UniCheck: Zürich

Zürich – die größte Stadt der Schweiz – ist eine Top-Adresse, wenn es ums Studieren geht. In vielen Rankings der beliebtesten Studentenstädte ist Zürich ganz vorne mit dabei.

Aber warum? Was hat die Stadt zu bieten? Welche Unis gibt es? Und kann man sich ein Studium in der Schweiz überhaupt leisten?

Das klären wir jetzt!

Schnell-Check

Universitäten und Studienangebot: In Zürich gibt es zwei Top-Unis: Die ETH Zürich ist bekannt für Ingenieur- und Naturwissenschaften wie Maschinenbau, Informatik und Physik. Die Universität Zürich bietet ein breites Spektrum an Studiengängen in Geistes-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften.

Leben in Zürich: Zürich ist eine lebendige und weltoffene Stadt. Die charmante Altstadt, zahlreiche Parks und der Zürichsee bieten Erholung und Freizeitspaß. Das kulturelle Angebot ist riesig: Museen, Theater, Konzerte, Festivals …

Lebenskosten und Studiengebühren: Ja, Studieren in der Schweiz ist nicht günstig. Die Mieten sind teuer, und auch Lebensmittel und Freizeitaktivitäten sind kostspielig. Auch die Studiengebühren sind mit etwa 700 bis 800 CHF pro Semester nicht ganz günstig.

Freizeitangebote: Die Stadt bietet zahlreiche Freizeitmöglichkeiten. Im Sommer ist der Zürichsee ideal zum Schwimmen, Segeln und Sonnenbaden. Außerdem gibt es ein lebhaftes Nachtleben mit vielen Bars, Clubs und Restaurants und die umliegenden Berge eignen sich perfekt zum Wandern und Skifahren.

Mobilität: Zürich hat ein hervorragendes öffentliches Verkehrssystem mit Tram, Bus und Zug. Spezielle Abos machen den Nahverkehr für Studierende günstiger. Viele nutzen aber auch das Fahrrad, dank gut ausgebauter Radwege und zahlreicher Bike-Sharing-Angebote.

Was und wo kann man in Zürich studieren?

Neben den zwei renommierten Universitäten – ETH Zürich und die Universität Zürich – mit zahlreichen Studienprogrammen, gibt es auch noch Fachhochschulen, die das vielfätlige Angbeot ergänzen.

Hier ein Überblick

UNIVERSITÄT ZÜRICH

Die Universität Zürich ist mit über 150 Instituten, mehr als 200 Studienprogrammen und über 26.000 Studierenden die größte Universität der Schweiz.
Sie bietet ein breites Spektrum an Studiengängen in nahezu allen akademischen Disziplinen: von Geistes- und Sozialwissenschaften, über Wirtschaftswissenschaft, Medizin, Naturwissenschaften bis zu Philosophie und Theologie. Dabei stehen verschiedene Bachelor– und Masterstudiengänge, interdisziplinäre Lehrangebote und Doktoratsprogramme zur Wahl. Für einige Studiengänge sind Aufnahmeprüfungen oder sonstige Zulassungskriterien erforderlich. Das variiert je nach Fachbereich und Studiengang.


ETH ZÜRICH

Die ETH ist eine technisch-naturwissenschaftliche Hochschule mit internationalem Renommee und sehr guten Forschungsbedingungen.
Die ETH Zürich zählt weltweit zu den besten Universitäten für Ingenieur- und Naturwissenschaften. Wenn du dich für Fächer wie Maschinenbau, Informatik oder Physik interessierst, bist du hier genau richtig. Es werden Bachelor– und Masterstudiengänge angeboten.


ZHAW – Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften

Die ZHAW ist eine der größten und bekanntesten Fachhochschulen der Schweiz. Sie bietet praxisorientierte Ausbildungen in verschiedenen Fachbereichen an: Wirtschaft, Ingenieurwissenschaften, Gesundheit, Soziale Arbeit, Architektur, Design und mehr.
Neben Bachelor– und Masterstudiengängen bietet die ZHAW auch Weiterbildungsprogramme für Berufstätige an.


ZHdK – Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK)

Die ZHdK ist eine angesehene Kunsthochschule in der Schweiz, die sich durch ihre Vielfalt an künstlerischen Disziplinen auszeichnet.
Studierende können hier in Bereichen wie bildende Kunst, Design, Musik, Theater, Film und Tanz ausgebildet werden. Die ZHdK bietet eine umfassende Palette an Studiengängen, darunter Grafikdesign, Musikinstrumente, Schauspiel, Filmproduktion und Choreografie. Neben Bachelor– und Masterstudiengängen sind auch PhD Programme verfügbar. Die Hochschule legt großen Wert auf praktische Erfahrungen und internationale Vernetzung.

Wie viel kostet es in Zürich zu studieren?

Zürich gilt als eine der teuersten Städte Europas, was das Studieren in Zürich nicht gerade erschwinglich macht.

Die Studiengebühren sind zwar nicht gerade niedrig, aber im internationalen Vergleich noch einigermaßen moderat. Oftmals sind die Gebühren für ausländische Studierende teurer, als für Schweizer*innen. An öffentlichen Universitäten, wie der Universität Zürich und der ETH Zürich, betragen die Studiengebühren für internationale Studierende in der Regel zwischen 700 und 800 CHF pro Semester. An der ZHDK sind es beispielsweise, 1220 CHF pro Semester für ein Bachelorstudium.

Dazu kommen noch die Kosten für Unterkunft und Lebenshaltung. Die Mieten für ein WG-Zimmer bewegen sich im Durchschnitt zwischen 600 und 1000 CHF pro Monat, je nach Lage und Ausstattung. In Studentenwohnheimen muss man mit 500 – 600 CHF rechen.

Lebensmittel und andere Ausgaben (Freizeitaktivitäten, Materialien…) sind ebenfalls höher als in anderen Städten.

Laut daad.de müssen Studierende in der Schweiz von 21.000 bis 31.000 CHF pro Jahr (1.600 – 2.500 € monatlich) ausgehen (Stand 2019).

Aufenthaltsbewilligung: Brauchst du, um als Italiener*in in der Schweiz zu studieren

Als italienische*r Staatsbürger*in benötigst du eine Aufenthaltsbewilligung, um in Zürich und generell in der Schweiz zu studieren. Die genauen Bestimmungen und der Ablauf für die Beantragung können variieren. Grundsätzlich brauchst du:

  • 🏫 Anmeldung bei der Universität: Zunächst musst du für einen Studienplatz an einer Universität oder Hochschule in Zürich zugelassen sein.

  • 🪪 Visum oder Aufenthaltsbewilligung: Wenn du als italienische*r Staatsangehörige*r länger als drei Monate in der Schweiz bleiben möchtest, musst du eine Aufenthaltsbewilligung beantragen. Dies erfolgt in der Regel bei der zuständigen Migrationsbehörde in der Schweiz.

  • 🤑 Nachweis finanzieller Mittel: Du musst nachweisen, dass du über ausreichende finanzielle Mittel verfügst, um während deines Studiums in der Schweiz zu leben und die Kosten zu decken.

  • 🏥 Wohnadresse: Außerdem ist der Nachweis einer Wohnadresse in der Schweiz nötig.

Genauere Informationen findest du auf den Websites der Schweizer Eidgenossenschaft oder bei den zuständigen Migrationsbehörden.

Leben und Wohnen in Zürich

Trotz der höheren Lebenshaltungskosten bietet die Stadt eine hohe Lebensqualität und zahlreiche Möglichkeiten zur persönlichen und beruflichen Entwicklung.

Zürich ist eine pulsierende Stadt, die dir viel zu bieten hat. Die historische Altstadt mit ihren charmanten Gassen und Gebäuden lädt zum Schlendern und Verweilen ein. Und auch kulturell hat Zürich so einiges zu bieten: Museen, Theater und Konzerte und mehr.

Zudem gibt es viele Bars, Clubs und Restaurants, die das Nachtleben aufregend machen.

Beliebte Orte für Studis in Zürich sind zum Beispiel:

  • 🏫 Universitätsgelände: Die Campusse der Universität Zürich und der ETH Zürich sind Zentren des studentischen Lebens. Sie bieten nicht nur Vorlesungsräume und Bibliotheken, sondern auch Cafés, Mensen und Treffpunkte für Studierende.

  • 🪩 Langstraße: ist bekannt für ihre vielfältige Gastronomie, Bars und Clubs. Sie ist ein beliebter Treffpunkt für Studierende, um das Nachtleben zu genießen und neue Leute kennenzulernen.

  • ⛵️ Zürichsee und Uferpromenaden: Der Zürichsee hat schöne Uferpromenaden, die im Sommer zum Entspannen, Spazierengehen und Picknicken einladen. Viele Studierende nutzen die Seenähe für sportliche Aktivitäten wie Schwimmen, Segeln und Stand-up-Paddling.

  • ☕️ Kreis 5 und Kreis 4: Diese Stadtteile sind für ihre kreative Szene bekannt. Hier finden sich alternative Bars, Cafés, Galerien und kleine Geschäfte, die von Studierenden gerne besucht werden.

  • 🎊 Bellevue und Sechseläutenplatz: Diese zentral gelegenen Plätze sind oft Schauplätze für Veranstaltungen, Märkte und Festivals, die das kulturelle Leben in Zürich bereichern und von Studierenden gerne besucht werden.

Gerade weil Zürich so attraktiv ist, kann die Wohnungssuche herausfordernd sein.

Studentenwohnheime bieten oft eine günstige Möglichkeit, in der Nähe des Campus zu wohnen und sich schnell in das studentische Leben einzufinden. Viele Universitäten und Hochschulen in Zürich bieten eigene Wohnheime an oder haben Partnerschaften mit Wohnheimen. Allerdings sind die Plätze begrenzt. Hier findest du eine Übersicht.

In einer WG zu wohnen, ist unter Studierenden in Zürich sehr verbreitet und beliebt. Je nach Lage und Ausstattung der Wohnung musst du dazu unterschiedlich weit in die Tasche greifen, ca. 600 und 1000 CHF pro Monat für ein Zimmer.

Für Studierende, die nach einer ruhigeren Umgebung suchen, bieten sich auch Städte und Gemeinden im Umland von Zürich an. Diese sind oft gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln verbunden und bieten eine Alternative zu den teureren Wohnungen in der Innenstadt.

Eine Liste mit Suchportalen gibt es hier.

Mit Öffis und Rad von A nach B

Das öffentliche Verkehrssystem in Zürich ist sehr gut ausgebaut, wodurch du problemlos mit Tram, Bus oder Zug von einem Ort zum nächsten kommst.

Für Studierende gibt des dafür vergünstigte Tarife sowie Semester oder Jahresabos.

Auch beliebt unter Studierenden in Zürich ist das Fahrrad. Die Stadt ist fahrradfreundlich und hat ein gut ausgebautes Netz an Radwegen. Kein eigenes Fahrrad? Kein Problem! In Zürich findest du mehrere Bike-Sharing-Unternehmen. Auch E-Bikes, E-Scooter oder Lastenvelos und Autos kannst du einfach ausleihen.

Zürich ist international gut angebunden. Mit dem Zug brauchst du von Bozen nach Zürich etwas 6-8 Stunden, je nach Verbindung. Der Flughafen Zürich-Kloten verbindet die Stadt mit vielen europäischen Städten.

Fazit

Zürich ist eine attraktive Wahl für dich, wenn du eine erstklassige Ausbildung in einer lebendigen und internationalen Stadt suchst.

Dort musst du zwar mit den hohen Lebenshaltungskosten zurechtkommen, allerdings bietet dir die Stadt eine hohe Lebensqualität und eine Fülle von Freizeitaktivitäten.

Mit der richtigen Planung und Vorbereitung kannst du dein Studium in Zürich zu einer unvergesslichen Erfahrung machen.

Quellen: www.eda.admin.ch, www.zh.ch, ethz.ch, www.stadt-zuerich.ch, www.uzh.ch, www.zhdk.ch, www.zhaw.ch, daad.de

UniCheck: Berlin

Studieren in Berlin bedeutet mehr als nur Vorlesungen und Seminare. Die deutsche Hauptstadt bietet eine einzigartige Mischung aus pulsierendem Stadtleben, historischem Charme, kultureller Vielfalt und renommierten Universitäten und Hochschulen.

Vielleicht also genau der richtige Studienort für dich?

Schnell-Check

Universitäten: In Berlin gibt es mehr als 40 Universitäten und Hochschulen, darunter die vier großem Unis: die Freie Universität Berlin, die Humboldt-Universität, die Technische Universität und die Universität der Künste.

Studienangebote: Mit über 1.300 verschiedenen Studienprogrammen gibt es in Berlin eine große Spannweite an Angeboten in unterschiedlichen Feldern, darunter klassische Richtungen wie Wirtschaft, Kunst und Sozialwissenschaften, aber auch speziellere Studiengänge wie Pferdewissenschaften, Brauwesen oder Game Design.

Leben in Berlin: Berlin ist bunt, laut und vielfältig. Fast 4 Millionen Menschen leben in der Metropole, die bekannt ist, für die Kunst-, Musik- und Kulturszene, das Nachhilfe-Angebot und das multikulturelle und internationale Zusammenleben.

Lebenskosten: Berlin ist nicht mehr die günstige Studentenstadt, die sie mal war, aber immer noch günstiger als andere deutsche Großstädte.

Wohnungsmarkt: Vor allem die Kosten für die Unterkunft sind deutlich gestiegen, was wahrscheinlich auch an der steigenden Nachfrage liegt. Eine Unterkunft in Berlin zu finden, kann ziemlich schwierig sein, du solltest dich also am besten frühzeitig darum kümmern.

Freizeitangebote: Berlin hat viele Parks, Grünflächen und Seen, die zum Entspannen und Sporteln einladen. Außerdem ist die deutsche Hauptstadt bekannt für eine reiche Kultur- und Nightlife-Szene. Es gibt fast nichts, das es in Berlin nicht gibt.

East Side Gallery

Was kann man in Berlin studieren?

Neben den vier großen Universitäten gibt es in Berlin verschiedene Fach- und Kunsthochschulen. Eine kleine Übersicht gibt es hier:

DIE FREIE UNIVERSITÄT BERLIN

Die FU mit ihrem breiten Lehrangebot und ihre internationale Vernetzung wurde bereits mehrfach als Eliteuniversität ausgezeichnet. Die Uni ist vor allem bekannt für die Studiengänge in den Geistes- und Sozialwissenschaften, den Naturwissenschaften und der Medizin. Darüber hinaus gibt es aber auch viele „kleinere Fächer“ wie Judaistik und Theaterwissenschaft und die Zentralinstitute für Nordamerika, Osteuropa und Lateinamerika. Auf der Webseite der FU findest du alle Infos zu den Fachbereichen, Zentralinstituten und Studiengängen.


HUMBOLDT-UNIVERSITÄT ZU BERLIN

Die Uni in Berlin-Mitte wurde vor 200 Jahren gegründet und schaut auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Mittlerweile kann man an der HU an neun Fakultäten verschiedene Studiengänge in den Gebieten Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften sowie Humanmedizin und Agrarwissenschaften belegen. Außerdem gehören die mathematisch-naturwissenschaftlichen Institute in Adlershof und das Zentralistitut PSE für fächerübergreifende Themen der Lehrkräftebildung zur Humboldt.


TECHNISCHE UNIVERSITÄT BERLIN

Die TU ist die erste technisch Hochschule Deutschland, die sich Universität nennen durfte. Besonders an der TU Berlin ist, dass neben den Schwerpunkten in den Ingenieur- und Naturwissenschaften auch Studienangebote in Planungs-, Geistes-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften auf dem Programm stehen. Die Exzellenz-Universität befindet sich in Charlottenburg und bietet verschiedene Studiengänge an, die so in Deutschland einzigartig sind.


UNIVERSITÄT DER KÜNSTE BERLIN

Mit ihren vier Fakultäten für Bildende Kunst, Gestaltung, Musik und Darstellende Kunst hat die UdK über ihre 300-jährige Geschichte hinweg eine einzigartige Position als Kunstakademie und Hochschule für Künste eingenommen und sich als Ort für künstlerische und wissenschaftliche Begegnungen etabliert. Mehr als 70 künstlerischer, kunstwissenschaftliche und kunstpädagogische Studiengänge gibt es an der UdK, zu der auch das Zentralinstitut für Weiterbildung/Berlin Career College, das Hochschulübergreifende Zentrum Tanz und das Jazz Institut Berlin gehören. Außerdem bildet die Uni auch Kunst- und Musiklehrkräften aus.

UdK Berlin

CHARITÉ – UNIVERSITÄTSMEDIZIN BERLIN

Die Freie Universität Berlin und die Humboldt-Universität sind die Träger der Charité, zu der die Medizinische Fakultät und das Universitätsklinikum gehört. Zum Studienangebot zählen verschiedene medizinische Studiengänge, darunter beispielsweise Humanmedizin, Zahnmedizin oder die Bachelorstudiengänge Gesundheitswissenschaften, Pflege und Hebammenwissenschaft.


FACHHOCHSCHULEN

Fachhochschulen bieten eine praxisorientierte Ausbildung auf wissenschaftlicher Basis an. Etwa ein Viertel der Studierenden in Berlin ist an einer der vier staatlichen Fachhochschulen eingeschrieben, die jeweils verschiedene fachliche Schwerpunkte in ihrer Lehre haben:

  • HOCHSCHULE FÜR TECHNIK UND WIRTSCHAFT BERLIN: Die Studiengänge umfassen traditionelle Disziplinen wie Maschinenbau, Fahrzeugtechnik und Betriebswirtschaftslehre sowie innovative Studiengänge wie Facility Management, Game Design und Industrial Design.
HTW Berlin
  • HOCHSCHULE FÜR WIRTSCHAFT UND RECHT BERLIN: Angeboten werden Wirtschaftswissenschaften, privates und öffentliches Wirtschaftsrecht, Verwaltungs-, Rechts- und Sicherheitsmanagement sowie ingenieurwissenschaftliche Studiengänge.

  • ALICE-SALOMON-HOCHSCHULE BERLIN: Bietet Weiterbildungsmöglichkeiten in den Feldern Soziale Arbeit, Gesundheit sowie Erziehung und Bildung im Kindesalter.

Neben den staatlichen Hochschulen gibt es zwei staatlich anerkannte Fachhochschulen mit kirchlicher Trägerschaft (die EVANGELISCHE HOCHSCHULE BERLIN und die KATHOLISCHE HOCHSCHULE FÜR SOZIALWESEN BERLIN) und zahlreiche PRIVATE HOCHSCHULEN.

KUNSTHOCHSCHULEN

In Berlin gibt es, neben der Universität der Künste (weiter oben beschrieben), weitere drei Kunsthochschulen:

  • HOCHSCHULE FÜR MUSIK: Zum Studienangebot zählen Instrumentalstudiengänge, Gesang, Musiktheater, Regie, Dirigieren, Komposition, Kammermusik, Elektroakustische Musik, Korrepetition sowie historischer und zeitgenössischer Tonsatz.

  • HOCHSCHULE FÜR SCHAUSPIELKUNST: Die Studiengänge Schauspiel, Regie, Dramaturgie, Zeitgenössische Puppenspielkunst, Spiel & Objekt, Bühnentanz und Choreografie stehen dort auf dem Programm.

  • WEIßENSEE KUNSTHOCHSCHULE BERLIN: Bildet in vier Design-Studiengängen (Produktdesign, Modedesign, Textil- und Flächendesign und Visuelle Kommunikation) und in den Freien Künsten (Malerei, Bildhauerei, Bühnenbild und Bühnenkostüm) aus.

Wie viel kostet es in Berlin zu studieren?

