahlen zweimal jährlich Studiengebühren. Die erste Rate beträgt rund 600 Euro und muss bis Mitte Oktober bezahlt werden, die zweite Rate beträgt ebenfalls 600 Euro und muss bis Ende März eingezahlt werden.
Studienerfolg erzielen, die gesetzliche Studiendauer ihres Studienganges mit Toleranzzeit nicht überschritten haben und für denselben Studiengang keine anderen Fördermaßnahmen erhalten.
Die Höhe der Studienbeihilfe wird aufgrund der wirtschaftlichen Lage der Familieberechnet, diese wird über die Einheitlichen Einkommens- und Vermögenserklärung (EEVE) beurteilt. Die EEVE wird gratis von den Patronaten und Steuerbeistandszentren gemacht. Aufgrund des errechneten Wertes wird entschieden, wie hoch der Beitrag ausfällt. Mehr Infos gibt es hier.
Angesucht wird die Studienbeihilfe bis Anfang November. Bis Mitte Februar erfährt man dann die definitive Rangordnung der Stipendien. Ausgezahlt wird sie bis Ende März. Die Provinz Bozen hat ein Dokument mit Guidelines für die Gesuchstellung von Studienbeihilfen für Studierende zusammengestellt. Falls du Hilfe beim Ausfüllen des Antrages für Studienbeihilfe brauchst, ist die Südtiroler HochschülerInnenschaft für dich da.
Als Studierende*r gibt es die Möglichkeit das ABO+ zu nutzen, jedoch nicht mehr um 20 Euro wie als Schüler*in, sondern um 150 Euro im Jahr. Mit diesem kannst du alle öffentlichen Verkehrsmittel in Südtirol sowie Züge bis nach Trient benutzen.
Neben Bus und Zug ist auch das Fahrrad in Bozen, Brixen und Bruneck eine gute Möglichkeit der Fortbewegung. Mit dem Rad kannst du innerhalb der Städte die meisten Orte schnell und bequem erreichen.
Fazit
Die Uni Bozen bietet eine große Auswahl an Studiengängen und hat den Vorteil, dass du das Land nicht für das Studium verlassen musst, wenn du das nicht möchtest. Insbesondere wenn du vielleicht ohnehin schon recht nahe beim Campus wohnst und dort bleiben willst, ist das ein Vorteil. Das dreisprachige Studium fördert deine Sprachkenntnisse und kann dir in bei der Arbeitssuche behilflich sein.
Du fragst dich, was du machen musst, um deine Finanzen im Griff zu haben?
Du bist in einer finanziell schwierigen Situation und brauchst Unterstützung?
Für all das gibt es die richtige Anlaufstelle in Südtirol! Hier haben wir sie für dich aufgelistet:
Caritas Schuldenberatung
Du willst dein Geld besser einteilen? Planst einen größeren Kauf und bist dir unsicher, ob und wie du dir das leisten kannst? Du hast Geldsorgen oder Schulden und weißt nicht, was du machen sollst?
Die Caritas Schuldenberatung ist als Fachstelle in Südtirol für dich da und berät dich – kostenlos und vertraulich!
INPS: Infos zu Sozialversicherung, Steuern, Arbeitslosigkeit usw.
Das INPS ist der wichtigste Sozialversicherungsträger in Italien und kümmert sich außerdem um die Bekämpfung von Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung, sowie Sozialleistungsbetrug. Dort bekommst du Informationen über Steuern, Arbeitslosengeld und finanzielle Unterstützungen.
Gunde Bauhofer ist die Direktorin der Verbraucherzentrale Südtirol und damit Ansprechpartnerin und Expertin im Bereich Konsumentenrecht und Verbraucherschutz.
Wenn etwas zu gut klingt, um wahr zu sein, ist es wahrscheinlich ein Reinleger.
In diesem Video erklärt sie, warum auch junge Südtiroler*innen immer häufiger von Online Scams betroffen sind, wie man sie erkennt und was man tun kann, wenn man in die Falle getappt ist.
Anschauen, sich informieren und vorsichtig sein!
Was sind Online Scams?
Ganz kurz gesagt: Organisiertes Verbrechen.
Es gibt viele verschiedene Online-Scams: von Fake-Shops über Phishing bis hin zu Online-Trading-Scams. Die Absicht ist immer, an Geld und persönliche Daten heranzukommen.
Je nach Art des Betrugs hat die Verbraucherzentrale Fälle betreut, deren Summen von wenigen Euro bis über 300.000 Euro gingen.
Vier Online Scams, auf die junge Südtiroler*innen häufig reinfallen!
Fake Shops und Phishing sind sehr häufig, da sehen die Mitarbeiter*innen der Verbraucherzentrale jede Woche mehrere Fälle.
