Essen und Klima: Wie unser Teller den Planeten beeinflusst

Essen gehört zu unserem Alltag – und das in riesigen Mengen! Aber wusstest du, dass unsere Essgewohnheiten nicht nur für uns, sondern auch für die Umwelt entscheidend sind? Es lohnt sich, mal einen Blick auf das „Menü der Probleme“ zu werfen, die unser Ernährungssystem verursacht.

Als Gruß aus der Küche: Monokulturen und ihr Impact

Abbildung 1 Volker Glätsch auf Pixabay aerial-view-2830059_1280

Weltweit bauen wir viele Lebensmittel in riesigen Monokulturen an. Das klingt erstmal praktisch, weil alles in großen Dimensionen nach Plan wächst, aber es hat einen hohen Preis: Abholzen von Wäldern und der Verlust von Artenvielfalt. Dies ist neben der Einseitigkeit auch weil auf diesen riesigen Feldern viel Spritzmittel eingesetzt werden (Monokulturen sind viel anfälliger für Krankheiten und Schädlinge), die den Boden und die Umwelt schädigen.

Als Vorspeise Co2 und Transport: Warum die Shrimps eine Reise machen

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Ein weiteres Problem: Der Transport von Lebensmitteln rund um den Globus verursacht massig CO2-Emissionen. Einmal ist da der Transport von Südfrüchten wie Bananen nach Südtirol. Aber dann gibt es auch sonst noch so einige unnötige Transportwege. Ein richtig absurdes Beispiel: Shrimps, die in der Nordsee gefangen werden, werden für die Handschälung (mit Maschinen geht das nicht) nach Marokko geschickt, um dann wieder zurück nach Europa verschifft zu werden! Das ist ein Beispiel für ein absolutes CO2-Desaster.

Als Zwischengang Verpackungsmüll: Der Umweltkiller

Dennis auf Pixabay garbage-can-65661_1280

In unserer industrialisierten Welt ist fast alles abgepackt, vorgekocht, vorgeschnitten und deshalb leichter verderblich. Die Lösung: alles in Plastik einzupacken. Verpackungen verbrauchen nicht nur Ressourcen, sondern auch viel Energie für Herstellung, Transport und Entsorgung. Von den anschließenden Müllbergen nicht zu sprechen…

Zur Hauptspeise Lebensmittelverschwendung: Ein riesiges Problem

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Jedes Jahr landen ein Drittel aller produzierten Lebensmittel im Müll! In Südtirol werfen wir vor allem Obst, Gemüse, Brot und fertige Gerichte weg. Das macht pro Person jährlich 27,5 kg Müll. Dabei hätte man diese Lebensmittel noch super verwerten können. Und wer würde schon in einer Hütte ein Knödeltris bestellen und den dritten Knödel fix in den Müll werfen?!

Zur Nachspeise: Fleisch und die Klima-Sünden       

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Auf vielen Tellern landen tierische Produkte – besonders Fleisch. Die Produktion von Fleisch braucht riesige Flächen, und Methan und Lachgas (beides super schädlich für das Klima) werden dabei in die Atmosphäre gepustet. Ein klimafreundlicherer Teller enthält viel mehr Obst, Gemüse und Getreide und nur wenig Fleisch. Die vegetarische Ernährung macht ca. die Hälfte der CO2-Emissionen einer fleischhaltigen Ernährung aus; eine vegane Ernährung (also ganz ohne tierische Produkte) sogar nur ein Drittel. Das ist ein wirklich großer Hebel!

Was du tun kannst:

  • Lokale und saisonale Lebensmittel kaufen: So vermeidest du unnötige CO2-Emissionen durch Transport.

  • Biologisch und nachhaltig einkaufen: Das schützt den Boden und reduziert Emissionen.

  • Weniger Lebensmittel verschwenden und unverpackt einkaufen: Achte darauf, nur das zu kaufen, was du wirklich brauchst, und versuche, Verpackungen zu vermeiden.

  • Weniger Fleisch essen: Probiere es mit mehr pflanzlichen Gerichten – das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für deine Gesundheit!

Die nächsten Mahlzeiten, sind eine große Chance, mit unserer Ernährung das Klima zu schützen. Entscheide dich bewusst für die Umwelt und setze auf nachhaltige Ernährung!

Warum Autos so viel Platz verschwenden – und was wir stattdessen tun können

Warum Autos so viel Platz verschwenden – und was wir stattdessen tun können

Autos sind überall: in unseren Städten, Dörfern und vor allem in unseren Köpfen. Städte usw. werden rund um Autos geplant – da bleibt nicht mehr viel Platz für uns. Zudem ist Verkehr für Südtirol ein wichtiges Klimathema. Lest selbst!

Autos nehmen uns den Platz weg

In Südtirol gibt es mehr Autos als Menschen – und das ist nicht nur hier so! In den meisten Städten und Dörfern geht rund 90 % der öffentlichen Fläche für Autos drauf: Straßen, Parkplätze, Tankstellen und Co. Das bedeutet, es bleibt nur noch 10 % für uns, wo wir chillen, spielen oder einfach mal durchatmen können. Ein Garagenplatz für ein Auto ist übrigens so groß wie ein Kinderzimmer – krass, oder?

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Autos sind teuer und schädlich

Eine Garage kostet z. B. im Schnitt 40.000 € – für einen einfachen, simplen Garagenstellplatz! Mit dem Geld könntest du 13,5 Jahre mit dem Zug durch Europa reisen oder dir 62 Fairphones kaufen, du könntest dir 100 Bayernspiele aus der VIP-Lounge in München mit all-inclusive schauen oder 910 Eintritte bei Gardaland bezahlen, auch 200 Tattoos wären möglich genauso wie das Pflanzen von 13.333 Bäume oder die Installation von einer Solaranlage auf einem Hausdach. Und nicht zu vergessen: Autos sind super CO2-schädlich. In Südtirol ist der Verkehr die Nummer 1 der Treibhausgas-Emissionen, danach kommt alles, was mit Wärme zu tun hat (z.B. Gas-Heizungen) und die Landwirtschaft. Zudem verursachen Autos Mikroplastik durch den Reifenabrieb (mit synthetischer Kleidung zählt das zu den Hauptursachen für Mikroplastik in den Ozeanen). Dazu kommen noch die ganzen Unfälle, bei denen vor allem Kinder und Jugendliche gefährdet sind.

Alternativen zum Auto: Viel smarter unterwegs!

Es gibt so viele coole Alternativen zum Auto:

  1. Öffentliche Verkehrsmittel sind günstiger und umweltfreundlicher als Autos. Du kannst chillen, Musik hören oder Hausaufgaben machen, während du zum Ziel kommst. Und: Busse, Züge und Seilbahnen brauchen viel weniger Platz. Ein Zug mit 5 Wagen kann zum Beispiel 625 Personen transportieren – das entspricht – wenn alle allein fahren – 625 Autos oder eben „nur“ 15 Bussen.