Für Studis sind es voraussichtlich die gestiegenen Mietkosten, die besonders ins Gewicht fallen. Neuste Auswertungen zeigen, dass Studierende durchschnittlich 640 € im Monat bezahlen, was doppelt so viel ist wie noch vor 10 Jahren. Die Mieten hängen dabei stark von der Lage und dem Zustand der Wohnung ab. Günstige Wohnungen gibt es, sind allerdings durch die starke Nachfrage schwer zu bekommen. Eine etwas preiswertere Möglichkeit als private Mietwohnung oder WG-Zimmer sind Studentenwohnheime. Zum Thema Wohnen gibt es mehr im nächsten Abschnitt.

Die Studiengebühren sind an allen großen Berliner Universitäten (FU, HU, TU) gleich und belaufen sich auf 315 € pro Semester. Bei vielen Unis (ausgenommen z.B. die Hochschule für Technik und Wirtschaft und die TU) beinhaltet die Studiengebühr außerdem das Semesterticket, mit dem du die Öffis nutzen kannst.

Für Verpflegung geben Studierende in Berlin laut einer Studie der deutschen Studentenwerke durchschnittlich um die 220 € aus.

Dazu kommen dann noch, je nach Lebensstil, verschiedene Ausgaben für Freizeitaktivitäten, Nightlife, Bekleidung usw.

So kommt man als Studi in Berlin auf ca. 1000 € Fixkosten pro Monat. Eine finanzielle Förderung kann man durch das BAföG (Bundesausbildungsförderungsgesetz) erhalten. Dafür können nicht nur deutsche Staatsbürger*innen ansuchen, sondern auch Bürger*innen der EU, Migrantinnen, Migranten und Geflüchtete, die in Deutschland leben.

Wo wohnen?

WOHNUNG, WG ODER STUDENTENWOHNHEIM?

Grundsätzlich hast du in Berlin die Wahl zwischen privater Wohnung, WG und Studentenwohnheimen. Vor- und Nachteile sowie weitere Infos zur Wohnungssuche fürs Studium findest du im Artikel Tipps und Tricks.

Falls du dich für ein Studentenwohnheim entscheidest, gibt es in Berlin mehrere Optionen. Einige bekannte Anbieter sind das Studentenwerk Berlin oder das Studentendorf Berlin.

Egal ob Studentenwohnheim, Mietwohnung oder WG-Zimmer, es ist ratsam, sich frühzeitig zu bewerben, da die Nachfrage nach studentischem Wohnraum in Berlin sehr hoch ist. Falls du es nicht schaffst, rechtzeitig eine Unterkunft zu finden, kannst du auch kurzfristige Lösungen in Betracht ziehen und für begrenzte Zeit in eine Airbnb- oder Ferienwohnung ziehen und vor Ort nach einer langfristigen Lösung suchen.

WELCHER BEZIRK?

Berlin ist gekennzeichnet durch seine verschiedenen Bezirke (auch Kieze genannt), die alle einen unterschiedlichen Charakter haben. Welcher Bezirk der Richtige für dich ist, hängt davon ab, an welcher Uni oder Fakultät du studieren möchtest und wie wichtig dir ein kurzer Uniweg ist, sowie von deinen persönlichen Vorlieben und deinem Budget. Diese Bezirke sind bei Studierenden besonders beliebt:

  • Berlin-Mitte: Als das Zentrum Berlins bietet Mitte eine lebendige Umgebung mit vielen kulturellen Sehenswürdigkeiten, Bars, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten. Hier befinden sich auch viele Universitäten, wie z.B. die Humboldt-Universität. Durch die zentrale Lage sind Wohnungen vielfach aber sehr teuer.
  • Prenzlauer Berg: Ein trendiger Bezirk mit vielen Cafés, Parks und kreativen Einrichtungen und dennoch ein relativ ruhiger Wohnort. Deshalb ist Prenzl. Berg auch bei jungen Familien sehr beliebt, was vielleicht auch ein Grund dafür ist, warum der Bezirk mit dem Vorurteil „spießig“ zu kämpfen hat.

  • Friedrichshain: Bekannt für sein aufregendes Nachtleben, ist Friedrichshain ein lebendiger Kiez mit vielen Bars, Clubs und alternativen Veranstaltungsorten. Hier gibt es auch viele studentenfreundliche Wohnmöglichkeiten.

  • Kreuzberg: Kreuzberg ist für seine Vielfalt an Restaurants, Bars und kulturellen Veranstaltungen bekannt. Der quirlige, multikulturelle Bezirk mit seinem besonderen Flair ist besonders bei Studierenden und Künstler*innen beliebt.
  • Charlottenburg-Wilmersdorf: Gilt als schicker, gehobenerer Bezirk im Westen Berlins, der auch die Technische Universität (TU Berlin) beherbergt. Hier finden sich viele Grünflächen und kulturelle Einrichtungen.

  • Neukölln: Gewann in den letzten Jahren an Beliebtheit, da Wohnungen in diesem Bezirk noch günstiger sind/waren und deshalb vermehrt Studierende dort hinzogen. Es ist ein aufstrebender Kiez mit einer lebendigen Atmosphäre, zahlreichen Bars und Restaurants sowie einer vielfältigen internationalen Gemeinschaft.

Die genannten Bezirke liegen allesamt sehr zentral im inneren Ring der Stadt und sind dementsprechend meist auch teurer. Wohnungen am Stadtrand sind tendenziell günstiger, allerdings musst du dann weitere Strecken zurücklegen, um ins Zentrum oder zur Uni zu kommen. Überlege dir also, wo deine Prioritäten liegen.

Und in der Freizeit, was machen?

Was das Freizeitangebot betrifft, hat Berlin viel zu bieten.

Neben historisch relevanten Sehenswürdigkeiten gibt es auch viele kulturelle Angebote, Museen und Street-Art-Locations zu sehen. Tipp: Einmal im Monat gibt es den Museumssonntag, bei dem du fast alle Museen kostenlos besuchen kannst.

Darüber hinaus hat Berlin viele Parks, Grünflächen und Seen, in denen man eine Pause vom trubeligen Stadtleben machen kann. Bekannt und beliebt ist beispielsweise das Tempelhofer-Feld – das ehemalige Flughafengelände ist nun Location für Outdoor-Aktivitäten wie Skaten oder Inline-Skating.

In vielen Parks finden sonntags, während fast alle Geschäfte geschlossen haben, Flohmärkte statt, beispielsweise im Mauerpark oder im RAW-Gelände. Und werktags kannst du in den zahlreichen Secondhandläden auf Schnäppchenjagd gehen.

Du möchtest feiern gehen? Berlin hat ein reges und alternatives Nachtleben, das für jeden Geschmack etwas bereithält – Technoclubs, Live-Konzerte, kultige Kiezkneipen und vieles mehr.

Auch sportlich kannst du dich in Berlin ausleben: Unter Fitnesskursen, Sportvereinen, Freizeitsport im Park, Fuß-, Volley- und Basketballplätzen, Kletterhallen, öffentlichen Tischtennisplätzen und sogar kostenlosen Gruppenkursen findest du bestimmt das Richtige für dich. Viele Sportangebote gibt es auch direkt an den Unis oder Hochschulen.

Egal, was du in deiner Freizeit also gerne machst, mit hoher Wahrscheinlichkeit wirst du in Berlin eine Möglichkeit und die passende Community dafür finden.

Wie du von A nach B kommst

Die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel (Öffis) ist für Studierende äußerst praktisch und weit verbreitet. Berlin verfügt nämlich über ein gut ausgebautes und effizientes öffentliches Verkehrsnetz. Die BVG (Berliner Verkehrsbetriebe) betreibt Busse, U-Bahnen, Straßenbahnen und Fähren, während die S-Bahn Berlin den Schienenverkehr abdeckt.

Die Ticketpreise sind zwar nicht besonders günstig, Studierende bekommen aber Vergünstigungen. Viele Berliner Hochschulen und Unis bieten ihren Studierenden außerdem ein Semesterticket an. Dieses ist in den Semestergebühren enthalten und ermöglicht es dir, Busse, U-Bahnen und S-Bahnen im Tarifbereich AB zu nutzen.

Neben den Öffis kannst du dich auch mit E-Scootern, E-Bikes oder Fahrrädern fortbewegen. Es gibt mehrere Anbieter, die es ermöglichen, flexibel solche Fahrzeuge auszuleihen und am Zielort wieder abzustellen. Egal wo du dich befindest, der nächste E-Scooter oder Fahrrad steht meist nicht weit entfernt für dich bereit. Und falls du mal ein Auto brauchst oder größere Gegenstände transportieren musst, gibt es in Berlin ein sehr gut funktionierendes Car-Sharing-System, das PKWs und kleine Transporter zur Verfügung stellt.

Fazit

Berlin ist durch das reiche Studienangebot und den internationalen Großstadtflair ein beliebter Studienort geworden. Dass immer mehr Menschen in die deutsche Hauptstadt wollen, schlägt sich allerdings im Wohnungsmarkt nieder. Wenn es dir gelingt eine passende Unterkunft zu finden, hält Berlin aber definitiv viele tolle Möglichkeiten und Erfahrungen für dich bereit.

Quellen: rbb24.de, berlin.de, fu-berlin.de, hu-berlin.de, tu.berlin

UniCheck: Bologna

Si dice che Bologna sia una delle migliori città per gli studenti in Italia. Ma è davvero così e, se sì, perché?

In questo articolo vogliamo darti le informazioni più importanti sulla città studentesca di Bologna.

Perché studiare a Bologna?

Bologna, il capoluogo emiliano-romagnolo, è la sede dell’università più antica del mondo occidentale e ha ospitato tra i suoi studenti Dante Alighieri, Nicolao Copernico e Albrecht Dürer. Oggi a Bologna studiano circa 86.000 persone, molte delle quali sono studenti internazionali.

Ma cosa rende Bologna così attraente per gli studenti?

L’Università di Bologna non solo ha una tradizione storica unica, ma è anche leader in termini di internazionalizzazione da secoli. È connessa molto bene a livello internazionale. Infatti, molti studenti vengono a Bologna non solo dall’Italia ma anche dall’estero. Nelle classifiche universitarie internazionali, Bologna è indicata come la migliore università italiana delle sue dimensioni.

Bologna permette di incontrare e conoscere persone giovani da tutto il mondo.

Fare nuove amicizie non dovrebbe allora essere un problema. In via Zamboni (la principale strada universitaria), via del Pratello, via delle Moline e via Mascarella, per esempio, ci sono numerosi pub e bar dove gli studenti si incontrano e popolano le strade nei mesi estivi.

Oltre alla vita sociale dinamica, molte persone apprezzano la dimensione cittadina con le molteplici opportunità, ma senza l’eccessivo stress dei centri urbani più grandi e frenetici. Qui troverai più tranquillità, persone cordiali e molto meno traffico, rispetto, ad esempio, a Firenze, Roma e Milano.

Inoltre le università presenti sono rinomate, sono tutt’oggi tra le migliori anche secondo le classifiche mondiali e l’offerta formativa è ricca e ampia, come ti spiegheremo in modo dettagliato ora.

Cosa studiare a Bologna?

L’Università degli Studi di Bologna

Bologna è famosa come città universitaria all‘Università degli Studi di Bologna (UniBo), considerata la più antica ancora in funzione in Italia. Tra gli atenei italiani è sul podio nelle macroaree di Lettere e Beni Culturali, Scienze e Medicina e spicca anche per le lauree in Economia, Politica, Scienze Sociali e Finanza.

La tradizione didattica si perpetua con successo, con miglioramenti nella ricerca scientifica, l’adozione di nuove tecnologie e partecipazione a iniziative internazionali.

Sono disponibili programmi di studio in italiano, inglese e francese.

L’università offre 260 Lauree e Lauree Magistrali in questi ambiti:
  • Economia e management (31)
  • Farmacia e biotecnologie (12)
  • Giurisprudenza (5)
  • Ingegneria e architettura (51)
  • Lingue e Letterature, Traduzione e Interpretazione (8)
  • Medicina e Chirurgia (23)
  • Medicina veterinaria (85)
  • Psicologia (7)
  • Scienze (43)
  • Scienze agro-alimentari (16)
  • Schienze dell’educazione e della formazione (8)
  • Scienze motorie (7)
  • Scienze politiche (15)
  • Scienze Statistiche (8)
  • Sociologia (4)
  • Studi umanistici (30)

Tutti i corsi trovi qui.

UniBo offre anche 38 Master Universitari in queste aree:
  • Sociale, economica, giuridica (13)
  • Umanistica (4)
  • Scientifico-tecnologica (3)
  • Medica (18)

Elenco dei Master universitari

E 51 dottorati di ricerca:
  • Scienze Biologiche, Geologiche e Agrarie (6)
  • Scienze Giuridiche, Politologiche, Economiche e Statistiche (9)
  • Scienze Ingegneristiche (9)
  • Scienze Matematiche, Fisiche, Chimiche ed Astronomiche (8)
  • Scienze Mediche, Farmaceutiche e Mediche Veterinarie (8)
  • Scienze Umanistiche (11)

 Elenco dottorati di ricerca dell’Università di Bologna

Scuole di specializzazione
Corsi di alta formazione e formazione permanente

Bologna Business School

Bologna Business School è il più grande dipartimento internazionale dell’Università di Bologna.  L‘approccio accademico interdisciplinare e orientato alla pratica offre un’esperienza di apprendimento unica in collaborazione con i “campioni dell’industria” italiana, in particolare dei settori automotive, enogastronomia, sostenibilità, automazione&robotica e lusso. Alla Bologna Business School ti sentirai come in un campus internazionale: location straordinaria, tecnologie all’avanguardia e un programma di studi altamente qualificante. Qui trovi i Master di I Livello dell’Universitá di Bologna.


School of Sustainability (SOS)

https://www.schoolofsustainability.it/

Scuola post-laurea, fondata da Mario Cucinella. SOS viene descritta come un’accademia che integra istruzione, ricerca e pratica e che combina lo studio della teoria della sostenibilità con l’esperienza di lavoro in un progetto reale.

SOS offre…

  • un Master professionale di primo livello in Architettura e Design Sostenibile

  • un programma incentrato sull’applicazione dell’architettura e del design sostenibili, dalla scala urbana a quella di prodotto, dallo sviluppo alle comunità avanzate

  • un’esperienza all’interno di uno studio MCA di alto livello e l’opportunità di lavorare con partner di progetto di alto livello come BMW Group, ARUP, Artemide, Unipol, Manni Group, Salvatore Ferragamo, IRIS Ceramica, Saib Spa.

Il SOS Level I Professional Master’s Program si svolge in inglese. Tutte le informazioni sono disponibili qui.


DAMS

corsi.unibo.it

È l’università per i new media più famosa e fa parte della UniBo. Al DAMS lavorerai con i nuovi, vecchi mezzi di comunicazione e creerai rapporti per la vita. Il Corso di Laurea in Discipline delle Arti, della Musica e dello Spettacolo fornisce una solida e approfondita conoscenza storico-culturale e teorico-metodologica sulle arti visive, sul cinema e i media, sulla musica, sul teatro e la danza.


Dickinson College

A Bologna dal 1964: il Dickinson College è una delle prime università americane e da anni ormai ha stretto un accordo di collaborazione con l’Università di Bologna. The Dickinson Center ospita due programmi accademici: the European Studies Program e the Italian Studies Program.


The Johns Hopkins University School of Advanced International Studies – SAIS Europe

A Bologna trovi anche la Johns Hopkins SAIS, campus europeo della Paul H. Nitze School of Advanced International Studies, una divisione della Johns Hopkins University situata a Washington, DC. Offre un percorso universitario prestigioso in studi e affari internazionali.


Accademia di belle arti di Bologna – Ababo

L‘ Accademia di Belle Arti di Bologna, conosciuta come Ababo, è un istituto di alta formazione artistica e culturale di livello universitario fondato nel 1710. L’Accademia comprende tre dipartimenti (Arti Visive, Comunicazione e Didattica dell’Arte, Progettazione e Arti Applicate) e offre oltre 25 corsi, tra cui corsi triennali di primo livello, corsi biennali specialistici di secondo livello e un corso quinquennale di Restauro. All’interno dell’edificio si trova anche il Design Center, un centro di ricerca e sperimentazione che unisce le risorse del design e della comunicazione alle nuove tecnologie per supportare enti e imprese nel sistema produttivo regionale.


Conservatorio di Musica Givan Battista Martini

cittadellamusica.comune.bologna.it

È un istituto superiore di studi musicali fondato a Bologna nel 1804. Offre diversi corsi accademici di I e II livello così come Master.


Costo della vita a Bologna

Vivere a Bologna offre vantaggi legati al costo della vita, che, nonostante l’aumento dei prezzi in tutto il Paese, rimane più contenuto rispetto ad altre città.

Gli affitti variano nelle diverse zone, con quartieri come Bolognina, Cirenaica e Saragozza che presentano prezzi più alti ma offrono costruzioni moderne. Tuttavia, nelle zone periferiche si possono trovare soluzioni più economiche, comunque facilmente raggiungibili grazie ai buoni collegamenti ai mezzi pubblici.

Esempi di spese generali della UniBo, che uno studente deve affrontare per vivere a Bologna:
  • Alloggio in camera singola: in media € 400 al mese + spese
  • Alloggio in camera doppia: in media € 300 al mese + spese
  • Spesa settimanale al supermercato: circa € 60,00
  • Pasto in una pizzeria: circa € 15,00
  • Colazione in un bar (cappuccino e croissant): circa € 2,50
  • Pasto in una mensa universitaria: da € 4,50 a € 6,00 (pasto completo)
  • Pasto in un bar (panino e bibita): circa € 5,00
  • Disco-pub in centro: circa € 10,00
  • Biglietto per l’autobus (ordinario, valido per 75 minuti): € 1,50 (A
  • cquistato a bordo: € 2,00)
  • City-pass (10 corse da 75 minuti ciascuna): € 14,00
  • Abbonamento mensile all’autobus per studenti sotto i 27 anni: € 27,00
  • Cinema in prima visione: € 9,00 (con sconti in alcuni giorni infrasettimanali)
  • Richiesta di rilascio/rinnovo del permesso di soggiorno per studio (studenti non-UE): circa € 120
  • Iscrizione annuale al Servizio Sanitario Nazionale per studenti non-UE: circa € 150

In linea generale, il costo medio delle bollette per acqua, luce e gas non è particolarmente elevato rispetto ad altre regioni italiane. Si aggira intorno ai 70-100 euro al mese per persona in un appartamento di circa 80 metri quadrati.

Dove vivere: i quartieri migliori per studenti

Se desideri vivere a Bologna come studente, la scelta della zona in cui abitare dipende principalmente dalla collocazione delle facoltà universitarie in città.

Proprio nel centro storico della città si trovano le principali sedi dell’Università Alma Mater Studiorum. Le Facoltà di Matematica e Fisica sono situate in periferia.

IL CENTRO

Il centro è particolarmente popolare tra gli studenti, con vie come Zamboni, Belle Arti e Mascarella che ospitano sedi universitarie, biblioteche e luoghi di studio. Anche se non ci sono molti supermercati nella zona centrale, spostandosi leggermente verso via Irnerio, si possono trovare tutti i servizi necessari. Non sempre vivere a Bologna in questa zona significa avere a disposizione appartamenti moderni. Tuttavia, questa scelta potrebbe rappresentare un’opportunità per risparmiare, grazie a una riduzione dei costi degli affitti.

Strada San Felice http://www.originebologna.com

La zona di via San Felice offre molti negozi utili, anche se gli affitti potrebbero essere più elevati.

Pur essendo un po‘ distante dall’area universitaria, è possibile raggiungerla anche a piedi in pochi minuti, le zone di via Santo Stefano, via Castiglione e Strada Maggiore.

FUORI DAL CENTRO

Una località leggermente più distante dal centro, ma in prossimità dei dipartimenti di via Azzogardino, è l’area Lame – Riva Reno.