Auch Muli-Level-Marketing und Online-Trading-Betrug finden in Südtirol statt, obwohl die Verbraucherzentrale davon weniger mitbekommt – was wahrscheinlich daran liegt, dass sich hier viele aus einem Schamgefühl heraus nicht melden.
Schauen wir uns kurz an, wie diese Betrugsmaschen funktionieren, wie man sie erkennt und was man machen kann, wenn man darauf reingefallen ist:
WIE FUNKTIONIERT’S: Man bekommt eine gefälschte Mail oder eine Nachricht, die so ausschaut, als käme sie von einer vertrauenswürdigen Institution, z.B. der Bank. Darin steht, so etwas wie, „dein Konto ist in Gefahr“, was einen dazu verleiten soll, seine Daten anzugeben, um das vermeintliche Problem zu lösen. Wenn man das macht, auf Links klickt, oder Infos weitergibt, kommen Betrüger*innen an meine Daten und können im schlimmsten Fall damit mein Geld stehlen.
WIE KANN MAN SICH SCHÜTZEN:
🧘 Ruhig bleiben!
👀 Sich die Nachricht genau anschauen: Gibt es kleine Abweichungen, Tippfehler, verdächtige Links oder Mailadressen?
☎️ Den vermeintlichen Absender über offizielle Wege kontaktieren und nachfragen, ob es tatsächlich ein Problem gibt
WIE FUNKTIONIERT’S: Fake-Shops sind gefälschte Online-Shops, die seriöse Websites nachahmen, um Kunden zu täuschen. Sie locken mit unrealistisch niedrigen Preisen und fordern meist Vorkasse. Nach der Zahlung wird entweder keine Ware geliefert oder minderwertige bzw. falsche Produkte verschickt.
WIE KANN MAN SICH SCHÜTZEN:
🧾 Impressum und AGBs prüfen
🔦 Schau nach, ob wichtige Infos wie Rechtsform, Kontaktadresse und Verantwortliche genannt werden
💻 Nach Rezensionen suchen
WIE FUNKTIONIERT’S: Multi-Level-Marketing (MLM) ist ein System, bei dem Menschen für das Verkaufen von Produkten bezahlt werden. Zusätzlich verdienen sie Geld, wenn sie neue Verkäufer ins Team holen. D.H. Diejenigen, die ganz oben sind, verdienen gut, die anderen weiter unten, verdienen wenig oder verlieren sogar Geld. Kritisch ist MLM, weil oft mehr Wert auf das Anwerben von neuen Mitgliedern als auf den Verkauf der Produkte gelegt wird. Oft muss sogar ein Vorschuss bezahlt werden.
Im Unterschied zu MLM sind Pyramidensysteme in Italien verboten. Pyramidensysteme funktionieren ähnlich wie MLM, allerdings gibt es kein Produkt bzw. nur ein Scheinprodukt, das verkauft wird. Es geht also allein darum, Mitglieder anzulocken.
WIE KANN MAN SICH SCHÜTZEN:
🧐 Misstrauisch sein, wenn Vorschuss verlangt wird
🚨 Vorsicht bei zu verlockenden Angeboten
Informiere dich vorher gründlich über das Unternehmen und ihr Geschäftsmodell
WIE FUNKTIONIERT’S: Trading Scams sind Betrügereien, bei denen Menschen mit falschen Versprechungen zum Handel mit Finanzprodukten (wie Aktien, Kryptowährungen oder Devisen) gelockt werden. Betrüger versprechen hohe Gewinne, verlangen oft Vorkasse und verschwinden dann mit dem Geld, ohne dass eine echte Handelsaktivität stattfindet.
Mehr zu diesem Thema und wie du unseriöse Angebote erkennst, findest du im Artikel Investieren und Traden.
Und was tun, wenn man trotzdem in die Falle getappt ist?
Das hängt von der Art des Scams ab, aber grundsätzlich gilt: Anzeige erstatten, evtl. Konten und Karten sperren und bei einem Verbraucherverein Hilfe einholen.
ANLAUFSTELLE: Verbraucherzentrale
Die Verbraucherzentrale Südtirol setzt sich für die Rechte der Menschen als Verbraucher und Nutzer von Produkten und Dienstleistungen ein, sowohl im privaten als auch im öffentlichen Bereich.
Du hast Fragen oder bist auf einen Online Scam reingefallen? Melde dich bei der Verbraucherzentrale Südtirol.
Salzburg – eine Stadt voller Geschichte, Kultur und Lebensqualität. Doch nicht nur Touristen zieht es in die Geburtsstadt Mozarts, sondern auch tausende Studierende.