Wir sind das Öffi nutzen ja eh gewöhnt. Wir dürfen nur nicht sofort total aufs Auto umsteigen, nur weil wir 18 werden und einen Führerschein machen können 😉

  1. E-Mobilität: Wenn wir ein Auto brauchen, sollte es elektrisch sein. Elektroautos sind noch nicht ideal aber in der Summe umweltfreundlicher und der Umstieg auf sie ist superwichtig, um unsere Klimaziele zu erreichen.
  2. Fahrrad fahren & zu Fuß gehen: Noch besser – ohne Motor! Es ist super für deine Gesundheit, schont die Umwelt und gibt dir einen echten Glücksschub. Unsere Städte und Dörfer sollten viel mehr Platz für Radfahrer:innen und Fußgänger:innen bieten – und weniger für Autos.

Fazit: Autos nehmen viel zu viel Platz und sind schlecht für die Umwelt. Nutze die Alternativen – ob öffentliche Verkehrsmittel, E-Autos oder einfach das Fahrrad. So sieht die Politik auch, was am meisten genutzt wird, und investiert darin – vielleicht gibt´s in Südtirol ja auch bald so fancy Fahrradstädte wie nördlich des Brenners. So machen wir unsere Welt ein Stück besser!

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Technik und Klima: Warum unsere Geräte uns echt schaden

Wir alle lieben unsere Handys, Laptops, Konsolen und Bluetooth-Lautsprecher – aber hast du schon mal darüber nachgedacht, wie sehr diese Geräte das Klima belasten? Hier kommt der Reality-Check.

Der Hype um Technik hat seinen Preis

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Früher haben wir mit einfachen Handys telefoniert. Heute wird ständig Neues erfunden, und zack – schon ist das alte Modell out. Aber was dabei oft übersehen wird, ist der schlechte Einfluss auf Mensch und Umwelt. (Und wir reden nicht mal über Sucht usw…) Die Rohstoffe für unsere Geräte kommen meistens aus dem Globalen Süden und werden hauptsächlich in Asien, genauer in China, verarbeitet. Das bedeutet Ausbeutung entlang der Produktionskette: Kinderarbeit, extrem gefährliche Arbeitsbedingungen und Umweltschäden durch den Abbau von Metallen und Erzen.

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Wasserverbrauch und CO2

Dazu kommt der hohe Wasserverbrauch, im Abbau der nötigen Rohstoffe, aber auch in der Produktion. Ein Laptop braucht zum Beispiel rund 20.000 Liter Wasser für seine Herstellung – so viel wie ein Schwimmbad voll! Und der CO2-Ausstoß bei Abbau und Produktion? Der ist riesig! Vor allem, wenn wir immer wieder die neuesten Modelle kaufen. Die Grafiken in den neuen Konsolen z.B. brauchen auch noch mehr Strom, was wiederum mehr CO2 verursacht.

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Woher kommt unser Strom?

In Südtirol kommt viel Strom aus Wasserkraft, was super ist – aber auch hier gibt es eine Grenze: ohne Regen keine Wasserkraft. Und das scheint mit dem Klimawandel so langsam auch hier ein Problem zu werden… Und wenn wir auf unseren Geräten surfen, streamen oder zocken, verbrauchen die Server weltweit Unmengen an Strom – der kommt meistens nicht aus grünen Quellen wie hier aus Südtiroler Wasserkraft.

Der wahre Preis unserer Geräte

In Europa kaufen wir im Schnitt alle 1,5 Jahre ein neues Handy. Aber was passiert mit den alten Geräten? Sie liegen lange in Schubladen rum und landen dann meistens im Elektroschrott – oft auf Mülldeponien in Ländern wie Ghana. Der Markt dreht sich ständig weiter, und wir sind der Treibstoff für diesen Kreislauf, weil wir kaufen, kaufen, kaufen…

Was du tun kannst:

  • Nutze deine Geräte länger: Lass dich nicht von Trends oder Werbung dazu verleiten, ständig das neueste Modell zu kaufen.

  • Bring deine alten Geräte zum Recycling und so in einen Kreislauf.

  • Repariere, statt wegzuwerfen: Du kannst deine Geräte selbst reparieren oder Hilfe in einem Repair Café suchen. Auf Seiten wie iFixit-com gibt´s gute Anleitungen.

  • Achte auf langlebige Geräte: Kaufe Geräte, die langlebig sind und deren Teile (z.B. Akkus) austauschbar sind. Fairphone oder Shiftphone sind da gute Beispiele.

  • Kaufe gebrauchte Geräte: Du kannst super Geräte auf Plattformen wie refurbed.it finden, die wieder aufbereitet wurden.

Wir sind oft nicht bewusst, wie sehr unsere Technik das Klima belastet. Aber mit ein paar einfachen Entscheidungen können wir viel verändern!

Kleidung und Klimawandel – Wie deine Klamotten die Welt beeinflussen

Klar, jede und jeder von uns trägt gerade Kleidung – aber hast du dir schon mal überlegt, was diese für den Planeten bedeutet? Denn deine Klamotten haben mehr mit dem Klimawandel zu tun, als du denkst. Hier kommen die Fakten, die du kennen solltest:

Fast Fashion – Mehr, schneller, billiger

In Europa kauft jede*r von uns im Schnitt 60 neue Kleidungsstücke pro Jahr. Das sind knapp 26 Kilo Klamotten! Und das liegt nicht nur daran, dass wir ständig neue Trends sehen. Marken wie H&M oder Zara bringen fast wöchentlich neue Kollektionen raus. Ultra-fast-fashion-brands wie SHEIN sogar täglich. Doch bei all dem geht es nicht um Qualität, sondern nur um Quantität. Das Ergebnis? Deine neue Jeans landet irgendwann auf dem Müll, weil sie nicht mehr „in“ ist oder durch die schlechte Qualität nichts mehr taugt. Und nur 1% der Kleidung wird wirklich recycelt. Ein kleiner Teil kommt in den Second-Hand-Kreislauf und der Rest wird verbrannt oder landet auf Müllbergen – z.B. in der Atacama-Wüste in Chile.