Parco del Cavaticcio bolognawelcome.com

Qui, affittare una stanza non implica necessariamente un risparmio, ma potrebbe costituire una buona alternativa, considerando la vicinanza alla Cineteca, al museo MAMbo e al Parco del Cavaticcio. Questi luoghi ospitano numerosi eventi culturali e festival interessanti. Inoltre, la zona è molto ben collegata dai mezzi pubblici, garantendo un facile accesso al centro e ad altre zone della città.

Muoversi in Bologna

Spostarsi nel centro storico è estremamente semplice: a piedi, sfruttando i caratteristici portici, soprattutto nelle giornate piovose, oppure utilizzando la vasta rete di trasporti pubblici, come autobus e tram di TPER, che consentono di raggiungere facilmente ogni parte della città.

Durante la stagione primaverile ed estiva, Bologna offre anche l’opportunità di esplorare la città su due ruote, in bicicletta. Il centro completamente pianeggiante favorisce la mobilità verde, offrendo un’alternativa sostenibile e piacevole per visitare la città.

Bologna è ben collegata con il resto d’Italia e con le principali città europee. È possibile raggiungere la cittá via aereo, treno, autobus o auto. Anche dall’Alto Adige è facile raggiungere Bologna. Ci vogliono circa 2,5 ore di treno.

Bologna – „La Dotta, la Grassa, la Rossa

La Dotta: Come già detto, l’università è onnipresente nel panorama cittadino. Le strutture universitarie si trovano quasi esclusivamente nel centro storico di Bologna. La città offre molte risorse agli studenti, tra cui numerose biblioteche comunali e universitarie, sale studio e bar con connessione wi-fi per agevolare lo studio.

La Rossa: Nel dopoguerra, in particolare negli anni ’60 e ’70, Bologna è stata a lungo considerata la „città rossa“ (in origine questo soprannome si riferiva ai tetti rossastri delle case) d’Italia a causa delle sue politiche fortemente comuniste o socialiste.

La Grassa: Oltre alla sua ricca storia, Bologna gode di grande popolarità tra gli studenti, soprattutto grazie alla sua caratteristica cultura dei bar. Bologna è anche famosa in tutto il mondo per la sua cucina, che le ha fatto guadagnare il nome di „la grassa“. Oltre alla famosa mortadella, la cucina bolognese offre una varietà di tagliatelle, tortellini e lasagne.

La fama di Bologna è alimentata anche dalla sua vivace vita notturna. La città, giovane e dinamica, offre una vasta gamma di locali per aperitivi, tradizionali osterie e ristoranti etnici per una cena, oltre a pub e club per le serate più lunghe. Qui la diversità è la chiave che garantisce divertimento per tutti i gusti. Per il tuo sabato sera a Bologna, avrai da scegliere tra locali più tranquilli per socializzare con gli amici, club notturni con diverse proposte musicali ma anche concerti dal vivo. Bologna è anche nota per essere una delle città più gay friendly in Italia, con numerosi locali e eventi dedicati alla comunità LGBTQ+.

Luoghi di interesse

I punti di riferimento di Bologna sono le due torri Torre Asinelli e Torre Garisenda. Le due torri, che risalgono al XII secolo, sono tra le poche delle oltre 150 torri ancora presenti nel paesaggio urbano di Bologna. Entrambe sono caratterizzate da un’inclinazione precaria, ma una torre (Torre Asinelli) comunque può essere scalata per godere di una vista panoramica sulla città.

Piazza Maggiore, con la vicina Basilica di San Petronio, è il cuore della città. La chiesa è una delle più grandi al mondo. La piazza ospita anche l’attuale sede dell’amministrazione cittadina, Palazzo d’Accursio. Altre piazze popolari sono Piazza Santo Stefano, che prende il nome dall’omonima basilica più antica di Bologna. La chiesa, comunemente chiamata Sette Chiese, è un complesso di chiese di epoche diverse. Il Palazzo dell’Archiginnasio era la sede dell’università tra il XVI e l’inizio del XIX secolo e ospita uno dei più antichi teatri anatomici del mondo.

Un altro vantaggio di Bologna è la sua posizione centrale nell’Italia centro-settentrionale. Da qui, tutte le città della regione, come Firenze, Milano, Venezia o Roma, possono essere raggiunte in un tempo relativamente breve.

Conclusione

Bologna colpisce per l’ampia offerta di programmi di studio, per la vita cittadina giovane e dinamica, senza stress, per le numerose attrazioni storiche e culturali, per il costo della vita contenuto e per la sua internazionalità. La città potrebbe essere particolarmente attraente per gli studenti altoatesini grazie alla sua facile accessibilità.


Fonti: www.studentsville.it, www.francosantise.it, www.dovevivo.it, www.unibo.it, www.consbo.it, www.bbs.unibo.it, www.schoolofsustainability.it, corsi.unibo.it, www.dickinson.edu, sais.jhu.edu/sais-europe, www.paesionline.it, www.accademiavenezia.it, www.uni-bielefeld.de

UniCheck: Graz

Die Stadt Graz, an der Mur gelegen, ist ein bedeutendes Zentrum für Bildung und Forschung und zieht mit einer breiten Palette an Studienmöglichkeiten viele Studierende an. Neben den knapp 300.000 Einwohner*innen, welche Graz zur zweitgrößten Stadt Österreichs machen, leben auch tausende von Studierenden und Personen mit Nebenwohnsitz in der Stadt.  So hat sich die Stadt in den letzten Jahren zu einer Universitätsstadt mit insgesamt fast 60.000 Student*innen entwickelt.

Graz ist bekannt für seine historische Altstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört und für seine beeindruckende Architektur, die eine Mischung aus Tradition und modernem Design ist. Das Student*innenleben in Graz ist lebendig und vielfältig. Die Stadt bietet eine breite Palette an kulturellen Veranstaltungen wie Theateraufführungen, Konzerte und Ausstellungen. Zudem gibt es eine aktive Clubszene und zahlreiche gemütliche Parks und Cafés, in denen Studierende ihre Freizeit genießen können.

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Wo kann man was studieren?

Graz ist mit vier Universitäten, zwei pädagogischen Hochschulen und zwei Fachhochschulen nach Wien der zweitgrößte Hochschulstandort Österreichs.

Karl-Franzens-Universität Graz

Die „Uni Graz“ wurde 1585 gegründet und beherbergt 30.000 Studierende. Damit ist sie, nach der Universität Wien, die zweitälteste und zweitgrößte Universität in Österreich. Die Universität Graz bietet 38 Bachelorstudiengänge von A wie Archäologie bis U wie Umweltsystemwissenschaften an. Sie ist in sechs Fakultäten gegliedert: Geisteswissenschaften, Katholische Theologie, Naturwissenschaften, Rechtswissenschaften, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, Umwelt- Regional- und Bildungswissenschaften. Auf der Webseite bietet die Uni Graz ein „Online Self Assesment“ an, bei dem du durch kurze Interviews mit Studierenden, Beispielaufgaben, Reflexionsfragen etc. mehr Informationen zu den einzelnen Studiengängen erhältst. So kannst du selbst herausfinden, ob ein bestimmtes Studium für dich in Frage kommt.

Technische Universität (Erzherzog-Johann-Universität)

An der TU-Graz studieren 16.000 Personen. Angeboten werden 19 Bachelorstudien in Architektur, Informatik, Maschinenbau, Verfahrenstechnik uvm. sowie 35 Masterstudien in technisch-naturwissenschaftlichen Disziplinen. In dieser YouTube-Playlist findest du Videos zu jedem Studiengang. Die naturwissenschaftlichen Studien werden gemeinsam mit der Karl-Franzens-Universität im Rahmen des NAWI-Programms angeboten. Die Gebäude der Universität konzentrieren sich im Wesentlichen auf drei zentrale Standorte in der Stadt Graz: die „Alte Technik“, die „Neue Technik“ und die „Inffeldgasse“.

Medizinischen Universität (Leopold-Auenbrugger-Universität)

An der Medizinischen Universität in Graz sind 4.350 Studierende immatrikuliert, 1.950 Lehrende arbeiten an dieser Uni. Angeboten werden die Studiengänge Humanmedizin, Zahnmedizin, Pflegewissenschaft (Master) und Interprofessionelle Gesundheitswissenschaften (Master). Die Med-Uni Graz betreibt eine kostenlose E-Learning Plattform zur Vorbereitung auf den Aufnahmetest in Human- und Zahnmedizin. Dort findest du Übungsbeispiele und detaillierte Stichwortlisten zu den einzelnen Fächern. Die Südtiroler Hochschüler*innenschaft hat hier noch mehr Ressourcen für die Aufnahmeprüfung zusammengestellt. In Wien kommen 10 Bewerbungen auf einen Studienplatz der Humanmedizin, in Innsbruck 8, in Graz sowie in Linz je 7 – die Chancen auf einen Platz stehen hier also etwas besser.

Universität für Musik und darstellende Kunst

Die „Kunstuniversität Graz“ mit 1.880 Studierenden ist die älteste Musikuniversität in Österreich. An ihr gibt es mehrere Institute, zum Beispiel für Klavier, Musikpädagogik, Schauspiel und Jazzforschung. Hier findest du einen Überblick über alle Studienrichtungen, darunter auch Sound Design, Musiktherapie, Dirigieren und Elektrotechnik-Toningenieur. Das Aufnahmeverfahren an der Kunstuniversität Graz ist je nach Studienrichtung unterschiedlich strukturiert. Es sind auch verschiedene Termine und Fristen zu beachten. Für alle Studienrichtungen (Ausnahme: Musikologie) ist ein Zulassungsverfahren zu absolvieren. Die Studienrichtung Gesang wird in diesem Video vorgestellt:

Fachhochschule Joanneum

Die FH Joanneum ist eine Fachhochschule mit drei Standorten in Graz, Kapfenberg und Bad Gleichenberg. Mit 4.417 Studierenden ist sie die zweitgrößte Fachhochschule in Österreich und bietet Studiengänge mit wirtschaftswissenschaftlichen, technischen, gesundheitswissenschaftlichen und sozialwissenschaftlichen Schwerpunkten an. Es werden 28 Bachelorstudiengänge in Vollzeit oder berufsbegleitender Form angeboten. Zu den angebotenen Studien gehören Gesundheitsinformatik, Bauplanung & Bauwirtschaft, Luftfahrt, Hebammen, Internationales Management und Informationsdesign. 

Campus Fachhochschule der Wirtschaft

An der „FH Campus 02“ werden im Moment 1.354 Studierende ausbildet. Hier gibt es acht Bachelorstudiengänge: Automatisierungstechnik, Smart Automation, Innovationsmanagement, Wirtschaftsinformatik, Business Data Science, Business Software Development, Rechnungswesen & Controlling und Marketing & Sales. Je nach Studiengang kann das Studium berufsbegleitend, dual oder in Vollzeit absolviert werden.

Pädagogische Hochschule Steiermark

An der PHSt werden Lehrer*innen in der Primarstufe und der Sekundarstufe Allgemeinbildung sowie der Berufsbildung ausgebildet. Angeboten werden Lehramtsstudien mit vierjährigen Bachelor- und ein- bis zweijährigen Masterlehrgängen sowie Weiter- und Fortbildende (Hochschul-)Lehrgänge: Bachelorstudium Elementarpädagogik, Bachelorstudium Lehramt für Primarstufe, Lehramt für Sekundarstufe Allgemeinbildung (29 Studienfächer) und Lehramt für Sekundarstufe Berufsbildung (5 Fachbereiche) uvm. In der Ausbildung sind dort 2.768 Studierende, die meisten davon im Studium Lehramt Sekundarstufe Allgemeinbildung.

Johann-Joseph-Fux-Konservatorium

Das Johann-Joseph-Fux-Konservatorium bietet neben derallgemeinen Musikausbildung auch außerordentliche Studiengänge für Klassik, Popularmusik, Blasorchesterleitung, Elementare Musikpädagogik, Chorleitung, Kinderchorleitung und Historische Instrumental-/Gesangspraxis sowie in Kooperation mit der Kunstuniversität Graz ein ordentliches IGP-Bachelorstudium für Volksmusik an. Hier findest du mehr Informationen. Für die musikalische Ausbildung gibt es zudem das Konservatorium für Kirchenmusik Augustinum. Hier wird u.a. Gehörbildung, Chorleitung und Orgel unterrichtet.

Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege

An dieser Schule wird u.a. eine Ausbildung in der Pflegeassistenz, sowie eine „Verkürzte Ausbildung im gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege für Pflegeassistenz – berufsbegleitend“ angeboten.

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Freizeit in Graz

Die Stadt Graz bietet viel Natur, die zum Entspannen und zur sportlichen Betätigung einlädt. Mit den zahlreichen Parks (Stadtpark, Augarten…), Grünflächen und dem Schlossberg mitten in der Stadt gibt es reichlich Gelegenheit für Spaziergänge, Picknicks und Outdoor-Aktivitäten. Die Umgebung von Graz ist von malerischen Hügeln und Weinbergen geprägt, die zu Wanderungen (zum Beispiel zum Schöckl) und Fahrradtouren einladen. Es sind auch einige Plätze bei den Studierenden sehr beliebt, insbesondere der Kaiser Josef Platz, der Lendplatz und der Geidorfplatz.

Im Univiertel um die Karl-Franzens Universität herum gibt es viele beliebte Lokale, Restaurants, Bars und Clubs. Für Graz-Neulinge lohnt es sich natürlich auch die üblichen Sehenswürdigkeiten wie das Kunsthaus, die Murinsel, das Landeszeughaus, den Glockenspielplatz und Schloss Eggenberg zu besuchen. Für tolle Wochenend-Ausflüge gibt es auch viel Auswahl, zum Beispiel zum Hilmteich, Rettenbachklamm, Märchen-Grottenbahn, Burgruine Gösting, Reinerkogel, Thalersee u.v.m.

CC BY-SA 4.0: C.Stadler/Bwag

Wie auch andere Städte mit vielen Studierenden gibt es in Graz ein breites Angebot an Ermäßigungen für Student*innen: In die Oper bekommt man zum Beispiel 50% Ermäßigung, in einigen Kinos gibt es Rabatte sowie in den meisten Museen – hier findest du eine Liste. Das Universitäts-Sportinstitut, kurz USI, bietet zahlreiche Kurse in allen möglichen Sportarten von A wie Aerobics bis T wie Trampolinspringen zum kleinen Preis an.

Wie komme ich von einem Ort zum anderen?

Graz verfügt über ein gut ausgebautes öffentliches Verkehrsnetz, sechs reguläre Straßenbahnlinien und viele Buslinien durchziehen das Stadtgebiet. In den Nächten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag, sowie in den Nächten vor Feiertagen gib es Nachtbuslinien.

Der Preis für eine Stunde liegt bei drei Euro und für 24 Stunden bei 6,40 Euro. Studierende unter 26 Jahren können ein „Top-Ticket Studierende“ für rund 180 Euro pro Semester (September-Februar und März-August) kaufen, das alle öffentlichen Verkehrsmittel im steirischen Verbundsgebiet beinhaltet.

CC BY 2.5: Kurt Kulac

Eine weitere Option ist das Klimaticket Steiermark Jugend: Es kostet 351 Euro jährlich und gilt für alle Züge (Nahverkehr/Fernverkehr), Busse und Straßenbahnen im gesamten steirischen Verbundgebiet.

Innerhalb Österreich gibt es zudem das Klimaticket. Es kostet für Personen bis zum vollendeten 25. Lebensjahr 821 Euro im Jahr und gilt für alle ( – die meisten, du findest hier eine Liste wo es nicht gilt) öffentlichen Verkehrsmittel in Österreich, also auch für den Zug zwischen dem Brenner und Graz, die Grazer Öffis und die Öffis in den anderen Städten und Dörfern Österreichs. Je nachdem wie oft du nach Hause fährst, kann es sich lohnen:

  • Ein Zugticket Brenner – Graz kostet 40 Euro, hin und zurück also 80 Euro (Innichen – Graz kostet 20 Euro, hin und zurück also 40)
  • Die Vorteilscard Jugend der ÖBB (damit Tickets auch bei später Buchung nicht mehr kosten) kostet 20 Euro im Jahr
  • Zwei Semestertickets in Graz kosten 260 Euro

Für die Semestertickets kannst du also 260 Euro rechnen, 280 mit der ÖBB-Vorteilscard. Wenn du also über sechs Mal im Jahr nach Hause fährst, oder sonst viel in Österreich unterwegs bist, Freunde in Salzburg, Wien, Innsbruck oder woanders besuchst, lohnt sich das Klimaticket.

Graz ist seit vielen Jahren bekannt als fahrradfreundlichste Stadt Österreichs. Viele Grazerinnen und Grazer haben in den letzten Jahren ihre Liebe zum Fahrrad, dem schnellsten, gesündesten und umweltfreundlichsten Fortbewegungsmittel in der Stadt entdeckt. Die Stadt ist gut befahrbar mit dem Rad und man kommt häufig schneller an sein Ziel als mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Hier findest du einen Überblick über das Grazer Radnetz, hier einen Flyer dazu.

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Und wo wohne ich?

Die Universitätsstadt Graz bietet ihren Studierenden eine Vielzahl an Wohnmöglichkeiten. Es gibt ein breites Angebot an Studierendenheimen, Wohngemeinschaften und Mietwohnungen. Die Suche nach der geeigneten Wohnung sollte in jedem Fall rechtzeitig begonnen werden. Vor allem bei Studierendenheimen sind die Plätze begrenzt und es gibt bestimmte Anmeldemodalitäten. Die Uni Graz hat hier eine Liste aller Studierendenwohnheime zusammengestellt. Die Preise für ein Zimmer in einem Studentenheim liegen zwischen 150 und 400 Euro pro Monat.

Die Stadt Graz bietet eine Suchmaschine für Studierendenwohnungen an, du findest sie hier. Auch Studium.at hat eine eigene Immobilienbörse. Weitere bekannte Plattformen in Österreich sind willhaben.at, wg-gesucht.de und Facebook-Gruppen wie „Wohnungen Graz“ oder „WG-Zimmer in Graz“. Achte bei der Wohnungssuche darauf, dass die Lage der Wohnung für dich praktisch ist (z.B. in der Nähe der Universität oder gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden).

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Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein Studium in Graz eine bereichernde Erfahrung ist. Die Stadt bietet nicht nur ein breites Spektrum an Bildungsmöglichkeiten, Universitäten und ein erstklassiges Forschungsumfeld, sondern zieht auch viele Studierende mit ihrer lebendigen Atmosphäre und ihrem reichen kulturellen Erbe an.

Die Vielfalt an Veranstaltungen, Clubs und Cafés bietet ideale Möglichkeiten, das Studentenleben in vollen Zügen zu genießen und neue Leute kennenzulernen. Die hohe Lebensqualität trägt dazu bei, dass man sich in Graz schnell zu Hause fühlt. Mit den umliegenden Hügeln und Weinbergen bietet Graz auch Möglichkeiten für Outdoor-Aktivitäten und Erholung. Alles in allem ist Graz sicher eine schöne Wahlheimat zum Studieren!

UniCheck: Wien

Die Stadt an der Donau ist ein bedeutendes Zentrum für Bildung und Forschung und lockt mit einer Vielzahl an Studienmöglichkeiten. Wien ist für viele Menschen aus ganz Österreich und dem Ausland eine attraktive Wahlheimat für ihr Studium, die Stadt gewann in den letzten fünf Jahren vier Mal den Titel der „lebenswertesten Stadt der Welt“. Neben den rund 1,9 Millionen Einwohner*innen, welche Wien zur größten Stadt Österreichs machen, leben auch über 200.000 Studierende und Personen mit Nebenwohnsitz in der Stadt.