Warum? Weil Salzburg nicht nur eine wunderschöne Kulisse bietet, sondern auch hervorragende Studienmöglichkeiten, ein aufregendes Freizeitleben und eine hohe Lebensqualität.
In diesem Guide erfährst du alles Wichtige über das Studieren in Salzburg – von den Universitäten über die Wohnungssuche bis hin zu Mobilität und Freizeitangeboten.
Wo kannst du studieren? Die Universitäten in Salzburg
In Salzburg stehen dir mehrere renommierte Hochschulen zur Auswahl. Hier ein Überblick:
Die Universität Salzburg ist mit sechs Fakultäten, 34 Fachbereichen und rund 90 Studien die größte Universität der Stadt. Sie bietet eine breite Fächervielfalt, darunter Geistes-, Sozial-, Naturwissenschaften und Jus.
Hier schlagen die Herzen von Musik- und Kunstbegeisterten höher. Die Universität bietet eine breite Palette an Studiengängen, darunter Musik, Schauspiel und Regie, Bildende Kunst, Tanz und Choreographie, Musikwissenschaft und Musiktechnologie.
Salzburg Management Business School (SMBS): Spezialisierte Programme für zukünftige Führungskräfte im Bereich Betriebswirtschaft, Management und internationale Wirtschaft.
Seeburg Castle University: Eine private Hochschule mit Fokus auf Wirtschaft, Management und Psychologie.
Freizeit und Leben in Salzburg
Salzburg ist weit mehr als nur eine Universitätsstadt – sie bietet dir eine perfekte Mischung aus urbanem Leben und Natur.
☕️ Altstadt und Kultur: Die Salzburger Altstadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist mit ihren verwinkelten Gassen, historischen Gebäuden und charmanten Cafés ein tolles Erlebnis für Studierende.
🏔️ Natur und Sport: Salzburg ist ein Paradies für Outdoor-Fans. In wenigen Minuten erreichst du die Stadtberge wie den Kapuzinerberg oder Gaisberg – perfekt für Wanderungen oder Mountainbike-Touren. Im Winter locken zahlreiche Skigebiete in der Umgebung.
🪩 Nachtleben und Gastronomie: Ob gemütliche Biergärten, trendige Bars oder angesagte Clubs – das Salzburger Nachtleben hat für jeden Geschmack etwas zu bieten. Besonders beliebt ist die Steingasse mit ihren kleinen, urigen Lokalen oder der Rudolfskai, wo sich viele Studierende treffen.
Wie du eine Wohnung findest!
Salzburg ist eine beliebte, aber leider auch teure Stadt – besonders, wenn es um Wohnungen geht.
Grundsätzlich hast du die Wahl zwischen privater Wohnung, WG und Studentenwohnheimen. Vor- und Nachteile sowie weitere Infos zur Wohnungssuche fürs Studium findest du im Artikel Tipps und Tricks.
Hier einige Tipps, wie du eine passende Unterkunft findest:
🏠 WGs und Mitwohngelegenheiten: Viele Studierende ziehen in WGs, um die Mietkosten zu teilen. Gute Anlaufstellen sind Plattformen wie willhaben.at, wg-gesucht.de oder diverse Facebook-Gruppen.
🏡 Private Wohnungen: Falls du lieber alleine wohnst, solltest du frühzeitig suchen. Wohnungen in den Stadtteilen Maxglan, Lehen oder Parsch sind oft günstiger als direkt in der Altstadt.
Mobilität in Salzburg: So kommst du von A nach B
Als Studierende*r bist du in Salzburg mobil – auch ohne eigenes Auto. Die Stadt bietet ein gut ausgebautes öffentliches Verkehrsnetz:
🚎 Öffis: Das Hauptverkehrsmittel in Salzburg sind Busse. Für Studierende gibt es verschiedene Tickets. ÖBB-Vorteilscard Jugend ist ideal für alle, die oft mit dem Zug reisen. Damit bekommst du ermäßigte Tickets für Fahrten in ganz Österreich.
🚴 Fahrrad und Carsharing: Salzburg ist eine fahrradfreundliche Stadt mit vielen Radwegen. Falls du doch mal ein Auto brauchst, gibt es Carsharing-Angebote wie „tim“ oder „Sharetoo“.
Fazit
Salzburg bietet dir als Studierende*r die perfekte Mischung aus exzellenten Studienbedingungen, hoher Lebensqualität und einem vielfältigen Freizeitangebot. Ob du in der historischen Altstadt flanierst, in den Bergen sportelst oder einfach nur das Studentenleben genießt – in Salzburg wird dir sicher nicht langweilig.
Welche Möglichkeiten gibt es nach der Mittelschule für dich und wie unterscheiden sich die Wege?
Hier findest du Antworten sowie eine Auflistung aller deutschsprachigen Schulangebote!