Bakhrom Tursunov auf Pixabay

CO2 und Umwelt

Jede Jeans verursacht in ihrer Produktion etwa 23,5 kg CO2, und das T-Shirt mehr als 11 kg. Der Transport spielt dabei eine riesige Rolle: Statt das Zeug per Schiff zu verschicken, fliegen viele Modeunternehmen die Klamotten mit dem Flugzeug um die Welt – das verursacht 40x mehr CO2 (im Vergleich zum Schiffsverkehr)! Und dann ist da noch die beliebtesten Stoffe, aus denen die meisten Klamotten gemacht sind: Baumwolle braucht tonnenweise Wasser und Synthetikfasern setzen Mikroplastik frei, das in den Ozeanen landet. Dazu kommt, dass fast und ultra fast fashion oft so schlechte Qualität hat, dass nicht mal ein Second Hand Verkauf infrage kommt und einfach nur die Umwelt damit belastet wird.

Schlechte Arbeitsbedingungen

Das sind aber nicht die einzigen Schattenseiten. Mehr als 75 Millionen Menschen arbeiten weltweit in der Textilindustrie – oft unter schlechten Bedingungen und für zu wenig Geld. Die meisten davon sind Frauen und auch ziemlich einige Kinder. Hinweise auf die diversen Ausbeutungs- und Diskriminierungsformen gibt es viele.

Warum shoppen wir trotzdem weiter?

Die Modeindustrie hat gelernt, wie sie uns zum Kaufen bringt. Sie setzt auf Dopamin – du fühlst dich gut, wenn du shoppen gehst. Und die Werbung? Sie trifft genau deinen Geschmack, dank ausgeklügelter Algorithmen. Die Preise sind so günstig, dass du einfach zuschlagen musst.

Pete Linforth  ai-generated-8421130_1280

Was kannst du tun?

Lass dich nicht von den riesigen Marketing-Strategien täuschen. Überlege dir, was dir wichtig ist – jeden Tag den richtigen Trend zu treffen oder mit guten Gewissen einen überschaubaren Kleiderschrank haben? Die Frage „Brauche ich das wirklich?“ hilft in vielen Situationen, so auch beim Kleiderkauf. Und wenn du dann noch was Neues brauchst oder möchtest, gibt es Alternativen, die nicht nur die Umwelt schonen, sondern dir auch helfen, smarter zu shoppen:

  1. Kleidung tauschen – Organisiere eine Kleidertauschparty mit deinen Freund*innen und tauscht coole Teile, die ihr nicht mehr tragt. Kostenlos an quasi neue Teile kommen, mega!
  2. Kleidung leihen – Brauchst du etwas für einen besonderen Anlass? Leih dir einfach was aus – von Freund*innen oder sogar aus einem Theaterfundus.
  3. Second-Hand shoppen – Finde einzigartige Teile, die schon ein Leben hinter sich haben, aber immer noch super in Schuss sind. Schau z.B. auf oew.org/kleidung und JOSEF Map
  4. Reparieren statt wegwerfen – Dein Lieblingsoutfit hat ein Loch? Kein Problem – repariere es und spar dir das Geld für was Neues. Das kannst du lernen oder dir zeigen oder z.B. im RepairCafé reparieren lassen.
  5. Fair einkaufen – Achte auf nachhaltige Marken, die sozial und ökologisch verantwortungsvoll arbeiten.

Du hast die Wahl! Denk nach, bevor du zuschlägst, und wähle die besseren Alternativen. Deine Klamotten können ein Statement für die Umwelt und für faire Arbeitsbedingungen setzen – wenn du es zulässt.

Freiwilligentätigkeit in Europa

In Europa unterwegs sein und freiwillig bei spannenden Projekten mitarbeiten?

Das kannst du über die Freiwilligentätigkeit des Europäischen Solidaritätskorps!

Komischer Name, aber tolle Erfahrung! Der Europäischen Solidaritätskorps (ESK) unterstützt sich sowohl bei der Planung als auch finanziell.

Du bist zwischen 18 und 30 Jahren und hast Lust mitzumachen? Hier erfährst du mehr!

Was ist eine Freiwilligentätigkeit?

Freiwilligentätigkeiten sind meist grenzüberschreitende Projekte, durch die du Zeit im Ausland verbringen, dich sozial engagieren und dadurch wertvolle Erfahrungen und Kompetenzen erwerben kannst.

Teilnehmen können Personen zwischen 18 und 30 Jahren, die ihren Wohnsitz in einem Teilnehmer- und Programmland z.B. Italien haben. Bewerben kannst du dich bereits mit 17 Jahren, bei Antritt des Projekts musst du allerdings 18 sein.

GOOD TO KNOW: Meistens handelt es sich um Projekte in Ausland. Die Freiwilligentätigkeit kann aber auch im eigenen Wohnsitzland ausgeübt werden.

Bei der großen Bandbreite an Projekten findest du sicher etwas, das deinen Interessen und Erfahrungen entspricht. Es gibt Projekte beispielsweise in diesen Bereichen:

  • 🌱 Umwelt
  • ⛑️ Gesundheit
  • 🌎 Inklusion
  • 💻 digitale Technologien
  • 🎭 Kultur
  • 🏀 Sport

Nachdem du dich auf der Webseite registriert hast, findest du genauere Infos zu den ausgeschriebenen Projekten, bei denen du dich bewerben kannst.

Wie lange die Projekte dauern, ist ganz unterschiedlich: zwischen 2 und 12 Monaten. In einigen Fällen ist eine Teilnahme auch für einen kürzeren Zeitraum (von 2 Wochen bis zu 2 Monaten) möglich – zum Beispiel für Teilnehmer/innen mit geringeren Chancen oder Beeinträchtigung.

Junge Südtiroler*innen erzählen von ihrer Erfahrung!

Michael hat die Chance genutzt und war als Freiwilliger über den Solidaritätskorps in Schweden. Im Video erzählt er dir über seine Erfahrung. ⬇️

Isabels Erfahrung als Freiwillige in Portugal und Griechenland!

Auch Isabel war als Freiwillige im Ausland, und zwar in Portugal und in Griechenland. Ihre Erfahrung kannst du HIER nachlesen.

Welche Leistungen erhältst du?

An einer Freiwilligentätigkeit im Ausland sind zwei Organisationen beteiligt, welche dich beim Projekt unterstützen:

  • Eine unterstützende Organisation – in deinem Heimatland ansässig, hilft dir bei der Vorbereitung auf deinen Auslandseinsatz

  • Eine Aufnahmeorganisation – empfängt dich im Zielland und ist dir dort behilflich. 

Potenzielle Aufnahmeorganisationen findest du in der Datenbank der Organisationen mit Akkreditierung/Qualitätssiegel.

Außerdem erhältst du für Aktivitäten des Europäischen Solidaritätskorps folgende finanziellen Unterstützungen und Benefits:

  • Grundkosten: An- und Abreise, Unterkunft und Verpflegung

  • Zuschuss für persönliche Ausgaben (je nach Land 3 bis 6 Euro pro Tag)

  • Versicherungsschutz

Bei besonderen Bedürfnissen (z. B. einer Behinderung) können auch die damit verbundenen Kosten übernommen werden.

