Hallo liebe Rock ’n‘ Roll-Fans, ich hab hier was, das euch sicher gefallen wird: Lost Obsession!
2015 aus der Taufe gehoben, hat sich ganz und gar der Rock ’n‘ Roll Kunst verschrieben. Mit ihrer Single “Free Man” (2022) und dem Album Living in Excess (2023) machte die Band das erste Mal von sich reden. Mit ihrem neuesten Song „Riverside“, der ganz frisch am 18. November dieses Jahres erschienen ist, schaffen sie es, mit melancholischen und prägnanten Orgel und Gitarrensound, den Zuhörer in das Leiden des Hauptcharakters eintauchen zu lassen.
Die Band besteht aus:
- 🎤 Gesang: Matthias Federer
- 🎸 Gitarre: Alex Weger
- 🎸 Bass: Giovanni Furlani
- 🥁 Schlagzeug: Joachim Terzer
Ihre eingängigen Gitarrenriffs und die markante Stimme des Sängers , passen gut ins gesamte Bandkonzept und machen neugierig.
Aktuell arbeiten die Musiker fieberhaft an neuem Material für ein weiteres Album.
Ich (Max Silbernagl) hatte die Ehre, die Band aus Nals mit ein paar Fragen zu löchern und ihnen ein paar interessante Details ihrer Bandgeschichte zu entlocken.
Wie alles begann!
Die Idee, eine Band zu gründen, kam für Lost Obsession ganz natürlich. Alex beschreibt es so: „Solange ich mich erinnern kann, haben wir immer zusammen gespielt. Für mich existiert die Band daher schon immer.“ Es war kein einzelner Moment oder eine Person, sondern vielmehr das gemeinsame Verlangen nach Musik, das die Band entstehen ließ.
Aus Erfahrungen werden Lieder
Die Themen, welche in den Songs verarbeitet werden, beziehen sich auf die Jugend und das Erwachsen werden, wobei ihnen immer wichtig ist, über echte Erfahrungen zu sprechen, die sie im Laufe der Jahre begleitet haben.
In unseren Songs geht es vor allem um die Freiheit und um die Herausforderungen des Alltags!
„Zum Beispiel erzählt Living in Excess von unserer Jugend mit all ihren Exzessen und Herausforderungen. Mit der Zeit sind wir jedoch ein bisschen erwachsener geworden“, sagt Matthias und Giovanni ergänzt: „In unseren Songs geht es vor allem um die Freiheit, sich auszudrücken, und um die Herausforderungen des Alltags. Natürlich schreiben wir auch über die Liebe – mit all ihren positiven und negativen Facetten.“
Im Laufe der Jahre hat sich viel verändert – sowohl musikalisch als auch was die Bandmitglieder anbelangt. Wenn ein Musiker wechselt, verändert sich automatisch auch der Sound. Das gibt der Band und den Songs eine andere Prägung.
Früher waren wir aggressiver und wütender. Heute sind wir entschlossener und reifer.
„Früher waren wir viel rücksichtsloser, aggressiver und wütender. Mit der Zeit sind wir jedoch gewachsen, haben das Leben und dadurch auch die Musik auf reifere und entschlossenere Weise zu leben begonnen.“, so Matthias.
Wer und wie die Songs geschrieben werden
Die Musik von Lost Obsession entsteht aus Teamarbeit. Ideen werden gemeinsam ausgearbeitet, jeder bringt etwas ein.
Meistens bringt einer von uns eine Idee ein, und dann arbeiten wir gemeinsam daran.
„Der Prozess kann manchmal lang und intensiv sein, aber so schaffen wir es, all unsere verschiedenen Einflüsse zu integrieren. Sobald der Song grob steht, machen wir eine Vorproduktion, in der wir alle Instrumente aufnehmen, um eine Demo zu erstellen. Beim Anhören kommen dann oft neue Ideen oder Verbesserungen für die Komposition oder den Sound. Diese Demo dient uns dann als Leitfaden für die Studioaufnahmen“, erklärt Alex.
Ich denke, ich spreche für uns alle, wenn ich sage, dass die Guns N’ Roses zu unseren größten Vorbildern gehören.
Inspiration zieht die Band aus der klassischen Hard-Rock-Szene, allen voran Guns N’ Roses, aber auch Deep Purple, Black Sabbath, Aerosmith und Led Zeppelin. „Aber es gibt auch andere Einflüsse, wie Blues, Country und Funk. Wir hören sehr unterschiedliche Musik, und das bereichert unseren Sound“, ergänzt Alex.
Meilensteine, lustige Anekdoten und Zukunftspläne
Mit der Veröffentlichung ihrer erste Single Free Man oder des ersten Albums Living in Excess – sind für die Band echte Träume in Erfüllung gegangen.
2024 folgte ein weiterer Meilenstein, erzählt Alex: „Dieses Jahr haben wir beim Rock im Ring gespielt. Darauf bin ich sehr stolz!“
Ebenso in Erinnerung geblieben ist der Band ein Konzert in Reggio Emilia, wie Matthias erzählt: „Ich erinnere mich besonders an ein Konzert in Reggio Emilia, für das wir einen Bus gemietet hatten. Die Hinfahrt war ein Chaos, weil wir am Abend zuvor irgendwie im Backstage-Bereich eines Festivals in Sterzing gelandet sind. Natürlich haben wir es übertrieben, und so waren wir am nächsten Morgen um 8 Uhr im Bus total fertig. Die Rückfahrt war noch schlimmer: Der Bus ging auf der Autobahn kaputt, wir mussten anhalten und haben erst mal ein bisschen Fußball am Straßenrand gespielt. Danach haben wir uns auf dem Dach des Busses ausgeruht, unter den Sternen geschlafen und sind schließlich – irgendwie – am nächsten Morgen um 8 Uhr nach Hause gekommen.“
Auch für die Zukunft haben sich Lost Obsession viel vorgenommen!
Wir haben natürlich noch viele Ziele!
„Wir wollen auf jeden Fall ein weiteres Album veröffentlichen, bei weiteren Festivals spielen (vielleicht sogar als Headliner) und vor allem außerhalb Italiens auftreten“, erzählt Alex.
Darüber hinaus wollen sie als Band weiter wachsen und dafür sorgen, dass das Publikum bei Konzerten immer größer wird.