Südtiroler Bildungsangebot: Welche Möglichkeiten gibt es?
Die Schul- und Bildungspflicht in Südtirol verpflichtet dich nach der Mittelschule deine Ausbildung fortzusetzen, bis du 18 Jahre alt bist. Dafür stehen dir verschiedene Möglichkeiten offen:
Gymnasium (Abschluss nach 5 Jahren)
Fachoberschule (Abschluss nach 5 Jahren)
Berufsbildung (Berufs- bzw. Fachschule und Lehre, Abschluss nach 3, 4 oder 5 Jahren)
Kurz gesagt: Im Gymnasium werden wissenschaftliche Fächer vor allem auf theoretisch vermittelt, die Berufsbildung bereitet dich auf einen spezifischen Beruf vor und ist vor allem praxisorientiert und die Fachoberschule verbindet Theorie und Praxis vor allem im wirtschaftlichen und technischen Bereich.
Aber hier mehr:
GYMNASYUM
Das Gymnasium bietet eine breite Allgemeinbildung in verschiedenen wissenschaftlichen Fächern und vermittelt Inhalte hauptsächlich auf theoretische Weise. Der Abschluss ist das Diplom der 5-jährigen Oberschule (Matura), welches vor allem auf ein Weiterstudium vorbereitet, aber auch den direkten Einstieg ins Berufsleben ermöglicht.
Klassisches Gymnasium
Schwerpunkte: Geisteswissenschaften, klassische Sprachen wie Latein und Altgriechisch sowie Kunst, Literatur, Geschichte und Philosophie.
Die Schule ist besonders geeignet für sprachlich begabte Schülerinnen und Schüler mit einem Hang zum logischen Denken, zur kritischen Reflexion und einem Interesse an Kultur, Geschichte, Philosophie und Natur.
Schwerpunkte: der Mensch, seine Umwelt und soziale Beziehungen in Fächer wie Psychologie, Pädagogik, Anthropologie und Soziologie Eventuell mit Landesschwerpunkt Musik oder Volkswirtschaft
Geeignet sind Schüler mit einem guten Verständnis für theoretische Inhalte, sozialen Kompetenzen und Interesse an wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenhängen.
Die Fachoberschule verbindet Theorie und Praxis, mit einem Schwerpunkt entweder im wirtschaftlichen Bereich (WFO) oder im technologischen Bereich (TFO). In den ersten beiden Klassen (Biennium) werden grundlegende Fächer unterrichtet. In den darauf folgenden drei Jahren werden die Inhalte hauptsächlich auf die gewählte Fachrichtung ausgerichtet. Der Abschluss ist ebenfalls das Diplom der 5-jährigen Oberschule (Matura), das sowohl den direkten Einstieg ins Berufsleben als auch den Zugang zu verschiedenen Studienrichtungen ermöglicht.
TFO – Bauwesen, Umwelt und Raumplanung
Schwerpunkt: Bausektor im speziellen Vermessung, Planung, Berechnung und Konstruktion ab der 3. Klasse vermehrt Fächer im Schulschwerpunkt: Bereich Bauwesen, Umwelt und Raumplanung oder Geotechnik oder Holzbau
Interessierte Schüler sollten räumliches Vorstellungsvermögen und mathematisch-logisches Denken besitzen, sowie Interesse an technischen Vorgängen und Zusammenhängen sowie am technischen Zeichnen zeigen. Kreativität beim Lösen technischer Probleme ist ebenfalls wichtig.
Schwerpunkte: Chemie, Biologie inkl. Mikrobiologie, Anatomie ab der 3. Klasse vermehrt Fächer im Schulschwerpunkt: Bereich Umwelttechnik und Biotechnologie, Biotechnologie im Sanitätsbericht evtl. mit Landesschwerpunkt Ernährung
Schülerinnen und Schüler, die sich für diese Fachrichtung interessieren, sollten über mathematisch-logisches Denken und eine exakte Arbeitsweise verfügen. Sie sollten ein Interesse an Naturwissenschaften und technischen Vorgängen sowie an praktischer Labortätigkeit und Experimentieren zeigen.
Schwerpunkte: Elektronik, Elektrotechnik, Strom und Energie
Schüler*innen sollten über mathematisch-logisches Denken verfügen, die Fähigkeit besitzen, theoretische Inhalte in die Praxis umzusetzen, Interesse an technischen Vorgängen zeigen und kreativ sein beim Lösen technischer Probleme.
Schwerpunkte: Grafik, Web und Multimedia, Druck und Produktionsprozesse, Werbung, Marketing, Film und Fotografie
Die Schüler sollten über kreativ-gestalterische Fähigkeiten verfügen, ein Verständnis für technische Zusammenhänge haben und ein gutes visuelles Vorstellungsvermögen besitzen. Zudem sollten sie Interesse am technischen Zeichnen und am Arbeiten am PC zeigen.