Wie du teilnehmen kannst

Zunächst musst du dich hier registrieren.

Dort gibst du auch schon angeben, welche Art von Projekten für dich interessant wäre, welche Erfahrungen und Kenntnisse du mitbringst und wann du ein Projekt durchführen möchtest. Du kannst diese Angaben aber im Nachhinein jederzeit ändern oder aktualisieren.

Dadurch wirst du in die Datenbank des Europäischen Solidaritätskorps aufgenommen.

Nun kannst du dich über dein persönliches Dashboard auf ausgeschriebene Angebote bewerben, auf die allgemeine Online-Schulung zugreifen, an Wettbewerben teilnehmen, deine Zertifikate einsehen und vieles mehr. 

Außerdem haben die Aufnahmeorganisationen Einblick in die Datenbank und können so geeignete Bewerber*innen für ihr Projekt ausfindig machen. Es kann also sein, dass dir eine Organisation eine Stelle anbietet. Dann entscheidest natürlich du selbst, ob du diese Stelle annehmen möchtest oder nicht.

Du brauchst Unterstützung?

In Südtirol ist das Amt für Jugendarbeit die akkreditierte Entsendeorganisation, d.h. sie helfen dir das passende Projekt zu finden und deinen Aufenthalt zu planen.

Für Infos melde dich bei ⬇️

Katalin Szabò
Tel.  0471 413378
E-Mail: katalin.szabo@provinz.bz.it

In diesem Interview stellt Katalin Szabó deb Europäische Solidaritätskorps vor

Freiwilligentätigkeit im Team?

Neben der individuellen Freiwilligentätigkeit, die oben beschrieben wurde, gibt es auch Tätigkeiten im Team. Das bedeutet, du meldest dich und wirst Teil einer internationalen Gruppe, die gemeinsam aktiv wird.

Wenn du keine längere Verpflichtung eingehen kannst, aber dennoch der Gemeinschaft helfen willst, kommt vielleicht eine Freiwilligentätigkeit im Team für dich infrage:

  • Dauer zwischen 2 Wochen und 2 Monaten

  • Vollzeit (zwischen 30 und 38 Stunden pro Woche)

  • Arbeit mit Menschen aus mindestens 2 verschiedenen Ländern

  • Gruppen von 10 bis 40 Freiwilligen, darunter Menschen mit geringeren Chancen

  • in der Regel im Ausland, jedoch auch in deinem Heimatland möglich

Weitere Infos findest du auf der Webseite des Europäischen Solidaritätskorps oder hier:

Leitfaden zur Vereinsgründung

Du möchtest einen Verein gründen? ✍🏻

… dann sieh dir diesen Leitfaden an! 👀

1. Statut erstellen 📃

  • Erstelle ein Statut für deinen Verein. Nutze dazu ein Musterstatut als Vorlage. 📃

  • Achte darauf, dass einige Punkte im Statut gesetzlich vorgeschrieben sind. Wenn diese fehlen, oder nicht korrekt sind, wird das Amt das Statut nicht anerkennen. ❌

  • Lass das Statut von deiner Gruppe prüfen und ergänze es bei Bedarf. 👫👫

  • Es kann hilfreich sein, das Statut von jemandem wie dem Bürgermeister bzw. der Bürgermeisterin oder einem Vertreter des Vereins überprüfen zu lassen. 👨🏻‍⚖️

2. Gründungsversammlung 🕛

  • Halte eine Gründungsversammlung ab, bei der alle anwesenden Mitglieder das Protokoll unterschreiben. ✍🏻

  • Achte darauf, dass das Gründungsprotokoll vollständig und ordentlich ist! Eine Vorlage für das Protokoll findest du hier. 📜

  • Alle Gründungsmitglieder müssen auch eine Anwesenheitsliste ausfüllen und unterschreiben. In dieser Liste sollte auch ein Hinweis zum Datenschutz enthalten sein. Beispiel: „Der Verein [Name] informiert, dass die personenbezogenen Daten unserer Mitglieder gemäß dem Datenschutzgesetz Nr. 196/03 verarbeitet werden. Mit ihrer Unterschrift erklären die Mitglieder, dass sie mit der Speicherung und Verarbeitung ihrer Daten einverstanden sind.“ ✍🏻

3. Konstituierende Sitzung 📝

  • Falls die Aufgaben im Vorstand nicht bereits bei der Gründungsversammlung verteilt wurden, sollten sie in einer konstituierenden Sitzung festgelegt werden. ✅

  • Auch über diese Sitzung muss ein Protokoll geführt werden. 📃

4. Ausfüllen des EAS-Fragebogens ❓

  • Fülle den EAS-Fragebogen spätestens 60 Tage nach der Vereinsgründung aus. 6️⃣0️⃣

  • Du findest den Fragebogen und die Anleitung hier. 📃

  • Der Fragebogen muss von einem Steuerberater/einer Steuerberaterin übermittelt werden. 👨🏻‍⚖️

5. Beantragen der Steuernummer 🪪

  • Der Vorsitzende oder die Vorsitzende muss mit dem Statut, dem Gründungsprotokoll, dem Protokoll der konstituierenden Sitzung sowie ihrem Ausweis und ihrer Steuernummer zum Steueramt gehen, um die Steuernummer (Codice Fiscale) zu beantragen. 🪪

  • Es ist auch möglich, jemanden mit dieser Aufgabe zu beauftragen. 🙋‍♀️

6. Eintragung in das Register der ehrenamtlich tätigen Organisationen ✍🏻

  • Lasse deinen Vereins ins RUNTS eintragen. ✍🏻

7. Registrierung des Statuts 📜

  • Die Registrierung des Statuts erfolgt erst nach der Eintragung in das Register der ehrenamtlich tätigen Organisationen, da es dann günstiger ist. 💸

Zusammenfassung

Die Gründung eines Vereins erfordert einige Schritte, wie das Erstellen eines Statuts, das Abhalten einer Gründungsversammlung und die Beantragung einer Steuernummer.

Es ist wichtig, alle Schritte sorgfältig zu befolgen und die gesetzlichen Vorgaben zu beachten. Mit diesem Leitfaden bist du gut vorbereitet. 💪

Anlaufstellen 📞

Mehr Infos gibt’s im Video!

Informationen der Veranstaltung How To Maturaball – 03.10.25

Lizenzen und Meldungen für dein Event 📃

Hier bekommst du Informationen über Lizenzen und Meldungen, die du für dein Event benötigst.