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Wien ist nicht nur für sein reiches kulturelles Erbe und seine beeindruckende Architektur bekannt, sondern auch für seine lebendiges Student*innenleben. Die Stadt bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung, darunter Museen, Theater, Konzerte und eine lebendige Clubszene. Mit seinen vielen Grünflächen, Parks und der Donauinsel bietet Wien auch eine angenehme Umgebung für Erholung und sportliche Aktivitäten.

Wo kann man was studieren?

In Wien gibt es neun Universitäten, acht Fachhochschulen und sieben Privatuniversitäten. Um einen Überblick über die große Auswahl zu bekommen, werden die einzelnen Bildungseinrichtungen hier kurz vorgestellt.

Universitäten

Universität Wien

Die größte Uni in Wien ist die Universität Wien. Sie ist nicht nur die größte in Österreich, sondern auch die größte im deutschsprachigen Raum sowie eine der größten in Europa. An der „Rudolphina“ studieren derzeit 90.000 Studierende aus insgesamt 140 verschiedenen Ländern. Etwa ein Drittel von ihnen kommt nicht aus Österreich. Die Universität bietet 184 Studiengänge an (u.a. 57 Bachelor und 113 Masterstudiengänge). Einige davon sind mit Aufnahmeprüfungen verbunden, andere können ohne Aufnahmeverfahren absolviert werden. Von A wie Afrikawissenschaften bis Z wie Zoologie ist alles dabei. Rund 10.400 Mitarbeiter*innen, davon 7.500 Wissenschaftler*innen, arbeiten an 20 Fakultäten und Zentren. Die Universität besteht seit über 650 Jahren und die einzelnen Institute sind in der ganzen Stadt verteilt. Im „Times Higher Education Ranking” liegt sie auf Rang 124 weltweit.

Medizinische Universität Wien

Die Medizinische Universität Wien (Med-Uni) ist mit 8.000 Studierenden die größte medizinische Ausbildungsstätte im deutschsprachigen Raum. Sie bietet Diplomstudiengänge in Humanmedizin und Zahnmedizin (jeweils 12 Semester) sowie Master- und PhD-Studiengänge an. Im „QS World University Ranking by Subject“ liegt sie in der Kategorie Medizin auf Rang 66. Die Aufnahmeprüfung findet an allen staatlichen österreichischen Universitäten am selben Tag statt – 2023 voraussichtlich am ersten Freitag im Juli. Als Südtiroler*in mit deutschsprachiger Matura gehört man zum „Österreich-Kontingent“ der Studienplätze, es sind dort also mehr Studienplätze für Südtiroler*innen vorgesehen als in anderen europäischen Ländern. Die Südtiroler Hochschüler*innenschaft hat hier Ressourcen für die Aufnahmeprüfung zusammengestellt. In Wien kommen 10 Bewerbungen auf einen Studienplatz, in Innsbruck 8, in Graz sowie in Linz je 7.

Wirtschaftsuniversität Wien

Mit knapp 21.000 Studierenden aus rund 110 Ländern ist die WU einer der größten wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Ausbildungsplätze in Europa. Auf der WU gibt es drei Bachelorstudiengänge:

Hier listet die WU auf, wo sie in den verschiedenen Hochschulrankings liegt – viele davon sind fachspezifisch.

Technische Universität Wien

Die Technische Universität Wien (TU) bietet 13 Bachelorstudien an: Architektur, Informatik und Wirtschaftsinformatik, Raumplanung, Bauingenieurswesen, Elektrotechnik und Informationstechnik, Geodäsie und Geoinformation, Maschinenbau, Technische Chemie, -Mathematik, -Physik, Umweltingenieurwesen, Verfahrenstechnik und Wirtschaftsingenieurwesen & Maschinenbau. In dieser Playlist auf YouTube gibt es für jeden Studiengang ein kurzes Vorstellungsvideo. Rund 26.000 Studierende haben sich derzeit für ein Studium an der TU entschieden. Im „Times Higher Education Ranking” liegt die TU zwischen den Rängen 401-500, im QS Ranking auf Platz 179.

Universität für Bodenkultur Wien

Die BOKU widmet sich in Lehre und Forschung dem Thema Nachhaltigkeit und dem Management natürlicher Ressourcen. An dieser Uni kannst du die Bachelorstudiengänge Forstwirtschaft, Landschaftsplanung und Landschaftsarchitektur, Umweltingenieurwissenschaften, Agrarwissenschaften, Holz- und Naturfasertechnologie, Lebensmittel- und Biotechnologie sowie Umwelt- und Bioressourcenmanagement belegen. Insgesamt belegen rund 11.000 Studierende ein Fach an der BOKU. Im „QS World University Rankings by Subject“ erreichte die Uni mit dem Fach Agrar- und Forstwirtschaft den Platz 16.

Veterinärmedizinische Universität Wien

An der „Vetmed“ studiert man mitunter, wenn man Tierarzt oder Tierärztin werden möchte. Hier wird dasDiplomstudium Veterinärmedizin angeboten, aber auch zwei Bachelorstudien in der Biomedizin und Biotechnologie sowie Pferdewissenschaften. Das Diplomstudium dauert 12 Semester und es werden jährlich 223 Studienplätze angeboten. Da die Plätze begrenzt sind, findet jedes Jahr ein Aufnahmeverfahren statt. Hier findest du mehr Informationen dazu. Aktuell studieren 2.500 Personen an der Vetmed und es gibt insgesamt 1.500 Mitarbeiter*innen, welche Forschung, Lehre und den Betrieb des Tierspitals unterstützen. Im „QS World University Rankings by Subject“ liegt die Vetmed auf Platz 32.

Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

Die MDW bildet derzeit über 3.000 Studierende aus. Sie bietet 115 Studiengänge und 41 Universitätslehrgänge an 25 Instituten an. Das Studienangebot umfasst eine große Vielfalt im musikalischen und künstlerischen Bereich, hier findest du eine Liste – unter anderem verschiedene Instrumente und Musiktherapie. Das Betreuungsverhältnis im Einzel- und Gruppenunterricht liegt bei 4,7 Studierenden pro Lehrperson. Im „QS World University Rankings by Subject“ liegt sie auf Platz 2.

Universität für angewandte Kunst Wien

An der Angewandten dreht sich alles um die Kunst. Hier findest du eine Liste des Studienangebots. Im Bachelor werden zum Beispiel Cross-Disciplinary Strategies, Lehramt und Sprachkunst unterrichtet. Die Zulassung zu Studium setzt die Feststellung der künstlerischen Eignung im Rahmen einer Zulassungsprüfung voraus. 2.000 Studierende haben sich für ein Studium an der Angewandten entschieden. Für alle Studiengänge ist eine Bewerbung erforderlich, hier findest du mehr Informationen.

Akademie der bildenden Künste Wien

Die Akademie der bildenden Künste hat ein ähnliches Angebot wie die Angewandte – Architektur und Künstlerisches Lehramt (Bildnerische Erziehung und Technisches & Textiles Werken) sind hier die Bachelorstudien, dazu kommen noch einige Master- und Diplomstudien wie Bildende Kunst und Konservierung & Restaurierung. Für alle Studiengänge das erfolgreiche Bestehen einer Zulassungsprüfung notwendig. 1.500 Studierende belegen an dieser Uni Studiengänge, die meisten von ihnen das Diplomstudium Bildende Kunst.

Fachhochschulen und Pädagogische Hochschulen

Eine Fachhochschule ist im Gegensatz zu einer Universität meist berufsspezifischer und praxisorientierter. Im Gegensatz zu den Universitäten, an denen man sich jedes Semester unter bestimmten Voraussetzungen seinen Stundenplan selbst zusammenstellt, ist der Unterricht hier meist sehr ähnlich wie in der Schule: kleinere Gruppen, ein fester Stundenplan und meist den ganzen Tag über. Die sh.asus (Südtiroler Hochschüler*innenschaft) schreibt, dass der Besuch einer Fachhochschule in der Regel für jene zu empfehlen ist, die schon genau wissen, welchen Beruf sie später ausüben wollen.

Fachhochschule des bfi Wien

An der FH des BFI Wien kannst du dich zwischen 10 Bachelor-Studiengängen im Bereich Wirtschaft entscheiden. Das Studienangebot reicht von Unternehmensführung, Banking und Finance über HR-Management, Logistik und Projektmanagement bis zu Games Business, Filmproduktion und technischer Vertrieb. Die Studiengänge können berufsbegleitend oder in Vollzeit belegt werden. Um die 2.000 Studierende lernen momentan an dieser FH. Hier findest du eine Playlist auf YouTube, in der alle Bachelor-Studiengänge vorgestellt werden.

Fachhochschule Campus Wien

Die FH Campus bietet Studien in den Departments Applied Life Sciences, Bauen und Gestalten, Gesundheitswissenschaften, Angewandte Pflegewissenschaft, Soziales, Technik sowie Verwaltung, Wirtschaft, Sicherheit und Politik an. Eine Liste der Bachelorstudiengänge findest du hier. Die Studiengänge können berufsbegleitend oder in Vollzeit belegt werden. Derzeit studieren rund 2.000 Studierende an der FH. Durchschnittlich gibt es fünf Bewerbungen pro Studienplatz. Mit den sechs Standorten und fünf Kooperationsstandorten ist die FH Campus Wien die größte Fachhochschule Österreichs.

Fachhochschule Technikum Wien

Die FH Technikum Wien verfügt mit zahlreichen Bachelor- und Masterstudiengängen über eines der umfangreichsten technischen Studienangebote in Österreich. Von Biomedical Engineering über verschiedene Elektronik-Schwerpunkte bis hin zu Erneuerbare Energien und Mechatronik/Robotik ist alles dabei (hier gibt’s zu jedem Studiengang ein Video). Derzeit werden mehr als 4.500 Studierende in 28 Bachelor- und Masterstudiengängen ausgebildet. Mehr Informationen zum Aufnahmeverfahren findest du hier:

FHWien der WKW

Die FHWien bietet 10 Bachelor-Studiengänge an. Diese können sowohl berufsbegleitend als auch in Vollzeit absolviert werden. Angeboten werden mitunter die Studiengänge  Corporate Communication, Digital Business, Immobilienwirtschaft, Journalismus und Medienmanagement und Tourismus-Management. Hier findest du einen Studienguide dazu. Rund 3.500 Studierende haben sich für diese FH entschieden.

Pädagogische Hochschule Wien

An der Pädagogischen Hochschule gibt es Studiengänge für Elementarpädagogik, für das Lehramt der Primarstufe und der Sekundarstufe (Allgemein oder Berufsbildend). Insgesamt gibt es acht Lehramtsstudiengänge mit dem Abschluss „Bachelor of Education“ (Dauer 8 Semester), die von rund 2770 Studierenden belegt werden. Der Campus beinhaltet eine PraxisVolksschule und eine PraxisMittelschule mit insgesamt 400 Schüler*innen. Darüber hinaus wird in Kooperation mit der Bildungsdirektion für Wien an über 500 Wiener Schulstandorten Praxisausbildung angeboten.

Lauder Business School (Englisch)

Die Lauder Business School bietet einen Bachelor-Studiengang in International Business Administration an. In diesem Bachelor ist auch ein viermonatiges Praktikum vorgesehen. Außerdem gibt es zwei Masterstudiengänge: International Management & Leadership und Strategic Finance & Business Analytics. Zum Bewerbungsprozess findest du hier mehr Informationen. An dieser FH studieren 374 Personen.

Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik Wien

An der HAUP kann man Agrarbildung und Beratung (*), Umweltbildung und Beratung (*) und Agrar-/Umweltpädagogik für Akademiker*innen (*) studieren. Unter den Sternchen in den Klammern findest du zu jedem Studiengang eine Broschüre. Die Studiengänge beinhalten berufsfeldspezifische Tages- und Blockpraktika. An dieser FH studieren rund 700 Personen.

Private Universitäten und Fachhochschulen

In Wien gibt es auch eine Reihe von privaten Universitäten und Fachhochschulen, die eine Vielzahl von Studiengängen und akademischen Möglichkeiten anbieten. Die größte von ihnen ist die Sigmund Freud PrivatUniversität. An ihr werden in den Fakultäten Psychotherapie-Wissenschaft, Psychologie, Medizin und Rechtswissenschaften unterrichtet. Die Studiengebühren variieren je nach Studiengang und betragen für Human- und Zahnmedizin 12.500 Euro pro Semester, für Psychologie 6.940 Euro pro Semester. Der Masterstudiengang der Medizin darf jedoch in Zukunft nicht mehr angeboten werden. Die Universität arbeitet an einer Reakkreditierung.

An der Webster University Vienna dreht sich alles um Betriebswirtschaftslehre, Internationale Beziehungen, Management, Psychologie und Kommunikation. Die Studiengebühren für ein Semester betragen 11.342,50 Euro. Die Modul University Vienna ist eine weitere renommierte Einrichtung und spezialisiert sich auf Studiengänge in den Bereichen Nachhaltigkeit, Tourismus, Management und Technologie. Die Studiengebühren betragen rund 7.000 Euro pro Semester.

Es gibt auch zwei musikalische Privatunis in Wien: An der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien werden Studiengänge in den Fächern Musik, Musiktheater, Tanz, Schauspiel und Gesang sowie verschiedene Instrumente angeboten – hier findest du eine Infobroschüre. Die Studiengebühren betragen 300 Euro im Semester. An der zweiten Uni, der JAM MUSIC LAB Private University werden im Bachelor die Studiengänge Musik (verschiedene Instrumente), Musikpädagogik, Medienmusik und Arts Management angeboten. Die Studiengebühren betragen hier 4.000 Euro pro Semester.

An der CEU – Central European University dreht sich alles um Kultur, Politik, Gesellschaft, Philosophie, Politik, Wirtschaft und Data Science, hier zahlt man 3.500 Euro pro Semester. An der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/Krems kann man verschiedene Fächer im Lehramt Primarstufe und Sekundarstufe studieren, sowie Sprachheilpädagogik, Musikerziehung, Elementarpädagogik und Inklusion und Leadership. Die Studiengebühren betragen 22 Euro pro Semester.

Freizeit in Wien

Wien bietet eine Vielzahl an Freizeitmöglichkeiten für jeden Geschmack. Kulturinteressierte können die beeindruckenden historischen Sehenswürdigkeiten wie den Stephansdom, die Hofburg oder das Schloss Schönbrunn erkunden. Für Kunstliebhaber*innen gibt es zahlreiche Museen und Galerien, darunter das Kunsthistorische Museum und das mumok – überall gibt es ermäßigten Eintritt für Studierende. In vielen Theatern gibt es spezielle Angebote für Studierende, so gibt es zum Beispiel beim Theater in der Josefsstadt Karten um 6 Euro, im Burgtheater zahlt man 10 für jede Vorstellung. Hier findest du eine Liste der vergünstigten Eintrittskarten für Studierende. An Musik mangelt es auch nicht, als Hauptstadt hat Wien täglich eine breite Vielfalt an Konzerten zu bieten. Für Naturliebhaber*innen gibt es zahlreiche kleinere und größere Parks, die Donauinsel und die vielen Stadtwanderwege durch Wald und Wiesen. Die vielen Parks und Grünflächen in der Stadt laden zum Picknicken, Spikeball spielen und Entspannen ein.

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Neben den kulturellen Angeboten hat Wien auch sportliche Aktivitäten zu bieten. Entlang des Donaukanals und im Praterpark lässt es sich gut joggen, skaten und Radfahren. Das Universitäts-Sportinstitut, kurz USI, bietet zahlreiche Kurse in allen möglichen Sportarten von A wie Armbrustschießen bis Z wie Zumba zum kleinen Preis an. Nicht zu vergessen sind die vielen Restaurants, Bars und Clubs, die das pulsierende Nachtleben Wiens prägen und für Unterhaltung bis in die frühen Morgenstunden sorgen.

Wie komme ich von einem Ort zum anderen?

Das öffentliche Verkehrsnetz in Wien ist fantastisch – von jedem Ort in Wien ist man in wenigen Minuten bei einem öffentlichen Verkehrsmittel. Ob Bus, Bim (so heißen die Straßenbahnen in Wien), U-Bahn oder S-Bahn, man ist rund um die Uhr versorgt. Ein Semesterticket kostet 75 Euro, ist fünf Monate gültig und mit ihm können alle öffentlichen Verkehrsmittel innerhalb Wiens genutzt werden. Im Sommer gibt es Monatstickets für Studierende, diese kosten jeweils 30 Euro.

Innerhalb Österreich gibt es das Klimaticket. Es kostet 821 Euro pro Jahr und gilt für alle öffentlichen Verkehrsmittel in Österreich, also auch für den Zug zwischen dem Brenner und Wien, die Wiener Öffis und die Öffis in den anderen Städten und Dörfern. Je nachdem wie oft du nach Hause fährst, kann es sich lohnen:

  • Ein Ticket Brenner – Wien kostet 40 Euro, hin und zurück also 80 Euro
  • Die Vorteilscard Jugend der ÖBB (damit Tickets nie über 40 Euro kosten) kostet 20 Euro im Jahr
  • Zwei Semestertickets der Wiener Linien kosten 150 Euro
  • Ein Sommerticket der Wiener Linien (angenommen du gehst erst Mitte Juli nach Hause) kostet 30 Euro

Für die Wiener Linien kannst du also 180 Euro rechnen, 200 mit der ÖBB-Vorteilscard. Wenn du also über sieben Mal nach Hause fährst, oder sonst viel in Österreich unterwegs bist, Freunde in Salzburg, Graz, Innsbruck oder woanders besuchst, lohnt sich das Klimaticket.

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Von Südtirol nach Wien gibt es eine stündliche Zugverbindung (Umstieg am Brenner und in Innsbruck) sowie einmal täglich einen Direktzug von Bozen nach Wien ohne Umsteigen. Auf der Strecke Bozen-Wien verlässt der Zug Bozen um 7.50 Uhr und kommt in Wien um 14.32 Uhr an. Auf der Strecke Wien-Bozen verlässt der Zug Wien um 15.28 Uhr und erreicht Bozen um 22.15 Uhr.

Wien hat auch ein großes Radwegenetz, es kann sich also lohnen, ein Fahrrad zu kaufen, wenn man nicht zu weit außerhalb wohnt.

Und wo wohne ich?

In Wien wohnt man im europäischen Vergleich verhältnismäßig günstig. Wie in vielen Städten sind die Preise in den letzten Jahren etwas gestiegen – für ein Zimmer solltest du je nach Bezirk und Größe zwischen 350 und 600 Euro pro Monat rechnen. Für die WG-Suche bietet sich das Schwarze Brett der ÖH an, viele nutzen auch wg-gesucht.de. Für die Wohnungssuche gibt es zudem Willhaben und den Immobilien Standard.

Falls du lieber in einem Studierendenwohnheim wohnen möchtest, wirst du auf studium.at und auf iamstudent.at fündig. Diese Wohnheime sind je nach Ausstattung etwas günstiger und du ersparst dir den Kauf von Möbeln.

Die ÖH hat eine informative Broschüre zum Thema Studieren und Wohnen zusammengestellt, die du hier downloaden kannst. Darin findest du die Unterschiede zwischen Alt- und Neubau, Infos zu Mietverträgen und den monatlichen Kosten (Betriebskosten, Mietzins etc.).

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Fazit

Ein Studium in Wien bietet viele Vorteile und Möglichkeiten. Die Stadt ist bekannt für ihre renommierten Bildungseinrichtungen, ihr breites Studienangebot und ihren kulturellen Reichtum. Die Stadt selbst ist ein pulsierendes Kulturzentrum mit einer reichen Geschichte und einem vielfältigen und inspirierenden Kulturangebot für Studierende.