Schwerpunkte: Informatik, Telekommunikation, Programmieren, IT
Die Schüler*innen sollten über mathematisch-logisches Denken verfügen, die Fähigkeit besitzen, theoretische Inhalte in die Praxis umzusetzen und Interesse an technischen Vorgängen zeigen. Zudem sollten sie kreativ sein beim Lösen technischer Probleme.
TFO – Landwirtschaft, Lebensmittel und Verarbeitung
Schwerpunkte: Landwirtschaft, Naturwissenschaften, technischen Grundlagenfächer, Obst-und Weinbau ab der 3. Klasse vermehrt Fächer der jeweiligen Fachrichtung: Produktion und Verarbeitung, Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau und Önologie
Die Schüler*innen sollten mathematisch-logisches Denken besitzen und in der Lage sein, theoretische Inhalte in die Praxis umzusetzen. Zudem sollten sie Interesse an Landwirtschaft, Natur, Umwelt und Technik zeigen sowie Freude an praktischem Arbeiten haben.
Schwerpunkte: Maschinenbau, Elektronik, Elektrotechnik, Informatik und Energieerzeugung ab der 3. Klasse vermehrt Fächer der Fachrichtung: Maschinenbau, Mechatronik und Energie
Die Schüler*innen sollten über mathematisch-logisches Denken verfügen und ein gutes mechanisch-technisches Verständnis haben. Sie sollten in der Lage sein, theoretische Inhalte in die Praxis umzusetzen und Interesse an technischen Abläufen und Zusammenhängen zeigen.
Geeignet für Schüler*innen mit mathematisch-logischem Denkvermögen, Interesse an technischen und wirtschaftlichen Abläufen sowie Freude an Planung, Organisation und kreativem Problemlösen in logistischen Herausforderungen.
Schwerpunkte: Tourismus, Wirtschaft, Marketing, Geografie, zweite Fremdsprache (Französisch, Russisch oder Spanisch)
Die Schüler sollten Interesse an wirtschaftlichen Vorgängen und Büro- sowie Verwaltungstätigkeiten zeigen, ebenso wie an Projektmanagement und Marketing. Zusätzlich sollten sie Interesse an Fremdsprachen und anderen Kulturen haben sowie Freude an praxisorientierten Übungen wie zum Beispiel an der Hotelrezeption.
Schwerpunkte: Verwaltung, Finanzen, Marketing, Wirtschaft ab der 3. Klasse Schulschwerpunkt:
Wirtschaft und Tourismus (Schlanders)
Landessschwerpunkt Sport (Mals)
Verschiedene Schulschwerpunkte im Bereich Sport (Mals, Bozen, Schlanders, St. Ulrich, Bruneck, Auer)
Weltwirtschaft und Handel (Auer, Bozen, Meran)
Wirtschaftsinformatik (Bozen, Bruneck, Meran,)
Geeignet für Schüler*innen mit Interesse an wirtschaftlichen Vorgängen, Büro- und Verwaltungstätigkeiten sowie Freude am Umgang mit Zahlen und am Arbeiten am Computer. Präzises Arbeiten ist ebenfalls wichtig.
Die Berufsbildung vermittelt ebenfalls Theorie und Praxis, jedoch liegt der Fokus stärker auf berufsspezifischen Inhalten, mit dem Ziel Schülerinnen und Schüler auf einen spezifischen Beruf vorzubereiten. In der 1. Klasse der Berufsfachschule (Berufsgrundstufe) erhalten Jugendliche Einblicke in verschiedene Berufsfelder, die dann je nach gewählter Orientierungsrichtung vertieft werden. Danach kann die Berufsbildung in der Berufsfachschule weitergeführt werden oder eine Lehre begonnen werden. Durch verschiedene Bildungswege können unterschiedliche Abschlüsse erreicht werden wie Berufsbefähigungszeugnis, Berufsbildungsdiplom oder Matura.
Berufsgrundstufen – 1. Klasse Berufsfachschule
Druck und Medien
Diese Berufsgrundstufe vermittelt grundlegende Fertigkeiten und Kenntnisse für Berufe im Druckereiwesen und Grafikbereich. Praxisstunden umfassen Fotografie, Grafik/Design, Medientechnik, Offsetdruck, Siebdruck und Buchbinden.
Schüler*innen bekommen erste Einblicke in das Gast- und Nahrungsmittelgewerbe. Sie haben die Möglichkeit, sich im Kochen, Servieren sowie in hauswirtschaftlichen Tätigkeiten und Sekretariatsarbeiten zu üben.