Lizenzen 📑

  • Zuständigkeit: 
    Für Veranstaltungsbewilligungen sind die jeweiligen Gemeinden zuständig. Wende dich frühzeitig (spätestens 30 Tage vor der Veranstaltung) an das Lizenzamt der Gemeinde, in der das Event stattfindet. Bei übergemeindlichen Veranstaltungen ist die Landeskommission zuständig. 📃

  • Abgenommene Veranstaltungsorte: 
    Einige Locations sind bereits offiziell genehmigt. Für diese ist keine erneute technische Abnahme erforderlich, was die Planung erleichtert. 📍

  • Technische Anforderungen: 
    Wenn kein abgenommener Veranstaltungsort verfügbar ist, ist eine technische Überprüfung nötig. Hierbei helfen Gemeindetechniker oder externe Fachleute, die die Einhaltung von Sicherheitsstandards (z. B. Bühnenbau, Licht/Ton, Strom, Zelte) überprüfen. Pläne und Konformitätserklärungen können selbst erstellt werden, wobei externe Techniker kostenintensiv sein können. 👨🏻‍🔧

Welche Genehmigungen benötige ich, um eine Veranstaltung in Italien zu organisieren und wo beantrage ich sie? 📄

Um in Italien eine Veranstaltung zu organisieren, sind je nach Art der Veranstaltung, dem Veranstaltungsort und den geplanten Aktivitäten verschiedene Genehmigungen und Lizenzen erforderlich. Hier ist eine Übersicht der wichtigsten Genehmigungen und wo Sie diese beantragen können:

🎫 SCIA (Segnalazione Certificata di Inizio Attività) – Zertifizierte Meldung des Tätigkeitsbeginns für öffentliche Veranstaltungen
  • Wofür benötigt? Für öffentliche Veranstaltungen in öffentlichen oder privaten Räumen.

  • Wo beantragen: Beim SUAP (Sportello Unico per le Attività Produttive – Einheitlicher Ansprechpartner für Wirtschaftsaktivitäten) der zuständigen Gemeinde.

🎵 Lizenz für öffentliche Veranstaltungen
  • Wofür benötigt? Für Veranstaltungen mit Musikunterhaltung, Shows, Konzerten oder Veranstaltungen mit einer größeren Anzahl von Teilnehmern.

  • Wo beantragen: Bei der örtlichen Polizeidirektion (Questura) oder bei der Überwachungskommission für öffentliche Veranstaltungsorte der Gemeinde.
🔊 Genehmigungen und Lärmemissionen
  • Wofür benötigt? Wenn bei der Veranstaltung Verstärkeranlagen oder laute Musik verwendet werden.

  • Wo beantragen: Beim Umweltamt der Gemeinde.

🎶 SIAE-Genehmigung (Italienische Gesellschaft der Autoren und Verleger)
  • Wofür benötigt? Für Veranstaltungen mit Live-Musik, DJ-Sets oder der Wiedergabe von aufgezeichneter Musik.

  • Wo beantragen: Direkt über die Website der SIAE oder bei den lokalen SIAE-Büros
🍻 Genehmigung für den Verkauf von Alkohol und die Ausgabe von Speisen und Getränken
  • Wofür benötigt? Wenn bei der Veranstaltung Speisen und Getränke verkauft oder ausgegeben werden.

  • Wo beantragen: Beim SUAP der Gemeinde. Eventuell ist auch eine gesundheitliche Meldung an die ASL (Azienda Sanitaria Locale – Lokaler Gesundheitsdienst) erforderlich.
🛍️ Vorübergehende Verkaufslizenz auf öffentlichen Flächen
  • Wofür benötigt? Wenn Verkaufsstände, Märkte oder Ausstellungen geplant sind.
  • Wo beantragen: Beim SUAP der Gemeinde.
🌳 Genehmigung zur Nutzung öffentlicher Flächen (Osp – Occupazione di suolo pubblico)
  • Wofür benötigt? Wenn die Veranstaltung öffentliche Räume wie Plätze, Straßen oder Parks nutzt.

  • Wo beantragen: Beim technischen Amt oder dem SUAP der Gemeinde.
🎪 Genehmigung für den Aufbau temporärer Strukturen (Bühnen, Pavillons, Zelte)
  • Wofür benötigt? Wenn die Veranstaltung montierbare Strukturen vorsieht.

  • Wo beantragen: Beim SUAP der Gemeinde mit Vorlage eines technischen Projekts.
📢 Werbegenehmigung (Plakate und Werbung im öffentlichen Raum)
  • Wofür benötigt? Wenn Werbematerialien im öffentlichen Raum platziert werden.

  • Wo beantragen: Beim Werbeamt der Gemeinde.
🚁 Genehmigung für Drohnenflüge
  • Wofür benötigt? Wenn Video- oder Fotoaufnahmen mit Drohnen geplant sind.

  • Wo beantragen: Bei der ENAC (Ente Nazionale per l’Aviazione Civile – Nationale Luftfahrtbehörde) und in bestimmten Fällen bei der Präfektur.
🦺 Sicherheitszertifikate und Notfallpläne
  • Wofür benötigt? Sicherheitspläne, Risikobewertungsdokument (DVR), Sicherheitsplan (POS) und Benennung des Sicherheitsbeauftragten (RSPP).

  • Wo einreichen: Gegebenenfalls direkt bei der Überwachungskommission der Gemeinde oder beim SUAP.
⚖️ Haftpflichtversicherung (RC – Responsabilità Civile)
  • Wofür benötigt? Deckt eventuelle Schäden an Personen oder Sachen während der Veranstaltung ab.

  • Wo beantragen: Bei einer Versicherungsgesellschaft.

Wenn die Veranstaltung besondere Merkmale aufweist (z. B. Feuerwerk oder Sportwettkämpfe), können weitere spezifische Genehmigungen erforderlich sein (z. B. von der Feuerwehr oder der örtlichen Polizei).

Besondere Anforderungen

  • Notfallplan und Risikobewertung: 
    Eventuell erforderlich, aber keine detaillierten Berechnungen nötig. 🆘

  • Zuschauerbeschränkung (Contingentamento): 
    Auch bei freiem Eintritt muss die maximale Besucheranzahl festgelegt werden. Nutze Zähler oder Apps, um den Überblick zu behalten. 5️⃣0️⃣0️⃣

  • Ordnungskräfte: 
    Für größere Events ist die frühzeitige Einbindung von Ordnungskräften wichtig. 🚨

  • Ausschanklizenz: 
    Für den Ausschank von Alkohol ist eine Lizenz notwendig. Beachte, dass Getränke mit über 21% Alkohol nur in Clubs und Bars mit spezieller Lizenz erlaubt sind. 🍾

SCIA – Meldung (bei unter 500 Personen) 🤘🏻

  • Für Events mit weniger als 500 Teilnehmern ist keine Lizenz erforderlich, sondern nur eine Meldung bei der Gemeinde. 📃

  • Achtung: Der Veranstalter haftet selbst für die Einhaltung aller Bestimmungen. 🚔

