Verwandte Themen in Studieren in Südtirol:
Hebammen
Wer heute Hebamme werden möchte, muss ein Bachelorstudium absolvieren und ist in der Berufskammer der Hebammen im Berufsalbum eingetragen. Als Fachkräfte stehen sie Frauen, insbesondere (werdenden) Müttern, zur Seite, begleiten sie während der Schwangerschaft, der Geburt und auch im Wochenbett. Sie kümmern sich um das Neugeborene, unterstützen Ärzt*innen bei gynäkologischen Eingriffen und betreiben Gesundheits- und Sexualerziehung.
Das Studium des Hebammenberufs ist ein sehr praxisnahes. Nach dem praktischen Unterricht wird ein Berufspraktikum in den drei klinisch akkreditierten Standorten in den Südtiroler Gesundheitsbezirken (Bozen, Brixen und Meran) absolviert. Hier wird Erfahrung in der gynäkologisch-geburtshilflichen Ambulanz, Schwangerenstation, Kreißsaal, Mutter-Kind-Station, Säuglingszimmer, Frühgeborenen-Station, gynäkologischen OP, gynäkologischen Abteilung, bei der Sprengelhebamme und in der Pränataldiagnostik gesammelt. Im dritten Ausbildungsjahr können Studierende auch außerhalb der Provinz Bozen in Italien oder im Ausland ein Praktikum absolvieren.




Absolvent*innen können entweder als Angestellte oder freiberuflich in öffentlichen und privaten Strukturen des Gesundheitsdienstes arbeiten, etwa in Universitätskliniken, öffentlichen Krankenhäusern, privaten Kuranstalten, Geburtshäusern, Territorialdiensten und in gynäkologisch-geburtshilflichen Ambulatorien.
Der Studiengang hat eine Konvention mit der italienischen Partneruniversität Università Cattolica del Sacro Cuore Roma. Die Fakultäten für Medizin und Chirurgie der jeweiligen Partneruniversitäten erarbeiten die Studienpläne (den findest du hier), Studienordnungen sowie den rechtlichen Rahmen.

Krankenpflege
Krankenpfleger*innen leisten im Gesundheitswesen durch ihr Wissen und Können einen unersetzlichen Beitrag. Sie sind für die professionelle Pflege und Betreuung von Pflegeempfänger*innen aller Altersgruppen zuständig. Die abwechslungsreichen Berufsmöglichkeiten inkludieren fachliche, psychologische und erzieherische Inhalte.
Das Studium kann in Teil- oder Vollzeit absolviert werden, entweder direkt am Hauptsitz in Bozen oder teilweise in Bruneck. Wer sich bei der Einschreibung für Bruneck entscheidet, kann Lehrveranstaltungen zu den klinischen Fächern, Seminaren und Wahlfächern über Streaming in Bruneck verfolgen und wird dabei von einem oder einer professionellen Tutor*in betreut. Zweimal wöchentlich sowie am Semesterende sind Aktivitäten in Bozen vorgesehen. Das klinische Praktikum findet an allen Claudiana-Standorten innerhalb der Provinz, sowie an allen akkreditierten nationalen italienischen und internationalen Standorten statt.

Das Studium der Krankenpflege ist sehr praxisnah. Etwa die Hälfte der zu erreichenden Credits werden durch praktische Tätigkeiten erworben, wie zum Beispiel berufsbildende Praktika, klinische Falldiskussionen, didaktische Labors und Simulationen, Seminare und die Erstellung von klinischen Reports. Im dritten Ausbildungsjahr können die Studierenden auch außerhalb der Provinz Bozen in Italien oder im deutschsprachigen Raum ein Praktikum absolvieren. Im Rahmen des Erasmus-Programms ist ein Aufenthalt in verschiedenen europäischen Ländern möglich, wie zum Beispiel in Deutschland, Finnland, Spanien, Norwegen, der Schweiz, Österreich und Portugal.



Absolvent*innen des Studiums üben ihre Tätigkeit als Angestellte oder freiberuflich in öffentlichen und privaten Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens aus, zum Beispiel in Krankenhäuser, in territorialen und Krankenhaus-Notdiensten, Gesundheitsdiensten, postakuten Einrichtungen, Langzeitpflegeeinrichtungen, Senior*innenwohnheimen, Rehabilitationszentren, Hospizen und Pflegezentren für Menschen mit psychischen Erkrankungen.

Der Studiengang hat eine Konvention mit der italienischen Università degli Studi di Verona. Die Fakultäten für Medizin und Chirurgie der jeweiligen Partneruniversitäten erarbeiten die Studienpläne (den findest du hier, und den Studienverlauf hier), Studienordnungen sowie den rechtlichen Rahmen.