Schüler*innen erhalten erste Einblicke in die Berufsfelder Handel und Verwaltung. Dazu gehören Verkaufstraining, das Einschätzen von Kundentypen und das Kennenlernen von warenbezogenen Eigenschaften. Ebenso werden Informatik und Büroorganisation vermittelt und angewendet, insbesondere im Bereich der Kundenberatung.
Die Berufsgrundstufe im handwerklich-technischen Bereich bietet einen ersten Überblick über Elektrotechnik, Informatik, Holz- und Metallverarbeitung sowie das Baugewerbe.
Bekleidung/SchönheitspflegeBFS für Bekleidung und Mode
An dieser Fachschule lernen angehende Schneider*innen alles Notwendige für ihre Berufsausübung, von Kleidungsdesign und Zuschnitt bis hin zu Materialkunde und Maschineneinsatz. Geeignet sind Schüler*innen mit Interesse an Mode, guter Handgeschicklichkeit, Kreativität und einer genauen Arbeitsweise.
In dieser Ausbildung lernen Schüler*innen alles für die Schönheitspflege. Neben normalen Fächern geht es besonders um Hautpflege, Make-up und Kundenberatung. Gut geeignet sind Personen, die gerne mit Menschen arbeiten und sich für Schönheit interessieren.
Gastgewerbe/Tourismus/NahrungsmittelgewerbeBFS für Bäckerei und Konditorei
Diese Ausbildung vermittelt praktische und theoretische Kenntnisse in Bäckerei und Konditorei. Schüler*innen lernen den Umgang mit Lebensmitteln, Rohstoffkunde und Ernährungslehre. Geeignet für Personen mit Freude an Konditorei-Gestaltung, manuellem Geschick, Kreativität und organisatorischen Fähigkeiten.
In der Berufsfachschule für Kochen lernen Jugendliche grundlegende Kochfertigkeiten wie Lebensmittelverarbeitung, verschiedene Zubereitungsarten und Menükochen. Geeignet sind Personen mit Interesse an Lebensmitteln, manuellem Geschick, einem ausgeprägten Geruchssinn, organisatorischen Fähigkeiten sowie körperlicher Belastbarkeit und Stressbewältigung.
Schüler*innen lernen das Servieren und den Umgang mit Gästen. Sie werden auch in Dekoration, Tischdecken, Bestellannahme und Abrechnung geschult. Geeignet sind Schüler*innen mit Freude am Gästeservice, Interesse an Restaurantführung, guten zwischenmenschlichen Fähigkeiten, Selbstständigkeit und körperlicher Belastbarkeit.
Die Hotelfachschule bietet eine breite allgemeine Ausbildung sowie spezifische Kenntnisse im Hotel- und Gastgewerbe, einschließlich Küche, Service, Hotelverwaltung und Empfang. Schüler*innen erwerben umfassende berufliche Fertigkeiten, die sie für leitende Positionen in der Hotellerie und Gastronomie qualifizieren. Geeignet sind Schüler mit Team- und Kontaktfähigkeit, Selbstständigkeit, Interesse an Organisation und Hotelmanagement, Kochen und Servieren, Fremdsprachen sowie praktischem Denken und manuellem Geschick.
Bietet Schüler*innen in den ersten beiden Jahren Einblicke in Büroarbeit und Verkauf. Im dritten Jahr wählen sie zwischen Handel und Verwaltung. Jugendliche erhalten Unterricht in Waren- und Verkaufskunde sowie Marketing. Verwaltungsfachkräfte lernen Büroarbeit, Buchhaltung und Computerarbeit. Geeignet ist die Schule für Schüler*innen mit Interesse an Büroarbeit, Verkauf und Organisation.
Die Berufsfachschule für Hauswirtschaft und Ernährung bietet eine breite Grundausbildung in den ersten beiden Jahren. Ab dem dritten Jahr können die Schüler zwischen drei Fachrichtungen wählen: hauswirtschaftliche Dienstleistungen, Ernährungswirtschaft oder Agrotourismus. Die Schule vermittelt Kenntnisse in Reinigung, Kochen, Gästebetreuung und mehr, sowie Fähigkeiten in Werbung und Marketing. Geeignet für Schüler mit Interesse an praktischer Arbeit, Kochen, Hauswirtschaft, Handarbeit und Umweltschutz.
Die Berufsfachschule bietet Ausbildung in Baukonstruktion. Die Schüler*innen lernen Entwürfe und Baupläne zu erstellen, sowie Massivbau, Holzbau und Trockenbau. Sie üben sich in Maurer- und Zimmererarbeiten und erhalten Kenntnisse in Planung, Arbeitsvorbereitung und Abrechnung von Bauvorhaben. Geeignet für Schüler mit Interesse an praktischer Arbeit, Arbeit am Bau, technischem Zeichnen und räumlichem Vorstellungsvermögen.