GAMES-Portal (500+ Personen) 📈

  • Das GAMES-Portal dient zur Risikobewertung und legt Maßnahmen fest (z. B. Sanitätsdienst). Die Ergebnisse sind bindend. 🆘

  • Tipp: Direkte Absprachen per Telefon sind oft effektiver, da das Portal gelegentlich Probleme aufweist. 💡

Behördenkontakt 🚔

  • Größere Veranstaltungen erfordern die Einbindung von Quästur, Polizei und weiteren Behörden. Dies sichert einen reibungslosen Ablauf. 🚔

  • Brandschutz und Erste Hilfe:
    Für dein Event benötigst du mindestens einen Brandschutzbeauftragten. Hierfür kannst du die lokale Feuerwehr um Unterstützung bitten. Zusätzlich ist es empfehlenswert, wenn mindestens 1 Fahrzeug des Weißen Kreuzes vor Ort ist, um im Notfall sofort eingreifen zu können. 🧯

Ex-ENPALS/Inps (Künstler*innen) 🎸

  • Für Künstler*innen bis 5.000 € Gage ist eine Befreiung möglich. 💸

  • Italienische Künstler*innen stellen Rechnungen mit 9,19% Abzug, der Veranstalter zahlt 26,09% Sozialabgaben (via F24). 🇮🇹

  • Für ausländische Künstler*innen ist das A1-Formular erforderlich. Dadurch entfällt die ENPALS-Abgabe, stattdessen wird eine Vorsteuer von 30% fällig. 🧾

SIAE (Autorenrechte) 📑

  • Musiknutzung ist bei der SIAE zu melden. Seit 2022 ist die Meldung online verpflichtend. 🛜

  • Veranstalter erstellen einen „Utilizzatore“-Account und melden Songs, Ticketpreise und Verkäufe. 🎵

  • Sparmöglichkeiten: Mehr Livemusik als DJ-Sets verringert die ISI-Steuer. 🎧

  • Unterstützungsangebote: SIAE-Stellen in Bozen, Brixen und Bruneck bieten Beratung. 📞

Weitere Tipps ℹ️

  • Ticketing: 
    Verwende nur zugelassene Plattformen (z. B. BlytzCashless). Eventbrite ist in Südtirol nicht zugelassen.

  • Private Veranstaltungen: 
    Auf privatem Grund sind keine Lizenzen erforderlich, solange alles kostenlos oder auf freiwilliger Spendenbasis angeboten wird. 🥳

  • POS-Geräte: 
    Diese können bei Banken ausgeliehen werden. 💳

Fazit

Für erfolgreiche Veranstaltungen in Südtirol ist eine frühzeitige Planung und Absprache mit den zuständigen Behörden essenziell. Nutze die bereitgestellten Ressourcen und achte auf lokale Besonderheiten.

Mehr Infos gibt’s im Video!

Informationen der Veranstaltung How To Maturaball – 03.10.25

Vorstellungsgespräch

Tick Tack – Das Warten ist vorbei! Deine Bewerbung wurde erfolgreich akzeptiert.

Das Vorstellungsgespräch ist der nächste große Schritt, wenn du dich für einen Job, eine Lehrstelle oder ein Praktikum beworben hast. Klar, da ist man aufgeregt! Aber keine Sorge – mit der richtigen Vorbereitung schaffst du das locker. Hier kommen die wichtigsten Tipps für dich.

In diesem Video findest du einen Überblick über Do’s und Dont’s für dein Vorstellungsgespräch.

Warum gibt es überhaupt ein Vorstellungsgespräch?

Im Vorstellungsgespräch will der Betrieb dich persönlich kennenlernen. Sie schauen, ob du zum Team passt und ob du weißt, was dich in dem Job erwartet. Für dich ist es auch die Chance, Fragen zu stellen und zu sehen, ob die Firma zu dir passt.

Hier bekommst du weitere Informationen über das Thema Bewerbung und den Lebenslauf.

Vorbereitung ist das A und O

Gute Vorbereitung gibt dir Sicherheit. Informiere dich über:
✅ die Firma (Was machen die? Welche Werte haben sie?)
✅ die Aufgaben im Job oder der Ausbildung
✅ deine eigenen Stärken und Schwächen

Die häufigsten Fragen im Gespräch
Erzähl uns was über dich!
Warum willst du genau hier arbeiten?
Was sind deine Stärken und Schwächen?
Wo siehst du dich in fünf Jahren?

Bleib ehrlich und versuch, konkrete Beispiele zu nennen – das kommt immer gut an.

So punktest du beim Gespräch

  • ⏰ Pünktlich sein (lieber 10 Minuten früher)

  • 👖Ordentliche Kleidung tragen (sauber und gepflegt – je nach Job etwas schicker)

  • 🤝 Freundliche Begrüßung durch Händedruck

  • 👀 Blickkontakt halten, Interesse zeigen

  • 💁 Ehrliche Selbstvorstellung mit Stärken und Schwächen (unbedingt vorher üben)

  • 🙋 Unklarheiten abklären, nachfragen

  • 🤔 Fragen, wie es nach dem Gespräch weitergeht

In diesem Dokument findest du eine Checkliste für dein Vorstellungsgespräch.

YOUTH TIPP: Du brauchst Unterstützung bei der Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch oder hast konkrete Fragen? JugendCoachingGiovani unterstützt dich kostenlos!

Hier in dieser Bewerbungsfibel findest du mehr Infos zum Bewerbungsgespräch!

Allgemeine Informationen für dein Event 🎉

In diesem Beitrag bekommst du allgemeine Informationen für die Planung deines Events. 🥳

Kapitel 1: Was möchtest du organisieren? 🎶

Bevor du mit der Planung beginnst, überlege dir, welche Art von Event am besten zu deinem Konzept passt! 🎉

Es gibt viele verschiedene Arten von Veranstaltungen und jede hat ihren eigenen Charme:

  • Outdoor Veranstaltung 🎸
    Ein großes Open-Air-Event mit mehreren Künstler*innen oder Bands. Perfekt, wenn du eine große Menschenmenge ansprechen möchstest.

  • Indoor-Veranstaltung 🪩
    Eine Party in einer Indoor-Location mit DJs und einer tollen Stimmung. Der Vorteil für dich? Die Sicherheitsvorkehrungen sind bereits bestimmt und können übernommen werden.

  • Maturaball 💃🕺
    Ein Event, das von Abschlussklassen organisiert wird, um das Ende der Schulzeit gebührend zu feiern.

💡Tipp: Denke frühzeitig an den passenden Veranstaltungsort. Manche Locations haben bereits eine Lizenz, was dir viel Arbeit und Zeit spart.