Darüber hinaus ist Wien für seine hohe Lebensqualität bekannt. Die Stadt bietet ein breites Spektrum an Freizeit- und Sportmöglichkeiten sowie ein gut ausgebautes öffentliches Verkehrssystem, das die Erkundung der Stadt und ihrer Umgebung erleichtert. Das vielfältige gastronomische Angebot und das lebhafte Nachtleben tragen ebenfalls zur Attraktivität von Wien als Wahlheimat bei.

UniCheck: Milano

Studiare a Milano può essere una grande esperienza. Milano è la capitale economica e finanziaria dell’Italia ed è sede di numerose e prestigiose istituzioni accademiche. La città può quindi essere un trampolino di lancio per la laurea e la carriera. D’altra parte, c’è anche una ricca offerta di vita sociale, cultura, moda etc.

Scopri se Milano è la città studentesca giusta per te!

Quick-Check

Università: Milano ha due atenei pubbliche, tra cui la piú grande di Milano: l’Università degli Studi di Milano (nota anche come La Statale). Poi ci sono 6 università private (come la Bocconi, UniSR o la UniCatt), cosi come accademie e istituti specializzati che offrono formazione in campo creativo e artistico.

Corsi di laurea: Ogni università milanese ha aree di specializzazione diverse. Ci sono corsi di laurea in ambiti come moda, economia, ingegneria, medicina, scienze sociali, naturali e umane, legge, letteratura e molti altri.

Vivere a Milano: Con oltre 240mila studenti, Milano ha un carattere internazionale e aperto. La vita a Milano è caratterizzata da arte, cultura, moda ed economia.

Costo di vita: La popolarità di Milano come città internazionale che offre molte opportunità fa sì che la richiesta e di conseguenza i prezzi siano in aumento. Vivere a Milano non è economico e gli affitti sono più alti rispetto ad altre città italiane.

Rete di trasporti: All’interno della città tutto è facilmente raggiungibile con i mezzi pubblici, e Milano è ben collegata anche dall’esterno.

Cosa si può studiare a Milano?

Una breve panoramica delle più grandi/più famose università di Milano e di ciò che si può studiare lì:

UNIVERSITÁ DEGLI STUDI DI MILANO (LA STATALE/UNIMI)

La Statale, come viene chiamata l’università, non è solo la più grande università di Milano, ma di tutto il Nord Italia. UNIMI offre corsi di laurea, master e programmi di dottorato in una vasta gamma di discipline, tra cui Scienze Umanistiche, Scienze Sociali, Scienze Naturali, Giurisprudenza, Ingegneria, Economia, Medicina, Architettura, Design e altro ancora. Oltre che per l’ampia offerta formativa, l’università è nota anche per la qualità della ricerca, l’internazionalizzazione, i campus moderni e l’impegno sociale e culturale.


UNIVERSITÁ CATTOLICA DEL SACRO CUORE (UNICATT)

L’Università Cattolica del Sacro Cuore è riconosciuta come la più grande università cattolica del mondo e si trova nel cuore di Milano. L’offerta accademica comprende corsi di laurea triennali e specialistici in dodici facoltà: Economia, Giurisprudenza, Lettere e Filosofia, Medicina, Scienze agrarie, alimentari e ambientali, Scienze bancarie, finanziarie e assicurative, Scienze della Formazione, Scienze linguistiche e Letterature straniere, Scienze matematiche, fisiche e naturali e Scienze Politiche e Sociali.


LIBERA UNIVERSITÁ DI LINGUE E COMUNICAZIONE (IULM)

La Libera università di lingue e comunicazione IULM è una università privata è dotata di un Campus con sette sedi, tre facoltà e corsi di Interpretariato, Traduzione e Studi linguistici e culturali, Comunicazione, Relazioni Pubbliche e Pubblicità, Arti, Turismo e Mercati.


UNIVERSITÁ COMMERCIALE „LUIGI BOCCONI“ (Bocconi)

L’Università Commerciale Luigi Bocconi, conosciuta anche come Università Bocconi o UniBocconi, è una rinomata istituzione accademica. Il suo campus è caratterizzato dalla presenza di edifici storici progettati da celebri architetti. Tra i suoi ex studenti figurano importanti economisti e personaggi di spicco come Andrea Agnelli e Salvatore Aranzulla, Marco Tronchetti Provera, amministratore delegato di Pirelli. Li si può scegliere tra un’ampia gamma di programmi di studio in generale nelle discipline dell’economia e del management, ma anche della finanza, del diritto, delle scienze sociali, politiche e data scienze.


UIVERSITÁ VITA-SALUTE SAN RAFFAELE (UniSR)

La famosa università privata è specializzata principalmente in medicina e assistenza sanitaria. L’ateneo è dotato di tre facoltà principali: Filosofia, Medicina e Chirurgia, Psicologia. In queste aree l’UniSR offre un’ampia gamma di corsi di laurea.


POLITECNICO DI MILANO (PoliMI)

Fondata nel 1963, l’università è una delle più grandi e più importanti università tecniche d’Italia, particolarmente nota per le sue facoltà di ingegneria, architettura e design. Il Politecnico di Milano è un istituto focalizzato sugli studi scientifici e tecnologici, offrendo diverse corsi di laurea.


NUOVA ACCADEMIA DI BELLE ARTI (NABA)

NABA è la piú grande Accademia di Belle Arti in Italia e la prima e unica Accademia di Belle Arti italiana fra le 100 migliori università al mondo in ambito Art & Design (secondo QS World University Rankings® by Subject nel 2023). NABA offre una vasta gamma di corsi che consentono agli studenti di utilizzare strumenti professionali per affrontare progetti complessi e interdisciplinari nelle seguenti aree: Design, Fashion Design, Media Design and New Technologies, Visual Arts.


Inoltre, ci sono la DOMUS ACADEMY, che offre programmi nel campo del design e della moda, l‘ISTITUTO EUROPEO DI DESIGN, con corsi in varie aree del design o l‘ISTITUTO MARANGONI per moda, arte e design.

Quanto costa studiare a Milano?

Studiare e vivere a Milano non è economico: le tasse universitarie, l’affitto e i costi della vita possono essere elevati.

Le tasse universitarie variano notevolmente a seconda dell’università, del corso di laurea, della situazione economica e delle facoltà ISEE.

Le facoltà scientifiche (ad esempio matematica, architettura, medicina) sono solitamente più costose di quelle umanistiche (come letteratura o sociologia). Tuttavia, la differenza più grande è se si studia in un’università pubblica o privata.

Alla Statale, le tasse universitarie annuali si aggirano tra i 3.000 e gli 8.000 euro per la laurea triennale. Per un corso di laurea triennale all’Università Bocconi, i costi annuali ammontano a 13.000 euro, per una laurea magistrale addirittura a 14.000 euro. I corsi di laurea in medicina e odontoiatria possono costare fino a 20.000 e 50.000 euro all’anno.
Sotto una certa soglia di reddito è possibile infatti accedere a borse di studio, agevolazioni e contributi che possono ridurre in maniera significativa le spese da sostenere.

Le opzioni di alloggio più economiche nei convitti convenzionati degli atenei sono molto rare. Molti studenti devono quindi affittare un appartamento e i costi sono molto alti a Milano, quasi il doppio rispetto a città vicine come Brescia o Bergamo. Il costo per una stanza singola si aggira intorno ai 600 € al mese, per un monolocale si parla di 900 €.

Ci sono poi i costi per il cibo, il trasporto e, a seconda del proprio stile di vita, le attività del tempo libero, la vita notturna, l’abbigliamento, ecc.

Ulteriori informazioni e simulazioni dei costi sono disponibili, ad esempio, qui.

Dove vivere – i quartieri di Milano

In generale, si può scegliere tra un appartamento di proprietà, un appartamento condiviso e una residenza universitaria studenti. Puoi scoprire i vantaggi e gli svantaggi di ciascuna opzione nell’articolo Consigli e suggerimenti.

GOOD TO KNOW: Le Università milanesi offrono degli elenchi di Pensionati, collegi, residenze universitarie. Ulteriori informazioni trovi sui rispettivi siti web.

Un elenco di collegi e altre possibilità trovi anche qui.

I QUARTIERI

  • La zona tra viale Bligny fino a Porta Ludovica è particolarmente adatta agli studenti della Bocconi. L’area è molto ben collegata e presenta numerosi locali, bar e ristoranti.

  • Il quartiere di Porta Romana è molto popolare tra i giovani e ospita un gran numero di bar e ristoranti. È sede della facoltà umanistica dell’Università Statale di Milano. Questa zona è molto richiesta e per questo motivo gli affitti tendono ad essere più alti.

  • I quartieri di Porta Genova e Navigli sono adatti agli studenti dell‘Università Cattolica o della IULM. Lì vivono molti giovani, il che rende il quartiere vivace e attraente. Ma anche in questo caso la richiesta è superiore all’offerta = i prezzi aumentano.

  • La Zona di Città Studi è un classico e comprende i quartieri di Lambrate e Piola. Nelle vicinanze si trovano il Politecnico e le facoltà scientifiche dell’UNIMI. Molti studenti vivono qui. La scelta di stanze e appartamenti qui è molto ampia, cosi come la richiesta.

  • Biccoca è un altro quartiere popolare per gli studenti. Sebbene sia più lontano dal centro, è ben collegato. I prezzi sono un po‘ più bassi e ci sono diverse residenze per studenti.

  • Di fronte e più centrale è il quartiere Brera. Si tratta di uno dei migliori quartieri studenteschi di Milano. La zona è ben posizionata per gli studenti dell‘Accademia delle Belle Arti, dell’Università Cattolica e della Statale.

  • Un altro quartiere con ottimi collegamenti con i mezzi pubblici è Porta Venezia. Con i suoi numerosi bar e locali, è frequentato non solo dagli studenti ma anche dai giovani milanesi in generale.

Gli appartamenti in periferia tendono a essere più economici, ma bisogna spostarsi di più per raggiungere il centro o l’università. Milano è molto ben collegata. È quindi possibile anche vivere in un’altra città vicina (ad esempio Pavia) e fare il pendolare a Milano. Maggiori informazioni in merito nella prossima sezione.

Spostarsi a Milano

La rete di trasporti milanese è la più efficiente in Italia, con un servizio in grado di coprire in maniera capillare ogni zona della città.

Milano è quindi facilmente raggiungibile anche dalla periferia o dalle città vicine. Un viaggio in treno da Pavia a Milano, ad esempio, dura solo 23 minuti, da Varese un’ora.

Questo, insieme all’alto costo della vita, è probabilmente il motivo per cui così tante persone fanno il pendolare a Milano. Milano è una metropoli la cui popolazione raddoppia nel giro di un giorno (da 1,5 a 3 milioni di abitanti) perché tanti lavorano e studiano a Milano pur vivendo fuori.

Il pendolarismo dall’Alto Adige a Milano non è probabilmente così conveniente, con un viaggio in treno di circa 3 ore. Ha più senso trasferirsi a Milano o nei dintorni. Se si vuole tornare a casa nel fine settimana o in vacanza, tuttavia, un viaggio in treno di 3 ore è piuttosto fattibile.

ATM gestisce la rete di trasporto pubblico ben sviluppata della città. Per le persone di età inferiore ai 27 anni, l’abbonamento ai trasporti pubblici costa 22 euro al mese o 200 euro all’anno.

Top 10 delle attività per il tempo libero a Milano

Uscire dall’università per entrare nel ricco programma del tempo libero di Milano.

Milano offre numerose attività per il tempo libero, riflettendo la sua vivace scena culturale e sociale. Ecco 10 opzioni:

  1. Musei e Gallerie: Visita il famoso museo Pinacoteca di Brera, il Museo del Novecento, il Museo Nazionale della Scienza e della Tecnologia o la Galleria d’Arte Moderna.
  2. Duomo di Milano: Esplora la Cattedrale di Milano, uno degli esempi più emblematici di architettura gotica.
  3. Navigli: Passeggia lungo i pittoreschi Navigli, famosi per i loro canali e una vivace vita notturna.
  4. Teatro alla Scala: Assisti a uno spettacolo al celebre Teatro alla Scala, uno dei teatri d’opera più famosi al mondo.
  5. Quadrilatero della Moda: Fai shopping nelle lussuose boutique e negozi nel Quadrilatero della Moda, una delle zone più esclusive di Milano.
  6. Parco Sempione: Goditi un momento di relax nel Parco Sempione, un ampio spazio verde nei pressi del Castello Sforzesco.
  7. Brunch e Caffè: Sperimenta la cultura del brunch in uno dei tanti caffè alla moda o ristoranti della città.
  8. Cucina Milanese: Assapora la deliziosa cucina milanese in ristoranti e trattorie locali.
  9. Naviga per i Negozi Vintage: Trova tesori unici nei negozi vintage sparsi per la città.
  10. Eventi Sportivi: Se sei appassionato di sport, verifica se ci sono eventi sportivi in corso durante il tuo soggiorno.

Milano è una città dinamica con qualcosa da offrire a tutti i gusti e interessi. Esplora e scopri cosa si adatta meglio ai tuoi gusti personali nel tuo tempo libero.

Conclusione

Milano è un luogo ideale per iniziare la propria carriera: università rinomate, la capitale economica, numerose opzioni professionali e collegamenti internazionali rendono la cittá così attraente. Il capoluogo lombardo è inoltre caratterizzato da una vivace vita sociale e culturale. A fronte della sua popolarità, vivere a Milano é piuttosto costoso. Tuttavia, la sua facile accessibilità può renderla una buona scelta di studio soprattutto per gli altoatesini.

Fonti: skuola.net, unidformazione.com, yesmilano.it, blog.moneyfarm.com, fanpage.it, iulm.it, unicatt.it, unimi.it, pinkitalia.it, unibocconi.it, unisr.it, polimi.it, naba.it, ilgiornale.it

UniCheck: München

Deutschlands am dichtesten besiedelte Stadt hat ca. 1.5 Millionen Einwohner*innen, über 130.000 davon sind Studierende.

München ist die Landeshauptstadt von Bayern und gilt als ein Zentrum der Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft. Die Stadt ist bekannt für die vielen Sonnenstunden, die Gemütlichkeit und Gastfreundschaft – aber auch für die recht teuren Lebenserhaltungskosten und Mieten. Dafür bietet die Stadt unzählige Freizeitaktivitäten und Sehenswürdigkeiten sowie eine wirklich große Auswahl an international geschätzten Universitäten und Hochschulen.  

München ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in vier bis fünf Stunden leicht von Südtirol aus erreichbar. Mit dem FlixBus dauert eine Fahrt von Bozen nach München etwas über vier Stunden und kostet zwischen 18 und 35 Euro. Mit dem Zug dauert eine Fahrt meist zwischen vier und fünf Stunden und kostet zwischen 27 und 50 Euro. 

Das Angebot an Studienmöglichkeiten ist breit und vielfältig. Neben den drei großen öffentlichen Hochschulen gibt es mehr als 15 kleinere, private und öffentliche Hochschulen und (Fach-)Akademien. 

Hier bekommst du einen Überblick darüber, wo man was studieren kann!

LMU

Die Ludwig-Maximilians-Universität ist die größte Universität in München. Hier studieren um die 50.000 Studierende aus mehr als 130 Nationen an 18 Fakultäten. Die über 300 verschiedenen Studiengänge werden von über 800 Professor*innen unterrichtet. Die LMU gehört damit zu den fünf größten Universitäten Deutschlands.  

Es würde keinen Sinn ergeben einen Überblick über die Studiengänge, welche man an der LMU studieren kann, zu geben – es sind einfach zu viele: Von A wie Ägyptologie bis Z wie Zahnmedizin, die Uni beherbergt Studiengänge in allen Fachbereichen. Die Studiengänge, welche im Bachelor angeboten werden, findest du hier. Einen Überblick über die Orientierungsangebote der LMU findest du hier, darunter fallen auch die Studienorientierungswoche und die Schnupperstunden. Alle Fächer im Ranking und mit Informationen, zum Beispiel über wie viele ein jeweiliges Fach studieren und wo man das Fach sonst noch studieren kann, gibt’s hier.  

TUM

Die zweitgrößte Universität in der Stadt ist die Technische Universität München. Sie beherbergt 44.000 Studierende und umfasst 13 Fakultäten und 168 Studiengänge, 48 davon Bachelorstudiengänge. Neben dem Kernbereich in der Innenstadt hat die TUM auch einen Campus in Garching und in Weihenstephan bei Freising. Dort liegt der Fokus auf die natur- und ingenieurwissenschaftlichen Fächer. Das Wissenschaftszentrum in Freising-Weihenstephan umfasst die Fächer Ernährung, Landnutzung und Umwelt. 

Architektur, Agrarwissenschaften, Biochemie, -informatik und -ökonomie, Forstwissenschaft, Geowissenschaften, Lebensmitteltechnologie, Maschinenwesen und Sportwissenschaft sind Beispiele für die verfügbaren Studiengänge, die gesamte Liste findest du hier. Alle Fächer im Ranking und mit mehr Informationen gibt’s hier. Die TUM bietet Beratungsgespräche für die Studienorientierung an.  

HM

Die Hochschule München die die dritte große Uni in München. Sie beherbergt über 18.000 Studierende an drei Standorten. Die HM bietet rund 100 Studiengänge in den Ausbildungsrichtungen Technik, Wirtschaft, Soziales und Design, 44 davon im Bachelor. Alle Fächer im Ranking und mit mehr Informationen gibt’s hier. Auf YouTube findest du kurze Videos über die jeweiligen Fakultäten auf dem Kanal der HM

Eine Besonderheit der HM ist die Fakultät für Studium Generale und Interdisziplinäre Studien, die jedem Studierenden eine disziplinübergreifende (Persönlichkeits-)Bildung ermöglicht. Die HM bietet eine Studienberatung an, welche per E-Mail, telefonisch und vor Ort stattfinden kann. Die Studienberatung produziert auch einen Podcast, welcher Einblick in diverse Studiengänge bietet. 

Akademie der Bildenden Künste

An der Akademie der Bildenden Künste studieren um die 700 Personen. Die Fächer Freie Kunst (Bildhauerei, Bühnenbild, Fotografie, Malerei, Grafik, Medienkunst, Schmuck), Kunstpädagogik und Innenarchitektur werden im Bachelor angeboten, im Master gibt es zusätzlich Architektur und Kunst und Bildnerisches Gestalten und Therapie. Das Studium ist in Klassenverbänden organisiert, insgesamt beherbergt die Akademie fünfundzwanzig Klassen. 

Die Zulassung findet nur einmal im Jahr mit Aufnahme im Wintersemester statt. Eine Checkliste, was alles in der Bewerbung inkludiert sein sollte, findest du hier

Hochschule für Fernsehen und Film München

Bei der Hochschule für Fernsehen und Film dreht sich alles um das Filmemachen. Hier kann man zwischen den Studienfächern Regie für Kino- und Fernsehfilm (mit oder ohne Schwerpunkt Montage) Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik (mit oder ohne Schwerpunkt Montage), Produktion und Medienwirtschaft, Drehbuch, Bildgestaltung/Kinematographie und Bildgestaltung/VFX wählen.  

Der Bewerbungszeitraum für das jährliche Aufnahmeverfahren beginnt jeweils am 15.11. eines Jahres (zu diesem Zeitpunkt werden die Bewerbungsaufgaben öffentlich) und endet am 28.02. des Folgejahres.

Hochschule für öffentlichen Dienst

In der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern werden zukünftige Beamt*innen ausgebildet. In München haben die Bereiche Archiv- und Bibliothekswesen ihren Sitz. Das Studium dauert drei Jahre und besteht ca. zur Hälfte aus Berufspraxis. Während des Studiums wird man ins „Beamtenverhältnis auf Widerruf“ berufen und erhält einen Monatslohn von ca. 1363 Euro

Hochschule für Musik und Theater

An dieser Hochschule findest du eine individuelle Ausbildung in den Bereichen Musik, Tanz, Theater, Kulturmanagement & Kommunikation und Wissenschaft & Forschung. Dabei ist es möglich aus 100 Studienvarianten und verschiedenen Abschlüssen zu wählen. Das gesamte Angebot der Studienfächer findest du hier, und hier die Studienberatung dazu. Das jährliche Aufnahmeverfahren endet dieses Jahr am 12.03.  