BFS für Elektrotechnik (für Gebäude- und Infrastrukturtechnnik)
Die Schule bildet Elektrikerinnen und Elektriker mit breiten Grundkenntnissen in verschiedenen elektrotechnischen Bereichen aus. Die Schüler*innen erhalten viel Praxis in Bereichen wie Mess-, Steuer- und Regeltechnik, Elektronik, Pneumatik und Hydraulik. In der Gebäude- und Infrastrukturtechnik lernen sie, programmierte automatische Abläufe zur Überwachung und Steuerung elektrischer Anlagen anzuwenden. Geeignet für Schüler*innen mit Interesse an elektrischen Geräten, guter Handgeschicklichkeit, logischem Denkvermögen und einer präzisen Arbeitsweise.
Die Schüler*innen erlernen neue Informations- und Kommunikationstechnologien sowie den Umgang mit Hardware und Software. Sie können kleinere IT-Systeme programmieren, installieren und warten und erwerben praxisbezogenes Wissen in Elektrotechnik und Elektronik. Geeignet für Schüler*innen mit Interesse an Informatik, Tüfteln, Verständnis für technisch-logische Zusammenhänge und genauer Arbeitsweise.
Die Fachschule vermittelt angehenden Tischlerinnen und Tischlern vertiefte Grundkenntnisse der Holzverarbeitung und -bearbeitung. Sie setzt auf computerunterstützte Planungs- und Kalkulationsmethoden sowie traditionelle handwerkliche Fertigkeiten beim Möbelentwurf und -herstellung. Geeignet für Schüler*innen mit Interesse an praktischem Arbeiten mit Werkzeugen und Maschinen, dem Werkstoff Holz, gutem Handgeschick und technischem Verständnis.
Die Fachschule bietet eine Ausbildung in Mechatronik, die Maschinenbaumechanik, Elektronik und Informatik kombiniert. Die Schüler*innen lernen die Montage und Instandhaltung komplexer Maschinen und Systeme sowie die Steuerung und Überwachung elektronischer Prozesse. Praxisunterricht umfasst Steuerungstechnik, Elektronik, Mechanik, Metall und Elektrotechnik. Geeignet für Schüler*innen mit Interesse an Mechanik, Elektronik und Informatik sowie technischem Verständnis und handwerklichem Geschick.
BFS für Mediengestaltung von Digital- und Printmedien
Die Ausbildung zur Mediengestalterin bzw. zum Mediengestalter umfasst Kundenberatung, Planung, grafische Gestaltung und Umsetzung von Digital- und Printmedien. Die Schüler*innen lernen den gesamten Prozess der Multimediaproduktion und Druckvorstufe kennen sowie Fotografie, Grafik, Video- und Audiotechnik, Webdesign, Webprogrammierung und 3D-Technik. Geeignet für Schüler*innen mit Interesse an Gestaltung, Farbempfinden, Kreativität, genauer Arbeitsweise und technischem Verständnis.
Die Fachschule bietet eine umfassende Ausbildung im Metallbereich, wie sie in der Industrie benötigt wird. Die Schüler*innen erlernen Grundkenntnisse der Metallverarbeitung und technologische Grundlagen. Es wird Wert auf computer- und robotikunterstützte Methoden gelegt. Geeignet für Schüler*innen mit Interesse an Metallbearbeitung, technischem Zeichnen, Verständnis für technische Abläufe und handwerklichem Geschick.
KunsthandwerkBFS für Kunsthandwerk Holzschnitzerei/Holzbildhauerei und Fassmalerei/Dekorative Malerei
In den vier Jahren vertiefen die Schülerinnen und Schüler ihre Kenntnisse in Schnitzerei, Holzbildhauerei, Fassmalerei und Dekorativer Malerei, besonders im praktischen Unterricht. Geeignet für Schüler mit Interesse an Formen und Gestalten, Holz, Zeichnen, verschiedenen Maltechniken, handwerklichen und künstlerisch-gestalterischen Fähigkeiten sowie Ausdauer und Konzentration.
In der Berufsfachschule erlernen die Schüler*innen steinbearbeitende Methoden, insbesondere mit Göflaner und Laaser Marmor. Sie arbeiten sowohl von Hand als auch mit Maschinen und erstellen Werkzeichnungen sowie Freihandzeichnungen. In der Werkstatt entstehen Schriften, Ornamente und Skulpturen, während in der Schmiede Stahlwerkzeuge bearbeitet werden. Geeignet für Schüler*innen mit Interesse an Formen und Gestalten, Stein, Entwurf und Zeichnen sowie handwerklichen und künstlerischen Fähigkeiten.