Kapitel 2: Erste Schritte – Planen wie ein Profi ⚒️

Die Planung einer Veranstaltung ist der Schlüssel zum Erfolg 🗝️

Starte mit den grundlegenden Fragen:

  • Das richtige Datum finden: Achte darauf, das Datum deiner Veranstaltung so zu wählen, dass es nicht mit vielen anderen großen Events in deiner Umgebung zusammenfällt. So stellst du sicher, dass mehr Leute kommen können. Wenn deine Veranstaltung bereits am Nachmittag beginnt ist ein Samstag besser geeignet als ein Freitag. 📆

  • Welcher Verein unterstützt mich? Solltest du keinen eigenen Verein haben, benötigst du einen Verein der dich unterstützt und die Verantwortung übernimmt. Oder du gründest deinen eigenen Verein! 👭👭

  • Notwendige Lizenzen: Jede Veranstaltung braucht Genehmigungen. Welche genau, hängt davon ab, ob die Veranstaltung privat oder öffentlich ist und ob sie drinnen oder draußen stattfindet. Beginne frühzeitig und plane mindestens 30 Tage Vorlauf ein, um die erforderlichen Genehmigungen bei deiner Gemeinde zu beantragen. In einigen Fällen wird auch eine polizeiliche Meldung verlangt. 📃

Helfer*innen: Plane genug freiwillige Helfer*innen ein, die dich während des Events unterstützen. 🤝

Kapitel 3: Location finden 📍

Wo soll dein Event stattfinden? 🏟️

Eine gute Location ist entscheidend für das Gelingen deines Events. Achte auf diese Punkte:

  • Location mit oder ohne Lizenz? Viele Veranstaltungsorte haben bereits eine Lizenz für Events. Falls deine Location noch keine hat, musst du die entsprechenden Genehmigungen bei der Gemeinde einholen 📃

  • Abgenommene Veranstaltungsorte: Wähle nach Möglichkeit Orte, die bereits von der Gemeinde geprüft wurden. Diese sind eine sichere Wahl, da sie keine weiteren Prüfungen benötigen. 📍

Gemeindetechniker: Wenn deine Location keine Lizenz hat, wird ein Gemeindetechniker die Sicherheit vor Ort prüfen. Dazu gehören z.B. Stromanschlüsse, Bühnenaufbau und Notausgänge. 👨🏻‍🔧

Kapitel 4: Rechtliches und Sicherheit 🔒

Die Sicherheit deiner Gäste ist das Wichtigste 🔒

Sicherheit und gesetzliche Bestimmungen sind besonders wichtig. Achte auf folgende Punkte:

  • Lizenzen und Genehmigungen: Bei Veranstaltungen mit weniger als 500 Teilnehmer*innen reicht oft eine einfache SCIA-Meldung (Segnalazione Certificata di Inizio Attività) bei der Gemeinde. Größere Events erfordern eine spezielle Veranstaltungs-Lizenz. 📃

  • Öffentliche oder private Feiern: Der Ort deiner Veranstaltung beeinflusst die Anforderungen an Genehmigungen und Sicherheitsvorkehrungen. Öffentliche Feiern brauchen mehr Auflagen als private. 🎉

  • „Contingentamento:“ Für jede Veranstaltung muss klar sein, wie viele Personen teilnehmen dürfen. Selbst bei freien Events ist eine Personenbegrenzung wichtig – Apps oder manuelle Zähler können dir dabei helfen. 5️⃣0️⃣0️⃣

  • Ausschank von Alkohol: Du darfst alkoholische Getränke bis zu 21% ausgeben. Für hochprozentigen Alkohol sind spezielle Lizenzen erforderlich – etwa in Bars oder Clubs. 🍾

  • Sicherheitspersonal: Für Events jeglicher Art ist Sicherheit unverzichtbar. Plane etwa eine Sicherheitskraft pro 100 Personen ein. In Südtirol gibt es hierfür mehrere Security Dienstleistungsfirmen. 🦺

Brandschutz und Erste Hilfe: Für dein Event benötigst du mindestens einen Brandschutzbeauftragten. Hierfür kannst du die lokale Feuerwehr um Unterstützung bitten. Zusätzlich ist es empfehlenswert, wenn mindestens 1 Fahrzeug des Weißen Kreuzes vor Ort ist, um im Notfall sofort eingreifen zu können. 🧯

Kapitel 5: Marketing & Promotion 📢

So vermarktest du dein Event! 🙌

Damit deine Veranstaltung ein Erfolg wird, musst du auch an die Vermarktung denken:

  • Social Media: Nutze Instagram, Facebook oder TikTok, um dein Event zu bewerben und die Menschen zu erreichen. 📲

  • Flyer und Plakate: In vielen Fällen sind gedruckte Materialien immer noch ein effektives Mittel, um Aufmerksamkeit zu erregen 🔖

Ticketverkauf: Wenn du Tickets verkaufen möchtest, denk an Plattformen wie Eventbrite oder lokale Anbieter. 🎫

Kapitel 6: Technische Ausstattung 🎧

Das musst du bei der technischen Ausstattung bedenken! 🎤

Überlege dir, welche Technik zu für dein Event benötigst:

  • Bühne und Sound: Je nach Art des Events musst du Bühnenaufbau und Soundanlagen organisieren. Dies ist besonders wichtig bei Konzerten und Festivals. 🎵

  • Lichttechnik: Die richtige Beleuchtung sorgt für die richtige Atmosphäre und Stimmung vor allem bei Abendveranstaltungen. 💡

Live-Streaming: Vielleicht möchtest du dein Event auch online streamen – dies benötigt spezielle Technik, die du im Voraus einplanen solltest. 🎥

Kapitel 7: Nachbereitung 💭

Nach dem Event ist vor dem Event 🤔

Die Arbeit endet nicht direkt nach deinem Event. Achte auf folgende Dinge:

  • Feedback einholen: Lass dir von den Teilnehmer*innen und Künstler*innen Feedback geben, um bei zukünftigen Events noch besser zu werden. 💬

  • Danksagung: Bedanke dich bei allen Helfer*innen und Künstler*innen für ihren Einsatz – das stärkt die Beziehung für zukünftige Veranstaltungen. 🙏

Rechnungen und Finanzen: Stelle sicher, dass alle Rechnungen beglichen und die Finanzen ordentlich abgerechnet sind. 🧾

Fazit 🎊

Egal, ob du ein großes Festival, eine Clubparty oder einen Maturaball organisierst – mit einer guten Planung, den richtigen Genehmigungen und einer tollen Location steht deinem Events nichts im Weg!

Denke an die rechtlichen Anforderungen, sichere dir die notwendige Technik und promote dein Event, damit du die richtige Zielgruppe erreichst.