Meisterschule für Mode

Die Meisterschule für Mode ist in drei Schulen aufgeteilt: die Fachschule für Modellistik, die Berufsfachschule für Kommunikationsdesign und die Fachschule für Schnitt und Entwurf. Mehr Infos zu den jeweiligen Ausbildungen und Bewerbungsverfahren findest du unter den Links. 

Private Hochschulen

Es gibt neben diesen Hochschulen noch viele weitere in München, wobei diese oft „privat“, also mit einer höheren Studiengebühr verbunden, sind. Dazu zählen zum Beispiel die International School of Management, die Hochschule Fresenius, die Macromedia Fachhochschule und viele mehr. Hier findest du am unteren Ende der Seite eine Liste aller privaten Hochschulen.  


Freizeit in München

München ist im allgemeinen eine eher teure Stadt, insbesondere die Mieten haben es in sich. Es gibt jedoch auch jede Menge Freizeitaktivitäten und Kulturangebote für den kleinen studentischen Geldbeutel. Der Verein KulturRaum München sammelt in einem Eventkalender Veranstaltungen wie Konzerte, Theater und Filmvorführungen, welche freien Eintritt haben. Manche Museen bieten sonntags einen vergünstigten Eintritt um einen Euro an. Hier findest du noch mehr Ideen für gratis Freizeitgestaltung.   

Für die Auswahl an sportlicher Betätigung ist auch gesorgt: der Zentrale Hochschulsport ZHS bietet viele Kurse für kleines Geld an. Mit einer ZHS-Card (Basic Ticket) für zehn Euro kann aus einer riesigen Vielfalt an Kursen wählen. Ob Akrobatik, Capoeira, Golf, Schwimmen oder Volleyball – für jeden ist etwas dabei. Die Stadt bietet auch FreizeitSport Tickets an, mit welchen man billig verschiedene Kurse besuchen kann. Im Münchner Umland findest du zudem eine Vielzahl an Badeseen, in der Stadt kannst du einen Sprung ins kühle Nass der Isar manchen.  

Ausgehen? Auch kein Problem. Der erste Gedanke, den man wohl hat, wenn man an München denkt, sind Bierzelte – diese sind natürlich zahlreich vertreten. Eine Liste der schönsten findest du hier. Die Kneipen- und Clubszene ist auch nicht von gestern, hier findest du eine Liste der besten Locations (kuriert von iamstudent).  

Wie komme ich von einem Ort zum anderen?

Das Straßennetz in München ist sehr gut ausgebaut. Die allermeisten Orte sind problemlos mit dem öffentlichen Nahverkehr oder dem Fahrrad erreichbar. 

Die Stadt München bietet ein verbilligtes Semesterticket für Studierende an, welches aus zwei Bausteinen besteht. Der erste Teil ist der Solidarbeitrag, dieser kostet 72 Euro. Mit diesem kann man abends und nachts, also von 18.00 bis 6.00 Uhr von Montag bis Freitag und uneingeschränkt am Wochenende und an Feiertagen die Verkehrsmittel nutzen. Das Bezahlen dieses Solidarbeitrages ist verpflichtend. Beschränkt ist das Ganze auf die Zonen M bis 6. Mit dem zweiten Baustein, der IsarCard für 201,60 Euro, kann man das gesamte Netz der öffentlichen Verkehrsmittel (Zonen M-6) der Stadt uneingeschränkt nutzen. Diese Option ist freiwillig. Die Fahrtberechtigung gilt vom ersten bis zum letzten Tag des jeweiligen Semesters. 

Hier wird dir das System genauer erklärt:  

… und wo wohne ich?

München ist mit 19,79 Euro pro Quadratmeter die derzeit teuerste deutsche Stadt im Mietpreis-Ranking. Demensprechend schwierig gestaltete sich auch die Wohnungssuche für viele. Die Bezirke Schwabing-Freimann, Oberwiesenfeld und die Vorstadtbezirke Maxvorstadt und Ludwigsvorstadt sind bei Student*innen besonders beliebt. 

Eine erste Anlaufstelle für die Wohnungssuche kann das Studentenwerk München sein. Dieses bietet knapp 11.000 Wohnungen in Heimen für Studierende an, die Vergabe basiert auf einer Warteliste. Die Monatsmieten für einen Einzelwohnplatz liegen im Durchschnitt bei rund 328 Euro, und je nach Heim wartet man zwischen einem und fünf Semestern darauf. Für Erstsemester werden im Juli einige Zimmer verlost. Wichtig ist hier eine rechtzeitige Anmeldung, auch ohne Studienplatzzusage. Der frühzeitige Beginn der Wohnungssuche, eventuell auch schon in den Semesterferien im Februar, bevor du anfängst zu studieren, ermöglicht dir die besten Chancen auf eine Unterkunft.  

Das Jugendinformationszentrum München hat wichtige Webseiten für die Wohnungssuche recherchiert und zusammengefasst. So gibt es zum Beispiel auch Wohnanlagen anderer Betreiber oder Privatzimmer. Einige Universitäten bieten ebenso Wohnungen für ihre Studierenden an.  Die TU München hat eine Zimmerbörse online. Die LMU hat bietet monatlich einen Online-Vortrag zum Thema „Studienfinanzierung und Wohnen in München“ an.  

Laut dem Jugendinformationszentrum ist es für Studierende, welche mehr als 600 Euro für die Miete monatlich zahlen können, interessant, sich auf bei privaten oder kommerziellen Wohnheimen zu informieren. Eine Liste von Online-Börsen für Wohnungen und WG-Zimmer haben sie ebenfalls auf ihrer Webseite. Auch auf Facebook, Ebay und an schwarzen Brettern an den Unis kannst du fündig werden.  

Fazit

München hat eine riesige Vielfalt an Universitäten und Hochschulen zu bieten. Die Lebensqualität und die späteren Möglichkeiten am Arbeitsmarkt machen die Stadt zu einer attraktiven Wahlheimat für das Studium. Die Wohnungssuche und das Einleben in eine neue Stadt sind Hürden, welche alle Studierende überwinden müssen – anschließend steht einer gelungenen Studienzeit nichts mehr im Wege. 

UniCheck: Verona

Perché studiare a Verona?

Il comune di Verona ha circa 250.000 abitanti ed è il capoluogo della provincia di Verona in Veneto. Verona non è lontana da casa: un viaggio in treno o in autobus da Bolzano dura al massimo due ore.

Verona si trova in una posizione strategica: non è lontana dal lago di Garda (15 minuti) e da alcune belle città come Padova, Venezia (entrambi un’ora di treno). Anche Milano e Bologna (entrambi un’ora e mezza) e Firenze (circa due ore) sono vicine, sempre pronte per accogliervi per il vostro weekend fuori casa. 

Secondo il quotidiano „Sole 24 Ore“ Verona è scesa di quattro posizioni nella classifica della qualità della vita dal 2020 al 2021: Dal 4° posto in Italia all’8°. Tuttavia, la città può ancora competere ai vertici in termini di qualità della vita.

L’Adige accompagna gli studenti e studentesse dall’Alto Adige fino a Verona: scorre proprio attraverso la città, sotto i numerosi ponti storici. La città di Verona è stata dichiarata patrimonio mondiale UNESCO nel 2000 e il centro storico conserva ancora oggi un gran numero di monumenti antichi, medievali e rinascimentali. Certamente una delle città più belle e storiche in cui si può studiare. 

A Verona è possibile studiare diverse materie, quasi tutte presso l’Università di Verona. A differenza delle città austriache, qui un’unica università offre la maggior parte dei corsi, sia di medicina che di economia o di lingue.

Cosa posso studiare a Verona?

L’ università di Verona

L’ università di Verona nasce il 10 gennaio 1959 con il nome di „Libera Università di Economia e Commercio“ e si fonde poi con l’università degli Studi di Padova. È per questo ci sono anche corsi di lingue, la facoltà di magistero e di medicina. Dopo il 1982 l’università di Verona diventa autonoma e ha ulteriormente ampliato la sua offerta di corsi.

CC BY-SA 4.0: Mauzzan

L’università di Verona ha 23.000 studenti e studentesse e 1800 docenti e addetti alla ricerca. L’ateneo offre tanti spazi di studio e biblioteche aperte tutti i giorni della settimana fino a mezzanotte. Insieme con l’ESU di Verona offre anche dieci punti ristorazione e 423 posti letto a prezzi bassi. 

L’università è suddivisa nei seguenti dipartimenti:

E vi si trovano le seguenti scuole:

Tutti i dipartimenti si presentano su YouTube con un breve video. La playlist è disponibile qui. Per esempio, il video del dipartimento di Economia: 

L’elenco di tutti i corsi di laura e di Magistrale è disponibile qui.

L’ateneo di Verona è nella top ten dei grandi atenei statali (al nono posto tra le 17 grandi università statali) e ha guadagnato due posizioni rispetto al 2020. Se sei interessato a conoscere la posizione dell’università nelle classifiche mondiali, puoi trovare più informazioni qui. L’università ha anche ottenuto risultati ben sopra la media nazionale e regionale per quanto riguarda l’occupazione dei laureati e delle laureate.

Le tasse universitarie dell’Università di Verona sono calcolate in base al reddito familiare e al paese di provenienza dello studente. Per sapere a quanto ammontano puoi consultare questo PDF. Questa tassa è comprensiva di tutto (iscrizione, tasse, contributi e imposte, ecc.). È possibile richiedere una riduzione delle tasse universitarie, borse di studio e contributi universitari. Le borse di studio variano in base al reddito familiare, al successo studentesco e al reddito personale degli studenti e studentesse.

Oltre all’Università di Verona, ci sono altri due luoghi in città dove è possibile studiare:

Accademia di Belle Arti di Verona:

L’Accademia di Belle Arti di Verona è una delle più antiche accademie di belle arti del mondo ed è una delle cinque accademie storiche legalmente riconosciute e finanziate dagli enti locali. L’Accademia rilascia diplomi di primo livello al termine di un percorso di studi triennale e diplomi di secondo livello al termine del biennio specialistico.

Lauree di primo livello offerte dall’Accademia:

Per ogni laurea puoi trovare un video di YouTube sul canale dell’Accademia in cui ti viene presentato il corso degli studi. Per esempio, qui, il video per la Scuola di Design: 

Le tasse universitarie per l’Accademia, come per l’università di Verona, sono individuali per ogni studente e studentessa. L’elenco delle tariffe e le modalità di calcolo sono disponibili qui. In ogni caso, puoi ipotizzare almeno 1.400 euro all’anno per una laurea triennale. Anche qui è possibile richiedere una riduzione delle tasse universitarie. Per un’agevolazione finanziaria esistono anche borse di studio dell’ESU per gli studenti e studentesse iscritti all’Accademia di Belle Arti di Verona e al Conservatorio di Musica, che viene presentato nella sezione successiva.

Conservatorio di Verona:

Il Conservatorio di Musica „Evaristo Felice Dall’Abaco“ di Verona è un Istituto di Alta Formazione Musicale. Ha due sedi a Verona, e tre sale da concerto

Al Conservatorio di Verona è possibile studiare numerose materie musicali. Si può studiare strumenti come chitarraviolino, ma anche strumenti jazz come il saxofono jazz e il canto jazz, strumenti antichi come la viola o la tromba barocca, strumenti a fiato, il pianoforteorgano e percussioni, il canto e la composizione. Anche la musica elettronica, la musicoterapia e la musica d’insieme sono corsi che puoi frequentare. 

Non tutti i corsi vengono offerti ogni anno. Guarda l’offerta per l’anno in corso al seguente link sotto il titolo “Manifesto degli studi”. Il manifesto degli studi contiene anche tutte le norme che riguardano gli studenti (immatricolazioni e iscrizioni, tasse e agevolazioni, trasferimenti, etc.). Per accedere al Triennio è richiesto il possesso di adeguate competenze musicali e attitudini che verranno valutate in sede di esame di ammissione.

Le tasse per il Conservatorio partono da un minimo di 323 euro all’anno, puoi vedere l’elenco esatto qui.

Cosa fare nel tempo libero?

Verona ha molto da offrire per il tempo libero, soprattutto il centro storico ispira non solo i turisti. Visitare l’Anfiteatro romano, il balcone di Giulietta e i famosi ponti o scalare ripide colline, avrai un sacco di cose da fare per tenerti occupato. Anche la cultura non viene trascurata a Verona: Tutte le chiese, molte con ingresso libero, musei, cinema e teatri veronesi offrono sempre nuove proposte da scoprire, anche a prezzi agevolati per gli studenti e studentesse. Ci sono anche mostre, concerti, festival, fiere, opere e spettacoli – insomma, ce n’è per tutti i gusti.

CC BY – SA 4.0: chensiyuan

In città c’è l’imbarazzo della scelta tra le varie proposte per passare una serata in compagnia. Il centro storico è pieno di enoteche, pub e ristoranti. Non mancano le occasioni per scatenarsi in discoteca. Il quartiere Veronetta sulle rive orientali del fiume Adige è il quartiere studentesco della città. Ha un’atmosfera retrò ed è l’ideale per chi ama dormire fino a tardi e divertirsi fino a tarda notte.

Dove vivere?

Secondo erasmusplay.com il budget per uno studente a Verona è di circa 800 euro al mese, ma dipende anche dallo stile di vita. Questo include l’affitto dell’alloggio, la spesa e le necessità a base di uno studente o una studentessa.L’opzione più economica è di solito quella di vivere con altri in un appartamento condiviso. Su questo sito trovi i diversi quartieri di Verona e i loro vantaggi e svantaggi in termini di alloggi.

Puoi trovare camere e appartamenti su vari siti online, per esempio sui gruppi Facebook o su bakaca.it. Tante stanze costano tra 300 a 450 euro. Esiste anche la possibilità di ottenere un alloggio tramite l’ESU. L’ESU sostiene gli studenti nella ricerca di un alloggio in due modi: da un lato ci sono borse di studio basate sui requisiti di reddito e merito, dall’altro c’è l’accesso a posti letto a prezzo ridotto rispetto ai prezzi di mercato. Se hai una domanda su questa opzione, puoi farla in questo gruppo Facebook.

Come funziona il trasporto pubblico?

Il viaggio in treno da Bolzano a Verona dura tra 1,5 e 2 ore e costa tra i dieci e quindici euro. Il viaggio con il Flixbusdura due ore e costa da sei a nove euro. 

CC BY-SA 2.0 Rob Dammers

Verona è una città in cui è facile ambientarsi e muoversi: Le sedi universitarie sono inserite nel paesaggio urbano e facilmente accessibili con i mezzi pubblici e in bicicletta. I trasporti pubblici sono economici e possono essere utilizzati per spostarsi tra diverse aree. Qui trovi la mappa delle linee pubbliche.

Esistono diversi tipi di abbonamenti per il trasporto pubblico a Verona, che gli studenti fino a 26 anni godono di una tariffa ridotta. Di seguito trovi tutti i tipi di abbonamento:

  • Abbonamento City Mover Ridotto: Consente di viaggiare su tutta la rete urbana di Verona senza limiti di orario. Per gli studenti, il costo è di 24,00 euro mensili e di 240,00 euro annuali.

  • Abbonamento Extra Mover Ridotto: Pensato per chi utilizza le linee extraurbane con partenza o destinazione diverse da Verona. L’abbonamento è multivia: il cliente può utilizzare qualsiasi linea che effettua servizio tra la località di partenza e di arrivo pagando la tariffa più bassa. Per gli studenti, il prezzo varia dai 30,00 € (Tariffa 1) ai 68,00 € (Tariffa 8) per i rinnovi mensili e dai 270,00 € ai 560,00 € per i rinnovi annuali.

  • Abbonamento Extra Verona Ridotto: Pensato per chi utilizza linee extraurbane con partenza o destinazione „Verona“, consente anche l’utilizzo dell’intera rete urbana di Verona. Per gli studenti, il prezzo varia dai 45,00 € (Tariffa 2) ai 72,00 € (Tariffa 8) per i rinnovi mensili e dai 377,00 € ai 600,00 € per i rinnovi annuali. 
CC BY-SA 4.0 Andrea Bertozzi

Conclusione

Verona è una città scelta da molti per iniziare o completare la carriera universitaria. Non è una città troppo grande e proprio per questo è semplice ambientarsi e organizzarsi al meglio. La città è facilmente esplorabile a piedi, in bicicletta o con i mezzi pubblici. Verona si trova in una posizione strategica per un viaggio durante il fine settimana ed è anche vicina a casa per gli studenti e studentesse dell’Alto Adige. Tra un corso e l’altro, tra una giornata di studio e l’altra o meglio ancora dopo un esame difficile, una passeggiata nel bellissimo centro storico può risollevare gli animi. 

Tipps für einen guten Start ins Studium

Das passende Studium gefunden ✅

Studienort gewählt ✅

Aufnahmeprüfung bestanden bzw. Studienplatz bekommen ✅

UND JETZT?

Hier findest du Tipps und Tricks zum Studienstart – von der Wohnungssuche bis zur Freizeitgestaltung.

Wohnungssuche

Je nach Studienort, Budget und Ansprüchen kann die Wohnungssuche manchmal ganz schön schwierig und nervig sein. Deshalb hier ein paar Tipps für dich:

1. Lege dein Budget fest

Bevor du mit der Suche nach einer Bleibe beginnst, überlege dir, wie hoch dein Budget dafür ist. Bedenke dabei auch, dass neben der reinen Miete weitere Kosten wie Kaution, Einrichtungskosten, Internet oder andere Nebenkosten auf dich zukommen werden.

2. Eigene Wohnung, WG oder Studierendenwohnheim?

Je nach Budget, persönlichen Bedürfnissen und Präferenzen, gibt es unterschiedliche Wohnmodelle, aus denen jede:r das passend für sich wählen muss.

Am meisten Privatsphäre hast du in deiner eigenen Wohnung, außerdem kannst du die Wohnung ganz nach deinem Geschmack einrichten und bist unabhängiger. Allerdings kann eine eigene Wohnung teuer sein, weshalb es vorteilhaft sein kann, sich in einer WG die Kosten zu teilen. Zudem ist eine WG eine super Möglichkeit erste soziale Kontakte zu knüpfen und kannst deine Mitbewohner:innen bei Bedarf um Unterstützung bitten. Wo mehrere Personen zusammen wohnen, steigt natürlich aber auch das Konfliktpotenzial, vor allem wenn man unterschiedliche Ansprüche an Sauberkeit, Ordnung oder Ruhe hat. Bevor du in eine WG ziehst, ist es deshalb wichtig, die potenziellen Mitbewohner:innen kennenzulernen und zu sehen, ob man vibed und auf einer Wellenlänge ist. Die kostengünstigste Variante sind oftmals Studierendenwohnheime. Dort kann der Wohnraum aber begrenzt sein, weshalb du dir möglicherweise ein Zimmer teilen musst. Lies dir vorab auch die Regelungen der Wohnheime durch, an die du dich gegebenenfalls halten musst. Die Vorteile von Wohnheimen liegen darin, dass du dort leicht andere Studierende kennenlernen kannst und dass es vielfach Unterstützungsangebote und Dienstleistungen von den Wohnheimen gibt, die du nutzen kannst.

Falls du dir nicht sicher bist, welches Modell das Richtige für dich ist: Versuch es aus!

3. Welche Lage kommt in Frage?

Du ziehst in eine neue Stadt, die du kaum kennst? Dann informiere dich zunächst über die verschiedenen Stadtteile und überlege dir, wo du am liebsten wohnen würdest. Bedenke dabei auch: wie ist die Anbindung zu den Öffis, wie weit ist die Uni entfernt usw.