In Theorie und Praxis lernen Schüler*innen, wie Pflanzen optimal wachsen, welche Pflege Nutztiere benötigen und wie landwirtschaftliche Betriebe geführt werden. In der Fachpraxis lernen sie, wie Produkte verarbeitet werden können, erhalten Einblicke in Betriebswirtschaft, Landmaschinenwartung und -reparatur sowie Holz- und Metallverarbeitung. Geeignet für Schüler*innen mit Interesse an Pflanzen, Tieren, körperlicher Arbeit im Freien, handwerklichem Geschick, technischem Verständnis und selbstständiger Arbeitsweise.
Die Jugendlichen erhalten eine fundierte Ausbildung in Forstwirtschaft, einschließlich Bewirtschaftung von Waldflächen, Landschaftspflege und Umweltschutz. Geeignet für Schüler*innen mit Interesse an Pflanzen und Tieren, körperlicher Arbeit im Freien, handwerklichem Geschick, technischem Verständnis und selbstständiger Arbeitsweise.
Die Schüler*innen lernen in Fächern wie Botanik, Gartenbau und Bodenkunde die verschiedenen Pflanzen und optimale Bedingungen für ihr Wachstum kennen. In Floristik lernen sie das kunstvolle Binden und Gestalten von Blumensträußen und Gestecken. Die Ausbildung dauert 2 Jahre in Vollzeit, gefolgt von einer 2-jährigen Lehrlingsausbildung als Gärtner*in oder Florist*in. Geeignet für Schüler*innen mit Interesse an Pflanzen, Blumen, kreativem Umgang mit Naturmaterialien, Naturwissenschaften, körperlicher Arbeit, Handgeschicklichkeit und selbstständiger Arbeitsweise.
Die Ausbildung vermittelt Kenntnisse und Fertigkeiten in der Lebensmittelverarbeitung, insbesondere in Fruchtverarbeitung und Getränkeherstellung. Die Schüler*innen lernen den gesamten Herstellungsprozess sowie die Analyse von Lebensmitteln und deren Inhaltsstoffen kennen. Sie werden darin geschult, Maschinen zu bedienen und Qualitätskontrollen durchzuführen. Geeignet für Schüler*innen mit Interesse an naturwissenschaftlichen Fächern, Lebensmittelproduktion, technischen Geräten, handwerklichem Geschick und selbstständiger Arbeitsweise.
Die Fachschule vermittelt Kenntnisse und Fertigkeiten in der landwirtschaftlichen Produktion, speziell im Obst- und Weinbau. Die Ausbildung bereitet auf die Betriebsführung vor und umfasst Themen wie Obstanlagen, Pflanzenzucht, Pflanzenschutz und Kellerwirtschaft beim Weinbau. Geeignet für Schüler*innen mit Interesse an landwirtschaftlicher Produktion, körperlicher Arbeit im Freien, handwerklichem Geschick, technischem Verständnis und selbstständiger Arbeitsweise.
Die Ausbildung ist für Jugendliche gedacht, die im sozialen und sanitären Bereich arbeiten möchten. In den ersten zwei Schuljahren stehen allgemeinbildende Fächer sowie Themen wie Kommunikation, Gesundheit, Hygiene, Wohnen und Ernährung im Fokus. Im zweiten Abschnitt gibt es zusätzlich zwölf Wochen Praktikum in Sanitäts- und Sozialeinrichtungen. Nach Abschluss der vierjährigen Ausbildung erhalten die Schüler*innen das Diplom als Pflegehelferinnen und Pflegehelfer. Geeignet für Schüler*innen mit Freude am Umgang mit Menschen, Interesse an Gesundheit und Pflege, Belastbarkeit, Einfühlungsvermögen und Teamfähigkeit.
Die Pflegehelfer*innen unterstützen im sozialen und sanitären Bereich. Praktika finden in verschiedenen Einrichtungen statt, mindestens eines im Sozial- und eines im Gesundheitswesen. Die Ausbildung bereitet auf den Arbeitsalltag vor und fördert praktische Erfahrungen sowie Teamarbeit. Geeignet für Personen mit Freude am Umgang mit Menschen, Interesse an Gesundheit und Pflege, Belastbarkeit und Einfühlungsvermögen.
Sozialbetreuer*innen unterstützen hauptsächlich ältere Menschen, Personen mit Beeinträchtigungen und psychisch Kranke. Neben allgemeinbildenden Fächern und Fachtheorie absolvieren die Schüler Praktika in Einrichtungen wie Altenheimen und Wohn- und Arbeitseinrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen. Geeignet für Personen mit Interesse am Sozial- und Gesundheitsbereich, Belastbarkeit, Kommunikationsfähigkeit und Selbstständigkeit.