Mit diesen Tipps bist du bestens vorbereitet, um ein erfolgreiches Event zu organisieren. Viel Erfolg! 🙌

So bewirbst du dein Event richtig ✅

Ein Event kann noch so gut geplant sein – ohne die richtige Bewerbung wird es schwer, genügend Teilnehmer zu erreichen.

Die Vermarktung entscheidet darüber, wie viele Menschen davon erfahren, sich dafür begeistern und letztendlich teilnehmen.

Mit einer klaren Strategie, den passenden Kanälen und einem durchdachten Zeitplan lässt sich die Reichweite maximieren und das Event erfolgreich positionieren.

Folgende Punkte sind wichtig:

1.) Zielgruppe definieren 1️⃣6️⃣❓

Eine erfolgreiche Event-Bewerbung beginnt mit der richtigen Zielgruppenanalyse. Nur wenn klar ist, wen du erreichen möchtest, kannst du die passenden Kanäle und Botschaften wählen. Eine präzise Definition hilft, Ressourcen gezielt einzusetzen und Streuverluste zu vermeiden:

  • Wer soll das Event besuchen? (Alter, Interessen, Wohnort) 🤔

  • Wo hält sich die Zielgruppe online und offline auf? 🤳🏼

  • Welche Werbemaßnahmen sprechen sie am besten an? 🤔

2.) Kommunikationsstrategie & Kanäle wählen 📈

Die Auswahl der richtigen Kanäle entscheidet über den Erfolg der Event-Werbung. 💪

Eine Kombination aus Online- und Offline-Marketing sorgt für maximale Reichweite. Je nach Zielgruppe sollten Social Media, klassische Werbung und persönliche Netzwerke gezielt genutzt werden.

A) Online-Marketing 🛜

Social Media (Instagram, TikTok, Snapchat, Facebook, etc.)

Die Wahl der Social-Media-Kanäle richtet sich nach deiner Zielgruppe. Sobald du diese klar definiert hast, kannst du gezielt die Plattformen auswählen, auf denen du dein Event bewerben möchtest.

  • Seite auf ausgesuchte Kanäle erstellen. Personen folgen, mit anderen Profilen teilen, Community-Management betreiben (liken, kommentieren, PN, etc.) 👍

  • Veranstaltung erstellen (Facebook, Nizer, Youth App, etc.) 🎉

  • Spannung erzeugen: Teaser-Posts, Behind-the-Scenes, Countdowns ⏳

  • Hashtags nutzen (#EventName, #slogan, etc.) #️⃣

  • Reels erstellen und in einem regelmäßigen Abstand posten. Der Algorithmus von SM Plattformen liebt Routine und gibt dir dann eine bessere Reichweite. 🎥

  • Kooperationen mit Influencern & lokalen Prominenten 🤝

  • Social Media Ads (bezahlte Werbung) auf die Zielgruppe ausrichten 💵

Website oder Landing Page

Eine zentrale Event-Website oder Landing Page sorgt dafür, dass alle wichtigen Informationen an einem Ort gebündelt sind. Sie dient als digitale Visitenkarte und erleichtert potenziellen Teilnehmern den Zugang zu Details: 👩🏽‍💻

  • Infos zu Location, Programm, Tickets auf einer Seite platzieren ℹ️

  • Call-to-Action (Tickets kaufen) 🛒

  • Ticketseite einrichten falls Online-Tickets verkauft werden (Ticketone, Xceed, etc.) 🎟️

  • SEO-Optimierung für Google-Suchanfragen 🔎
B) Offline-Marketing 🪧

Trotz der Dominanz digitaler Werbung bleibt Offline-Marketing ein wichtiger Bestandteil der Event-Promotion. Plakate, Flyer oder andere Printmedien (wie Stoffbänder oder Sticker) erreichen gezielt lokale Zielgruppen und sorgen für Sichtbarkeit im öffentlichen Raum.

Ergänzt durch Mundpropaganda, Radio oder Kooperationen mit Partnern kann Offline-Werbung die Reichweite effektiv erweitern und neue Besucher ansprechen. 🗣️

Plakate & Flyer

  • Platzierung an strategischen Orten (Cafés, Unis, Sportvereine) 🏫

  • Zusammenarbeit mit Partnern für Flyer-Auslage 🤝

  • Falls Sponsorings vorhanden sind diese hier platzieren 💰

C) Kooperationen & Netzwerke nutzen 🕸️

  • Empfehlungsprogramme („Bring einen Freund mit und erhalte Rabatt“) 😜

  • Influencer oder VIP-Gäste einladen 👏

  • Partnerschaften mit Unternehmen & Sponsoren 🤝

  • Zusammenarbeit mit Vereinen, Schulen oder Universitäten 🏫

  • Gewinnspiele & Verlosungen für mehr Reichweite (hier sind jedoch bestimmte Regeln zu beachten – mehr dazu unter Lizenzen und Genehmigungen). 🤑

3.) Zeitplan für die Promotion 🗓️

Der richtige Zeitpunkt ist entscheidend, um Vorfreude zu wecken und Teilnehmer zu mobilisieren. Eine strukturierte Planung stellt sicher, dass alle Maßnahmen rechtzeitig umgesetzt werden. Vom ersten Teaser bis zur finalen Erinnerung sollte jede Phase klar durchdacht sein.

3+ Monate vorher:
  • Grundlegende Marketingstrategie aufsetzen ♟️

  • Social-Media-Profile erstellen📱

  • Landing page/ Ticketing einrichten 🎟️

6-8 Wochen vorher:
  • Social-Media Postings starten 🤳🏼

  • Paid Ads & Influencer-Marketing aktivieren 💸

  • Erste Ticketverkäufe anregen (Early bird) 🦅

2-4 Wochen vorher:
  • Countdown-Postings & ständige Updates

  • Letzte Medienkampagnen & Gewinnspiele 🤑

  • Fokus auf Verkauf der Tickets 🎟️

Letzte Woche & Tag des Events:
  • Erinnerungen & „Letzte Chance“-Angebote 😮‍💨

  • Live-Posts & Interaktionen mit Teilnehmern 🤗

  • Wichtigsten Infos wie Erreichbarkeit, Timetable, etc. posten ℹ️

4.) Nachbereitung & Langfristige Wirkung 💭

Auch nach dem Event ist Marketing wichtig, um den Erfolg nachhaltig zu nutzen.

Gute Nachbereitung stärkt die Markenbekanntheit und fördert langfristige Teilnehmerbindung.

Fotos, Feedback und Berichte helfen, zukünftige Events noch erfolgreicher zu machen:

  • Event-Fotos & Videos auf Social Media teilen 📸

  • Umfragen für Feedback 🔎

  • Presseartikel oder Beiträge über das Event veröffentlichen 📄

Mehr Infos gibt’s in diesem Video!

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