Wohnungen am Stadtrand bekommt man häufig mehr für sein Geld, allerdings musst du dann weitere Strecken zurücklegen, um ins Zentrum oder zur Uni zu kommen. Überlege dir also, was dir wichtiger ist.

4. Wo suchen?

Nachdem du die vorherigen drei Fragen geklärt hast, geht es nun an die Suche. Dafür gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Je mehr Methoden du nutzt, desto besser stehen deine Chancen etwas Passendes zu finden:

  • Soziale Medien: Spezielle Gruppen für Studierende auf Plattformen wie Facebook, in denen Menschen Wohnungen teilen oder suchen, können eine gute Anlaufstelle sein. Nutze auch dein digitales soziales Netzwerk und poste z.B. auf Instagram, dass du eine Unterkunft suchst, vllt. kennt ja jemand jemand, der jemand kennt, der eine:n Mitbewohner:in oder Nachmieter:in sucht.

  • Zeitungen und Anschlagtafeln: Obwohl der einfachste und schnellste Weg eine Unterkunft zu finden wahrscheinlich der digitale ist, nutzen viele Vermieter:innen immer noch den klassischen Weg und inserieren in Zeitungen. Schau also am besten auch in lokalen Zeitungen oder auf Anschlagetafeln in Uni, Hochschule oder Bibliotheken, ob etwas Passendes für dich dabei ist.

  • Studentenwerk und Wohnungsvermittlungen der Uni: In vielen Ländern gibt es sogenannte Studentenwerke oder Studierendenwerke, die verschiedene Dienstleistungen für Studierende anbieten, darunter auch Unterstützung bei der Wohnungssuche. Diese Organisationen betreiben oft auch Studentenwohnheime. Auch Unis haben oft spezielle Stellen, die einen bei der Wohnungssuche unterstützen.

  • Persönliches Netzwerk: Frag herum und erzähle von deiner Wohnungssuche! Frag Freunde, Bekannte, Familie, Kommiliton:innen usw. und bitte sie darum, die Augen und Ohren für dich offenzuhalten.

5. Tipps für deinen Besichtigungstermin

Du hast einen Besichtigungstermin bekommen, super! Damit du einen positiven Eindruck machst, sei unbedingt pünktlich vor Ort, achte auch dein Erscheinungsbild und auf angemessene Kleidung. Sei höflich und zeig dein Interesse an der Wohnung/WG, indem du beispielsweise relevante Fragen stellst. Wenn du magst, kannst du auch etwas von dir erzählen, das macht dich nahbarer und du bleibst besser in Erinnerung. Bereite gegebenenfalls auch eine Bewerbungsmappe vor und bring diese mit.

Wenn es sich um eine WG handelt, solltest du beispielsweise deinen Teamgeist zeigen oder eventuelle gemeinsame Interessen ansprechen. Erkundige dich nach der WG-Dynamik und Gewohnheiten, um zu sehen, ob du dich damit wohlfühlen würdest und gib auch Auskunft über deine Vorstellungen, nur so könnt ihr sehen, ob es matched.

Machst du dir Gedanken zum Thema Wohnsitz? Dann informiere dich hier auf der Seite der Südtiroler Hochschülerschaft genauer darüber.

Apps die das Leben in einer WG vereinfachen

Du hast dich entschieden in einer WG zu wohnen? Das bedeutet du wohnst nun wahrscheinlich zum ersten Mal mit Mitbewohner:innen zusammen. Damit in der WG-Organisation nichts schief geht, jeder mal das Klo putzt und das gemeinsame Haushaltsbudget aufgeteilt wird, gibt es einige praktische Apps. In diese Apps kann man gemeinsame Einkäufe, Haushaltskosten oder einen Putzplan eintragen. Wirklich praktisch.

„Arm, aber sexy“ – deine Finanzen immer im Griff

Du kennst das Klischee von dem/der armen Studenten bzw. Studentin? Klar, studieren kostet Geld und wenn man keine Einkünfte hat, verdient man auch erstmal nichts und immer bei den Eltern anzuzapfen, ist auch unangenehm. Deshalb hier ein paar Tipps zum Geld sparen:

Stipendien und Studienbeihilfen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, finanzielle Unterstützung in Anspruch zu nehmen. In Südtirol gibt es beispielsweise die Studienbeihilfe. Weitere Unterstützungsangebote findest du bei der sh.asus.

Günstig Wohnen

Wie bereits im vorherigen Kapitel beschrieben, kannst du dir einiges an Geld sparen, wenn du in eine kostengünstige Unterkunft am Stadtrand, in eine WG oder in ein Studentenwohnheim ziehst.

Gebraucht kaufen

Wenn es darum geht dein Zimmer einzurichten oder dir ein neues Partyoutfit anzuschaffen, schau mal auf Flohmärkten oder in Second Hand Läden vorbei. Oft findest du dort außergewöhnliche Teile zum kleinen Preis. Und das Stöbern macht dabei auch noch richtig Spaß! Tipp: Mit der App Too Good To Go sorgst du dafür, dass Lebensmittel nicht weggeworfen werden und bekommst leckere Produkte für wenig Geld.

Studierendenrabatte und Aktionen nutzen

In Kinos, bei Veranstaltungen, für Öffis usw. mit deinem Studierendenausweis bekommst du häufig einen Rabatt, nutze ihn! Kennst du die Carta Giovani Nazionale? Personen zwischen 18 und 35 Jahre, die in Italien leben, bekommen damit Vergünstigungen in verschiedensten Bereichen wie Reisen, Essen und Trinken oder Shopping.

Vergleichsportale

Vergleiche verschiedene Anbieter, um günstige Tarife für Strom, Gas, Internet oder Handyvertrag zu finden z.B. bei tarife.at, durchblicker.at, check24.de, idealo.at, trovaprezzi.it, idealo.it oder anderen Vergleichsportalen.

Kostenlose Freizeitaktivitäten

Du bist in eine Großstadt gezogen? Dann informiere dich über kostenlose Freizeitaktivitäten. Manchmal gibt es Webseiten, die dir kostenlose Veranstaltungen vorschlagen (z.B. gratis-in-berlin.de) oder andere bei denen gratis Sportaktivitäten angeboten (z.B. in Wien) werden. Häufig bieten auch Unis oder Studierendenwerke kostenlose oder kostengünstige Freizeitaktivitäten an.

Nebenjob, Praktikum, Werkstudierende

Um dir etwas dazuzuverdienen, kannst du natürlich auch einen Nebenjob suchen, eine Praktikumsstelle annehmen oder als Werkstudent tätig sein. Stellen findest du in den gängigen Jobbörsen.

Rock die Öffis! Apps und Tickets

Die meisten Studierenden sind vor Ort mit den Öffis (Bus, Bahn, Tram, Ubahn usw.) unterwegs und auch wenn es mal für einen Heimatbesuch nach Hause geht, sind Öffis oft die bequemste und kostenfünstigste Wahl.

Verschiedene Apps helfen dir einen Überblick über das Verkehrsnetz zu bekommen und informieren dich über Tickets und Preise. Je nach Ort und Betreiber der Öffis, gibt es unterschiedliche Apps, suche am besten im Playstore/Appstore und du wirst sicher fündig. In Südtirol gibt es beispielsweise die App südtirolmobil, in Innsbruck die IVB-Scout und in Wien WienMobil.

Was die Tickets betrifft, gibt es meistens Vergünstigungen oder spezielle Tickets für Studierende. Um von den Ermäßigungen zu profitieren brauchst du meist nur einen gültigen Studierendenausweis.
Viele Universitäten in Österreich und Deutschland bieten Semestertickets an, die den Studierenden die kostenlose oder vergünstigte Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs in der jeweiligen Stadt oder Region ermöglichen. Abgesehen davon gibt es noch weitere Tickets, di für dich interessant sein könnten:

Für die Europaregion Südtirol-Tirol-Trentino gibt es ein einheitliches Ticket, welches Studenten in allen drei Provinzen nutzen können.

In Österreich kann man sich eine ÖBB-Vorteilskarte für 1 Jahr kaufen und erthält damit alle Zugtickets zum halben Preis.
Oder man kauft sich das Klimaticket – mit dem man 1 Jahr in ganz Österreich mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln fahren kann.

In Deutschland gibt die BahnCard. Unterschiedliche Modelle ermöglichen dir unterschiedliche Vergünstigungen. Am besten du überlegst dir wie oft du hin und her reist und machst dir dann eine Kostenaufstellung, bei der du siehst du ob es sich für dich lohnt eine Ermäßigungskarte für ein gewisses Land oder eine gewisse Region zu erwerben.

Die meisten Verkehrsunternehmen bieten Informationen zu Tarifen, Fahrplänen und aktuelle Ermäßigungen auf ihren Websites an. Schau also am besten dort nach:

Neu in der Stadt? Erkunde die Umgebung und knüpfe Kontakte!

Wenn du für dein Studium in eine neue Stadt gezogen bist, kann der Anfang manchmal herausfordernd sein. Allerdings ist es auch eine großartige Chance neue Erfahrungen zu sammeln, neue Leute kennenzulernen und Neues auszuprobieren. Wir haben ein paar Tipps für dich, die dir den Start in einer neuen Umgebung erleichtern:

Spaziergänge und Erkundungstouren

Neu in einer Stadt? Nutze deine freie Zeit, um die Stadt erkunden. Das hilft dir nicht nur, die Umgebung zu verstehen, sondern ermöglicht auch, interessante Orte zu entdecken. Geh einfach mal raus und lass dich treiben! Oder du leihst dir ein Fahrrad aus und erkundest so deine Umgebung. Probiere auch die öffentlichen Verkehrsmittel aus um dich mit dem Transportnetz vertraut zu machen. So findest du sicher schnell dein neues Lieblingskaffee, den Bäcker und die Ecke und den coolen Second-Hand-Laden in deiner Nähe.

Ein Must-Do in ist es natürlich auch bekannte Sehenswürdigkeiten und touristische Orte zu besuchen. Das gibt dir nicht nur einen Einblick in die Kultur der Stadt, sondern kann auch ein guter Gesprächsanfang sein.

Kontakte knüpfen

Eine gute Gelegenheit für Studierende neue Leute kennenzulernen ist mit Sicherheit die Uni. Nutze Orientierungsveranstaltungen, Einführungsveranstaltungen und andere universitäre Events um deine Kommiliton:innen kennenzulernen. Außerdem gibt es sicherlich Studierendenvereine oder -gruppen, denen du dich anschlißen kannst. Das können Sportvereine, kulturelle Gruppen, Debattierclubs oder andere sein.
Wenn du in einem Land mit einer anderen Sprache studierst, können außerdem Sprachkurse oder Tandempartner eine großartige Möglichkeit sein, deine Sprachkenntnisse zu verbessern und gleichzeitig neue Leute kennenzulernen.

Du wohnst in einer WG? Dann lerne deine Mitbewohner:innen besser kennen. Geht gemeinsam auf ein Event, lass dir die coolen Ecken der Stadt zeigen oder kocht gemeinsam.

Abseits von Uni und WG sind Veranstaltungen wie Konzerte, Festival oder andere kulturelle Events eine gute Möglichkeit neue Leute mit ähnlichen Interessen kennenzulernen. Erkundige dich online oder mit spezifischen Apps, was in nächster Zeit so los ist und geh einfach mal hin. Manchmal muss man über seinen Schatten springen, um andere Leute anzusprechen, meistens ist es das aber wert und es entwickelt sich ein nettes Gespräch oder sogar eine Freundschaft daraus.

Freizeitaktivitäten

Neben den Studium ist für Studierende häufig das Nachtleben von besonderem Interesse. Doch abgesehen davon bietet einen Stadt auch weitere spannende Freizeitaktivitäten:

  • Sportliche Aktivitäten: Schließe dich einem Sportverein oder einer Fitnessgruppe an. Das ist nicht nur gesund, sondern bietet auch die Möglichkeit, Gleichgesinnte zu treffen.
  • Kulturelle Erkundungen: Besuche Museen, Galerien, Theater oder Konzerte in der Stadt. Viele Städte haben regelmäßig Veranstaltungen, die kulturelle Aktivitäten fördern.
  • Outdoor-Aktivitäten: Erkunde die Natur in der Umgebung der Stadt. Wandern, Radfahren oder Picknicken im Park können eine entspannte Art sein, die Freizeit zu genießen.
  • Kochabende: Organisiere gemeinsame Kochabende Kommiliton:innen oder Mitbewohner:innen. Essen verbindet und schafft eine lockere Atmosphäre.
  • Lerngruppen: Bildet Lerngruppen mit Kommiliton:innen. Das ist nicht nur effektiv für das Studium, sondern bietet auch die Möglichkeit, Freundschaften zu schließen.
  • Bibliotheken und Cafés: Entdecke lokale Bibliotheken und Cafés, um an einem ruhigen Ort zu studieren oder einfach nur zu entspannen. Manchmal sind dies auch gute Orte, um Menschen zu treffen.

Denke daran, dass es normal ist, am Anfang etwas Zeit zu benötigen, um sich in der neuen Stadt einzuleben. Sei offen für neue Erfahrungen, sei freundlich und gehe aktiv auf andere zu. Mit der Zeit wirst du sicherlich Freundschaften schließen und dich in deiner neuen Umgebung wohlfühlen.

Organisiere dich!

Der Studienanfang kann chaotisch sein, zwischen Einkaufen, Ersti-Party, viele Aufgaben in der Uni und einem Ausgabenkalender – da kommt einiges zusammen.
Hilfreich sind dabei Apps, die dein Leben etwas ordnen. Hier einige Vorschläge:

Hast du Fragen?

Fehlen dir Inhalte in der App? Hast du Fragen zum Studium und kannst in der App einfach keine Antwort finden?
Dann melde dich bei uns via E-Mail unter info@youth-app.org.

Investieren und Traden

Immer mehr junge Menschen träumen davon, schnell reich zu werden durch Investieren und Traden.

Doch was bedeutet das eigentlich und wie realistisch ist es? Was musst du beachten und welche Fallen gibt es?

Hier findest du die wichtigsten Infos und Tipps zusammengefasst.

Was versteht man unter Investieren?

Beim Investieren wird Geld in verschiedenen Dingen angelegt, wie z.B. Aktien, Immobilien, Kryptowährungen oder Rohstoffe wie Gold.

Dabei hofft man, dass man mit dem angelegten Geld einen Gewinn macht. Dass man z.B. die Aktien/Immobilien/… teurer wieder verkaufen kann, als man sie gekauft hat.

Das ist mit einem gewissen Risiko verbunden, da es natürlich auch sein kann, dass man dadurch sein Geld verliert.

Von Investieren spricht man dann, wenn man darauf setzt, auf mittelfristige oder lange Sicht einen Gewinn zu erzielen. Die gekaufte Geldanlage wird also möglichst lange gehalten, um von Kurssteigerungen zu profitieren. Beim Investieren in Aktien z.B. liegt die von vielen Finanzexpert*innen empfohlene Haltedauer bei mindestens 10 Jahren.

VORTEILENACHTEILE
Bei gelungenen Investitionen sind vor allem langfristig gesehen hohe Gewinne möglich.Es besteht die Möglichkeit des Verlustes.
Sehr große Auswahl an Anlage- und Investitionsmöglichkeiten.Es ist Knowhow und Fachwissen, aber auch Glück notwendig.
Das angelegte Geld ist oft über längere Zeit fest gebunden und daher nicht verfügbar.

Es gibt verschiedene Arten von Vermögenswerten, in die man investieren kann. Hier ein kleiner Überblick:

AKTIEN
Aktien sind Anteile an einem Unternehmen. Kaufst du Aktien, besitzt du einen kleinen Teil des Unternehmens. Steigt der Wert der Aktie oder zahlt das Unternehmen Dividenden aus, machst du Gewinn. Allerdings kannst du auch Verluste erleiden, wenn der Aktienkurs fällt.

Mehr Infos zu Aktien


Aktien sind (kleine) Anteile an einem Unternehmen. Wenn du Aktien eines Unternehmens kaufst, also in ein Unternehmen investierst, bist du AktionärIn dieses Unternehmens und besitzt einen kleinen Teil des Unternehmens.

Wenn das Unternehmen einen Gewinn erzielt, profitierst du ebenfalls davon.
Wie? Es gibt 2 Wege, um mit Aktien Geld zu verdienen:

  • Du machst einen Gewinn, wenn der Wert deiner Aktien (Aktienpreis oder Aktienkurs) steigt. Wird eine Aktie stark nachgefragt, steigt deren Wert; möchten die meisten AnlegerInnen eine Aktie verkaufen, sinkt der Kurs der Aktie. Der Wert einer Aktie wird also durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Aktien werden dabei an der Börse gehandelt.
    Kurz gesagt: Du verdienst das Geld, indem du Aktien kaufst und sie in der Zukunft zu einem höheren Aktienkurs verkaufst. Der Unterschied zwischen Kauf- und Verkaufspreis ist dabei dein Gewinn.

  • Das Unternehmen, von dem du Aktien hältst, zahlt einen Teil seines Gewinns an seine AktionärInnen aus. Dies nennt man eine Dividende.

Auf der anderen Seite machst du aber eben auch Verluste, wenn es im Unternehmen nicht gut läuft und der Aktienpreis sinkt.

FONDS
Ein Fonds funktioniert kurz gesagt so: Du legst dein Geld zusammen mit dem vieler anderer Anleger*innen in einen Topf. Ein Fondsmanager investiert dieses Geld dann in mehrere verschiedene Vermögenswerte (du investiertst z.B. also nicht nur eine eine einzige Aktie, wodurch das Risiko Verluste zu machen sinkt).

Mehr Infos zu Fonds

Ein Fonds ist wie ein gemeinsamer Geldtopf, in den viele Leute ihr Geld einzahlen. Dieses Geld wird dann von Experten verwaltet. Sie investieren das Geld in verschiedene Dinge, zum Beispiel in Aktien, Immobilien oder Anleihen. Dadurch verteilt sich das Risiko, denn es ist unwahrscheinlicher, dass alle Investitionen gleichzeitig schlecht laufen.

Natürlich gibt es auch bei Fonds keine Garantie, dass du immer Gewinn machst. Der Wert des Fonds kann steigen, aber auch fallen. Trotzdem sind Fonds eine beliebte Möglichkeit, um Geld über längere Zeit anzulegen und es eventuell zu vermehren.

ETFs
ETFs, also Exchange Traded Funds, sind eine spezielle Art von Fonds, die an der Börse gehandelt werden. Der Unterschied zu klassischen Fonds ist, dass ETFs meistens einen bestimmten Index nachbilden und passiv (= ohne Fondsmanager) verwaltet werden.

Mehr Infos zu ETFs

ETFs, also Exchange Traded Funds (auf Deutsch börsengehandelte Fonds), sind eine spezielle Art von Fonds. Ein ETF funktioniert ähnlich wie ein normaler Fonds, indem er Geld von vielen Anleger*innen sammelt und in verschiedene Wertpapiere investiert, zum Beispiel in Aktien oder Anleihen.

Der Unterschied zu einem klassischen Fonds ist, dass ETFs meistens einen bestimmten Index nachbilden. Ein Index ist eine Gruppe von Aktien, die eine bestimmte Region, Branche oder den ganzen Markt abbilden. Wenn du einen ETF kaufst, investierst du also automatisch in alle Aktien, die in diesem Index enthalten sind.

ETFs sind oft günstiger sind als traditionelle Fonds, da sie passiv verwaltet werden. Das heißt, es gibt keinen Fondsmanager, der entscheidet, welche Aktien gekauft oder verkauft werden. Stattdessen folgt der ETF einfach dem Index, den er nachbildet.

