Warum Autos so viel Platz verschwenden – und was wir stattdessen tun können

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Warum Autos so viel Platz verschwenden – und was wir stattdessen tun können

Autos sind überall: in unseren Städten, Dörfern und vor allem in unseren Köpfen. Städte usw. werden rund um Autos geplant – da bleibt nicht mehr viel Platz für uns. Zudem ist Verkehr für Südtirol ein wichtiges Klimathema. Lest selbst!

Autos nehmen uns den Platz weg

In Südtirol gibt es mehr Autos als Menschen – und das ist nicht nur hier so! In den meisten Städten und Dörfern geht rund 90 % der öffentlichen Fläche für Autos drauf: Straßen, Parkplätze, Tankstellen und Co. Das bedeutet, es bleibt nur noch 10 % für uns, wo wir chillen, spielen oder einfach mal durchatmen können. Ein Garagenplatz für ein Auto ist übrigens so groß wie ein Kinderzimmer – krass, oder?

Rudi Arlt auf Pixabay cars-7850450_1280

Autos sind teuer und schädlich

Eine Garage kostet z. B. im Schnitt 40.000 € – für einen einfachen, simplen Garagenstellplatz! Mit dem Geld könntest du 13,5 Jahre mit dem Zug durch Europa reisen oder dir 62 Fairphones kaufen, du könntest dir 100 Bayernspiele aus der VIP-Lounge in München mit all-inclusive schauen oder 910 Eintritte bei Gardaland bezahlen, auch 200 Tattoos wären möglich genauso wie das Pflanzen von 13.333 Bäume oder die Installation von einer Solaranlage auf einem Hausdach. Und nicht zu vergessen: Autos sind super CO2-schädlich. In Südtirol ist der Verkehr die Nummer 1 der Treibhausgas-Emissionen, danach kommt alles, was mit Wärme zu tun hat (z.B. Gas-Heizungen) und die Landwirtschaft. Zudem verursachen Autos Mikroplastik durch den Reifenabrieb (mit synthetischer Kleidung zählt das zu den Hauptursachen für Mikroplastik in den Ozeanen). Dazu kommen noch die ganzen Unfälle, bei denen vor allem Kinder und Jugendliche gefährdet sind.

Alternativen zum Auto: Viel smarter unterwegs!

Es gibt so viele coole Alternativen zum Auto:

  1. Öffentliche Verkehrsmittel sind günstiger und umweltfreundlicher als Autos. Du kannst chillen, Musik hören oder Hausaufgaben machen, während du zum Ziel kommst. Und: Busse, Züge und Seilbahnen brauchen viel weniger Platz. Ein Zug mit 5 Wagen kann zum Beispiel 625 Personen transportieren – das entspricht – wenn alle allein fahren – 625 Autos oder eben „nur“ 15 Bussen.

Wir sind das Öffi nutzen ja eh gewöhnt. Wir dürfen nur nicht sofort total aufs Auto umsteigen, nur weil wir 18 werden und einen Führerschein machen können 😉

  1. E-Mobilität: Wenn wir ein Auto brauchen, sollte es elektrisch sein. Elektroautos sind noch nicht ideal aber in der Summe umweltfreundlicher und der Umstieg auf sie ist superwichtig, um unsere Klimaziele zu erreichen.
  2. Fahrrad fahren & zu Fuß gehen: Noch besser – ohne Motor! Es ist super für deine Gesundheit, schont die Umwelt und gibt dir einen echten Glücksschub. Unsere Städte und Dörfer sollten viel mehr Platz für Radfahrer:innen und Fußgänger:innen bieten – und weniger für Autos.

Fazit: Autos nehmen viel zu viel Platz und sind schlecht für die Umwelt. Nutze die Alternativen – ob öffentliche Verkehrsmittel, E-Autos oder einfach das Fahrrad. So sieht die Politik auch, was am meisten genutzt wird, und investiert darin – vielleicht gibt´s in Südtirol ja auch bald so fancy Fahrradstädte wie nördlich des Brenners. So machen wir unsere Welt ein Stück besser!

bicycle-path-830216_1280 Pixabay
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