ANLEIHEN
Anleihen sind wie ein Kredit, den du einem Unternehmen oder Staat gibst. Im Gegenzug erhältst du Zinsen. Am Ende der Laufzeit bekommst du dein Geld zurück. Anleihen gelten oft als sicherere Investition als Aktien, haben aber normalerweise auch eine geringere Rendite.

Mehr Infos zu Anleihen

Anleihen sind eine Art von Kredit, den du einem Unternehmen, einem Staat oder einer anderen Institution gibst. Im Gegenzug für dein Geld verspricht dir der Herausgeber der Anleihe, dir regelmäßig Zinsen zu zahlen und am Ende der Laufzeit den ursprünglichen Betrag zurückzuzahlen.

Stell dir vor, eine Firma oder ein Staat braucht Geld, um ein Projekt zu finanzieren. Anstatt sich das Geld von der Bank zu leihen, gibt sie Anleihen heraus. Du und andere Anleger*innen können diese Anleihen kaufen. Während der Laufzeit der Anleihe bekommst du dann regelmäßig Zinsen. Am Ende der Laufzeit, die zum Beispiel 5, 10 oder 30 Jahre betragen kann, erhältst du dein investiertes Geld zurück.

Anleihen gelten oft als sicherere Anlageform im Vergleich zu Aktien, weil du schon vorher weißt, wie viel Zinsen du bekommst und wann du dein Geld zurückbekommst. Allerdings ist auch das Risiko bei Anleihen nicht gleich null. Wenn zum Beispiel das Unternehmen pleitegeht oder der Staat nicht mehr zahlen kann, kann es sein, dass du dein Geld nicht zurückbekommst.

KRYPTOWÄHRUNGEN
Kryptowährungen sind digitale Währungen. Coins können online erworben und gehandelt werden.

Mehr Infos zu Kryptowährungen

ROHSTOFFE
In Rohstoffe zu investieren bedeutet, Geld in physische Güter wie Gold, Silber, Öl, Erdgas, oder landwirtschaftliche Produkte wie Weizen, Mais und Kaffee zu stecken. Rohstoffe gelten als stabil gegenüber Inflationsschwankungen.

Es gibt natürlich noch weitere Vermögenswerte wie Immobilien, Sparprodukte, Sammlerstücke usw.

Was ist Traden?

Trading bedeutet zu Deutsch „Handel“ und beschreibt den kurzfristigen Kauf und Verkauf von Produkten wie Aktien, Wertpapieren, Währungen usw.

Trader beobachten den Markt und versuchen, ein Produkt zu einem höheren Preis zu verkaufen, als sie es gekauft haben. Sie versuchen dabei vor allem die kurzfristige Marktentwicklung vorherzusehen (auf Minuten-, Stunden- oder Tagesbasis) und dies zu ihrem Vorteil zu nutzen.

Beispiel Pennystocks: Was ist das?

Als Pennystock bezeichnet man im Euroraum Aktien, die einen Wert unter 1 Euro haben. Pennystocks sind ein beliebtes Objekt von Tradern, da der niedrige Wert es ermöglicht, Aktien in hoher Stückzahl zu kaufen, sodass schon leichte Kursbewegungen finanziell kräftig durchschlagen. Gleichzeitig unterliegen Pennystocks oft starken Kursschwankungen. Diese können sowohl zu hohen Gewinnen, als auch zu hohen Verlusten führen. Pennystocks sind also sehr riskant, vor allem für Trading-AnfängerInnen.

Beispiel Währungshandel: Wie funktioniert das?


Forex (FX) steht für Foreign Exchange, das bedeutet Devisenhandel bzw. Währungshandel. Beim Trading mit Forex werden zwei Währungen, z.B. der Euro und der Dollar, gegeneinander gehandelt, wobei die Trader darauf setzen, dass die eine Währung im Vergleich zu der anderen stärker werden wird. Forex-Trading ist hochspekulativ und damit insbesondere für Trading-AnfängerInnen sehr gefährlich.

VORTEILENACHTEILE
Erfolgreiche Trader können von ihrem Geschäft leben, ihr Einkommen ist theoretisch unbegrenzt.In der Realität verdienen die wenigsten Trader tatsächlich etwas. Vielmehr gibt es beim Traden ein sehr hohes Risiko, schnell (viel) Geld zu verlieren.
Selbständiges und flexibles Arbeiten möglich.Man muss bei jedem Kauf und Verkauf an der Börse Gebühren zahlen. Wenn man viel handelt, zahlt man hohe Gebühren. Bevor Gewinne gemacht werden können, müssen erst einmal die Gebühren wieder reingeholt werden.
Professionelles Trading ist sehr arbeitsintensiv und stressig.

Tipps, wie du seriöse Trading-Plattformen erkennst
  • 🇪🇺 Prüfe, ob die Trading-Plattform eine EU-Lizenz besitzt, das heißt eine Lizenz von einer in der Europäischen Union ansässigen Finanzaufsicht wie z.B. der FMA, BaFIN, FCA oder CySec. Ob AnbieterInnen eine Zulassung für die EU haben, findest du auf der Unternehmensdatenbank der BaFin (Deutschland) herausfinden.

  • 📰 Prüfe Presseberichte: Sowohl über seriöse als auch über unseriöse Trading-Plattformen/Broker wird oft berichtet. Überprüfe auf jeden Fall auch, ob die Quelle vertrauenswürdig ist!

  • 🔎 Erfahrungsberichte und Warnungen: Schau in seriösen Foren nach Erfahrungsberichten anderer Nutzer*innen.

  • 🎖️ Vorsicht bei Auszeichnungen: Gerade Forex- und CFD-Broker verweisen gerne auf Auszeichnungen, die sie (scheinbar) bekommen haben, um sich als seriös darzustellen. Viele Auszeichnungen sagen jedoch nichts über die Seriosität aus. Achte deshalb darauf, ob die Auszeichnungen von bekannten Institutionen im Finanzbereich verliehen wurden und wie alt die Auszeichnungen sind.

  • 🚨 Risiko-Hinweise: Werde misstrauisch, wenn gewisse Finanzprodukte zu positiv dargestellt werden und nur die möglichen Gewinne angeführt werden, ohne auch die Risiken zu nennen.

  • 🧑‍💻 Installiere keine Software auf deinem Computer: Manchmal wollen Betrüger*innen dir angeblich mithilfe einer Software zeigen, wie leicht Trading ist. Lass das niemals zu. Denn dadurch bekommen sie Zugriff auf deinen Computer und können dein (Online-)Konto ausrauben.

  • 🧑‍💻 Prüfe, ob die Website des Anbieters ein Impressum hat. Sollte das nicht der Fall sein: Finger weg! Im Impressum müssen der Name des Unternehmens, die vollständige Adresse, ein Vertretungsberechtigter und eine Kontaktmöglichkeit, ein Verweis auf das Handelsregister mit der entsprechenden Nummer zu finden sein.
    Aber Vorsicht: Ein Impressum kann auch gefälscht sein.
    Reinen US-Webseiten haben meist keine Impressumspflicht, sie sollten aber „Corporate Information“ und Nutzungs- bzw. Geschäftsbedingungen (Terms of Service oder Terms of Use oder User Agreement) anbieten.

  • 🔒 Sicherheit: Ist z.B. gegenüber Hackerangriffen sehr wichtig. Eine verschlüsselte Übertragung /SSL-Verschlüsselung ist das Minimum. Ist weder das Schlosssymbol noch das „https“ am Beginn der Adresse zu sehen, solltest du auf der Website keine persönlichen Daten eingeben. Noch besser ist, wenn es eine Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) gibt.

  • 💳 Zahlungsmethoden: Je mehr und je gängigere Zahlungsmöglichkeiten wie beispielsweise SEPA-Überweisungen, Sofortüberweisungen, PayPal oder Kreditkarten angeboten werden, desto besser.
    Unseriöse Broker bevorzugen die Einzahlung mit Western Union oder Paysafecard.

  • 🧑‍💻 Kunden-Support: Ein seriöser Kunden-Support ist werktags auf verschiedenen Wegen erreichbar (Telefon, E-Mail, Live Chat).

  • ☎️ (Keine) Angabe der Rufnummer: Beim Registrieren auf unseriösen Trading-Plattformen muss man oft eine Telefonnummer angeben. Man erhält dann sehr bald einen Anruf von einem angeblichen Broker – oft über Rufnummern aus dem Ausland, die in der Regel nicht zurückgerufen werden können. Bei solchen Anrufen auf jeden Fall nicht investieren.

Unterschied zwischen Investieren und Traden:
Investieren zielt auf langfristige Gewinne ab, während Traden auf kurzfristige Gewinne spekuliert. Investitionen sind in der Regel weniger stressig, während Traden viel Zeit und Aufmerksamkeit erfordert. Innerhalb kurzer Zeiträume und häufiger als bei Investments werden Positionen eröffnet und geschlossen, also eingekauft und wieder verkauft.

Du willst investieren/traden?
Das gilt es zu beachten!

  • 💰 Investiere nur Geld, das du nicht dringend brauchst: Das Risiko besteht immer, dass du Geld verlierst.

  • 📉 Hohe Gewinne bedeuten auch hohes Risiko: Grundsätzlich gilt – je höher der in Aussicht gestellte Gewinn, desto höher ist auch das Risiko, Geld zu verlieren.

  • 💭 Verstehe, worin du investierst: Anlageprodukte solltest du nur kaufen, wenn du verstehst, wie diese funktionieren. Dabei ist es hilfreich, eine Expertin / einen Experten an der Seite zu haben.

  • 🧐 Trading erfordert viel Fachwissen und Zeit: Um gut zu traden, braucht es jede Menge Fachwissen, Zeit und die nötige Portion Glück. Dadurch, dass Privatanleger*innen meistens nicht die Zeit haben, sich mit der Börsenlage laufend zu beschäftigen, und Fachwissen fehlt, haben viele ein (sehr) schlechtes Timing. Zahlreiche Studien zeigen: 85% – 98% der Trader verlieren Geld.

  • 📱 Vorsicht bei Trading-Plattformen & -Apps! Die hohe Userfreundlichkeit und die spielerischen Elemente lassen die Hemmschwelle sinken und Nutzer*innen werden verleitet, häufig zu handeln/traden und sich eher auf hochspekulative und riskante Geschäfte einzulassen – Verlier die Ernsthaftigkeit nicht aus den Augen!

  • ⬜️ Sei vorsichtig bei Anlagen am grauen Kapitalmarkt: Dieser bezeichnet einen nicht regulierten, aber legalen Teil des Kapitalmarkts, dessen Anbieter nicht unter staatlicher Aufsicht stehen. Das Angebot an unseriösen Geldanlagen ist deutlich höher.

  • 🧑‍💻 Sei misstrauisch, wenn du unaufgefordert über ein Investment informiert wirst – in diesem Fall keinesfalls Geschäfte abschließen.

  • 🙍 Vorsicht bei Berater*innen, die zum Abschluss drängen: Erst wenn du dir sicher bist, die richtige Form der Geldanlage gefunden zu haben, sollst du unterschreiben.

  • 💶 Sei misstrauisch, wenn ein Vorschuss verlangt wird, z.B. Gebühren für Geldtransaktionen – das ist unseriös.

Wo Geld ist, lauern auch Fallen!

Wenn es um Investment und Trading geht, gibt es auch Personen, die dich mit betrügerischer Absicht in Fallen locken möchten.

Um dem vorzubeugen, ist es wichtig, die gängigsten Fallen zu kennen!

BROKER-BETRUG

Im Internet locken Betrüger*innen mit falschen Werbeanzeigen und unrealistischen Gewinnversprechungen, um den Personen das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Wie funktioniert Broker-Betrug?

Broker = eine Person, die für dich an der Börse handelt.

Broker-Betrug ist im Internet und auf Social Media weit verbreitet. Die Masche, die dabei eingesetzt wird, ist simpel, aber effektiv: Betrüger*innen schalten täuschend echte Werbeanzeigen (Fake-Ads), die dich zu falschen Online-Brokern locken:

  • 📲 Falsche Werbung: Du siehst eine Anzeige oder erhältst eine Nachricht (E-Mail oder Social Media) von einem scheinbar seriösen Broker. Dieser verwickelt einen in einen Chat, bei dem es sehr schnell darum geht, dass man sein Geld innerhalb kürzester Zeit vervielfachen kann.

  • 🗣️ Unrealistische Versprechen: Mit dem Versprechen, dass du dein Geld schnell vervielfachen kannst, wirst du motiviert, eine möglichst hohe Summe einzuzahlen.

  • 🤑 Erste Gewinne: Nach deiner Einzahlung werden scheinbare Gewinne in deinem Kundenkonto angezeigt. Hierdurch soll man vom Finanzprodukt überzeugt werden und weitere Investitionen tätigen.

  • 🤥 Täuschung: Mithilfe einer Betrugssoftware täuschen die Plattformbetreiber*innen die Kontobewegungen und Gewinne nur vor. Tatsächlich findet gar kein Handel statt. Stattdessen überweisen die Betrüger*innen das eingezahlte Guthaben auf ausländische Konten.

  • 💸 Probleme bei der Auszahlung: Wer sich seinen angeblichen Gewinn schlussendlich auszahlen lassen möchte, wird von den „Brokern“ hingehalten oder sogar aufgefordert, zuerst angebliche Bearbeitungsgebühren und Steuern zu bezahlen. Irgendwann bricht der Kontakt vollständig ab und das eingezahlte Geld ist weg.

Kein seriöser Broker wird dir einen bestimmten Gewinn versprechen oder dich aktiv auffordern, eine bestimmte Summe einzuzahlen.


AKTIENSPAM

Aktienspam ist der massenhafte Versand von Werbung für eine Aktie, um deren Kurs künstlich zu steigern. Fällt man darauf herein, kauft die Aktie und verkauft nicht rechtzeitig, bleibt man oft auf wertlosen Aktien sitzen.

Wie funktioniert Aktienspam?

Beim Aktienspam wird versucht, den Aktienkurs künstlich zu steigern, wobei die Versender*innen Gewinn machen, diejenigen, die darauf reinfallen, allerdings verlieren:

  • 📧 Spam: Es wird massenhaft Werbung für eine Aktie (meist Pennystocks – siehe weiter oben) verschickt.

  • 🧐 Insiderwissen: Die Versenderin / der Versender gibt dabei an, Insiderwissen zu haben, und sagt eine hohe Kurssteigerung voraus, weil das Unternehmen angeblich in Kürze „gute Nachrichten“ veröffentlichen wird.

  • 🪙 Günstiger Aktienkauf: Die Versenderin / der Versender des Aktienspam kauft vor dem Versenden die Aktien, die zu diesem Zeitpunkt oftmals weniger als 10 Cent kosten.

  • 📈 Börsenkurs steigt: Wenn viele Menschen auf den Spam hereinfallen und die beworbene Aktie kaufen, dann steigt der Börsenkurs der Aktie sehr schnell sehr stark an. Eine Verdopplung oder sogar Vervielfachung des Kurswertes ist dabei nichts Außergewöhnliches.

  • 📉 Drastischer Kursabfall: Sobald jedoch einige AktionärInnen – und dabei ganz sicher auch die Versenderin / der Versender des Spam – ihre Aktien verkaufen, fällt der Kurs wieder stark. Zum Teil werden dann sogar Kurswerte erreicht, die unter dem Kurs vor dem Spam-Versand liegen.

  • 💸 Du bleibst auf wertlosen Aktien sitzen: Alle, die nicht rechtzeitig verkauft haben, bleiben dann auf fast wertlosen Aktien sitzen.

Manche Aktien, vor allem ausländische, werden sogar nur beworben, damit die Versenderin / der Versender sie verkaufen kann. Diese Aktien kann man nie mehr verkaufen.


AFFILIATE MARKETING

Wenn Beraterinnen dir unaufgefordert empfehlen, möglichst hohe Summen zu investieren/traden, verdient er*sie durch deine Einzahlung vermutlich Provision.

Mehr zu Affiliate Marketing!

Sei kritisch, wenn eine Beraterin / ein Berater dir unaufgefordert empfiehlt, auf einer ganz bestimmten Plattform zu investieren/traden und dir einen Link schickt. In dem Fall bekommt sie*er vermutlich eine Provision, z.B. einen prozentualen Anteil von deiner ersten Einzahlung oder dem Trade, den du tätigst.

Die Beraterin / der Berater will dich auch in diesem Fall vor allem zum Traden in möglichst großer Höhe bringen, egal ob du dabei gewinnst oder verlierst.

Allerdings gibt es auch manche, die ein Interesse daran haben, dass du erfolgreich tradest, vor allem wenn sie dann weiterhin Provisionen vom Broker erhalten.


UNSERIÖSE TRADING-COACHING-VIDEOS

Sei misstrauisch bei Trading-Coaching-Videos, die schnelle Profite und große Einnahmen versprechen. Die Trainings und Materialien sind meist teuer und der Outcome so gut wie wertlos.

Mehr zu unseriösen Trading-Coachings!

Sei vor allem dann sehr misstrauisch, wenn versprochen wird, dass man mit dem Online-Training/den Videos innerhalb kürzester Zeit zu einem Profi-Trader wird und mehrere Zehntausend Euro in einem Monat verdienen kann.

Auch wenn die Einstiegskurse meistens kostenlos zur Verfügung gestellt werden, muss man für die eigentlichen Trainings und Materialien viel bezahlen. Bei den Trainingsinhalten ist dann meistens nichts dahinter und für die beworbenen Resultate gibt es keine richtigen Beweise.

Oder man übermittelt seine Kreditkarten- oder Kontodaten und wird auf andere Weise abgezockt.

Wie du unseriöse Finanzangebote erkennst!

Besonders bei Werbeanzeigen im Internet oder auf Social Media oder bei Kundenwerbung per Telefon solltest du skeptisch sein und die Angebote genau unter die Lupe nehmen!

Hier ein paar Tipps, um unseriöse Finanzangebote zu entlarven!

  • 🧑‍💻 Online-Recherche: Google das Unternehmen und achte auf Presseberichte, Schlagzeilen, Bewertungen, Erfahrungsberichte etc. Schau auch auf offiziellen Seiten nach, ob das Unternehmen dort gelistet ist.
    Wird das Unternehmen evtl. sogar als betrügerisch gelistet? Schau auf www.watchlist-internet.at, wo Internet-Betrüger, Fallen und Fakes entlarvt werden. Oder schau auf den Seiten der Finanzaufsichtsbehörden nach in Italien z.B. Autoritá italiana per la vigilanza dei mercati finanziari

  • 💻 Impressum überprüfen: Auf der Website der Firma im Impressum sollten Rechtsform, Kontaktadresse und Verantwortliche namentlich angegeben sein. Google die Verantwortlichen und überprüfe die angegebenen Namen und Adressen.

  • 📍 Firmensitz überprüfen: Achtung bei Firmen mit Firmensitz außerhalb von Europa – hier ist es im Nachhinein oft schwierig, Kosten rückzuerstatten oder rechtlich gegen unangemessene Kosten vorzugehen.

  • 🏦 Zahlungsinformationen prüfen: Handelt es sich um eine ausländische Bankverbindung, solltest du skeptischer sein. Außerdem bieten seriöse Unternehmen mehrere gängige Zahlungsweisen wie SEPA-Überweisungen oder Kreditkarten an. Vorsicht wenn Western Union oder Paysafecard die einzigen Zahlungsmöglichkeiten sind.

  • 💼 Geschäftsmodell hinterfragen: Schau auf der Webseite des Unternehmens nach, wie es ihr Geld verdient. Sind die Gewinnversprechen realistisch im Vergleich zum Risiko? Wird das Thema Risiko überhaupt angesprochen?
Quelle: Die Infos für diesen Artikel stammen von Jugendportal.at aus der Kampagne Finanzwissen 2021
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